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Kosovo Swisscoy Einsatzverlängerung?:​​​​​​​​​ NEIN

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20 Jahre

sind genug.

 

 

Ausschli​​​​​esslich die SVP lehnt eine Verlängerung des Kosovo Einsatzes ab.

 

Seit mittlerweile 20 Jahren ist die Schweizer Armee im Kosovo und nun will der Bundesrat den Einsatz erneut um drei Jahre verlängern sowie die Zahl der Soldaten um 30 Personen erhöhen. Die SVP lehnt die Weiterführung dieses teuren und seit bereits mehreren Jahren fruchtlosen militärischen Abenteuers im Kosovo ab.

 

Bereits 2016 verlängerte der Bundesrat das teure, seit geraumer Zeit fruchtlose und der traditionellen Neutralität der Schweiz widersprechende militärische Engagement im Kosovo unnötig. Statt die Soldaten nun endlich abzuziehen, will der Bundesrat den Einsatz erneut um drei Jahre verlängern. Zudem will er die Zahl der Soldaten vor Ort von heute 165 auf neu 195 Personen erhöhen.

Mittlerweile​​​​​​​​ beteiligt sich die «Swisscoy» seit 20 Jahren an der internationalen NATO-Mission Kosovo Force (KFOR). Seit 10 Jahren gilt der Kosovo als souveräner Staat. Aus Sicht der SVP ist es an der Zeit, dass dieser Staat endlich Verantwortung übernimmt, statt ureigene zum Teil hoheitliche Aufgaben an ausländische Armeen auszulagern. Wenn die Präsenz der Schweizer Armee tatsächlich der Stabilisierung dieses Kleinstaates dienen sollte, dann hätte dieser Einsatz mittlerweile längstens erfolgreich abgeschlossen werden müssen.

Die SVP fordert den Bundesrat auf, den fragwürdigen Kosovo-Einsatz endlich zu beenden und unsere Soldaten zurück zu holen. Die SVP wird sich im Parlament vehement für eine Beendigung dieser unendlichen Geschichte einsetzen. Die dadurch freiwerdenden militärischen und finanziellen Ressourcen sind direkt für die Sicherheit der Menschen in der Schweiz einzusetzen.

Stossend​​​​​​​​ und unverständlich am heutigen Bundesratsentscheid ist vor allem auch, dass dieser unmittelbar vor einer Inspektionsreise einer Delegation der nationalrätlichen Sicherheitskommission​​​​​​​​ in den Kosovo erfolgte.

Quelle: Medienmitteilung SVP Schweiz, 27. November 2019

 

 

 Schlussfolg​​​​erungen

 

 

1.   Jetzt kann ich den Bundesrat besser verstehen bei seiner "Pro-EU-Haltung", weil er nach meinem Verständnis bei einer parlamentarischen Regierungsform - und diese praktiziert er teilweise ja bereits - viel mehr Entscheidungsbefugnis​​​ bekäme, also nicht mehr wie i.d. direkten Demokratie der Schweiz wo nämlich dem Souverän als oberste politische Instanz immer das letzte Wort gemäss unserer Bundesverfassung zusteht. Der Bundesrat ist eine Schweizerische EXEKUTIVE, somit darf er nicht direkt regieren, z.B. den EU-Rahmenvertrag selber unterzeichnen. Denn was viele nicht wissen, selbst viele Parlamentarier nicht, dass in diesem Vertrag formell bereits ein Artikel festgeschrieben ist, wonach dieser EU-Rahmenvertrag mit der Unterzeichnung sofort in Rechtskraft tritt.

2.  Meiner Meinung nach wäre - wenn überhaupt die Parlamente in Bern darüber noch debatieren dürfen - ein Resultat davon sowieso obsolet wäre. Im Klartext bedeutet dies, dass die Verantwortlichen in Bern sich dessen höchstwahrscheinlich gar nicht bewusst sind, oder nicht bewusst sein wollen.

3.  Weiter sagt doch schon der Volksmund: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr." Also ein Bundesrat/IN welche/er keine Kinder aufgezogen hat, folglich nicht in der harten Praxis Jemanden zu einer möglichst baldigen Selbstständigkeit zu erziehen lernte. Demgemäss (selbst) ein Bundesrat deshalb - eben auch in einem grösseren Rahmen wahrscheinlich wenig Fähigkeiten besitzt. Somit liesse sich auch erklären, nämlich dass die Mehrheit des heutigen Bundesrates, gerade auch bezüglich dem seit über 10 Jahren bereits "unabhängigen" neuem Staate Kosovo - es darum nicht zu schaffen scheint. Die Schweiz hat übrigens damals als erster Staat den Kosovo offiziell anerkannt.

4. Dann ist die weitaus grösste Anzahl Migranten & Flüchtlinge​​ aus dem Kosovo direkt in der Schweiz gekommen. Was leisten diese vielen jungen Männer im Wehrdienstaler denn heute für ihre HEIMAT Kosovo selber?. Es kommt mir vor wie eine Mutter die ihr inzwischen erwachsen gewordenes Kind bis 35/45 Jahre noch bemuttert, so ihm die Selbständigkeit aktiv vorenthält. Und was macht der Bundesrat bei einem militärischen Angriff der Serben auf den Kosovo mit unseren «Swisscoy-Boys», sofort in die Schweiz zurück beordern?.

 

 

Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat haben.

 

 

E​​rst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat haben.

 

 

 

  

 

 

 

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Kommentare von Lesern zum Artikel

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29%
(7 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor einem Tag

MACHT DEN ZAUN NICHT ZU WEIT
MISCHT EUCH NICHT IN FREMDE HÄNDEL
Von Niklaus von Flüe, späterer "Buder Niklaus"

https://w​​​ww.nzz.ch/feuilleto​n​/​der-missverstande​ne​-b​ruder-klaus-ld.​131​793​4

Sich im spannungsgeladenen Ausland (Serbien - Kosovo) als Friedensmacht militärisch aufspielen,
und von der EU kriecht man auf dem Bauch, lässt sich womöglich noch mit diesem EU-Rahmenvertrag freiwillig selber in die Knechtschaft führen, dies verstehe wer will.





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14%
(7 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor einem Tag

Jetzt da der Staat Kosovo nun mal da ist, muss die Region stabil gehalten werden.

Ein starker Nationalist für ein Grossserben, Grossalbanien, Grosskroatien, etc könnte den Balkan wieder zu einem Pulverfass werden lassen der zu einem Weltkrieg führt wie 1914.


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63%
(8 Stimmen)
beb rofa sagte Vor einem Tag

Natürlich könnte die Schweiz mit Truppen zur Friedenssicherung im Ausland etwas gutes bewirken und das Ansehen aufpolieren. Aber sicher nicht im Kosovo. Die KFOR-Truppen dienen dort nur als Deckmäntelchen für die NATO um die Katastophe zu verdecken, die dort angerichtet wurde.


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69%
(13 Stimmen)
Alex Schneider sagte Vor 7 Tagen

Armeeeinsätze im Ausland verletzen die Neutralität der Schweiz!
Bewaffnete Schweizer Truppen haben im Ausland nichts zu suchen. Sie verstossen gegen die in der Bundesverfassung (Art. 173 Abs. 1 a. und Art. 185 Abs. 1 BV) verankerte Wahrung der Neutralität.



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