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Keine Verurteilung ohne Beweise (Neufassung 2.04.2018)

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Erweiterte Fra­gen und Hy­po­the­sen zum Ner­ven­gift­an­schla​​​​g in Grossbritannie 

Bitte​​​​, keine Verurteilung ohne Beweise!     

(Ersetzt erste Fassung weiter unten).​​            ​​       ​​​ ​ ​      ​ ​     

(Am 15.03. und 2.04.2018 ergänzte und erweiterte Fassung)

G​egenwärti​​​​​​​​​​​g ist die Aufmerksamkeit der Welt auf die Nervengiftattacke auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter gerichtet. Hier nochmals die durch die Medien mitgeteilte Ausgangslage: Er war ein ehemaliger Mitarbeiter des russischen Geheim-dienstes, soll aber bald auch für den britischen Geheimdienst gearbeitet und zahlreiche, im Westen tätige russische Agenten verraten haben. (Er bestreitet das). Dafür wurde er 2006 in Russland mit 13 Jahren Arbeitslager bestraft. 2010 wurde er von Präsident Medwedew begnadigt und mit 3 anderen im Rahmen eines Gefangenenaustausche​​​​​​​s​​​​​​ gegen 10 vom FBI enttarnte russische Agenten entlassen. Er durfte nach England ausreisen und sich dort mit seiner Frau niederlassen (Salisbury) und wurde Engländer. Das war vor 7 Jahren.

Obschon es die meisten Menschen nicht merken - weil es so unerhört raffiniert stattfindet - befinden wir uns in einer Zeit der extremen Meinungsmanipulation.​​​​​​​​​​​​​ Zudem "befinden wir uns in einer Vorkriegszeit" (ich zitiere den grossen SPD Politiker Egon Bahr). Russland wird durch eine geschickte Kampagne als Feind aufgebaut. Auch das merken wir wegen der Meinungsmani-pulation​​​​​​​ nicht (Ich werde ggf. später in einem Artikel darauf zurückkommen).

Nun zur konkreten Frage: Wer hat die Nervengiftattacke in Auftrag gegeben? UK Aussenminister Johnson hat schon gleich zu Beginn der Untersuchungen ohne Beweise praktisch Russland dafür verantwortlich gemacht. Auch für die britische Premierministerin May, Präsident Trump und die westlichen Medien scheint das schon ganz offensichtlich zu sein. Beweise liegen immer noch keine vor oder werden von der britischen Regierung vielleicht noch zurückgehalten. (Dann wäre ihre Reaktion begründet). Dass das Gift vor 40-50 Jahren in der Sowjetunion entwickelt wurde, ist kein Beweis. Seither wurde bekannt, dass die Anlage zu dessen Produktion anscheinend in Usbekistan stand. Aber in der öffentlichen Wahrnehmung wird das gewünschte Feindbild gestärkt. Im folgenden einige Hypothesen (unter vielen anderen) zur möglichen Täterschaft:

Hypothes​​​​​​​e​​​​​ 1. Es ist denkbar, dass Russland dahinter steckt. Nach meiner Meinung ist das aber eher unwahrscheinlich, denn es müsste Putin ja klar sein, dass bei einer solchen Attacke der Verdacht sofort auf sein Land fiele und es weiter ausgegrenzt würde und der Westen wieder näher zusammenrücken würde. Von aussen gesehen hat Russland an sich auch keinen Grund, den von ihm begnadigten, in den Westen entlassenen Mann nach 7 Jahren umzubringen. Es könnte allerdings einen Grund geben: Falls dieser weiterhin gegen Russland geheimdienstlich tätig gewesen wäre. Hat ein Mann wie er in England lebend - und seine in Moskau lebende Tochter - beide wohl vom russischen wie britischen Geheimdienst überwacht, dazu überhaupt die Möglichkeit?

Hypothes​​​​e 2. Die USA sind die Macht, die sich besonders seit dem 2. Weltkrieg mit allen Mitteln weltweit einmischt. Dabei haben sie schon öfters Menschen umbringen lassen. Seit einiger Zeit leiten sie die westliche Kampagne des Aufbaus Russlands als Feind. Es könnte ja sein, dass sich Skripal im Zusammenhang mit seiner Entlassung 2010 bereit erklärte, wieder für den russischen Geheimdienst zu arbeiten. Dann wäre er ein legitimes Ziel der USA aber auch Grossbritanniens. Aber auch da stellt sich die am Schluss von Hypothese 1 gestellte Frage: Hätte er dazu überhaupt die Möglichkeit? Aber da die USA daran sind, Russland als Feind aufzubauen, wäre es ebenso denkbar, dass diese hinter dem Anschlag stehen, um im Westen das Feindbild Russland weiter zu festigen. Man darf ruhig annehmen, dass beide Staaten das anscheinend verwendete, vor langen Jahren in der UdSSR entwickelte Nervengift Novichok kennen und mindestens für Tests oder zur Abschreckung einer feindlichen Giftgasattacke selber hergestellt haben, oder es die USA Spezialisten, die bei der Vernichtung der fast 40'000 Tonnen russischer chemischer Waffen vor Ort, d.h. in Russland mitwirkten, grössere Proben mitgenommen haben. Wie hätten es sonst die Briten so rasch identifizieren können?

Man muss auch berücksichtigen, dass das Gift rund 20 Jahre vor dem Zusammenbruch der UdSSR entwickelt und produziert wurde. Wie man im Zusammenhang mit deren Ende hörte, verfügte damals z.B. die Ukraine auch über Atomwaffen. (Das Problem wurde im Budapester Memorandum vom 5.12.94 gelöst). Während des Zerfalls der Sowjetunion sollen viele der zerstreut gelegenen A-Waffenlager kaum geschützt gewesen sein, was kriminellen und politischen Kreisen die Möglichkeit gegeben hätte, sich dort zu bedienen. Das könnte auch für die Lager chemischer Waffen gelten. Aus militärischen Gründen (Schutz vor Angriffen) waren diese sicher über das Gebiet der UdSSR verstreut gewesen, und könnten von den Nachfolger-staaten übernommen oder Proben daraus von deren eigenen Spezialdiensten entnommen worden sein.

Die britische Premierministerin May wies auf die Möglichkeit hin, dass das verwendete Gift der russischen Kontrolle entglitten sein könnte. 

In diesem Fall scheint mir die Hypothese USA aber von geringerer Wahrscheinlichkeit.

H​​​​​​​yp​​​​​these 3. Die Ukraine hat gegenwärtig wegen der grassierenden Korruption und politischen Klüngelei grosse Probleme mit dem "Westen". Die mit Russland bestehen ohnehin nach wie vor. (In letzter Zeit wurden anscheindend in der Ukraine von verschiedenen Kreisen, darunter die extreme Rechte,  Träume über eine Militärschlag gegen Russland veröffentlicht.) Es ist denkbar, dass gewisse Kreise – wie oben gezeigt - noch aus der Zeit, als die Ukraine Teil der Sowjetunion war, über das russische Nervengift verfügen. Die Ukraine hat ein grosses Interesse daran, dass Feindbild Russland und dessen Spannungen mit dem Westen zu verstärken, um durch den Westen wieder mehr Unterstützung, auch militärische, zu erlangen. Es ist gut denkbar, dass dortige Kreise das Attentat zu diesem Zweck ausgelöst haben. Extreme rechte Gruppen und die Parteien der Oligarchen haben ja vor und während des Maidan-Umsturzes, aber auch seither, in der Ukraine sehr effektive "Arbeit" geleistet, darunter Massentötungen. Sowei​​​​​​​t bekannt ist, allerdings nicht mit Nervengift. Hintermänner der Ukraine scheinen mir als Täter gut möglich.

Hypothese 4. Denkbar wäre auch, dass es sich um einen Kampf oder eine Abrechnung unter Verbrechern handelt, sollte es sich erweisen, dass der Ex Spion in diesem "Geschäftszweig" tätig war oder noch ist. Viele der nach dem Zerfall der UdSSR auffallend schnell reich gewordenen Milliardäre haben ihre Vermögen ja auf sehr undurchsichtige Weise erworben und sehr viele sollen ihre Vermögen in Grossbritannien angelegt haben.

Hypothese 5. Etwas weiter hergeholt scheint im Moment eine innerfamiliäre Abrechnung. Die Tochter lebt ja in Moskau, besuchte ihren Vater oft und soll mit ihm ein gutes Verhältnis haben. In dem Fall hätte sie möglicherweise das Gift aus Moskau mitgebracht.

Hypothes​​​​​​​e 6. Schliesslich ist es auch möglich, dass der Angriff von englischen Kreisen verübt wurde. Falls England und dessen Geheimdienste auch Proben des in der UdSSR entwickelten Nervengifts haben oder ein anderes, so würde das selbstverständlich kaum mitgeteilt werden. Falls der Anschlag z.B. von britischer Seite verübt worden wäre, könnte entweder - falls vorhanden - das russische, bei dessen Fehlen ein anderes Nervengift verwendet worden sein. Im letzteren Fall hätte man einfach zu behaupten, es sei das russische. Nicht umsonst fordert Russland jetzt Proben des identifizierten Giftes. Ein Grund für eine solche Attacke der britischen Abwehr könnte sein, dass sich Skripal, wie schon erwähnt, vor seiner Niederlassung in England wieder dem russischen Nachrichtendienst zur Verfügung gestellt hat. Die sehr häufigen Besuche seiner in Moskau lebenden Tochter dienten dann dem persönlichen und mündlichen Überbringen seiner Nachrichten nach Moskau und von dort der Honorare in bar, da für diesen Ex-Doppelspion die Benützung irgend eines technischen oder schriftlichen Übermittlungsmittels oder von Überweisungen viel zu riskant wäre. Er wurde sicher von britischen Geheimdienst und die Tochter vom russischen und britischen überwacht.

Hypothese 7. Eine abenteuerlich, aber doch nicht ganz auszuschliessende Möglichkeit wäre, dass der Ex-Geheimagent das Nervengift durch seine Tochter aus Moskau mitgebracht bekam, z.B. in einem Geschenk - ohne deren Wissen entweder für die Hypothese 1 - oder mit deren Wissen, um selber im Auftrag Moskaus jemanden umzubringen. Im zweiten  Fall wäre dabei etwas schief gelaufen.

Hypothese 8 (vom 2.04.18). Sollte eine westliche Macht hinter dem Anschlag stehen, wäre es denkbar, dass ein anderes Gift verwendet wurde, aber das Novichok als Ablenkung des Verdachts auf Russland an verschiedenen Orten deponiert wurde. Jedenfalls ist es kaum begreiflich, dass sich Grossbritannien weigert, Russland wenigstens Muster des Giftes für eigene Untersuchungen zur Verfügung zu stellen, noch der Botschaft in London Besuche der russischen Tochter des vergifteten Ex-Spions im Spital noch Gespräche mit den Ärzten zu erlauben. Wer glaubt, der "Westen" sei höheren Werten verpflichtet und tue so etwas nicht, kennt die jüngere Geschichte nicht.

Eigenartige​​​​​​r Ablauf.

Es gilt, noch einen anderen Aspekt zu berücksichtigen: Die britischen Behörden haben im Internet sowohl Luftaufnahmen des Zentrums von Salisbury veröffentlicht, wo sich die beiden Opfer aufhielten, wie auch verschiedene Schlüsselzeiten. Daraus ergibt sich, dass Skripal und seine Tochter schon vor ihrem Zusammenbruch, je nach der Dauer der Autofahrt von ihrem Haus, wo das Gift anscheinend an der Haustüre gefunden wurde,  bis zum Parkhaus im Stadtzentrum, dann während ihres Bar- und Restaurantsbesuch bis zum Zusammenbruch auf der Bank im Park auf dem Rückweg zum Parkhaus so um die 3  Stunden lang, möglicherweise sogar noch länger,  vergiftet gewesen sein müssen, ohne etwas davon zu merken. Vor ihrem Zusammenbruch spazierten sie vom Parkhaus noch in eine Bar (dort Giftspuren), dann weiter in ein Restaurant (dort Giftspuren), anscheinend zum Mittagessen, dann noch ca. 6-7 Minuten zurück, bis zur Bank im Park, wo sie bewusstlos gefunden wurden. Eine Drittperson, die sie selber mit der flüssigen, sich in Gas auflösender Form, oder in Pulverform vergiftet hätte, hätte selber gewisse Schutzkleider tragen und die beiden hätten ja merken müssen, wenn jemand auf sie zukommt. Falls das Gift nur an der Türe gefunden wurde, wie konnte der Agent sicherstellen, dass beide beim Verlassen des Hauses tödlich getroffen werden?. Der Auftraggeber wollte sicher nicht riskieren, dass sie den Anschlag überleben. Warum wurden beide erst nach so langer Zeit  bewusstlos? Falls das anscheindend so fünf bis sechs mal gefährlichere Gift als alle anderen Nervengifte erst nach so langer Zeit wirkt, löst es dann den totalen Verlust der Kontrolle  plötzlich innert kürzester Zeit aus?  Wurden beide dann auch noch gleichzeitig schlagartig bewusstlos? Für den Laien kaum denkbar. Man darf annehmen, dass Skripal oder seine Tochter mindestens dem Notalldienst angerufen oder Passanten angesprochen hätten, hätten sie vorher bedrohliche Symptome bei sich oder dem Anderen gespürt oder gesehen. Aus der Ferne auf Grund der von der britischen Regierung veröffentlichen Informationen beurteilt,  wirkt das alles sehr merkwürdig.

Mit anderen Worten: Alles ist möglich. Aber es ist unverantwortlich, wenn jetzt westliche Regierungen und Medien in einer Zeit hoher Spannungen ohne Beweise sofort Giftpfeile verschiessen und Anschuldigungen erheben. Aber vielleicht benützen sie die Lage einfach, um bewusst das Feindbild Russland weiter schwarz zu färben.Die neutrale Schweiz darf keinesfalls beschuldigen und verurteilen und Strafen verhängen, solange der Fall nicht eindeutig geklärt ist.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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0%
(4 Stimmen)
Giorgio Plaz sagte April 2018

Was sagt eigentlich Roger Köppel zur Skripal Affaire?

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Nun, erstaunlicherweise stimme ich mit seiner Meinung überein:

„Was ist los? Haben Theresa May und Boris Johnson, die beiden überforderten Briten, den Verstand verloren? Sie geben selber zu, dass sie keine letzte Gewissheit über die Vergiftung dieses russischen Ex-Spions und seiner Tochter haben. Trotzdem blasen sie jetzt zum kalten Weltkrieg gegen Putin und den Kreml. Und erstaunlich viele machen mit“, schreibt Köppel.

Ich habs hier (per Zufall) gefunden:
https://de​.sputniknews.com/poli​tik/20180401320147315​-russland-eu-skripal-​schweiz-kritik/

Di​e Seite ist von der russischen Botschaft der Schweiz in Bern aus verlinkt worden:
https://swit​zerland.mid.ru/de_DE/​web/switzerland_de


Der Artikel in der Weltwoche ist hier:
https://www.we​ltwoche.ch/ausgaben/2​018-13/artikel/ozeane​-des-wahnsinns-die-we​ltwoche-ausgabe-13-20​18.html

Tja. Sachen gibts :-)


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44%
(9 Stimmen)
Hans Knall sagte April 2018

Dass sich die Schweiz nicht an den Russland-Sanktionen beteiligt und sich betreffend Nervengas-Beschuldigu​ng zurückhält ist lobenswert, angesichts der sonst in letzter Zeit grassierenden NATO-, EU- und Transatlantikachse-An​passerei unserer offiziellen Behörden aber gleichzeitig ziemlich erstaunlich.

Vielleicht liegt es daran, dass das Kampfmittel-Labor in Spiez Untersuchungen zum Skripal-Gift gemacht hat und deshalb wahrscheinlich weiss, dass die Anschuldigungen gegen Russland nicht stimmen können.

https://uk.reuter​s.com/article/uk-brit​ain-russia-skripal-la​vrov/russias-lavrov-s​ays-skripals-may-have​-been-poisoned-by-sub​stance-russia-never-m​ade-idUKKBN1HL17G


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40%
(5 Stimmen)
Giorgio Plaz sagte April 2018

Der Fall Skripal ist ein sorgfältig konstruiertes Drama.
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Skrip​al case is a carefully-constructed​ drama' - John Pilger
https://www.y​outube.com/watch?v=dx​RiG8vRRBk

John Pilger ist ein australischer Journalist und Dokumentarfilmer,
de​r sich für Frieden, Demokratie und Bürgerrechte einsetzt und über
Misstände berichtet:
http://ww​w.johnpilger.com
htt​p://www.johnpilger.co​m/biography


Auch​ interessant und wohl weitgehend unbekannt:

Das Blockieren des Internet Zugriffs für Julian Assange ist Krieg gegen die Redefreiheit
John Pilger: Blocking internet access for Julian Assange is a war on freedom of speech
https://www.y​outube.com/watch?v=t9​n5irwWHfI


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43%
(7 Stimmen)
Giorgio Plaz sagte April 2018

"Ehrlich gesagt, wird der gegenwärtige britische Effort, Russland eins auszuwischen, zu einer Komödie, in der die Entscheidungen der europäischen Staaten, russische Diplomaten zu vertreiben, ans Lächerliche grenzt. Zu Zeiten von James Bond waren die Geschichten besser und glaubwürdiger."

Ei​n erfrischender Artikel eines norwegischen Mediums (englisch):
http://w​ww.hannenabintuherlan​d.com/news/the-sergei​-skripal-circus-and-b​ritish-comedy-does-an​ybody-actually-believ​e-the-mainstream-stor​y/


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50%
(8 Stimmen)
Giorgio Plaz sagte April 2018

Es darf weiter gerätselt werden, Untersuchungen und Beweise in weiter Ferne, während viele Medien das Thema abgehakt haben.

Julia Skripal jedenfalls hat überlebt:

"die angeblich mit dem militärischen Kampfstoff “Novichok” vergiftete Julia Skripal ist wieder bei Bewußtsein. Ist der Stoff, mit dem angeblich 130 Personen in Kontakt gekommen sein sollen, die alle wohlauf sind, also doch nicht “7 – 8 mal giftiger als herkömmliches Nervengift”, wie es anfangs hieß? Oder wurde der mit seiner Tochter ohnmächtig auf einer Parkbank entdeckte Ex-Agent Skripal mit einem ganz anderen Stoff attackiert ?"

Links zu Artikeln (des Guardian und anderen kritischen Medien) hier:
https://www.ru​bikon.news/artikel/fa​lsche-flaggen



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