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Ist die EU Europa?

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Fakten zu Europa

Europa Fläche: 10.523.000 km²

Europa Bevölkerung: 746 Mio. (Mitte 2018)

Europa Länder: ca. 50

Europa Zeitzonen: UTC±0 (Island) bis UTC+5 (Russland)

Europa Amts/ Minderheiten Sprachen: ca. 150

 

EU Fläche: 4.381.324 km²

EU Bevölkerung: 512,6 Mio.

EU Länder 27 ohne UK

EU Zeitzonen: GMT, GMT +1, GMT +2

EU Amtssprachen: 24

 

Bevölkerung Russland: 144.5 Mio.

Bevölkerung Europäisches Russland: 122.8 Mio.

Bevölkerung Ukraine: 44.83 Mio.

Bevölkerung Weissrussland: 9.508 Mio.

Bevölkerung Deutschland: 82.79 Mio.

Bevölkerung Frankreich: 66.99 Mio.

Gesamtbevölkerun​​​g Ostslawen / Ruthenen: 177.138 Mio.

 

Fläche Russland: 17’100’000 km²

Fläche Europäisches Russland: 3.955.800 km²

Fläche Ukraine: 603.700 km²

Fläche Frankreich: 543.965 km²

Fläche Spanien: 504.645 km²

Fläche Schweden: 449.964 km²

Fläche Deutschland: 357.121 km²

Fläche Weissrussland: 207.595 km²

Gesamtfläche Ostslawische / Ruthenische Länder: 4.767.095 km²

 

Mittelpunkt Europa: Littauen – Purnuškės. Alternativ Ungarn - Tállya. Historisch - Rachiw Ukraine / Transkarpatien.

Mitte​​​lpunkt EU im Landkreis Aschaffenburg, im Ortsteil Oberwestern der bayerischen Gemeinde Westerngrund.

Entfern​​​ung nach Luftlinien.org: Westerngrund, Bayern, DEU → Purnuškės,Vilniaus LTU  = 1.205,97 km

Quelle: Oberflächliche Netzsuche mit Google. Werte können von der Realität abweichen.

EU = Europa?

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird EU mit Europa gleichgesetzt. Spricht man von Europa, dann spricht man von der EU.

Mit europäischer Integration, ist die Integration in die EU gemeint. Stillschweigend spricht man der EU die Legitimation zu, zu entscheiden was Europäisch ist, beziehungsweise Europa zu sein.

Wer die EU mit Europa gleichsetzt hat nicht die Fakten auf seiner Seite. Das Fläche der EU umfasst mit 4.381.324 km² nur 41.7 % der gesamten Fläche von Europa (10.523.000 km²). Von 746 Mio. Europäer*innen leben mit 512.6 Mio. lediglich 68.7% in der EU. Das Land mit der grössten Fläche in Europa ist Russland mit 3.955.800 km², respektive die Ukraine mit 603.700 km² rein-europäischer Fläche. Die Ostslawen/Ruthenen sind mit 177.138 Mio. Menschen, das grösste Volk Europas, dass nicht in der EU vertreten ist.

Die Turkvölker die einen grossen Einfluss auf das Werden und die Kultur Europas ausüb(t)en, sind auch nicht in der EU vertreten.

Egal ob Sprachen, Rohstoffe, Kultur und was es sonst noch mit Europa zusammenhängt, in der EU sind mal weniger und mal mehr repräsentiert. Die EU masst sich an für ganz Europa zustehen. Eine Anmassung die als solche nicht mehr auffällt, weil die Mainstream-Medien 24 Stunden im Tage mit alternativen Fakten die Gehirne der Menschen waschen.

Europa hört weder in den Karpaten noch am Dnjepr auf, es reicht bis in den Ural.

In den letzten 1000 Jahren reichte Europa kulturell bis weit in den Osten hinein. Traditionell gab es einen regen Austausch an Gütern, Arbeitskräften und Ideen zwischen Ost und West. Im Zweiten Weltkrieg wurde der gemeinsame Kulturraum zerstört und der Austausch kam zum Erliegen. Die Konfrontation zwischen Ost und West ist ein Produkt der einseitigen Anbindung, respektive der Assimilierung Westeuropas an/in die USA.

Paradoxer Weise gäbe es das moderne Westeuropa mit seinen humanistischen Errungenschaften ohne die Mithilfe der Russen nicht. Die Ostslawischen Völker haben zweimal viel Leiden auf sich nehmen müssen, um Europa von der Tyrannei zu befreien. - Napoleon, Nazi-Deutschland -

Betrachtet man die Bedeutung von Russland für das Werden des modernen Westeuropa, sollte man beachten, dass im grossen nordischen Krieg die imperialen Ambitionen Schwedens zurückgebunden wurden. Erst durch die Russen wurde Schweden zu dem neutralen, friedlichen und geachteten Land, dass es heute ist.

Ohne die tatkräftige Unterstützung der Oktober-Revolution durch den Deutschen Generalstab unter Erich Ludendorff wäre die bolschewistische Barbarei den slawischen Völker erspart geblieben.

EU – Club der Kolonialmächten

Die alten Kolonialmächte sind die tonangebenden Länder in der EU. Portugal, Spanien, Frankreich, Grossbritannen, Italien, Holland, Belgien, Dänemark, Schweden, Österreich sind die Mächte die einst die Welt unter sich aufteilten.

Als Geste postkolonialer Grosszügigkeit wurden einige der ehemaligen Kolonien in die EU aufgenommen und besser gestellt. Die Visegard-, und Balkanstaaten gelten als EU-Mitglieder zweiter Klasse. Mit pa­ter­na­lis­tischer​ Attitüde werden sie von den alten Herren der Welt beargwöhnt und bevormundet.

Die stillschweigende Übereinkunft die Welt hinkünftig gemeinsam auszubeuten und zu beherrschen ist die Grundlage des «europäischen Friedensprojekts». Die übermächtige Konkurrenz durch den US-Imperialismus zwangen die europäischen Kolonialmächte ihre Ressourcen zu bündeln. Dank des industriellen Fortschritts ist es heute nicht mehr nötig physisch präsent zu sein um ein Land zu kontrollieren. Wozu es früher Waffen brauchte, kann heute mit Zollschranken und Finanzinstrumente vollführt werden. Die Regeln die sich die EU selber auferlegt hat, sind Regeln die dafür sorgen, dass alle gleichermassen von der neokolonialen Ausbeutung der Dritten Welt verdienen.

Eine der ersten gemeinsamen Aktionen der frisch geschmiedeten EU-Allianz war die militärische Intervention am Suezkanal. Im Kontext zum erwachenden Panarabismus konnte es den Arabern nicht zugestanden werden, von den eigenen Ressourcen zu profitieren – Suezkrise 1956. 

Seit die westliche Wertegemeinschaft sich zu ihrem Friedenswerke zusammengefunden hat, ist sie damit beschäftigt überall in der Dritten Welt erwachende Ansätze zu Demokratie und Selbstbestimmung im Keim zu ersticken.

Die EU leistet Entwicklungshilfe in dem sie Produktionsmittel in die Dritte Welt kostenteilig exportiert. Der Rückexport der in der Dritten Welt produzierten Produkte nach Europa wird mit Strafzöllen unterbunden. Mit dieser Praxis werden zwei Ziele erreicht: mit Steuergelder wird die eigene Industrie versteckt subventioniert und die Dritte Welt in die Schuldenfalle getrieben. Die EU-Bevölkerung wird ausgenommen und der Rest der Welt in die Knechtschaft getrieben.

Mit Steuergeldern subventioniert die EU die industrielle Landwirtschaft. In Europa werden die Böden ausgelaugt und die Umwelt vergiftet. Die Subventionen verbilligen die Agrarprodukte so stark das in der Dritten Welt einheimische Produzenten mit der EU nicht konkurrieren können. 60% des EU-Haushalt fliesst in Agrarsubventionen.

Di​​​e EU ist das Projekt der Angloamerikanischen und Französischen Eliten. Diese interessieren sich nur für ihre Profite. Menschen und Bürger sind ihnen egal. Seit 500 Jahren werden um Ressourcen und Kolonien Kriege geführt. Bauernkriege und andere Aufstände um soziale und ökonomische Teilhabe wurden brutal niedergeschlagen. Das Wenige was es in der EU an Demokratie gibt, wurde sich von den Menschen erkämpft. Wie sich eins ums andere Mal zeigt, würden die EU-Elite niemals von sich aus den Menschen Demokratie und Bürgerrechte zugestehen.

Projekt: Gemeinsames Europa

Das Projekt der Europäischen Integration kann als gescheitert betrachtet werden. Die Idee ein Europa zu schaffen von dem die Hälfte des real-existierenden Europas ausgeschlossenen ist, ist schief.

Es ist abstrus Europa zentral zu steuern. In Brüssel befassen sich Bürokraten damit wie am Polarkreis Rentiere gezüchtet und in der Karibik auf Martinique Bananen gepflückt werden.

Damit eine Union sich eine Europäische nennen darf, müsste sie die Ostslawen umfassen. Aufgrund der geostrategischen Lage müsste die Türkei eng mit Europa assoziiert werden.

Es erklärt sich von selber wie wichtige die Ressourcen und der Raum im Osten für die Zukunft Europas sind. Man muss Russland nicht lieben, aber eine Beendigung der Konfrontation im Osten ist angezeigt. Frieden wird mit Handel und nicht mit Waffen geschaffen.

Aufgrund der grossen soziokulturellen Unterschiede in Europa ist eine enge Union nicht möglich. Mehr als Assoziation und Freihandel liegen auf längere Sicht nicht drin.

Die enge Transatlantische-Bind​​ung hat Westeuropa Frieden und Wohlstand gebracht. Es wäre unklug sie infrage zu stellen. Sie muss beibehalten werden. Um Wohlstand und Frieden auf lange Sicht erhalten zu können, müssten die engen Bindungen nach Amerika um solche nach Russland und der Türkei ergänzt werden.

Westeuropa als Mittler zwischen westlichem Individualismus / Materialismus und östlichem Kollektivismus / Spiritualität. Ein Konzept von dem alle Erdbewohner*innen profitieren könnten.

Bevor sich etwas zum Besseren wandeln kann, müssten sich die Paradigmen ändern. Vom «lokalen Denken und globalen Handeln» hin zu «lokalen Handeln und globalen Denken».

















Kommentare von Lesern zum Artikel

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25%
(4 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte April 2019

"Mittelpunkt Europa: Littauen – Purnuškės. Alternativ Ungarn - Tállya. Historisch - Rachiw Ukraine / Transkarpatien."

E​s gibt leider keine Europakarten, die Europa ganz darstellen. Der geografische Mittelpunkt Europas liegt bei Stockholm. Das müssen Sie halt mit den Längen- und Breitengraden feststellen: Europa liegt zwischen dem 21. Längengrad West und dem 60. Längengrad Ost sowie zwischen dem 82. (!) Breitengrad Nord und dem 34. Breitengrad Süd.



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30%
(10 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte April 2019

Europa umfasst 47 Staaten; nur 28 davon bilden die EU.

Die EU hat sich für alle ihre Organe die Bezeichnung "europäisch" angemasst:

"Das Europäische Parlament.
Der Europäische Rat.
Der Rat der Europäischen Union (Ministerrat)
Die Europäische Kommission.
Der Europäische Gerichtshof.
Die Europäische Zentralbank.
Der Europäische Rechnungshof."

(Wi​kipedia)


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56%
(9 Stimmen)
Werner Nabulon sagte April 2019

Geografisch haben wir einmal in der Alten Schule gelernt, dass Europa bis zum Ural geht.

Somit kann eine Europäische Union = Politische Sache, sich nicht Europa nennen..


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56%
(9 Stimmen)
jan eberhart sagte April 2019

Tatsache ist und bleibt: Die EU ist kein Friedensprojekt von unten, sondern ein Projekt von oben um profitabel zu wirtschaften.

Dazu hilft, dass alles militärische in der NATO ist und dort die dominante Weltmacht USA das sagen hat.

So kann die EU das Thema Sicherheit und Militär weitgehend ignorieren.

Kein Staat der EU würde Macht im Bereich des Militärs an die EU auslagern.


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67%
(12 Stimmen)
Simon Matt sagte April 2019

Bei vielen Diskussionen stelle ich fest, dass die Leute über Europa reden, jedoch die Europäische Union meinen.

So wird über europäische Abgasnormen bei Automobilen gesprochen. Der Herausgeber der "europäischen Abgasnormen" ist aber die Europäische Union.


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