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Medien: Grüne "Moserei" auf allen SRF-Kanalen

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Nach den Zür­cher Kan­tons­rats-­Wah­le​​​n be­schul­digte SV­P-Prä­si­dent Al­bert Rösti das Schwei­zer Fern­se­hen und Radio SRF, sie hät­ten viel zu oft und viel zu un­kri­tisch über die Kli­ma­st­reiks und über den Kli­ma­wan­del be­rich­tet. Ir­gend­wel­che Me­dien­wis­sen­schaf​​​t­ler wer­den ir­gend­wann ir­gendwo ent­spre­chende Un­ter­su­chun­gen vor­le­gen. Wir be­gnü­gen uns hier mit einer Kurz­ana­lyse der Auf­tritte der grün­li­be­ra­len Frak­ti­ons­che­fin bei den öf­fent­lich-recht­li​​​­chen SRF-Sender.

 

Nun muss man wissen, dass 95 Prozent der Nationalräte bei SRF überhaupt nicht vorkommen. Solche Sorgen musste sich die Zürcher Grünliberale Tiana Moser vor den Zürcher Wahlen nicht machen. Sie vertritt in Bern eine Partei mit 4,6 Prozent Stimmenanteil. Was der EU-freundlichen Tiana Moser vielleicht entgangen ist: In Deutschland sässe ihre Partei wegen der 5-Prozent-Klausel gar nicht im Parlament. Doch seit letztem Herbst ist die GLP-Fraktionschefin das Hätschelkind der SRF-Medien. Man kennt sich. Man duzt sich. Im «Tagesgespräch» von Radio SRF moserte Moser 25 Minuten über die Frage «Wie weiter im Europadossier?» Die bürgerlichen Parteien blieben aussen vor. Im «Heute Morgen» ärgerte sich Tiana Moser über vorzeitige Bundesratsrücktritte.​​​ Und in der «Arena» des Schweizer Fernsehens über hiesige «Waffen in Bürgerkriegsländern».​​​ Dann gleich zweimal hintereinander in der vordersten Reihe der «Arena» zur Europapolitik. In der Sendung «Politikum» von SRF 4 News wusste sie alles über den Uno-Migrationspakt.

 ​​​

Die Grünliberale war mässig lustiger Gesprächsgast des mässig lustigen Michael Elsener bei «Late Update». Wobei sie der linke SRF-Komiker mit gnadenlos kritischen Aussagen auseinandernahm: «Sie ist wirklich eine der bedeutendsten Politiker der Schweiz.» Männer ausdrücklich mitgerechnet. In der «Arena» zum Parteiwechsel von Chantal Galladé sass Tiana Moser zwar in der hinteren Reihe, sprach aber noch mehr als Galladé selber. Auch in einer «Arena» über «Heidis Heimatland?» durfte Moser zusammen mit Mike Müller die gute, urbane Schweiz vertreten, während zwei Aargauer Politiker die Hinterwälder darstellen mussten. Drei Tage vor den Zürcher Wahlen gab’s 41 Minuten SRF-«Rundschau Talk» für das «Gesicht der neuen Mitte». Mosers Partner Matthias Aebischer (neue SP-Mitte) war vor seinem Politikerleben übrigens Fernsehmitarbeiter. Bei SRF.

 

27. März 2019, vo​​n Christoph Mörgeli, WW.

Der Autor ist Historiker und ehemaliger SVP-Nationalrat.

 

 

Schlussfolgerunge​n

​​

 

1. Medien resp. Presse- & Meinungsfreiheit  unter Einhaltung unserer Bundesverfassung (BV)

Art.17 Medienfreiheit

1 Die​​​ Freiheit von Presse, Radio und Fernsehen sowie anderer Formen der öffentlichen fernmeldetechnischen Verbreitung von Darbietungen und Informationen ist gewährleistet.

2 Zens​​​ur ist verboten.

bedingt, dass öffentlich-rechtliche​​​ Medien (primär das mit Zwangsgebühren ALLER betriebene SRF-Radio & Fernsehen objektiv, das heisst alle politischen Strömungen gleich abdecken muss. Einseitige Berichterstattung verletzt diese Medienfreiheit. Der Bürger wird gehindert, sich eine objektive, eigene Meinung bilden zu können.

 

2. Erfolgt eine Sendung in einer SRF-Medium einseitig und tatsachenwidrig, wir auch noch  gegen die BV Art. 16, Meinungs- und Informationsfreiheit verstossen.

 

3.  Da die SRF ihre Mediensender Radio & TV aus Zwangsgebühren ALLER Betragszahler finanziert, ist es umso dringender, dass eine ausgewogene, objektive und nur der Wahrheit verpflichtende Berichterstattung Pflicht ist.

 

Klima macht Geschichte (1/2)
Vom Neandertaler bis zum alten Rom

https://www.zd​f.d​​​e/dokumentation/te​​r​r​a-x/klima-macht-g​es​​c​hichte-2-108.ht​ml


K​li​ma macht Geschichte (2/2)
Vom Römischen Reich bis heute

https://www.​zdf​​​.de/dokumentation/​​t​e​rra-x/klima-macht​-g​​e​schichte-2-108.​htm​l

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Die Entwicklung des Klimas von -9000 bis zum Jahre 2000, Der Einfluss des Menschen ?

https://www.f​aceboo​​​k.com/photo.php​?fb​i​d​=102183882254342​​36​&s​et=gm.621839578​24​​234​1&type=3&thea​ter&​i​fg​=1

 

 

Nach jedem Verbrechen wird der Täter der Polizei übergeben und das Opfer der Presse. Es ist nicht sicher, wer damit härter bestraft ist.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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36%
(11 Stimmen)
Simon Matt sagte April 2019

Ich hatte im Sommer 2018 mit einem Kollegen gewettet, dass die SVP bei den Nationalratswahlen 2019 weniger Wähleranteil hat, als 2015.

Erstens kommt es anders und anders als man denkt. Eine "grüne Welle" hatte ich so nicht voraus gesehen.

Ich denke auch, dass die Wahlverluste bei der SVP bei den Zürcher Wahlen woanders liegen, als bei "grün".

Dass der SVP - Präsident Albert Rösti dazu noch das SRF beschuldigt, ist für mich eine plumpe Ausrede.


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45%
(11 Stimmen)
J. Wolf sagte April 2019

Tja, spannend diese Aussagen die Sie hier machen.
Da kommen laufend SVP-Politiker in den Medien zu Wort - aber wenn einmal ein Nicht-SVPler etwas sagen darf, dann ist das gleich ein "Beweis", dass die Medien "links" seien....

Wenigste​ns deklarieren Sie, dass der Text von Herrn Mörgeli stammt - so ist aber auch klar, mit welcher Motivation dieser Text geschrieben wurde: Er hat einen juristischen Prozess um seine Stelle verloren, er hat einen politischen Prozess unter den SVP-Wählern (!) um seinen Nationalratssitz verloren, er hat seine Glaubwürdigkeit bei den Medien verloren.

Das Einzige, was er jetzt noch machen kann, ist zu versuchen, Andere genau so schlecht zu machen wie er selber ist. Lesen Sie doch mal den Text mit klarem Kopf durch: Da schreibt ein Mensch darüber, dass in den Medien Andere zu Wort kommen und nicht er. Da schreibt ein Mensch darüber, dass in den Medien andere Themen besprochen werden als seine.

Im Endeffekt also ein kleiner Junge, der sich darüber beklagt, dass das Velo vom Nachbarjungen fünf Gänge mehr hat als das eigene.


Und Sie sind auch noch der Steigbügelhalter dieses Trotzkopfes.

Ich kann da nur den Kopf schütteln.....!


​Schlussfolgerungen:

1. Medien und Presse- & Meinungsfreiheit:
Fr​eiheit heisst, dass die Medien frei sind darüber zu berichten was aktuell und interessant ist. Ihre heissgeliebte Weltwoche hat hier halt andere Akzente als das SRF und das soll auch so sein - deswegen aber gleich den anderen vorzuwerfen, sie würde "den Bürger daran hindern, sich eine objektive, eigene Meinung bilden zu können" ist etwa so weit weg von der Realität wie Herr Mörgeli von einem Nationalratssitz.

​2. Meinungs- und Informationsfreiheit:​
Auch hier - "Meinungsfreiheit" heisst, dass niemand gezwungen werden darf, eine bestimmte Meinung zu haben - also frei und selbst bestimmen darf, was der Inhalt seiner Meinung ist und wie er zu seiner Meinung kommt.
Sie im Gegenzug wollen genau das Andere: Sie wollen dem SRF vorschreiben, dass die SVP-Meinung zu vermitteln wäre. Also genau das Gegenteil von "Meinungsfreiheit".

3. Nur weil SIE der Meinung sind, dass etwas nicht objektiv wäre heisst das noch lange nicht, dass etwa nicht objektiv IST.
Nochmals: Sie verlangen "Meinungsfreiheit" und "Informationsfreiheit​" - in Tat und Wahrheit fordern Sie aber genau das Gegenteil, nämlich SVP-verordnete Indoktrination; von einer einzelnen Partei verordnete Informationspflicht; Zensur von nicht-genehmen Meinungen und Ansichten.


Ich kann hier nur Herrn Bender zustimmen:
Wer fähig ist, Fehler bei sich selbst zu suchen hat erst die Voraussetzung, geistig zu wachsen.

Offensich​tlich ist Herr Mörgeli noch weit davon entfernt.



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33%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2019

Rechts denkende Menschen sind nicht fähig zu akzeptieren, dass Menschen auch ohne Wink von Oben handeln können!
Die Fehler bei sich selber finden, ist die beste Voraussetzung um geistig zu wachsen!


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