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Kapitalabfindung I

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Der Bun­des­rat hat seine Bot­schaft an das Par­la­ment ver­ab­schie­det. Der Na­tio­nal- und Stän­de­rat hat jetzt das nächste Wort.

Der Bundesrat will, dass ein Kapitalbezug unterhalb des obligatorischen Maximum nicht mehr möglich sei. Das ist schlichtweg eine grosse Frechheit und stellt die Finanzplanung vieler Menschen im Alter völlig auf den Kopf.

Ich habe mit meiner Frau schon als ganz junger Ehemann abgemacht, meine Pensionskasse wird nicht als Kapitalabfindung bezogen und die deinige wird ausbezahlt und wir werden davon unser Haus noch mehr amortisieren und uns einen schönen Lebensabend gestalten. Nun soll sie das nicht mehr dürfen, obschon meine Kasse für das Alter völlig ausreicht, sogar mit Witwenrente wäre sie gut abgedeckt. Das ist doch einfach nicht korrekt, dass der Staat so massiv in unsere Lebensplanung eingreift.

Die Pensionskassen sind und wären auch froh um jeden Bargeldbezug, dann wird auch der Vorwurf entkräftet, dass die Jungen nur für die Alten in Zukunft in die Pensionskasse einzahlen müssten um deren Überalterung zu finanzieren. Ausserdem ist die Sicherstellung der Renten seit den Negativzinsen nicht mehr sehr einfach.

Ein solches Vorgehen, bzw. eine solche Bevormundung des Stimmbürgers in einer Demokratie und eine Entrechtung des Volkes mit dem Vorwand die Ergängzungleistungen könnten von mittellosen Rentnern ausgenützt werden, ist einfach nur traurig.

Es folgt Unternehmenssteuerref​​​orm und Reform um den grossen der Wirtschaft Geld zu schenken, aber an uns Bürgern und KMU's und unseren Rechten ist kein Bundesrat interessiert.

Ich frage mich, ob nicht sogar durch diese Massnahme viele ältere Schweizer ihre Liegenschaften verlieren werden, da die Tragbarkeit der Banken für ihre Eigenheime in diesem Falle nicht mehr gegeben ist.

Jetzt bleibt nur noch die Hoffnung, dass die Räte ein Einsehen haben oder aber dann, dass es zu einer Abstimmung kommt.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(4 Stimmen)
Urs Scheiwiller sagte September 2016

HERR OBERLI,
wie halten Sie das eigentlich mit der Demokratie? Gestern haben Sie zu meinem Artikel einen Kommentar verfasst. Als ich Sie auf den Fehler aufmerksam machte, haben Sie Ihren Kommentar samt dem meinigen gelöscht. Das ist nicht nur unanständig, sondern demokratiefeindlich. Da Sie das auch schon sehr oft bei Anderen gemacht haben, frage ich Sie, wollen Sie Ihren demokratiefeindlichen​ Stil hier weiterproduzieren, dann allerdings muss ich Ihnen sagen, sollten Sie Vimentis wieder verlassen. Hoffentlich sind Sie kein Beispiel dafür, wie es Linke mit der Demokratie halten.


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29%
(7 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte September 2016

Das soll eine Frechheit sein, Herr Scheiwiller?
Höchste​ Zeit, finde ich.
Nicht alle Versicherungsnehmer sind so clever in Geldanlagen wie Sie.

Bedenken Sie: Viele Versicherungsnehmer verfallen der Zockerei. Ist dann das Kapital verzockt, was dann? Dann kommt die Ergänzunsleistung zum Zug, und damit der Steuerzahler. Und da sind Sie auch dabei!

Als Deutscher und als Kapitalist wundere ich mich, dass dies überhaupt möglich ist, das angesparte Kapital zu beziehen.


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