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Mehr Staatsstellen statt effizientere Arbeitsabläufe?

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Der Ober­staats­an­walt des Kan­ton Lu­zerns for­dert eine neue Ab­tei­lung, bzw. mehr Stel­len um die Wirtschaftskriminalit​ät zu bekämpfen. Das wirft bei mir als Un­ter­neh­me­rin ei­nige Fra­gen auf: Gibt es dafür an­dere Lösungsansätze? Ef­fi­zi­en­tere Abläufe, temporäre Arbeitszeiterhöhung, Per­so­nal am rich­ti­gen Platz ein­set­zen, nötige Dis­zi­plin ein­for­dern (we­ni­ger sur­fen am Ar­beits­platz)?

Der Ruf nach mehr Personal irritiert mich - es ist einfach mehr Stellen zu fordern. KMU,s sind da kreativ und können es sich oftmals nicht leisten den Personalbestand zu erhöhen. Staatliche Unternehmen schon?

Mehr Stellen kostet den Kanton, d.h. schlussendlich uns Steuerzahler. 


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


50%
(4 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte April 2015

Ja, es scheint, dass die SVP die Wirtschaftskriminalit​ät nicht prioritär bekämpfen will. Dies erstaunt, denn in der Schweiz sind 47% der Grossunternehmen und 13% der KMU in den letzten zwei Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalit​ät geworden. Die durch Wirtschaftsdelikte entstandenen Schäden belaufen sich für die betroffenen Schweizer Unternehmen auf rund CHF 360'000 pro Fall. Scheint also durchaus Potenzial vorhanden zu sein um KMUs zu schützen und gegebenenfalls auch den Staat (auch den Steuerzahler) und die Versicherungen (auch den Prämienzahler) zu entlasten. http://www.kpmg.com/c​h/de/library/mediarel​eases/seiten/white-co​llar-crime-causes-los​ses.aspx

Weiteres kann auch hier nachgelesen werden: http://www.unisg.ch/~​/media/sitecore/conte​nt/Internet/HSGServic​es/HSGMediacorner/Med​ienmitteilungen/Medie​nmitteilungen/2014/Ap​ril/Studie-Wirtschaft​skriminalitaet-29Apri​l2014.pdf oder sonst noch online gefunden werden.


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40%
(5 Stimmen)
Lars von Lima sagte April 2015

Könnte es sein, dass die Linken sich in Wahrheit daran stören, dass abzockende Wirtschaftskriminalit​​ät bekämpft werden soll? Bei den Kriminellen, die weder Anzug und Krawatte tragen, habe ich die für die Linken üblichen Forderungen nach harten Strafen jedenfalls noch nie gehört....

Wollen wir hier wirklich in das Detail gehen, Herr Pfister oder vielleicht einmal auf das Blogthema eingehen?
Vermutlich​ haben nur 'Kravattenträger' eine Ahnung von Prozessen und Abläufen?

Herrlich, diese banalen Rundumschläge auf 'KravattenträgerInnen​ mit Bart und Hose'. :--)


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50%
(12 Stimmen)
Stefan Pfister sagte April 2015

Könnte es sein, dass die SVP sich in Wahrheit daran stört, dass Wirtschaftskriminalit​ät bekämpft werden soll? Bei den Kriminellen, die Anzug und Krawatte tragen, habe ich die für die SVP üblichen Forderungen nach harten Strafen jedenfalls noch nie gehört....


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75%
(4 Stimmen)
Jörg Matter sagte March 2015

Gute Idee für Job! Zur Debatte des Bundes wird sich neue Bundesnachrichtendien​st worden. Zur Annahme soll man neue Bundesstellen mit ihm politische Punkte ausbauen. Jede Kantone wird sich seine Regierung welche Ausbau und seine Parlament selber reagieren....


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38%
(8 Stimmen)
Lars von Lima sagte March 2015

Frau Staub, Sie haben vollkommen recht: Prozessdenken und übergreifende Prozessabläufe, das sind Instrumente, die in Verwaltungen kaum bekannt sind.

Der bürgerliche 'Pakt' ist eine Einigung auf den tiefst möglichen gemeinsamen Nenner.

Die SP verheisst uns ja ausser Stacheldraht- und Brackenargumenten mit und durch Herrn Levrat auf den Bundesplatz keinerlei Alternativen, zumal sie feige das Thema EU aus dem Wahlkampf 'gestrichen' hat.

DASS Herr Levrat den 'Päktchen' nicht goutiert, kann man ihm nicht übel nehmen. Also soll er sich dazu auch äussern. Viel bewegen kann er nicht und will er auch nicht, denn die SP ist in drei interne Fraktionen in sich gespalten. Aber auch das ist nichts Neues im linken total Asyl- und Flüchtlingsstadel.


Ein iwkrlich miserabler 'Paktvorschlag' war die LEX USA von BR EWS. Aber das nur so nebenbei.


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29%
(7 Stimmen)
Dany Schweizer sagte March 2015

Frau Staub

Es ist wohl kaum einfach einen Mittelweg zu finden. Staatsstellen werden kaum irgendwann so effizient, flexibel und anpassungsfähig werden wie die der KMU. Aber reformen sind nötig und ich denke das Gesamtpacket der Bürgerlichen dürfte nun etwas Bewegung ins "Spiel" bringen.

Auch wenn dieses Gesamtpacket nun von Herr Levrat wieder als unschweizerisch bezeichnet wird. Statt jetzt zu heulen, hätte er sich ja beteiligen können und konstruktive Ideen einbringen. Dass man ein Packet zusammenbringt, auch wenn man in vielen Punkten nicht einig ist, haben ja die Bürgerlichen nun gezeigt.


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46%
(13 Stimmen)
Paul Rohner sagte March 2015

Katja Staub
"Weniger surfen am Arbeitsplatz usw". Bezahlte Arbeitszeit für Rauchpausen, ausser Znüni und Zvieripausen abschaffen."


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60%
(15 Stimmen)
Pascal Merz sagte March 2015

Interessant ist der Zusammenhang in welchem der Luzerner Staatsanwalt die zusätzlichen Stellen fordert. Warum Frau Stauber haben wir im Kanton Luzern plötzlich ein solches Wachstum an Wirtschafskriminalitä​t. Schon mal darüber nachgedacht, dass die Ursache in der Discountersteuer-Stra​tegie des Kantons liegen könnte. Das phänomenale Wachstum der Briefkastendichte sogenannter Briefkastenfirmen von über 40% in drei Jahren spricht definitiv Bände. Quantität ist halt nicht gleich Qualität. Gerade die SVP vertritt doch bei jeder Gelegenheit Law and order. Ich bin überzeugt, dass sich das Thema der steigenden Wirtschaftskriminalit​ät mit einem höheren Steueransatz für Unternehmen relativieren würde. Also Frau Stauber packen Sie doch zusammen mit der SP die Ursache des Problems an und helfen mit die Unternehmensteuern im Kanton Luzern wieder zu erhöhen.


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