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Hat Corona zu Übersterblichkeit in Deutschland geführt?

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"Während man­che die Zahl der Co­ro­na-To­ten mit meh­re­ren Flug­zeu­gab­stür­zen​ pro Tag ver­glei­chen, hal­ten an­dere dies für un­an­ge­brachte Pa­nik­ma­che. Es han­dele sich viel­mehr um eine mit frühe­ren Grip­pe­wel­len ver­gleich­bare Ent­wick­lung. Was sagen die Zah­len der Sterbestatistik?

Fazit

Offenbar kann die Sterblichkeit im Jahr 2020 keineswegs nur durch normale Saison- und Alterungseffekte erklärt werden. Insbesondere Ältere weisen vielmehr in Deutschland eine starke Übersterblichkeit gerade in denjenigen Perioden auf, wo auch der Virus besonders stark grassierte bzw. noch grassiert. Zwar haben die Grippewellen 2017 und 2018 zeitweilig ähnliche bzw. sogar höhere Opferzahlen gefordert. Es gab aber damals weder Gegenmaßnahmen noch eine zweite Welle im Herbst. Auch sollte uns der dramatische internationale Befund eine deutliche Warnung sein: Während Deutschland aus der ersten Corona-Welle vergleichsweise glimpflich herausgekommen ist, hat die zweite Welle uns offenkundig wesentlich härter getroffen. Zudem wird in dieser Analyse der Sterbezahlen keinerlei Bezug auf die teils heftigen COVID-19-Erkrankungsv​erläufe ohne Todesfolge genommen, und auch deren Eindämmung sollte im öffentlichen Interesse sein. In jedem Fall scheint es geboten, künftig insbesondere die Älteren zu schützen und alles zu tun, um Entwicklungen zu vermeiden, wie sie sich bereits im Frühjahr im benachbarten Ausland abgespielt haben.“ (Ulrich van Suntum, in Ökonomenstimme vom 19. Jan. 2021)

 


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