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Legalität von Glücksspiel in der Schweiz 2018

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Wie verhält es sich mit der Legalität von Glücksspiel in der Schweiz?

Wie sieht es mit der Legalität in der Schweiz, Glücksspiel betreffend, aus? Gerade, wenn es um das Glücksspiel geht, ist der Bereich des Illegalen oft gegeben. Jedes Land hat eigene Gesetze und Bestimmungen zu diesem Thema. Wie gestaltet sich die Sachlage in der Schweiz? 

Poker auch in der Schweiz der Renner:

In der Schweiz ist das Pokerspiel ausgesprochen beliebt. Doch hier bewegen sich Online-Spieler, wie im gesamten deutschen Sprachraum, schnell im Bereich des Illegalen. Offiziell gesehen dürfen nämlich nur staatliche Casinos Live Poker und Echtgeld anbieten. Online gibt es kein legales Pokerspiel für die Schweiz. Das hält aber Schweizer Glücksritter nicht vom Poker spielen ab. Die Schweizer spielen online Poker. 

Ausländische Online Pokerseiten bieten:

  • Gute Boni für alle Schweizer
  • Legale Pokerseiten
  • Deutschsp​rachigen Kundendienst

Das Lotterie- und Spielbankengesetz aus 1923:

Rechtlich gesehen stützt sich die Situation in der Schweiz auf ein altes Gesetz. Seit 1923 hat sich gesetzmäßig in der Schweiz auf dem Gebiet nicht viel verändert. Dieses besagt, dass nur staatliche Casinos die "Lizenz zum Glücksspiel" besitzen. Laut dem Geldspielgesetz ist das Pokerspiel ausserhalb der staatlichen Casinos illegal. Das Schweizer Bundesgericht hat entschieden, dass Poker als Geschicklichkeitsspie​l nicht zugelassen ist. Dies hält viele Schweizer jedoch nicht davon ab, online zu spielen. Daher weichen viele Schweizer auf internationale Pokerseiten aus. Diese bieten den Schweizern meist deutschen Kundenservice. Und werden gerne als Spieler akzeptiert. 

Strafen für Anbieter von Onlinepoker:

Onlinepo​ker wird in der Schweiz bestraft. Dies betrifft zwar den Spieler nicht. Jedoch, sollte der Anbieter verurteilt werden, wird das gewonnene Geld eingezogen. Allerdings bewegen sich die Spieler in einer Grauzone. Vom rechtlichen Aspekt aus gesehen. Denn keine Behörde ermittelt gegen das Onlinespiel. Strafverfolgung sind Schweizer Spieler also nicht ausgesetzt. Dem Poker Glücksspiel kann von jedem Schweizer gefrönt werden. 

Steuern zahlen:

Alle Schweizer müssen jegliche Gewinne, die sie online machen, versteuern. In der Regel sind das 35 Prozent. Ende 2015 gab es einen Entwurf zum Geldspielgesetz. Das Lotteriegesetz von 1923 sollte abgelöst werden. Demnach sollen alle Gewinne von der Steuer ausgenommen werden. Die neue Gesetzgebung will das Onlinespiel wie Poker legalisieren, Details unter diesem Link. Der neue Gesetzesentwurf hat den Auftrag, ausländischen Anbietern den Garaus zu machen. Es ist vorgesehen, die Umsätze im Land zu lassen. Einkommenssteuer soll weiterhin eingehoben werden. Kleinere Einsätze will der Gesetzesentwurf legalisieren. Die Definition von "kleineren Einsätzen" soll noch erläutert werden. Ziel ist es, der Spielsucht und Geldwäsche auf diese Weise Einhalt zu gebieten.


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