Sicherheit, Kriminalität > Terrorismus,

Ja zum Waffenrecht bedeutet ja zur Sicherheit

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

JA zur Än­de­rung der EU-Waf­fen­richt­li­n​​ie an der Volks­ab­stim­mung vom 19. Mai heisst JA zu den Schen­gen- und Du­blin-­Ab­kom­men und JA zum ge­mein­sa­men Kampf gegen in­ter­na­tio­nal or­ga­ni­sier­ten Terrorismus.

 

Die Schweizer Stimmberechtigten haben das Assoziierungsabkommen​​ von Schengen am 5. Juni 2005 mit 54.6 Prozent JA gutgeheissen. Dieses Abkommen bringt der Schweiz viele Vorteile, aber auch Verbindlichkeiten. Im Schengen-Assoziierung​​sabkommen hat sich die Schweiz gegenüber der EU grundsätzlich zur Übernahme aller Weiterentwicklungen des Schengen-Besitzstands​​ verpflichtet.

Unter dem Eindruck der entsetzlichen Terroranschläge im Stade de France und im Konzertsaal Bataclan in Paris vom 13. November 2015 legte die Europäische Kommission rasch einen Vorschlag für eine Anpassung der geltenden EU-Waffenrichtlinie vor. Im Fokus der Anpassung stehen halbautomatische Waffen, die auch beim Pariser Anschlag verwendet wurden. Entsprechende Waffen sind von der bewilligungspflichtig​​en Kategorie B in die Kategorie A der verbotenen Feuerwaffen zu überführen und damit neu mittels Ausnahmebewilligung zu erwerben. Die Gefährlichkeit dieser Waffen besteht darin, dass mit ihnen ohne Nachladen mehrere Schuss hintereinander abgegeben werden können. Die Kadenz des Schweizer Sturmgewehrs liegt bei 600 bis 900 Schuss pro Minute!

Die Schweiz konnte in langen und geschickten Verhandlungen eine Lösung finden, die unserer Schützentradition voll und ganz entgegenkommt. Es gelang unseren Unterhändlern, folgende Bestimmung zu verankern: In Ländern, die seit über 50 Jahren die Abgabe des Sturmgewehres am Dienstende kennen, bleibt dies erlaubt.

Militärschüt​​zen, Jägerinnen und Jäger, Jungschützen und registrierte, bestehende Waffenbesitzer sind gar nicht betroffen von der Verschärfung der Waffenrichtlinie. Schützen müssen nur nachweisen, dass sie Mitglied in einem Verein sind oder regelmässig schiessen. Wer vom Entwaffnungsdiktat der EU spricht, macht reine Polemik und versucht eine negative Stimmung gegenüber der EU anzufeuern.

Schengen ist volkswirtschaftlich von grosser Wichtigkeit

Ein vom Bundesrat veröffentlichter Bericht zu den „volkswirtschaftliche​​n und finanziellen Auswirkungen der Schengen-Assoziierung​​ der Schweiz“ zeigt auf, wie wertvoll und wichtig das Schengen/Dublin-Abkom​​men für unsere Bevölkerung und für unsere Wirtschaft ist.
https://www.eda.a​dmin.ch/dam/dea/de/do​cuments/publikationen​_dea/Schengen-Wirtsch​aftliche-Bedeutung_de​.pdf

Bis 2030 würde das Bruttoinlandsprodukt bei einem Wegfall der Schengen/Dublin-Assoz​​iierung 1.6 bis 3.7 Prozent tiefer ausfallen. Das Pro-Kopf-Einkommen würde ohne Schengen um 700 bis zu 1‘600 Franken zurückgehen.

Ein Wegfall der Schengen/Dublin-Assoz​​iierung würde zudem zu Mehrkosten in der Höhe von rund 220 Millionen Franken pro Jahr für die öffentliche Hand führen, hauptsächlich im Asylbereich. Zudem wäre mit weiteren Millionen von Mehrkosten aufgrund von zusätzlichen Zweitasylgesuchen von Personen zu rechnen, deren Anträge in EU/EFTA-Staaten abgelehnt wurden.

Mehr Sicherheit dank Schengen-Abkommen

Die​​ Schengen-Mitgliedscha​​ft bringt auch mehr Sicherheit. Täglich erfolgen rund 320‘000 Abfragen des Schengener Informationssystems SIS durch unsere Sicherheits­verantwor​​tlichen. Dies führte zu 19‘000 SIS-Fahndungserfolgen​​ im Jahr 2018. Die Zahl der Verbrechen ist in den letzten Jahren mit Schengen zurückgegangen und nicht angestiegen, wie gewisse Gegner behaupten. Um den Wegfall der Schengen-Instrumente wie das SIS zu kompensieren, müssten alternative Massnahmen im Bereich der inneren Sicherheit mit Kosten von bis zu 500 Millionen Franken pro Jahr ergriffen werden. Allerdings wäre eine vollständige Kompensation selbst mit unbeschränktem Mitteleinsatz nicht möglich, da viele der unter Schengen ausgetauschten Daten mit einer rein nationalen Lösung gar nicht beschafft werden könnten.

Als Nichtmitglied im Schengen-Raum käme es zudem zu langen Wartezeiten an unseren Schweizer Grenzübergängen, wo heute täglich über 1.7 Millionen Personen und 1.2 Millionen Fahrzeuge den Zoll überqueren. Das einheitliche Schengen-Visum bringt zudem unserem Schweizer Tourismus viele Gäste aus dem nicht EU-Raum.

Kurzum: Die Schengen/Dublin-Mitgl​​iedschaft der Schweiz hat sich bewährt. Sie bringt uns mehr Sicherheit als Teil des Schengen Strafverfolgungsraums​​ und die wertvolle Dublin-Unterstützung bei den Asylverfahren. Ein JA zur Genehmigung und Umsetzung des Notenaustauschs zwischen der Schweiz und der EU betreffend die Übernahme der Richtlinie (EU) 2017/853 zur Änderung der EU-Waffenrichtlinie (Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands​​) dient dem gemeinsamen Kampf gegen Schusswaffenangriffe und zur Terrorbekämpfung.

Von​​ Kathy Riklin, Nationalrätin, Vorstand SGA
Artikel https://www.sga-aspe.​​ch/ja-zum-waffenrech​t​-bedeutet-ja-zur-si​ch​erheit/


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]

63%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 2 Tagen

Terrorismus ist der neue Kommunismus. Von 1917-1989 war der Kommunismus das Hauptfeindbild um alles mögliche durchzudrücken. Seit 2001 hat der Terrorismus als Argument sich angedient, allles mögliche durchzusetzen.

Gut​ das Putin Russland wieder das Image des bösen Gegenspielers gegebenhat, so kann die NATO wieder ungestört rüsten und die USA können ihr Atomwaffenarsenal modernisieren.

Es ist immer gut, Feindbilder zu haben.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



62%
(13 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 4 Tagen

Warum verschweigen uns eigentlich unsere Volksvertreter*innen wie Frau Riklin in übereinstimmender Weise, dass zum Beispiel Tschechien bereits 2017 erklärt hat, die Verschärfungen des EU-Waffenrechts nicht zu übernehmen?
Und warum verschweigen sie, dass auch Polen die diesbezüglich laufende Klage Tschechiens auf „Nichtigerklärung der Richtlinie“ unterstützt, weil diese „auf falschen Annahmen ohne eine richtige sachliche Rechtfertigung beruht“?
https://www​.all4shooters.com/de/​shooting/waffenkultur​/polen-eu-waffengeset​z-gun-ban-aenderung-w​affenrichtlinie/

W​arum sagen sie kein Wort darüber, dass es sich dabei auch um „Schengenstaaten“ handelt und trotzdem noch nie das Thema auch nur berührt wurde, Tschechien und Polen aus Schengen auszuschliessen, falls die nicht spuren sollten? Warum beschwören sie diese „Gefahr“ trotzdem so fanatisch, wenn es um die Schweiz geht?

Wissen sie es nicht? Oder gibt es eventuell andere Gründe?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

59%
(17 Stimmen)
Dolphin Diver sagte Vor 10 Tagen

Bedauerlicherweise ist dies knapp die halbe Wahrheit, geschätzte Frau Riklin! Die bestehenden Schengen-Dublin-Veträ​ge nützen allen Vertragspartnern, es ist im positiven Sinne "ein Geben und Nehmen". Ein Rausschmiss der Schweiz wäre in niemandes Interesse und vertragstechnisch ist der Fall einer Ablehnung eines Schengenstaates ja explizit vorgesehen! Nicht gern erwähnt seitens der Befürworter ist z.B. die Anrufung des EU-Gerichtshofes durch das Schengen (und EU-Mitgliedes) Tschechien, das u.a, die "Sonderregelung Schweiz" kritisiert. Auch weitere Staaten haben sogar auf Ministerebene bereits erklärt, diese Waffenrichtlinie niemals zu vollziehen ... Es ist im weiteren ein bewiesener Wortbruch des Bundesrates und der Parlamentarier, die damals blauäugig versicherten, das strenge schweizer Waffenrecht werde auch in Zukunft keine Verschärfung benötigen. Nun werden durch eine äusserst schlecht formulierte Verordnung langjährige Schützen kriminalisiert, in dem deren Waffen als verboten, jedoch mit vorläufiger Ausnahmeregelung grad noch als zulässig bezeichnet werden.... Als freisinnig denkender Bürger kann man doch niemals einer Verordnung zustimmen, die den definierten Zweck (Terrorbekämpfung) zu 100 % verfehlt und einen "Meldebürokratismus" auslösen wird, der jeder Beschreibung spottet. Die Schätzungen über nicht registrierte, im Privatbesitz befindliche Schusswaffen gehen weit auseinander, ich schätze diese Anzahl als sehr hoch ein! Wer meldet nun wem die alte Dienstpistole vom Grossvater, die irgendwo auf dem Estrich schlummert? Betrachtet man Organisationen, Vereine und andere Körperschaften, die diese Waffenrichtlinie ablehnen, gibt es ein sehr klarers Bild: Wer tatsächlich etwas von Schusswaffen versteht oder im weitesten Sinne mit Schiesssport zu tun hat, lehnt diese Verordnung klar ab!



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



40%
(15 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 12 Tagen

© Frau Kathy Ricklin

Das neue Waffenrecht der EU entwaffnet die Schweizer (inkl. der gedienten Soldaten mit dem Sturmgewehr 57), und dies bedeutet WENIGER Sicherheit., denn unsere Vorväter setzten sich nur mit Waffen durch. Also stimmt NEIN, hier noch einige Argumente dazu:

https://www.​blick.ch/news/politik​/so-ticken-die-gegner​-des-neuen-waffenrech​ts-unsere-vorvaeter-s​etzten-sich-mit-waffe​n-durch-id15223699.ht​ml




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



45%
(20 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 15 Tagen

Ich empfinde dieses neue Waffenrecht / Gesetz als eine Kollektivstrafe, eine Verurteilung aller Schützen, sie wären Terroristen oder Mörder, gefährliche Kriminelle.
Dabei wurden wir per Gesetz angehalten, unseren Dienst für das Land zu leisten, und den Auftrag der Bewaffneten Neutralität zu erfüllen. Was nicht jeder der musste, ohne murren machte.
Wer danach, nach dem Wehrdienst genug hatte, konnte und kann seine „Schuss“ Waffen jederzeit abgeben, kann sich vor diesem Übel befreien. Für die ist das Problem gelöst.
Dass ein Land oder eine EU die Welt mit diesem Waffengesetz sicherer wir, die Schweiz sicher nicht, die ist was Waffen angeht, sicher. In Spitälern (leider), auf den Strassen (leider) durch Mobbing oder sonstige Erniedrigungen kommen weit mehr Menschen ums Leben, oder gehen in den Freitod, wie durch Schusswaffen.
Terror​isten werden genau von den Ländern mit Waffen gefüttert, welche ein EU Waffenrecht einführen wollen. Es sind nicht die Bürger, welche den Terroristen die Waffen und den Sprengstoff verkaufen.
Und Kriminelle welche Waffen brauchen für Gewalttaten, bekommen diese Waffen via Terrorstaaten, aus Ländern die unsichere Regierungen und Korruption haben, also den Kunden der EU Staaten an denen sie liefern.
Bei einer CVP Politikerin müsste das Christliche im denken drin sein, ja es heisst, Du sollst nicht töten, (Waffe besitzen ist nicht töten), Es heisst auch „du sollst nicht unwahres gegen Dritte reden“, und trotzdem findet Frau den Mut, weiter in der Politik zu machen..



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



45%
(20 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 16 Tagen

© Frau Riklin, CVP

Noch kein EU-Funktionär hat mit Schengen-Rauswurf gedroht, wenn die Schweiz das neue Waffenrecht nicht akzeptiert. Frau Ricklin, Die 10. Gebote, u.A. "Du sollst nicht lügen, nicht betrügen, keine Unwahrheiten verbreiten" sich wieder einmal in Erinnerung rufen. Für mich eine Schwäche, ein sicheres Zeichen dass keine anderen besseren Argumente mehr da sind ±


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

56%
(18 Stimmen)
Bruno Zoller sagte Vor 16 Tagen

Frau Riklin

Sie suggerieren mit Ihrem Beitrag, dass mit einem Verbot von halbautomatischen Waffen Terroranschläge wie diejenigen von Paris verhindert werden können. Es dürfte jedoch allen klar sein, dass dies absoluter Blödsinn ist. Es ist nichts weiter als ein sehr schwaches Argument der Befürworter. Oder denken Sie tatsächlich, dass Terroristen Ihre Waffen im Waffenladen nebenan kaufen und diese schön artig registrieren lassen?

Gegen Schengen ist nichts auszusetzen. Dass das Schengen Abkommen volkswirtschaftlich von grosser Wichtigkeit ist und dass es zur Sicherheit beiträgt und bei der Kriminalitätsbekämpfu​ng eine wichtige Rolle spielt mag sein.

Ich finde es jedoch stossend, dass nun der mögliche Austritt aus Schengen dazu missbraucht wird, um für die Verschärfung unseres Waffengesetzes Stimmung zu machen. Denn das Eine hat nichts mit dem Anderen zu tun.

Tatsächlich ist es offenbar so, dass wenn die Verschärfung des Waffenrechts abgelehnt würde, die beiden Vertragsparteien (Schweiz / EU) 90 Tage Zeit haben, eine neue Lösung zu finden.

Aus dem Schengen / Dublin Vertrag scheidet die Schweiz erst dann aus, wenn in diesen 90 Tagen keine Lösung gefunden werden kann.

Dies kann auf der Homepage der DEA nachgelesen werden.

Somit werde ich NEIN stimmen und hoffen, dass unsere Politiker eine bessere Lösung aushandeln können, damit wir vielleicht doch weiterhin Schengen Vertragspartner bleiben können.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

42%
(19 Stimmen)
Simon Matt sagte Vor 16 Tagen

Frei und sicher in Europa: JA zu Schengen. JA zum Waffenrecht.
Wir sind wegen und nicht trotz unserer Offenheit ein erfolgreiches Land. Die Zusammenarbeit mit unseren europäischen Nachbarn und Partnern macht uns stark.

Das beste Beispiel für die erfolgreiche, sinnvolle und freiheitliche Zusammenarbeit der Schweiz mit ihren europäischen Nachbarn ist das Schengen-Abkommen, welches uns sowohl Freiheit als auch Sicherheit bringt.

Mit grenzüberschreitender​ Verbrechensbekämpfung​, ohne stundenlanges Warten an den Grenzen und mehr Bewegungsfreiheit für uns Schweizerinnen und Schweizer in Europa.

https://ww​w.operation-libero.ch​/de


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



58%
(19 Stimmen)
Alex Schneider sagte Vor 16 Tagen

Schengen/Dublin ist gescheitert!
Und warum führen selbst EU-Staaten die stationären Grenzkontrollen bei Bedarf wieder ein? Warum hat die Schweiz überhaupt Erstanträge von Asylanten zu beurteilen? Kommen die alle mit dem Flugzeug? Und wenn ja, warum haben diese bei Ankunft keine Pässe mehr?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

61%
(18 Stimmen)
Dany Schweizer sagte Vor 17 Tagen

Wie immer Frau Ricklin verlautet hier immer nur kurz vor Abstimmungen oder Wahlen. Danach hört man nichts mehr von Ihr.

"Bis 2030 würde das Bruttoinlandsprodukt bei einem Wegfall der Schengen/Dublin-Assoz​​​iierung 1.6 bis 3.7 Prozent tiefer ausfallen. Das Pro-Kopf-Einkommen würde ohne Schengen um 700 bis zu 1‘600 Franken zurückgehen."

Zahl​en wie das Versprechen, dass lediglich max 10'000 kommen würden. Gekommen sind aber weit über diese versprochene Zahl. Glaubwürdigkeit????

"Die​​ Schengen-Mitgliedscha​​​ft bringt auch mehr Sicherheit. Täglich erfolgen rund 320‘000 Abfragen des Schengener Informationssystems SIS durch unsere Sicherheits­verantwor​​​tlichen. Dies führte zu 19‘000 SIS-Fahndungserfolgen​​​ im Jahr 2018."

Sind unsere Politiker nicht in der Lage, eine Zusammenarbeit zu erarbeiten, die auch ohne EU funktioniert? Haben wir nur Sicherheit mit der EU? Eher wohl kaum. Die Terroranschläge waren in der EU und nicht in der CH. So schlimm dieses sind, aber wenn wir uns diesem Verrein anbiedern, werden wir auch zur Zielscheibe, durch Parteiergreifung.

​"Täglich erfolgen rund 320‘000 Abfragen des Schengener Informationssystems SIS durch unsere Sicherheits­verantwor​​​tlichen. Dies führte zu 19‘000 SIS-Fahndungserfolgen​​​ im Jahr 2018."

Welche dieser Erfolge wurde dank der Zusammenarbeit CH-EU erzielt? Das wäre massgebend, nicht einfach die ganze EU als Masstab nehmen und die in der EU erzielten Erfolge, ohne das Zutun der CH. Reine Zahlenspielerei von Ihen Frau Ricklin

"Um den Wegfall der Schengen-Instrumente wie das SIS zu kompensieren, müssten alternative Massnahmen im Bereich der inneren Sicherheit mit Kosten von bis zu 500 Millionen Franken pro Jahr ergriffen werden."

von bis zu???? also könnte das auch 0 Millonen sein. Oder ist man nicht in der Lage, ein SIS Abkommen auszuarbeiten, ohne Anbiederung?

"Als Nichtmitglied im Schengen-Raum käme es zudem zu langen Wartezeiten an unseren Schweizer Grenzübergängen, wo heute täglich über 1.7 Millionen Personen und 1.2 Millionen Fahrzeuge den Zoll überqueren. Das einheitliche Schengen-Visum bringt zudem unserem Schweizer Tourismus viele Gäste aus dem nicht EU-Raum."

So ein Käse, sorry. Ich bin schon VOR Schengen regelmässig in anderen Staaten arbeiten gegangen, habe Grenzübertritte ausgeführt. Keine Ihrer Aussage ist jedoch damals schon eingetreten. Schnell und einfach Kontrolle, schnelle einfache Arbeitsbewilligungen.​ Und übrigens.... der Transport heute hat kein einziges Papier weniger mit Schengen/Zollfreiheit​en usw. Dank der immer noch grösseren Erfassung der verschobenen Waren über Grenzen, werden die Papierberge immer noch grösser, nicht kleiner. Ergo auch falsche Aussage.

"Ein JA zur Genehmigung und Umsetzung des Notenaustauschs zwischen der Schweiz und der EU betreffend die Übernahme der Richtlinie (EU) 2017/853 zur Änderung der EU-Waffenrichtlinie (Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands​​​) dient dem gemeinsamen Kampf gegen Schusswaffenangriffe und zur Terrorbekämpfung."


WEnn wir eine Grenze haben, die kontrolliert wird, werden weniger Schusswaffen/Terrorpe​rsonen in unser Land einreisen. Dank offenen Grenzen können Terroristen über die halbe Welt reisen ohne Kontrolle.

Und zum Schluss:
Auch wenn man etwas verbietet/kontrollier​t, bedeutet das nicht, dass wir weniger Terror/Schusswaffenge​brauch hätten. Das ist mumpiz. In der USA hat man über Jahre den Alkoholkonsum verboten... weniger konsumiert wurde nicht, im Gegenteil. Und dank dieses Verbotes wurde es illegal und hat die Kriminalität noch gesteigert.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

65%
(17 Stimmen)
Jakob Speiser sagte Vor 17 Tagen

Es steht doch überhaupt nirgends geschrieben dass wir bei Nichtannahme dieser unsinnigen Richtlinie sofort aus dem Schengenabkommen ausgeschlossen würden ! Frau Ricklin, sie (und leider allzuviele in Bern) sind üble Angsthasen (Ostern ist bald da, glauben sie wirklich an den Hasen?) und wollen das ganze Land einschüchtern. Bitte erinnern sie sich doch auch and die EU-Finanzenteignungs-​Ideen der kleinen Bürger. Man soll ja kein Bargeld mehr haben dürfen, sodass man alles via Bankkonti im Griff hat. Der Staat hat ja total Zugriff (auch bereits in der Schweiz, nach dem Desaster das die Dame aus Graubünden angerichtet hat). In Zypern (EU Mitglied!) wollte man ohne Wimpernzucken per Knopfdruck alle Privatkonti um einen gewissen Betrag absahnen. Staat und Banken gehen heute in allen Ländern allem andern vor.
Aehnliche Beschneidung der Bürgerrechte (aus Angst vor Verminderung des Gewaltmonopols des Staates?) ist doch dieser neuste Waffentrick der EU, obwohl alle wissen (!), dass das Null Einfluss auf das Gebaren der Terroristen haben kann. Hoffentlich knallt es bald in der EU, den dieses Konstrukt gibt es ja nirgends aug der Welt und ist heute voll desaströs geworden. Wird so nie zum Funktionieren kommen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



50%
(18 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 17 Tagen

Es sind nicht die Bürger einer EU welche Terror begehen, oder Waffen verkaufen. Wenn solches geschieht, sind es Regionen welche durch Länder oder eine EU unterdrückt, nicht anerkannt werden.
Es sind aber die Staaten, auch eine EU, die Grossmächte, welche entgegen den UNO Abkommen (nicht Angriffspackt) in Länder einmarschieren, Regierungen beseitigt, (was man Terror nennt, Krieg nennt) und dann erstaunt ist, was für ein Chaos abgeht, erstaunt ist, dass sich Länder oder Restteile von Ländern dagegen wehren.
Diese EU Richtlinie Entwaffnen von den Bürgern dient nur einem: Die EU Technikraten haben langsam aber sicher Angst vor den Bürgern, dass die Aufstände organisieren, denn was diese EU Treibt geht auf keine Kuhhaut mehr drauf.




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



53%
(17 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 17 Tagen

Bei Terror Waffen handelt es sich meist um Kalaschnikow AK 47 und keine Schweizer Armee Waffen. Diese AK 47 und weiteres wie Sprengstoffe etc bekommen die Terroristen im Osten oder Nordafrika, was da eine EU taugt nichts gegen den Terrorismus.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



60%
(20 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 17 Tagen

Da sieht man wieder, wer uns da über die Gefährlichkeit von Waffen „aufklären“ will. Es sind grundsätzlich Leute die selber keine Ahnung von Waffen oder dem Schweizerischen Verständnis von Waffenbesitz haben.

Das zeigt sich schon nur in der Behauptung, ein Schweizer Sturmgewehr hätte die „Kadenz von 600 bis 900 Schuss pro Minute“. Frau Ricklin weiss anscheinend nicht, dass die privaten Sturmgewehre eine Serienfeuersperre eingebaut haben, die eine solche „Kadenz“ gar nicht möglich macht. Und dass ein Gewehr „sicherer“ sein soll, wenn damit „nur“ etwa vierzig Schuss pro Minute abgegeben werden können, ist eine blöde Floskel die aufzeigt, dass es gar nicht darum geht.

In Wahrheit macht diese „Verschärfung“ unsere Bürgerwaffen mit einem Federstrich zu VERBOTENEN Waffen. Die AUSNAHMEN die den Bürgern vorerst noch gewährt werden sollen, gründen auf die Überwachung der Waffeninhaber. So müssen sie laufend belegen, dass sie zahlendes Mitglied eines Schützenvereins sind oder dass sie jedes Jahr einmal in einem Schützenstand herumgeballert haben.

Das Ganze ist nur eine Tranche der wirklichen Absicht (der Entwaffnung aller Bürger). Sie soll uns jetzt mit einer Mischung aus Verharmlosung (niemand sei davon betroffen) und Drohung (der ganze Schengenvertrag mit all seinen das Waffenrecht nicht betreffenden Bestimmungen sei „gefährdet“) untergejubelt werden. Dies mit dem Wissen, dass nach einiger Zeit einfach die nächste „Verschärfungstranche​“ implementiert werden soll.

Jedes Mal wird nur soviel zugesetzt, dass die „Verschärfung“ im Kontext des ganzen monströsen Schengenvertrags als „marginal“ erscheint.
Bei der nächsten Welle werden exakt dieselben „Argumente“ vorgebracht. Es wird dann einfach als „sicherer“ angepriesen, wenn Sturmgewehre ganz verboten und das Schiesswesen erst auf Kleinkalibergewehre, später dann auf Schiessbuden-Luftgewe​hre reduziert wird. Denn auch das sei ja eine genügende Möglichkeit den Schiesssport auszuüben.

Wer von der „Gefahr eines Wegfalls des Bruttoinlandprodukts und von Milliardenkosten“ durch eine vom Waffenverbot sachlich nicht betroffene Schengen-Kündigung leiert, macht reine Polemik und versucht eine verharmlosende Stimmung gegenüber der EU-Machtansprüche anzufeuern.

In Wirklichkeit benützt die Schweizer Classe Politique diesen „Terrorverhinderungs-​Hype“ der EU nur um das eigene Volk zu entwaffnen! Sonst würde sie einsehen, dass die EU sicher kein Interesse daran hat, sich selber den Schweizer Markt zu versperren, in den sie jedes Jahr bedeutend mehr Exportieren kann, als die Schweiz Waren in die EU verkauft.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

61%
(18 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 17 Tagen

Da Dublin nicht funktioniert wäre das zumindest schon kein Verlust.
Ein Ja zum Waffengesetz wäre nur ein Schritt zum Ja zum Rahmenabkommen und die dynamische Rechtsübernahme.
Es ist nun einfach Zeit zum den viel zitierten Reset Knopf zu drücken. Ich werde im jedenfalls ein NEIN einlegen.
Die langen Wartezeiten an unseren Schweizer Grenzübergängen gab es nicht bevor wir dem Schengenraum beigetreten sind und wird es auch nachher nicht geben. Und sollte die EU wieder erwarten doch wieder die Erpresserkarte ziehen werden die tausenden Grenzgänge aus der EU die Zeche zahlen.

Die Frage ist längst nicht mehr wollen wir diesem Waffengesetz zustimmen, sondern wollen wir uns von der EU die Bedingungen und Gesetzte diktieren lassen.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?