Wahlen > Kantonale und kommunale Wahlen,

Mehr den Bürgern, weniger dem Staat

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Der Staat und ins­be­son­dere die Kan­tons­ver­wal­tung​​​​ wächst und wächst. Die Aus­ga­ben des Kan­tons sind in den letz­ten Jah­ren mas­siv ge­stie­gen. Dies auch, weil der Kan­ton immer mehr Auf­ga­ben ü­ber­nimmt oder seine Kom­pe­ten­zen aus­baut. Da in der Po­li­tik die Be­reit­schaft fehlt, die Aus­ga­ben­ex­plo­sio​​​​n in den Griff zu be­kom­men, wer­den Steu­ern, Ab­ga­ben, und Ge­bühren er­höht. Die Zeche be­zahlt ins­be­son­dere der Mit­tel­stand und die ar­bei­tende Be­völ­ke­rung. Und spe­zi­ell noch die Land­be­völ­ke­rung. Die Tog­gen­bur­ge­rin­ne​​​​n und Tog­gen­bur­ger sind von Steu­e­rer­höhun­gen daher ü­ber­durch­schnitt­l​​​​ich be­trof­fen - das gilt es ent­schie­den zu bekämp­fen. Die fi­nan­zi­el­len Löcher dür­fen auch nicht wei­ter durch die Schröp­fung der Au­to­fah­rer mit mehr Ra­darkäs­ten und Ben­zin­preis­er­höhu​​​​n­gen ge­stopft wer­den. Denn ei­gent­lich sollte auch beim Kan­ton gel­ten: Jeder Fran­ken, der aus­ge­ben wird, muss zu­erst er­ar­bei­tet werden.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


64%
(11 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2020

Ich denke, dass Sie nicht verhindern sollten, dass Ämter mehr an sich "reissen", sondern Sie sollten dem Volk wieder mehr vermitteln, dass man Eigenverantwortung hat und seine "Pflichten" nicht den Ämtern abgibt.

Ämter können nur an sich "reissen" was man sie auch "reissen" lässt.


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22%
(9 Stimmen)
Mirco Gerig sagte December 2019

Sehr geehrte Damen und Herren
Vielen Dank für das Interesse an meiner Politik und der verbunden Standpunkte für die Kantonsratswahlen 2020.
Im Kanton St. Gallen ist es nun mal so, dass die Verwaltung immer mehr Aufgaben an sich reist. Zumal die jährlichen Ausgaben stetig wachsen. Für diese müssen die Bürgerinnen und Bürger aufkommen, wie Beispielsweise mit Beschränkung des Pendlerabzuges, welch unsere Landbevölkerung ohne Tramhaltestelle vor der Haustüre trifft.

Freundliche Grüsse
Mirco gerig


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55%
(11 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte December 2019

Sparen beim Staat, dass Bürger und Firmen die Aufgaben vermehrt selbst wahrnehmen. Das heisst für schlichtweg die Dinge selbst machen. Doch was genau sind Staatsaufgaben und welche kann/will der Bürger/die Firma selbst machen? Was genau soll wie in private Hände gelangen ohne dass die Qualität abnimmt? Beispiel Strassennetz: Ein Teil des Strassennetzes ist wegen den guten Finanzen/Strukturen gut im Schuss, ein anderes halt entsprechend weniger … Beispiel Privatisierung Wasser und damit auch die entsprechenden Konflikte, welche aufkommen können. Zumal bereits heute die Qualität des Trinkwassers zumindest teilweise verunreinigt mit Pestiziden ist. https://www.srf.ch/ne​ws/schweiz/verbot-kom​mt-im-herbst-krebserr​egendes-pestizid-im-s​chweizer-trinkwasser Beispiel Last der Pflege an Angehörige, welche dies nicht gelernt haben und andere Dinge dann vernachlässigen.

Aus meiner Sicht hat der Staat folgende Aufgaben: http://demokratie.ges​chichte-schweiz.ch/st​aatsaufgaben.html

​Die Staatsaufgaben sind parlamentsgesteuert. Private machen ihre Aufgaben eher gewinnorientiert, was am Ende das Portemonnaie des Bürgers mehr belastet. Firmen möchten sich eher auf ihr Kerngeschäft fokussieren als bei Import/Exportgeschäft​en sich noch um verschiedene Gesetzgebung zwischen Schweiz – EU/anderen Staaten kümmern und den Formularkrieg womöglich doppelt zu machen. Der Bürger kann nicht uneingschränkt Staats-/Kantons-/Geme​indeaufgaben wahrnehmen, denn sonst leidet dann das Umfeld darunter (Schulung/Wissen, ressourcentechnisch etc.).


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46%
(13 Stimmen)
Alex Schneider sagte December 2019

Bürgerliche wollen sparen, aber wo?

Wer bei diesem pauschalen Sparappell erwartet, dass die Bürgerlichen konkrete Sparvorschläge nachschieben würden, hat sich getäuscht. Das ist ihnen dann doch zu heikel. Damit könnte man ja potenzielle Wähler*innen vergrämen. Mit einzelnen Sparvorschlägen soll sich die Regierung in die Nesseln setzen. Man kann dann immer noch behaupten, der eigene Regierungsrat habe sich gegen eine bestimmte Sparmassnahme ausgesprochen.

Das​ gleiche gilt für die pauschale Forderung nach einer stabilen Staatsquote, als ob die staatlichen Aufgaben im Zeitablauf konstant blieben. Es könnte doch möglich sein, dass zum Beispiel die staatlichen Bildungs-, Gesundheits- und Sicherheitsaufgaben in den letzten Jahren in der Volkswirtschaft an Wichtigkeit und Umfang zugenommen haben und daher eine höhere Staatsquote gerechtfertigt ist



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