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Männer - emanzipiert euch!

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Es ist immer das glei­che Spiel: Jedes Mal, wenn je­mand es wagt, nur die weib­li­che Per­spek­tive in den Blick zu neh­men, geht es nicht lan­ge, bis ein Mann sich vol­ler Entrüstung mel­det. Die­ses Mal war es An­drea Caro­ni, Na­tio­nal­rat der FDP, der am 5. Fe­bruar in der «Weltwoche» die feh­lende Männerperspektive in der Bi­lanz zur Gleich­stel­lung von Frau und Mann 1999–2014 monierte.

Auf den ers­ten Blick mag An­drea Caro­nis Ein­wand vernünftig er­schei­nen: Ein Be­richt, der im Auf­trag des Bun­des die Gleich­stel­lung von Mann und Frau in den letz­ten fünfzehn Jah­ren un­ter­sucht, sollte die Männer nicht aus­sen vor las­sen. Die Ge­schlech­ter­ord­nu​ng un­se­rer Kul­tur und die dar­aus her­vor ge­hende Un­gleich­heit be­tref­fen schliess­lich alle Ge­schlech­ter. Auf den zwei­ten Blick wird aber deut­lich, dass der Schwer­punkt des Be­rich­tes durch­aus sinn­voll ist. Frauen sind die gros­sen Ver­lie­re­rin­nen der Ge­schlech­ter­ord­nu​ng. Das heisst nicht, dass Männer nicht unter dem vor­herr­schen­den Sys­tem lei­den würden – nur: Die Be­nach­tei­li­gung der Frauen ist po­li­tisch ge­se­hen um ei­ni­ges re­le­van­ter.

Fakt ist: Frauen wurden über Jahrhunderte hinweg systematisch benachteiligt, ausgebeutet, bedroht und aus dem öffentlichen Leben gedrängt. Noch heute ist es in vielen Kulturen so, dass Frauen als minderwertig angesehen werden, ihnen Grundrechte verweigert werden und ihr Leben als nicht lebenswert eingestuft wird. Der Text von Andrea Caroni lässt den Eindruck entstehen, dass diese jahrhundertelange, systematische Unterdrückung von Frauen nicht zählt. Für ihn zählen nur die letzten 15 Jahre und die Ungerechtigkeiten, die den Männern in der Schweiz in diesen Jahren widerfahren sind.

Dieser Blick auf die Gleichstellung der Geschlechter ist sehr eindimensional und greift zu kurz. Das ist ein bisschen wie Rosinenpicken: Das grosse Ganze interessiert nicht, nur das Detail, das dem eigenen Profit dient. Leider lassen sich solche politischen Rosinenpicker insbesondere beim Thema der Gleichstellung finden. Immer wieder gibt es hier insbesondere männliche Stimmen, die sich von Gleichstellungsberich​ten angegriffen fühlen, die darin nach Ungerechtigkeiten gegenüber Männern suchen, die sich beschweren und aufbegehren, wenn sie Privilegien aufgeben müssen – die sich aber niemals für Frauenrechte einsetzen würden, für die Feminismus ein Schimpfwort ist und die sich auch ganz allgemein nie in gleichstellungspoliti​sche Diskussionen eingemischt haben. Wie passt das zusammen? So funktioniert Gleichstellungspoliti​k aus meiner Sicht nicht.

Gleichstellun​gspolitik ist erst dann wirkungsvoll, wenn sie solidarisch und kritisch ist. Das vorherrschende Geschlechtersystem muss verstanden und jeden Tag aufs Neue kritisch beäugt werden; es reicht nicht, ein Schlaglicht auf einen Aspekt dieses Themas zu richten und eine Bilanz zu zerpflücken. Man muss sich fragen: Woher kommen die Ungleichheiten? Wer legt fest, dass Männer mehr wert sind als Frauen? Dass Männer immer noch mehr verdienen als Frauen? Dass ihre Leistung in vielen Arbeitsbereichen immer noch mehr Anerkennung erhält als jene von Frauen?

Unsere Gesellschaft stützt sich – auch heute noch – auf eine patriarchale Sicht: Der Mann beschützt seine Familie und ist für dessen Unterhalt verantwortlich, die Frau bleibt zu Hause und kümmert sich um die Kinder. Unsere Gesellschaft hat sich zum Glück in den letzten Jahren verändert, rechtliche Anpassungen wurden gemacht, Gesetze erarbeitet, trotzdem sind viele Umstellungen immer noch dringend nötig. Besonders im Denken der Leute. Im Kern der Gesellschaft.

Caroni​ hat Recht, wenn er schreibt, dass Ungleichheiten gegenüber Männern wie der Militärdienst, das Rentenalter oder die Witwenrente zu korrigieren sind. Es ist aber ein Affront, diese Bereiche als erstes zu erwähnen. Das ist einmal mehr Rosinenpicken: Dass Männer Militärdienst leisten müssen, hängt beispielsweise sehr stark mit dem patriarchalen System und der Rolle, die dieses System dem Mann zugesteht, zusammen. Wer hier mehr Gleichheit will, muss das patriarchale System als Ganzes in Frage stellen und nicht nur einzelne Auswirkungen davon.

Zur Bekämpfung solcher Probleme brauchen wir die Männer an unserer Seite. Wir brauchen keine Rosinenpicker, sondern Verbündete. Nehmen wir zum Beispiel die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Viele Frauenorganisationen setzen sich für mehr Teilzeitstellen für Männer und eine damit gerechtere Verteilung von Familien- und Arbeitszeit für beide Geschlechter ein. Doch wer macht bei vielen Themen nicht mit? Die Entscheidungsträger – mehrheitlich männlich und mehrheitlich aus der rechten Parteiecke, wozu auch die Partei von Andrea Caroni gehört.

Es braucht viel Initiative und Energie, um Ungleichheiten auszumerzen. Den Männern rate ich deshalb: Emanzipiert euch, engagiert euch, kämpft mit uns, statt gegen uns. Hört auf, Rosinen zu picken. Das gilt auch für Andrea Caroni: Ich habe da einige Ideen, bei denen ich im Nationalrat Unterstützung brauchen könnte. Andrea, ich zähle auf dich.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(4 Stimmen)
Charles-Louis Joris sagte May 2015

Ich zitiere (als SP-Mitglied und Mann :-) )
"Jedes Mal, wenn je­mand es wagt, nur die weib­li­che Per­spek­tive in den Blick zu neh­men, geht es nicht lan­ge, bis ein Mann sich vol­ler Entrüstung mel­det."
Liebe Genossin Feri,
Es gibt sie nicht, nur die eine weibliche Perspektive aller Frauen dieser Welt. Ihr Beitrag beginnt schon mal mit einem kapitalen Fehlschluss. Als Linker regt es mich auf, dass gerade in der Frage der Quoten in Teppichetagen sich SP-Frauen für ihre meist rechts stehenden Geschlechtsgenossinne​n verwenden.
Es gibt sie nicht, die fraueneigenen Managerqualitäten, mit denen für eine mildere Personalpolitik gesorgt werden solle. Sobald es um die Kohle und - noch mehr - um die persönlich Macht geht, sind weibliche Chefinnen geschlechts-un-spezif​isch genau so brutal, genau so hinterhältig, genau so gierig, genau so ellböglerisch wie ihre pendent ausgerüsteten Männerpendants. Ich denke da von Ingrid Deltenre bis Fiona Carley an namentlich noch viele andere Cheffinnen und Bosseusen
Es gibt sie, die ungerechten geschlechtsspezifisch​en Salärunterschiede, gegen die es sich zu wehren lohnt; zu wehren allerdings mit den geeigneten Mitteln. Zu diesen geegneten Mitteln gehört die Genderfrage, wie sie heute in Ihren Kreisen, Frau Yvonne Feri, kakophon trötend aufgebauscht wird, mit Sicherheit NICHT dazu.
Mich dünkt, dass die Genderfrage vorab in unsern linken Zirkeln nur ein hilflos zurecht poliertes Nebengeleise darstellt, mit dem man das dräuende Männchen machen möchte


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58%
(12 Stimmen)
Lars von Lima sagte March 2015

Mit Verlaub, DIESE sogenannte 'Gleichberechtigung' ist zum Politikum heraufgesteigert worden.

In der BRD haben wir nun ein Quotengesetz, dass vorsieht, dass Frauen in Verwaltungsräte gewählt werden müssen!

Es wird von möglichen 60 solcher Pöstchen gesprochen. Und wie selbstverständlich wird unterstellt, dass sich dafür niemals Frauen qualifizieren konnten. An solche Stellen gehören entsprechende Leute, egal ob Mann oder Frau. Es wird sich nun zeigen, ob plötzlich 60 QulifiziertiNNen hervorsteigen.

Ein​ fast so groteskes Gesetz wie jenes um die Minimallöhne in der BRD, das 8 Wochen nach Einführung massiv nachgebessert werden muss. Es wurde von der SPD Vizefrau Andrea Nales lanciert.

Die Dame hat 30 Semester studiert und überhaupt keine Führungserfahrung in einer Unternehmung. Sie kommt aber immer mehr und mehr in argen Argumentationsnotstan​d, von den Machenschaften bei der Umsetzung wollen wir hier schon gar nicht sprechen.

In einer ARD Sendung, vor einigen Tagen im ARD (Plasberg) wurde z. B. ein Bäckerunternehmer gezeigt, dass von seinen 6 Standorten bereits 3 geschlossen hat, also Arbeitsplätze abbauen musste, weil die Umsetzung dieses Gesetzes derartige Lücken aufweist, dass er die Kosten daraus nicht mehr tragen konnte. Wie ausgesprochen folgenreich!

Zurüc​k zur BRD 'Quote' und Fazit:

Man hat in der BRD nun ein weiteres Gesetz verabschiedet, dass die unglaubliche Menge von 60 möglichen 'PersonINNEN' betrifft. Eine Zwangsrekrutierung von möglichen Damen, die kaum die Qualifikation hätten, wäre aber mehr als bedenklich. Gäbe es diese Damen, wären die längst an den enstprechenden Positionen! Für mich ist das alles ein an den Haaren herbeigezogenes Polit-Zwängereiargume​nt angeblicher 'Männerverweigerung',​ also der totale Polit.-Quatsch versus 'Befähigung'.

DASS​ Frauen in Führungspositionen zu finden sind, ist schon lange die Realität, auch in der Schweiz.

Und nun zur Schweiz, wo der Bundesrat, wie sollte es auch anders sein, im Schlepptau zur BRD, auch 'QuotisierInnen' will und hier geht es, glaubt man den Pressemitteilungen, um

ca. 30 PositionINNEN!

Dafür soll dann allenfalls auch ein Gesetz herhalten, damit z. B. Frau Feri in einen Verwaltungsrat kommt?

Das beste Beispiel, welches wir in Sachen einer solchen Frauenführung zur Zeit vorgeführt bekommen, sind unsere drei BundesräTINNEN, mit deren andauernden Zickenkrieg. Aber diese Damen sind eben von der Politik gewollt und damit gehören sie zum 'Schleichenden Mittelmass', was auch für andere BundesrRÄTE leider zutrifft.

Schleichendes Mittelmass kann sich kein privat geführtes Unternehmen leisten!!


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63%
(16 Stimmen)
Dany Schweizer sagte February 2015

Frau Feri

1. Ist Ihr Text lediglich ein erneuter poltischer Wahlkampf und die übliche von Ihrer Partei angestrebte Vereinheitlichung, Gleichmachung von allem. Und das nennen Sie dann Sozial. Aber bemerken dabei nicht, dass Sie scheinbar nicht bemerkt haben, dass Fair und Sozial das gleiche ist.

2. Mann nennt hier einige Rosinenpicker - holt Argumente der Armee und was auch immer. Wer ist denn Rosienenpicker? Der Mann, der in die Armee muss und wenn nicht auch bezahlen muss?

3. Ihren Text habe ich mir nun 2x zu Gemüte gezogen. Leider kann ich einfach nicht erkennen, was das mit der Emanzipation von Mann zu tun haben soll. ch kann lediglich daraus erlesen, dass Sie sich als Frau zu wenig berücksichtigt fühlen. Das liegt aber grundsätzlich kaum am Mann der nicht empanzipiert ist, sondern an einem System, und an einer Logik. Einer Logik, dass Frau nun mal eine Frau ist, Kinder gebären kann und Mann nicht, somit eine andere oder anderen Lauf besitzt im Leben als Mann.

In einem System, das über Jahrtausende nun so bestanden hat und nun schon in wenigen Jahrzehnten sich verändert hat zu Gunsten der Frau. Es ist nun mal so, dass Sie nicht binnen weniger Jahren 1999-2014 ein solches System auf den "Kopf" stellen können.

Auch wenn es für Ihre Partei eher üblich zu sehen ist, dass man alles vereinheitlicht, gleichsetzt oder gerne so hätte, ist es nun halt mal so, dass die Erziehung, die Entwicklung und vieles was wir nicht beeinflussen können innerhalb einer Generation, nun einfach mal etwas Zeit braucht.

Aber schlussendlich ziehe ich hier mal eine Bilanz, auch über Parteizugehörigkeiten​. Die sog. konservative SVP scheint mir nicht konservativ zu sein, sondern einfach "vernünftig Entwickelnd" - die SP jedoch nicht nur strebt nicht nur in der EU-Frage einen Einheitsbrei an, welcher dann noch mittels Gesetzen so vereinheitlicht wird, sondern sie strebt auch in der Beziehung von Mann und FRau einen Einheitsbrei an.

Lassen Sie doch einfach zwischen Mann und Frau das so sein, wie die Zwei es tun möchten und haben wollen. Ihren angestrebten Einheitsbrei will ich nicht, brauch ich nicht und habe ich nicht nötig.

Die CVP, FDP haben am liebsten eh keine Meinung, damit sie nicht noch mehr VertreterInnen verlieren. So denken die grössten Parteien sich gegenseitig so unterdrücken zu müssen, wollen...

Dass es aber "FRau" nötig hat mittels solcher Beiträge Wahlkampf zu betreiben ist mir unlogisch, oder eher eine Rosinenpickerei?


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65%
(17 Stimmen)
Thomas Niedermann sagte February 2015

Liebe Frau Feri

Sie haben sehr viel zu tun, Klassenkampf, an vorderster Front mitkämpfen etc.
Dann noch jahrhundertelange Unterdrückung zitieren und dann denn Bogen so spannen, dass es den Anschein macht es ist heute noch so. Am Schluss noch die Ideen für den Nationalrat etc.

Also ich denke das ist etwas gar viel Selbstverwirklichung und kann ich so nicht gut heissen:
1. Sie sind Volksvertreter als NR, ergo sollten Sie sich in erster Linie mit dem Volk solidarisieren und nichts anderes
2. Empfehle ich Ihnen einen Blick auf den Kalender, dabei würde ich besonders die Jahreszahl genauer ansehen.
3. Wenn die SP schon für die ganze Welt zuständig zu sein scheint, dann könnte man die Frauenunterdrückung in fremden Kulturen, und deren Einwanderer in der Schweiz mal zuerst lösen.

Und wenn das alles ok ist, dann schauen wir dann mal weiter


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75%
(12 Stimmen)
Willy Brauen sagte February 2015

Aber, aber, Frau Feri:
In dieser kurzen Zeit von 30 – 40 Jahren haben die Frauen in der westlichen, wohlhabenden Welt mehr an Selbständigkeit, Unabhängigkeit und Einfluss erreicht als in den letzten 5000 Jahren zu vor! Geht es nicht schnell genug?

In der christlichen Welt herrschte ebenso wie in anderen Gesellschaftsordnunge​n das Patriarchat aus eigentlich nachvollziehbaren Gründen. Kriege, Stammesfehden, mühsame Nahrungsbeschaffung, Unwetter jeglicher Art, ungemütliche, harte Wohnformen, erschwerten und prägten das Leben. Die Bequemlichkeiten und die Möglichkeiten, von welchen die Frauen in unserer heutigen, westlichen, bisweilen dekadenten, Wohlstandsgesellschaf​t profitieren, fehlten damals gänzlich. Das ausufernde, emanzipatorische Verhalten gewisser Frauen, hat heute ein Ausmass erreicht, wo sich die Männer tatsächlich wieder „emanzipieren“ müssen! Keine Angst, es wird kommen!

Für mich war Gleichberechtigung immer eine Selbstverständlichkei​t, und ist sie immer noch! Dass Frauen gemäss ihren Fähigkeiten, Neigungen und Interessen, das machen, lernen und studieren dürfen und sollen, was ihnen eben entspricht, selbst das Eindringen in Männerdomänen, finde ich überhaupt nicht abwegig, oder schlecht, wenn die Leistung erbracht werden kann, was oft an der Körperlichkeit und der fehlenden Kraft scheitert!

Das ausufernde, emanzipatorische Verhalten vieler Frauen wurde sehr stark übertrieben. Die Scheidungswut hat Dimensionen erreicht, was völlig unverhältnismässig, im Besonderen von Frauen angestrebt wird, welche völlig aus dem Ruder gelaufen ist! (70% der Ehen werden geschieden, ¾ von Frauen angestrebt) Kinder bleiben die auf der Strecke, und es scheint erst noch unwichtig. Diese schreckliche Situation, besonders für die Kinder, wurde von Gerichten noch unterstützt, weil sich diese Leute keine Mühe machten, die niederen Beweggründe, die zu Scheidungen führen, in Frage zu stellen. Es ist bezeichnend, dass es sogar Beratungsstellen, oder Schriften gibt, die Frauen beraten, wie sie sich am einfachsten und am günstigsten Scheiden lassen können! Völlig Absurd! Natürlich sind die wenigen Männer, die eine Familie ruinieren, ebenso angeklagt!

Was die Frau nicht ändern kann, ist die natürliche, biologische Ausrichtung mit allen dazugehörenden Eigenheiten, Vor- und Nachteilen, die eine Frau ausmacht und beeinflusst! (Die Frau in der natürlichen Erscheinung, ist die lebenswerteste Erscheinung auf dem Planet) Es ist völlig absurd, Frauen, „nur weil Frau“ auf den „Sockel“ zu heben. Es gibt ausgezeichnete Frauen, die sich für die Karriere entscheiden und auch Erfolg haben!

Es ist leider so, dass die Frauen ein weniger grosses Potenzial als Führungskraft haben, bzw entwickeln, wie die Männer, aus oben beschriebenen Gründen. Unsere derzeitigen Unternehmen lassen die gewünschten Verhältnisse, damit Frauen bessere Führungschancen hätten, leider noch nicht zu. In wie fern dereinst eine kommerzielle Situation in den Unternehmungen geschaffen werden kann, in welchen die Frauen bessere Chancen in Führungspositionen aufzusteigen, wird sich weisen. Zweifellos wäre es wünschenswert!

Gan​z sicher sind Frauen, die sich für die Familie und die Kindererziehung entscheiden hoch anzusehen und zu unterstützen! Das gilt selbstverständlich auch für Männer, die diese Aufgabe übernehmen wollen. Egoismus hat für diese Aufgabe keinen Platz, also muss man sich entscheiden, was man will! Und dafür einstehen, mindestens bis die Kinder gross und selbständig sind! Sie sind die schwächsten in unserer Gesellschaft. Sie können sich die Eltern nicht auswählen, ergo sind wir verpflichtet und verdammt, wenn wir Kinder in die Welt setzen, ihnen das möglichst Beste zu bieten und ihre jungen Leben nicht mit egoistischen Zerwürfnissen der Eltern zu zerstören! Sie sind unsere Zukunft!



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57%
(14 Stimmen)
Paul Rohner sagte February 2015

Ich störe mich auch an Politiken/Innen, die hier in Vimentis nur Ihre persönliche, oder die Parteimeinung veröffentlichen, das wars. Diese ziehen sich dann diskret zurück. Andere fühlen sich beleidigt und lassen löschen. Weitere betätigen sich nur als Daumen hoch oder Daumen runter.

Es gibt aber auch Welche die stehen zu Ihrer veröffentlichten Meinung und beteiligen sich. Hut ab vor diesen Volksvertretern und Volksvertreterinnen.


Wer in Foren Bloggs schreibt, sollte sich nicht aufführen, wie jemand der einem Rudel Hunde einen einzigen Knochen hinwirft, und es geniesst, dass die Hunde aufeinander los gehen wegen diesem einzigen Knochen.


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67%
(18 Stimmen)
Paul Rohner sagte February 2015

Offensichtlich kann man, wenn man eine SP Nationalrätin ist einen Blog mit den Worten "Männer emanzipiert euch"! unzensuriert verfassen. Wenn man darauf schreibt."Nicht in diesem Ton" wird man als hundsgewöhnlicher Bürger gelöscht mit dem Hinweis, dass man gesperrt werden könnte. Ich habe mich an dem Ton, wie uns Männer NR Frei angeschrieben hat gestossen. So hat mich seit dem Kindergarten niemand mehr angesprochen. Noch eine Frage dazu?


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61%
(18 Stimmen)
Peter Müller sagte February 2015

Frauen emanzipiert euch!

Ich männlich, 1981 geboren, (das Jahr in dem Gleichberechtigung von Frau und Mann in die Bundesverfassung verankert wurde) bin 18 Jahre später in die Armee eingezogen worden. Ich hatte die Wahl über ca. 10 Jahre Dienst zu leisten oder Militärpflichtersatz (3% des Steuerbaren Einkommens) zu bezahlen. Das ist bei einem schwachen einkommen ca 20'000.-Fr. Heute habe ich über 310 Dienstage geleistet für eine Land dass mich bei politischen Entscheiden noch nie berücksichtigt hat. Heute 34 Jahre nach der Verankerung von Gleichstellung in die Bundesverfassung muss ich immer noch 1 Jahr länger arbeiten als die Frauen, die nachweislich bis zu 7 Jahre länger leben. DIE GLEICHSTELLUNG HAT VERSAGT, DIE POLITIK HAT VERSAGT. 34 Jahre! Traurige Bilzanz für Politik und unser Land.
Übrigens ich kann: Kochen, waschen, putzen, haushalten, arbeite 100%, bezahle 150% Steuern (weil ich keine Kinder und Frau habe). Nun suche ich eine emanzipierte Frau die einen Hilti-Schlag-Bohrer bedienen, meine Auto reparieren kann etc. Das ist jedoch eine Rarität. Emanzipierte starke Frauen sind selten.
Ich bin für Geschlechtertrennung bei allen Sozialkassen etc. Dann könnten wir Männer alle problemlos mit 50 Jahren in die Pension gehen, Krankenkassenbeiträge​ wären für uns halbiert, etc.
Liebe Yvonne Feri, sie sind Nationalrätin geworden? Wahrscheinlich auch nur wegen der Frauenquoten! Ha ha, ihr SP-Frauen und Feministinen macht mit eurer politschen Frauen-Bevorzungen jede Leistung der starken Frauen kaputt.


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35%
(17 Stimmen)
Georg Bender sagte February 2015

Werte Frau Feri! Im Umkehrschluss meinen Sie, Sie seien emanzipiert? Wer emanzipiert sein will, sollte mit Stärke glänzen und sich von den "Angeklagten" abheben!
Die Frauen haben aus biologischen Gründen, lebenserhaltene Eigenschaften! Sie
hätten die grosse Chance den Männern den Spiegel, ihres Handelns vorzuzeigen! Aber im Gegenteil, um in Kaderpositionen zu kommen, wollen sie noch "Härter" agieren!
Folgende Systemfehler können die Männer nicht korrigieren, weil sie die dafür notwendige Synapsenverbindung nicht aktivieren können! Fehlverhalten der Männer korrigieren und nicht sie noch härter bedienen!

1. Funktion des Geldsystems
Die Funktion des Geldsystems will niemand verstehen, weil man manipulieren will!
Die Wechselwirkungen einerseits aus dem Geldaufbewahrungswert​ und Marktpreisbewertung der Aktiven (Deckung der Schulden) und andererseits das Schneeballsystem (Vehikel Interbankgeschäft) für die Zirkulation der geschöpften Geldmenge, sind die von den Ökonomen initiierten Ursachen für Verwerfungen und Krisen!

Art.99 der Verfassung regelt einzig die Bargeldmenge! Das „gedruckte“ Giralgeld funktioniert im rechtlosen Raum!

2. Anteilige Rückführung (Steuern - nicht bezahlen) des Preises des Gemeinwohldienstleist​ung (Staatsquote) für das Substrat Erwerbseinkommen im Sinne des Geldsystems:
Verände​rung des Preises schlagen sich in der Wirtschaftsleistung nieder! Der frei verfügbare Tauschwert Arbeit/Leistung darf nicht negativ beeinflusst werden, andernfalls die Wirtschaft, sich an der Produktivität unverhältnismässig bedient! Das jetzige System, schafft zwar teilweise auch hochdotierte Arbeitsplätze, aber es ist völlig ungerecht (willkürliche Zuordnungen)!
Der Bürger tauscht den ihm mit Geld aufgewogenen (Wertschöpfung) frei verfügbaren (Netto) Tauschwert Arbeit/Leistung!
Der Arbeitnehmer sollte im Sinne des Geldsystems mit dem Arbeitgeber den frei verfügbaren Tauschwert der Arbeit/Leistung aushandeln! Die anteilige Rückführung der Staats- und Sozialquote für das Substrat Erwerbseinkommen (aus der Wirtschaftsleistung),​ muss zwischen Staat und Wirtschaft abgewickelt werden! Beendet sind die Optimierungsspiele (Kompensation?), Profilierungssucht der Politiker und die falsche Identität vom Phantom Steuerzahler!




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48%
(21 Stimmen)
Bea Habegger sagte February 2015

Die Frage sei erlaubt:

Werte, Frau Feri SP, weshalb denn braucht und erdrängte ihre derzeitige Bundespräsidentin Sommaruga Frauenquoten, wenn Frauen doch emanzipierter sein sollen/wollen als Männer?

Wäre denn dann doch überflüssiges bewirtschaften von nicht bestehenden Problemen, oder?


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62%
(21 Stimmen)
Marianne Sulliger sagte February 2015

Zuerst wurden die Männer von den Birkenstock-Emanzen und Männerhasserinnen seelisch kastriert. Wenn sie sich dann endlich davon erholt haben und sich emanzipieren, dann sicher nicht mehr in die Richtung, welche die Frauen gerne wollen…


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53%
(17 Stimmen)
Manfred Eberling sagte February 2015

Hallo, Vimentis, ich habe nicht geschrieben, dass eine Falschfahrerin entgegen kommt!
Ist das bei euch jetzt auch schon verboten?
Man sollte lesen UND Kombinieren können.


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53%
(19 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte February 2015

Einmal mehr, kann ich mich nur fremd schämen als Frau.

Als Partnerin eines "emanzipierten" Vaters. Klingt allein schon der Titel derart höhnisch in meinen Ohren! Mir wird heiß und ich koche vor Wut! Wo früher das Patriarchat herrschte, herrscht längst das Matriarchat und das quer durch das ganze System. Und Frauen wie Sie können den Hals einfach nicht voll genug bekommen, auf eurem kranken Rachefeldzug. Auf ständiger Jagt, nach Anerkennung und Bewunderung ist euch längst kein Mittel mehr zu niederträchtig um ans Ziel zu kommen. Selbst der Missbrauch eurer Kinder nicht! Blind für jede Menschlichkeit, nur auf den eigenen Vorteil bedacht, rücksichtslos, lieblos! ARMSEELIG!

http://www.vaterv​erbot.ch/betroffene/i​ndex.php





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45%
(22 Stimmen)
Werner Nabulon sagte February 2015

Als Mann wäre ich schlecht beraten, auf das
"Zur Bekämpfung solcher Probleme brauchen wir die Männer an unserer Seite"
einzugehen.

Wo Frau Yvonne Feri recht hat, über Jahrhunderte wurden die Frauen unterdrückt. Und, wird nach wie vor unterdrückt. Das sind aber Religion- Themen, ....aktueller den je...


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68%
(22 Stimmen)
Peter Kottmann sagte February 2015

Eine sehr grosse Mehrheit von Männern wurde von Frauen erzogen und von Kindergarten bis Mittelschule auch ausgebildet. Vielleicht könnte Frau Feri daraus den Schluss ziehen, dass wenn die Einstellung der Männer geändert werden soll, erstens dies eine Generationenaufgabe sei und zweitens von den erziehenden und ausbildenden Frauen getragen werden müsse. Dass sich diese wohl kaum umwerfend neue Erkenntnis bis heute nicht in Form einer völlig neuen gender-balancierten Gesellschaft niedergeschlagen hat, könnte darauf hindeuten, dass halt längst nicht alle Frauen so denken wie Frau Feri, mal ganz abgesehen von Fragen wie der unterschiedlichen Testosteronproduktion​.


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