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Ist unser Boot voll?

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Für die Einen ist es übervoll. Für die an­de­ren hat es gren­zen­los Platz in der Schweiz. Für wie­derum Dritte darf die Frage nach den Gren­zen des Bevölkerungswachstums​ nicht ein­mal ge­stellt wer­den, weil man so­fort befürchtet, in die Nähe von Frem­den­feind­lich­k​eit und Iso­la­tio­nis­mus ge­stellt zu wer­den.

Das ist falsch! Diese Frage muss sich ein kleines, offenes und demokratisches Land stellen. Denn Einwanderung verunsichert, fordert heraus und schafft nebst Vorteilen auch Verlierer. Wer die Probleme totschweigt, verursacht Fremdenfeindlichkeit.​ Die Frage ist für die Schweiz nicht neu. Faktisch  sind wir ein Einwanderungsland, obwohl wir es nie sein wollten. Obwohl wir es angesichts der räumlichen Enge auch gar nie sein können. Bisher beantworteten wir aber diese Frage weitgehend richtig: Kein anderes Land integriert Eingewanderte so gut wie die kleine Schweiz. Hier ist die Tellerwäscherkarriere​ möglich. Hier arbeiten sich die Kinder ausländischer Arbeiter zu wichtigen Führungspositionen hinauf. Auf unsere Integrationskraft sind wir stolz.

Es darf jedoch nicht übersehen werden, dass wir bisher viele Fehler gemacht haben. Davon  zeugt ein überdurchschnittlich hoher Anteil von ausländischen Tätern bei Kriminaldelikten. Um dies zu ändern, brauchen wir eine konsequentere Sanktionierung, einen besseren Strafvollzug und die konsequentere Durchsetzung unserer Gesetze.

Die Frage muss daher heute erneut gestellt werden. Bilaterale Verträge, hochqualifizierte Mitarbeiter und Familiennachzug aus Drittstaaten sowie mehr Asylsuchende haben eine Einwanderungswelle ausgelöst. Gleichzeitig fördern steigendes Raum- und Mobilitätsbedürfnis der Einheimischen Wohnungsnot, Zersiedelung und Engpässe in Zügen und auf Strassen. In der immer städtischeren Schweiz nimmt die soziale Kontrolle und damit auch die Bürgersicherheit ab. Die Qualität der Schulen macht Sorge. Mehr Jugendliche landen in der Sozialhilfe, an der Nadel, in der Gosse oder im Gefängnis. Traditionelle Parallelgesellschafte​n verhindern - insbesondere bei Mädchen - das selbstbestimmte Nutzen ihrer Möglichkeiten.

Nötig​ ist somit nicht nur eine intelligente  Einwanderungspolitik.​ Sie beantwortet nur die Frage: Wer darf kommen? Nötig sind auch Regeln für unser Zusammenleben: Sie beantworten die Frage: Wer darf bleiben? Nötig sind zudem Antworten für die Sorgen der Bürger in Bereichen wie Bürgersicherheit, Infrastruktur, Wohnungsknappheit, Landschaftsschutz und Schule. Sie beantworten die Frage: Wie gestalten wir unsere Heimat? Antworten sind dringend, denn auf dem Spiel steht der nationale Zusammenhalt.

Eine neue Einwanderungspolitik muss aber aus früheren Fehlern lernen. Diese sind bekannt: Früher wurden alle Ausländer über den gleichen Leisten geschlagen. Die Anforderungen lagen für alle gleich hoch. Ob sich jemand für unser Land engagiert und integriert, war egal. Wie üblich bei Einwanderungsprobleme​n, wollen nun die Einen die Anforderungen für alle senken, die Anderen wollen sie für alle erhöhen.

Gefordert wäre aber eine Migrationspolitik im Interesse der Schweiz. Wer zum Erfolg, Wohlstand und Zusammenhalt unseres Landes beiträgt, ist willkommen. Wer sich nicht an Gesetze und Regeln hält, verdient kein Gastrecht. Damit wird aus vergangenen Fehlern gelernt. Denn ob das Boot voll ist, hängt nicht nur von der Zahl der Einwohner ab. Genau so wichtig ist, dass alle zusammen und in die gleiche Richtung rudern, damit niemand das Boot leck schlägt.

Notwendig ist somit eine wohldurchdachte  Migrationspolitik . Handlungsbedarf ist gegeben. Daher hat die FDP ein ganz neues Positionspapier entworfen, das von der Delegiertenversammlun​g am 12. Februar 2011 beschlossen worden ist. Parallel dazu werden entsprechende Vorstösse im Parlament eingereicht. Für eine pragmatische, an den Interessen der Schweiz ausgerichtete neue Migrationspolitik werden sich auch Mehrheiten finden. Die Schweiz ist unsere Heimat. Wir haben diese Heimat geschaffen. Ihr tragen wir Sorge. Das verlangt nach harten, aber fairen Regeln. Deren Einhaltung verlangen wir von Allen: Schweizern und Ausländern – im Interesse unseres Landes!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


26%
(31 Stimmen)
Paul Emmenegger sagte March 2011

Flüchtlingspolitik und humanitäre Politik:
Heute hat die CVP Zürich gezeigt, wie sie künftig der SVP in den A.... kriecht.
Die FDP macht das ja schon lange.


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5%
(21 Stimmen)
Friedrich Zimmermann sagte March 2011

Herr Müller hat Recht. Die Ueberbauung der Schweiz wird irgenwann an ihre Grenzen stossen - speziell bei der heute noch üblichen Verzettelung die auch
teuer ist (noch mehr Subventionen für Strasse und OeV). Hingegen muss für Flüchtlinge Platz geschaffen werden, bis sie wieder heimkehren (müssen). Das Geschrei, es sei noch gar nicht sicher, dass es Ströme aus Nordafrika gebe ist ab heute Vergangenheit!


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72%
(25 Stimmen)
Franziska Keller sagte March 2011

Kleiner Nachtrag:
Herr Müller wirkte im Gegensatz zu Frau Fässler ideologisch entspannt, sachbezogen, lösungsorientiert und hat nie vergessen, was in der jetzigen Situation notwendig ist, um einerseits die Flüchtlinge schnell mit dem Nötigsten zu versorgen, und vor Ort nach Lösungen für sie zu suchen, damit sie nicht nach Europa wandern, sondern wenn immer möglich in ihren Ländern bleiben und dort anfangen Wiederaufbauarbeit zu leisten.


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66%
(32 Stimmen)
Franziska Keller sagte March 2011

Frau Fässler hat in der gestrigen Arena in ihren Plädoyers für den "Demokratisierungspr​ozess" den sie in den von Aufständen erschütterten Gebieten vorantreiben will, zeitweilig glatt übersehen, dass man diesen Menschen erstmal zu essen, zu trinken, medizinische Versorgung und Schutz am Ort bieten muss - bevor man sich aus welchen Gründen auch immer - massgebend in den deren "Demokratisierungspr​ozess" einmischt.
Es war ihrerseits ein sehr peinlicher, leicht fanatisch wirkender Auftritt, der wieder mal deutlich gezeigt hat, wo die Hauptinteressen der SP liegen.
Irgendwann werden diese Sozialdemokraten noch "Flüchtlinge" aus ihren jeweiligen Heimatländern entführen die gar nicht weg wollen, nur um sie hier in der Schweiz - gestützt mit Sozialhilfegeldern - einem SP-Konformen Demokratisierungsproz​ess
zu unterwerfen.

Wir aber werden sowieso nicht mehr nach unserer Meinung gefragt, weil, wenn wir nicht dieselben Prioritäten haben wie unsere "Sozialdemokraten" und "theoretischen Sachverständigen in allen Lebensfragen", dann sind wir fremdenfeindlich, rechtsextrem, primitiv und heissen entweder Blocher, Brunner oder Mörgeli!

Die SP hat sich in ihren weltfremden Ideologien derartig verstrickt, dass sie vergessen hat wessen Interessen sie eigentlich in diesem Land zu vertreten den Auftrag hat!


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92%
(24 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte March 2011

** DAS RECHTSVERSTÄNDNIS IST SEHR EINSEITIG **

Die grosse Einwanderung ist begleitet von vielen OFFIZIALDELIKTEN wie Lohndumping, verbreiten von absichtlichen Unwahrheiten, usw. Darin sehe ich einen viel grösseren Handlungsbedarf für Sie als Parlamentarier als bei den von ihnen geschilderten Auswirkungen.

Da werden Offizialdelikte gegen Politiker von allen Parteien mit scharfen Worten kritisiert; Offizialdelikte gegen die Bevölkerung aber SCHÜTZEN Sie grossmehrheitlich und fühlen sich dabei noch im Recht! Oft sagen Sie, Sie haben keine Zeit. Ehrliche Politiker würden sagen, Sie haben KEIN INTERESSE sich für die Anliegen der Bevölkerung einzusetzen.

* SCHLUSSFOLGERUNGEN *
Die Parlamentarier sind Unternehmer, Professor, Doktor und Jurist;
auf Offizialdelikte angesprochen ist ihr Rechtsverständnis nur noch Mist.

Die Lösung für eine Verbesserung ist ein VOLLSTÄNDIGER STOPP DER EINWANDERUNG VON SECHS MONATEN. Diese Lösung stimmt sogar überein mit dem Satz «Zu lange wurde der Ruf der Wirtschaft nach billigen Arbeitskräften erfüllt» der von Ihnen stammt und in der Zeitung Sonntag vom 22. August 2010 veröffentlicht wurde.




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78%
(18 Stimmen)
Arnold Schmocker sagte March 2011

Nach der Arena - Sendung vom 5. März möchte ich nochmals auf das Einwanderungsthema zurückkommen. Frau Gertrud Fässler ist mir nicht nur als Politikerin, sondern auch als Fussballerin sympatisch. Ich verstehe aber nicht, warum Sie sich als SP - Politikerin mit dem Mörgeli herumschlagen muss, um die Buetzer die sie eigentlich vertreten sollte mit noch mehr Sozialhilfsbedürftige​n zu konkurenzieren. Wenn ich mich recht erinnere hat Frau Fässler einmal einen mutigen Anlauf genommen den Eigenmietwert abzuschaffen. Ich weiss nicht wo und warum das liegen geblieben ist, aber das würde der Schweizer-Buetzerscha​ft zu der auch ich gehöre ja wirklich mehr bringen als die grössenwahnsinnige Weltverbesserungspoli​tik.


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79%
(19 Stimmen)
Paul Emmenegger sagte March 2011

Herr Müller, können Sie mal bitte erklären, warum die Ventilklausel nicht angerufen wird.
Hier in diesem Forum versteht die Mehrheit das nicht.




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85%
(26 Stimmen)
Roland Steiner sagte March 2011

Ich sehe, dass die Bevölkerungsdichte in der Schweiz ein grosses Problem unserer Zukunft ist. Leider habe ich bis jetzt noch kein einfaches, verständliches und neutral gehaltenes Konzept gefunden, welches langfristig eine Lösung bringen könnte.
Ich glaube auch, dass es wichtig ist, dass die Schweiz ihren jetzigen Charakter beibehalten kann. Niemand will in der Schweiz Verhältnisse wie in den Grossstädten der Welt (Hong Kong, New York usw.).

Somit hier wieder mal mein Vorschlag:

Begrenz​en wir die Wohnbevölkerung in der Schweiz auf 8 Millionen. Dann kann man die Schweiz geziehlt planen und bebauen.

Ich weiss aus früheren Diskussionen, dass es zu dieser Idee verschiedene Bedenken gibt (siehe: Wie viele Menschen erträgt die Schweiz. Den Handlungsspielraum in Cancun nutzen.). Um hier den wichtigsten Aspekt zu berücksichtigen hier noch einen Zusatz:

Falls die Arbeitslosenrate unter 1% fällt, kann die Anzahl der in der Schweiz wohnenden Bevölkerung bei Bedarf erhöht werden.

Dieser Vorschlag hat mehrere Vorteile:

Er ist neutral gehalten. Es kann hier sicher nicht von Ausländerfeindlichkei​t gesprochen werden, da er ja eine Zuwanderung zulässt. Die Geburtenrate in der Schweiz nicht reicht ja nicht aus um den Status Quo zu halten.

Die Infrastruktur (Wohnungen, Spitäler, Schulen, Einkaufszentren usw. ) können für eine definierte Anzahl Personen geplant und gebaut werden.

Die Inovationen in der Energieproduktion und im Energieverbrauch hätten endlich die Chance, den Verbrauch von Energie in der Schweiz zu senken. Sie werden nicht immer durch die Bevölkerungszunahme relativiert.

Da die Zahl von 8 Millionen höher als der aktuelle Stand ist, haben wir (und vor allem die langsamen Politiker) noch etwas Zeit die Umsetzung dieser Idee zu definieren.

Da auch die Zuwanderung von Arbeitskräften beschränkt wird, ist die Wirtschaft in der Schweiz gezwungen, wieder vermehrt in die Ausbildung der hier lebenden Arbeiter zu investieren (sie können diese nicht mehr einfach und kostengünstig im Ausland rekrutieren). Dies erhöht langrfistig das Ausbildungsniveau aller Arbeiter und somit auch deren Leistung. Dies führt zu einer allgemeinen Verbesserung des Wohlstands. Gut ausgebildete Arbeiter erhöhen aber auch die Inovationskraft in der Schweiz.

Da die Schweiz ihren Charakter (kleine Städte, Dörfer, Natur, Berge usw.)behält bleibt sie auch attraktiv für die Touristen. Es gibt viele Leute auf der Welt die gerade diese spezielle Schweiz sehen möchten.

So gibt es noch viele Punkte die mein Vorschlag positiv beeinflussen würde. Es gibt sicher auch Nachteile, aber die Vorteile überwiegen meines Erachtens.



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33%
(27 Stimmen)
Stefan Pfister sagte March 2011

Philipp Müller war damals ein glühender Verfechter der 18%-Initiative. Man stelle sich vor, das wäre angenommen worden.

"liebe libysche Kriegsflüchtlinge,
l​eider haben wir unser Ausländer-Kontingent von 18% bereits ausgeschöpft und können euch nicht aufnehmen. Geht also bitte wieder nach Hause und lasst euch dort von Gaddafis Truppen erschiessen."


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86%
(21 Stimmen)
Adrian Bratschi sagte March 2011

Ich bin mit Herrn Philippe Müller eigentlich vollumfänglich einverstanden und sein Artikel beschreibt genau meine Vorstellung einer intakten Schweiz. Zuwanderung und Immigration haben wir immer gehabt. Zum Teil brauchen wir sie wirklich und zum Teil brauchen sie auch die Zuwanderer weil sie an Leib und Leben bedroht sind oder basierend auf dem Schengen-Abkommen das Recht haben in der Schweiz zu arbeiten und zu leben. Das ist alles hinlänglich bekannt. Was aber wirklich problematisch ist und einen hohen Grad an Diskriminierung gegen Schweizer und Ausländer sowie Fremdenhass und Frustration generiert, ist die Tatsache, dass wegen der progressiven Pensionskassenbeiträg​e Leute über 35 keine Arbeit mehr finden weil sie schlicht zu teuer werden. Man holt also junge gut ausgebildete EU-Bürger oder Ausländer weil diese erstens für weniger Lohn arbeiten und erst noch weniger Pensionskassenprämie kosten weil sie noch jung sind. Dort wäre für mich der Ansatz ganz klar für die PK einen fixen Lohnunabhängigen Betrag (ab Alter 20 bis Alter 65) festzusetzen und für alle Berufskategorien einen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn festzulegen für Schweizer, EU-Bürger und Leute aus Übersee. Einen Lohn der bei einem Beschäftigungsgrad von 100% einen Lebensstandard sicherstellt, der ein Familienleben ohne Existenzängste sicherstellt. Dies würde dazu führen, dass alle Leute in der Schweiz mit gleich langen Spiessen kämpfen und der Rassismus und die Kriminalität würde sich damit quasi auflösen oder zumindest stark vermindern. Solange aber Billigarbeitskräfte geholt werden um Gewinne zu maximieren und die entstehenden Volkswirtschaftlichen​ Kosten sozialisiert werden, werden die Schweizerarbeitskräft​e weiterhin im Regal stehen bleiben, hunderte von Bewerbungen schreiben und zusehen müssen, wie der Arbeitsvertrag an einen EU Bürger geht. Also liebe Politiker löst einfach das PK-Problem, das Krankenkassenproblem,​ schafft die gleichen Lohnstrukturen für alle Bürger dieses Landes und vor allem, schafft 160'000 Arbeitsplätze. Dann haben wir plötzlich keinen Fremdenhass mehr und eine sehr tiefe Kriminälität. Die Frage ist also nicht ob das Boot voll ist oder nicht sondern wie wir die Sitzplätze verteilen und wieviel das Ticket kostet.

Zum Thema Nordafrika. Das anstehende Problem mit Nordafrika werden wir nicht damit lösen, dass wir hunderttausende von Nordafrikanern in die Schweiz immigrieren lassen. Hier werden wir sämtliche Peace-Keeping forces zusammenziehen müssen um vor Ort Einsätze zu leisten damit die Menschenrechte gewahrt bleiben, die Logistik in den Ländern nicht zusammenbricht, Hilfsgüter richtig verteilt werden und der Politische Prozess wieder auf die richtige Fahrbahn kommt. Hilfe vor Ort ist hier die Devise. Es macht keinen Sinn das Problem zu importieren, das Problem muss vor Ort in Zusammenarbeit mit Vertauenswürdigen einheimischen Partnern der entsprechenden Länder gelöst werden, sonst betreiben wir eine Symptombekämpfung, die uns am Ende teuer zu stehen kommen wird.


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90%
(29 Stimmen)
Beat Sollberger sagte March 2011

Es reicht! Deutschland, Österreich, Schweden und andere haben klar gesagt, dass sie keine Flüchtlinge aufnehmen werden, weil sie genug an die Grenzländer bezahlen. Warum prellt die Schweiz da wieder vor und will sofort tausende holen?
Eine Justizministerin die in Brüssel vorprescht und falsche Signale aussendet, hat die Situation offenbar nicht im Griff. Solche Voten sind Einladungen für Schlepperorganisation​en. Einmal im Land, wollen und gehen solche nicht mehr zurück. Bereits beim Balkan Bürgerkrieg wurden grobe Fehler gemacht. Die damalige SP BR. Dreifuss hat mit einem Super Puma eigenmächtig so genannte Flüchtlinge geholt und die Bevölkerung angelogen, dass die aufgenommenen Flüchtlinge nach Beendigung des Krieges unser Land verlassen müssen. Es sind noch mehr gekommen, weil Ihnen Arbeit oder Sozialhilfe und eine Wohnung zugeteilt wurden. Es gibt kein Land, das aus dem Kosovo damals so viele aufnahm wie wir.
Es wird immer enger in unserem kleinen Land! Wollt Ihr noch mehr?
Weil Schengen und Dublin erwiesenermassen ein Papiertiger ist, wird Italien keine einzigen zurücknehmen!



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67%
(18 Stimmen)
Georg Stamm sagte March 2011

Tönt vernünftig, was Herr Ph. Müller hier schreibt. Leider ist es bei der FDP so, dass man nie recht weiss wo Ueberzeugung dahinter steckt und wo wahltaktisches Kalkül. Herr Ph. Müller mag die löbliche Ausnahme sein. Mit seiner Ausländerpolitik könnte sich auch die SVP anfreunden. Die geht noch einen Schritt weiter: Wenn möglich sollte die unkontrollierte PFZ aufgegeben werden zu gunsten grosszügigerer Ausländerkontingente mit zu beantragender Arbeitsbewilligung (grosszügiger als früher). Damit erhielten die Behörden das Steuerungsinstrument,​ das sie nicht mehr haben und das kein Staat aus den Händen gibt, dem seine Interessen am Herzen liegen (auch die USA und Australien nicht!). Auch den Interessen der Wirtschaft wäre so gedient. Realistischerweise muss man annehmen, dass die EU diesen Schritt zurück nicht akzeptieren würde. In Brüssel wird ideologisch politisiert. Das zeigte als weiteres Beispiel die Einführung des Euro.


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72%
(25 Stimmen)
Franziska Keller sagte March 2011

Mir platzt immer noch der Kragen, deshalb noch ein kleiner Nachtrag:

Haben unsere vom Volk beauftragten Räte, die immerhin per Gesetz unsere Angestellten sind, vollkommen vergessen woher das Geld kommt, dass sie so locker über die Landesgrenzen hinweg gutsprechen?
Es macht ganz den Eindruck!
Vielleicht ist es Zeit sie nachdrücklich wieder an ihren wahren Auftrag zu erinnern.


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69%
(29 Stimmen)
Franziska Keller sagte March 2011

Gerade gelesen:
Der Nationalrat wird in der Frühjarssession:

1​6,2 Milliarden (darin eingeschlossen 12.5 Milliarden "Sonderhilfe") Euro-Stützkäufe via Naitionalrat und IWF durchwinken.

Nicht​ zu vergessen die 21 Milliarden die SNB-Chef Hildebrand schon verbraten hat um diesen wackelnden Euro zu stützen. Mit null Erfolg aber zum Schaden der Schweiz.

Dem IWF werde zusätzliche 950 Millionen zugeschoben, um einkommensschwache Staaten zu finanzieren.

Die normale Entwicklungshilfe wird der Rat um weitere 320 Millionen pro Jahr erhöhen.

Die Osthilfe wird um weitere 290 Millionen aufgestockt.

Die multiliterale Entwicklungsbank erhält neue Garantien von 3,5 Milliarden
nd Konkrete Beihilfen von 167 Millionen pro Jahr.

Für die internationale Kriminal- und Justiz-Zusammenarbeit​ werden neue Stellen bewilligt, für einige 100'000 Franken im Jahr.

Der Finanzausgleich wird um 116 Millionen aufgestockt.

42,6 Millionen gehen an die Swisscoy im Kosovo.

37,5 Millionen gehen an den globalen Umweltfonds.

30 Millionen gehen an die Genfer Friedenszentren.

H​inzu kommen noch ein paar lächerliche Milliärdchen für unsere Landwirtschaft, für unsere Schulen, für die marode SBB-Pensionskasse und für Kinder und Jugendliche. Die führe ich hier nicht auf - die sind zugunsten des Schweizer Volkes.

Insgesamt wird der Nationalrat wohl Einmalzahlungen von ca. 20,93 Milliarden und wiederkehrende Zahlungen von 514 Millionen beschliessen.
Weil aber viele Aufstockungsanträge noch in Vorbereitung sind kann man mit einem ca. Total 30,4632 Milliarden schweren Kostenpaket rechnen, dass ohne unser Einverständnis "verschoben wird. Wieviel davon zugunsten Ausland kann man selber nachrechnen.

- AHV/IV/Fürsorge sind in den roten Zahlen, Menschen die ein Leben lang bei diesen Versicherungen eingezahlt haben, können nicht mehr sicher sein ihre Investition in diese Versicherung je beziehen zu können.
Man muss sogar damit rechnen länger arbeiten zu müssen und das in einer Wirtschaft die Menschen über 50 nicht mehr einstellen will.

Wie soll ich das bitte nachvollziehen, dass man das Volksvermögen ohne das Volk zu fragen, mit vollen Händen über die Grenzen schmeisst und gleichzeitig dem Steuerzahler sagt, die Sozialversicherungen seien pleite und müssten über Steuererhöhungen finanziert werden um wieder gerade zu stehen?

Da haben unsere Räte also genug in der Volkskasse um es ohne unsere Zustimmung derart grosszügig ausserhalb der Schweiz zu verteilen - aber für unsere eigenen Sozialwerke ist nix da? Ich habe nur noch Fragen........!






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72%
(32 Stimmen)
Alexandra Weber sagte March 2011

Grenzen auf und Flüchtlinge rein - komme was wolle!!! so ungefähr!
Die Schweiz ist nicht der Abfallkorb von Europa und Afrika etc.
Die Schweiz ist ein kultiviertes genormtes und strategisch einigermassen korrekt geführtes würdiges stolzes Land.
Werden unsere Landresourcen immer weniger verarmen wir.
Mit mehr ungebildeten Ausländern gehen wir vor die Hunde.
Der Bundesrat bestimmt einfach über die Köpfe des Volkes hinweg dass mehr Asylanten kommen können - doch ohne je ans eigene Volk an die Schweizerbürger zu denken. Das Volk muss diese Menschen im Alltag haben - umgehen damit - akzeptieren oder nicht - die vehement zunehmende Kriminalität einfach einstecken etc. Das geht so nicht weiter.
Das Volk muss mitentscheiden können wie viel die Schweiz verträgt.
Die EGO-Handlungen und der Selbstverherrlichung der Bundesräte müssen sofort gebremst werden ansonsten versinkt die Schweiz im Chaos, im Schutt und in der Kriminalität.
Die Schweiz gehört den Eidgenossen und nicht den eingebürgerten Ausländern und nicht den Asylanten und niemandem ausser den Eidgenossen.
aw



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