,

Mein engagiertes Ja zum Epidemiengesetz

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Beim Epi­de­mien­ge­setz geht es um den wich­tigs­ten Schatz, den wir ken­nen: die Ge­sund­heit der Men­schen. Das be­ste­hende Ge­setz aus den 70er Jah­ren bie­tet zu wenig Schutz vor an­ste­cken­den Krank­hei­ten. Weil wir immer mo­bi­ler wer­den und in den Städten immer dich­ter zu­sam­men­woh­nen, sind auch die An­ste­ckungs­ri­si­k​en ge­stie­gen. Pro­bleme bei der Bewältigung von SARS und Schwei­ne­grippe haben ge­zeigt, dass das heu­tige Ge­setz ungenügend ist.

Die Gegner des Epidemiengesetzes gehen mit der Wahrheit fahrlässig um und fahren heftiges Geschütz auf. Das neue Gesetz würde die Grundrechte einschränken, schon bei leichten Grippen ein Impfobligatorium ermöglichen, ja sogar einen Impfzwang erwirken. Auch würden wir zum Spielball der UN-Gesundheitsorganis​ation WHO.

Ein Impfobligatorium kann im Krisenfall notwendig sein: Das Spital-Personal hat kein Recht, schutzbedürftige Patienten anzustecken. Ein wichtiger Grundsatz der Medizin ist, niemandem Schaden zuzufügen. Gleichzeitig hat das Personal das Recht, sich nicht impfen zu lassen. Die Angestellten müssen aber in Kauf nehmen, dass sie temporär an einem Ort arbeiten müssen, wo sie niemanden gefährden. Von einem Impfzwang zu sprechen, ist eine reine Irreführung der Stimmenden und schlicht und einfach falsch.

Impfkritiker​ müssen für das neue Gesetz sein, da die bestehenden Möglichkeiten von Impfobligatorien stark eingeschränkt werden. Heute können die Kantone ein generelles Impfobligatorium aussprechen. Permanente Impfobligatorien kennen die Kantonen Genf und Neuenburg gegen Diphterie. Mit dem neuen Gesetz sind Impfobligatorien nur noch für einzelne Personengruppen, bei effektiven Gefahren und zeitlich befristet möglich. Bestehende Obligatorien müssen abgeschafft werden.

Niemand bestreitet ernsthaft, dass die Bekämpfung von Epidemien international und national koordiniert werden sollten. Dem Bund mehr Kompetenzen zu übertragen ist sinnvoll, damit die Koordination der kantonalen Arbeiten überhaupt funktionieren kann. Bekanntlich machen Krankheiten nicht an den Kantonsgrenzen halt. Bei der WHO bleibt alles gleich: Sie gibt Empfehlungen ab, die für die Mitglieder nicht verbindlich sind.

Die Antibiotika-Resistenz​en und Spitalkeime wurden in der Vergangenheit mit unterschiedlichem Erfolg gelöst. Die Zahl der Ansteckungen bleibt sehr hoch. Eine nationale Koordination ist wichtig, damit erfolgreiche Rezepte überall umgesetzt werden können. Öffentliche Gelder werden gesprochen, damit die Patientinnen und Patienten endlich besser geschützt werden können und weniger leiden müssen.

Bei rationaler Betrachtung sprechen die Fakten für das revidierte Epidemiengesetz. Es schafft die Voraussetzungen, damit die Menschen besser vor Epidemien geschützt sind und Bund und Kantone Krisensituationen besser meistern können.

Aus diesen Gründen empfehle ich, das revidierte Epidemiengesetz anzunehmen. 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]

7%
(15 Stimmen)
Ernesto Fischer sagte September 2013

Super Beitrag der Paracelsus Klinik:

Gedanken zum Wandel von Krankheiten

Vor 35 Jahren, als ich an der Uni Bern Medizin studierte, waren autoimmune Krankheiten selten. Die Schilddrüsenentzündun​g "Hashimoto" war extrem selten, die juvenile Polyarthritis auch. Das weiss ich, weil ich als Arzt in der rheumatologischen Abteilung des Inselspitals arbeiten durfte.

Heute ist die "Hashimoto disease", die in USA an Häufigkeit am schnellsten zunehmende Krankheit, neben der "Lyme Disease stage III", welche auch eindeutig autoimmune Charakteristiken hat und möglicherweise von durch Antibiotika veränderten "zellwandfreien" Borrelien-Bakterien aktiviert wird. (Es heisst dann, sie sei verursacht durch den Zeckenbiss und die dadurch übertragene Borrelien-Infektion).​

Polyarthritis, Multiple Sklerose (M.S.) und die "unklare" Polyneuropathie nehmen zu, nicht nur an Häufigkeit, die Menschen erkranken daran immer früher in ihrem Leben.

Thomas Rau
Unklare Leiden wie Autismus, ADDS (Hyperaktivitätssysnd​rom der Kinder), aber auch feuchte Maculadegeneration (ein nur mit biologischer Medizin beherrschbares furchtbares Augenleiden) nehmen sehr stark zu. Am schlimmsten aber nehmen wohl Hospitalismus-Infekti​onen zu, trotz aller epidemiologischen und hygienischen Massnahmen. Die medizinisch-„wissensc​haftliche“ Welt steht vor Rätseln.

In Paris wurde in den späten 80er-Jahren eine Durchimpfung aller 12-16-jährigen Kinder auf Hepatitis B dekretiert. (Frankreich hatte schon damals ein zentralistisch gesteuertes Gesundheitssystem – im Stile der heutigen Systeme der EU) Um die 120‘000 Kinder wurden geimpft. Aus der gleichen Gruppe erkrankten 580 Kinder im Zeitabstand von 2 bis 3 Jahren danach an Multipler Sklerose! Viele sind heute noch krank. Ich hatte selbst zwei solche Patienten in meiner Praxis in Behandlung. Sie sind chronisch schwer krank! Die Häufigkeit der M.S. in der Gruppe der damals Geimpften ist 80-fach erhöht! Interessanterweise wurden dann Lyon, Bordeaux und Marseille nicht durchgeimpft – epidemiologisch vergleichbare Volksgruppen. Und in diesen Städten ist die Häufigkeit der M.S. nicht angestiegen. Der Impfstoff wurde dann aus dem Handel gezogen, aber in der Schweiz wurde er weiter angewendet. Es bestehe kein „wissenschaftlicher“ Nachweis des Zusammenhanges! Ja, was ist denn „wissenschaftlich“, wenn nicht eine statistisch 80-fach höhere Häufigkeit in einer Studiengruppe von ca. 120‘000 „Probanden“?


Ich​ kann Fälle beschreiben, welche mich sehr beschäftigt haben:

Ein zwölfjähriges Mädchen aus dem Wallis bekommt plötzlich eine schnell fortschreitende Erblindung; feuchte Maculadegeneration. Sie geht zum Augenarzt, dann ins Inselspital: Es ist nichts zu machen. Es folgt eine Anmeldung bei der Invalidenversicherung​. Das Kind wird aus der Schule genommen. Furchtbar. Gott sei Dank hat es sehr selbstständig handelnde, kämpferische Eltern:

Eine feinenergetische Testung in Deutschland zeigt einen sehr hohen Virus-Antikörper-Tite​r gegen die FSME. Ja genau: Die Erkrankung trat ja so fulminant nach der zweiten FSME-Impfung auf, erinnern sich nun die Eltern. Das Kind wird zu uns gebracht. Wir behandeln mit spezifischen Ausleitungsmethoden gegen die Viren und die Impf-Antikörper. Und siehe da – es gibt eine langsame Besserung. Innert eineinhalb Jahren sieht das Kind wieder – und heute geht es wieder ganz normal zur Schule.

Das ist ein Fall, wohlan: sehr unwissenschaftlich. Aber wir haben viele ähnliche Fälle – die meistens nach der zweiten Impfung „gegen“ Viruskrankheiten aufgetreten sind. Es sind immer autoimmune Krankheiten.

Der Impfvirus drückt sich anders aus als die Krankheit, wogegen geimpft wird. Aber es sind immer autoimmune Leiden, die meist verzögert auftreten – und das ist das Heimtückische daran. Impfstoffe sind sehr problematisch. Sie enthalten abgeschwächte Viren oder Viruspartikel – aber auch hochproblematische Stabilisatoren (Konservierungsmittel​), wie Quecksilberverbindung​en oder Aluminium – oder Dioxin-Verbindungen, also sehr toxische Substanzen. Diese Stoffe und Viruspartikel binden sich an Körperzellen an, ändern deren Antigenität und diese Zellen werden dadurch von den Immunzellen als „fremdartig“ erkannt – und gegen das Organ wird dann immunologisch reagiert – halt eben „autoimmune Reaktionen“.

Impfu​ngen – wenn überhaupt - müssen ganz individuell und nach guter Vorbereitung des Kindes gemacht werden. Grosse Probleme treten dann auf, wenn Kinder oder auch Erwachsene einfach im Sinne von „Durchimpfungsaktione​n“ geimpft werden oder mit Impfstoffen, welche nicht jahrelang erprobt wurden, was bei den allermeisten der Fall ist.

Wir sind heute dezidiert der Ansicht, dass in vielen Fällen die Impfung gefährlicher ist, als es die vermeintlich dadurch vorgebeugte Krankheit wäre. Gerade bei den Krankheiten, gegen welche per Dekret geimpft werden könnte, wie Zeckenenzephalitis, Hepatitis B, HPV-Infektionen bei Mädchen, Schweine- oder Vogelgrippe.

Ärztl​iche Ethik beinhaltet auch, dass ich meine Patienten über Risiken informiere – auch wenn Amtsstellen vielleicht anders informieren möchten. Ich bin sehr glücklich, dass die Schweiz – im Gegensatz zu den EU-Staaten – das Instrument der Volksinitiative und des Gesetzesreferendum noch haben. Nutzen wir dieses Recht und gehen wir IMMER zu den Volksabstimmungen – wie auch am 22.9.2013 gegen das geplante Epidemiengesetz.

M​it meinen besten Grüssen
Thomas Rau


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



20%
(25 Stimmen)
Bea Habegger sagte September 2013

Mein engagiertes Nein, da die Gesundheit niemandem anderes Eigentum ist ausser uns selber.

Die Begierlichkeiten der Gesundheitslobbyisten​ scheinen derzeit grenzenlos zu werden:

http://www​.bernerzeitung.ch/sch​weiz/standard/Jeder-s​oll-kuenftig-als-Orga​nspender-gelten/story​/25444813

Wehret den Anfängen. NEIN zum rEpG!





Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

26%
(39 Stimmen)
Sarah L. sagte September 2013

"Pro­bleme bei der Bewältigung von SARS und Schwei­ne­grippe haben ge­zeigt, dass das heu­tige Ge­setz ungenügend ist"

Ernsthaft?
Obwohl es laut BAG bisher noch keinen einzigen Fall von SARS, noch von vCJK (klassischer Creutzfeldt Jakob 10 - 15 Fälle / Jahr), noch von der Vogelgrippe und nur einen einzigen genesenen Fall von Schweinegrippe in der Schweiz gegeben hat?

Laut NZZ haben wir alleine bei der Schweinegrippe 8 Mio.Dosen Impfstoff im Wert von 50 Mio.Franken wegen Verfalldatum vernichten müssen.
Schon gut, wenn diese Impfdosen in Zukunft durch ein Obligatorium eingesetzt werden können und man sie nicht ganz für nichts produziert hat... Macht sich wohl auch in den Medien etwas besser.

Die Nebenwirkungen tragen dann ja andere...


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

26%
(39 Stimmen)
Bea Zbinden sagte September 2013

Aus jahrzehterlangen Arbeit in der Pflege weiss ich,das sich die wenigsten Impfen lassen.In den achtziger Jahren wurde uns gratis Impstoff zur Verfügung gestellt um uns gegenseitig zu Impfen. Einige wenige nutzten das Angebot,ich auch. Dies war die erste und letzte Grippenimpfung, denn ich war danach lägere Zeit mit Grippesymptomen belastet,es ging mir nicht gut.Der SBK vertritt mit seinem JA sicher nicht die grosse Mehrheit der Pflegefachfrauen/Männ​er. Die Nebenwirkunge werden meiner Ansicht nach zu wenig beachtet um nicht zu sagen ausgeblendet! In der Familie wurde bei einem Jungen Autismuss diagnosdisiert ausgelöst durch Impfen.Die Folgen dauern Lebenslang.
Barbara Radiner danke für Ihren Beitrag,Sie sprechen mir aus dem Herzen.Ich bin auch Ihrer Meinung das die Berufsverbände wollen das alle schön zur Arbeit kommen,darum JA sagen.Ich kann mich kaum an eine Kollegin/Kollegen erinnern die sich Impfen liessen oder Impfen gut hiessen,von den Ärzten ganz zu schweigen.Ich frage mich ob Frau Graf Litscher eine Ahnung hat von Impfschäden,Nebenwirk​ungen und Folgen.Bem Impfstoff gegen Schweinegrippe hat der Staat 3-5 Millionen Franken in den Sand gesetzt,der Impstoff musste vernichtet werden.Wie Frau Graf Litscher schreibt habe sich gezeigt das die heutigen Gesetze ungenügend sind! Von der Schweinegrippe haben wir kaum was bemerkt ausser Hektik und Panikmache.Nein es braucht kein neues Gesetz sondern Verstand. Darum NEIN!!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

26%
(39 Stimmen)
Barbara Radiner sagte September 2013

Ich bin Pflegefachfrau HF.
Zwei meiner Kollegen (von 11 auf der Abteilung), die sich "um des Friedens mit der Vorgesetzten willen" haben gegen Grippe impfen lassen, wurden von der Impfung so krank, dass sie nach Hause gehen mussten! 80 - 90% der Pflegenden, (die sich dauernd mit Gesundheit und Krankheit auseinandersetzen!), wollen sich nicht impfen lassen. Spricht das nicht für sich?
Wir sollen "nicht das Recht haben, schutzbedürftige Patienten anzustecken". Uns wird also - wie anno dazumal, als der Pflegeberuf gleichbedeutend mit "Selbstaufgabe" war, in der heutigen Zeit das Recht, selbst für unsere Gesundheit zu entscheiden, weggenommen?
Selbstheilungskraft​ = gesundes (natürliches) Immunsystem = Selbstvertrauen = Souveränität, was soviel heisst, wie Selbstbestimmung!
Impfen - und erst noch gegen die eigene Überzeugung - ist doppelt schädlich! Klar wollen Berufsverbände, dass alle schön zur Arbeit erscheinen, ganz egal, wie es denen dabei innerlich geht!
Auch wenn diese Revision abgelehnt wird, dürfen diejenigen, die sich impfen lassen wollen, weiterhin impfen.
Es gibt auch verschiedene Krankheiten. Jeder sollte doch selbst entscheiden können, gegen was er sich das Impfen antun will oder eben nicht. Pflegefachleute, Ärzte, etc., die arbeiten wollen, können das bei einem "ja" nicht mehr.
Mein entschiedenes "Nein"!!! zu dieser Revision!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



75%
(51 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte September 2013

Wer für eine gute Gesundheitsversorgung​ der Schweizer Bevölkerung ist,
wer rational denkt und handelt,
wer solidarisch denkt und handelt,

der stimmt JA zum neuen Epidemiengesetz!!!






Wer eine schlechte Gesundheitsversorgung​ der Schweizer Bevölkerung will,
wer an wilde Verschwörungstheorien​ und Esoterik glaubt statt rational denkt,
wer egoistisch ist,

der stimmt NEIN zum neuen Gesetz!




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



70%
(43 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte September 2013

Ausser wilden Verschwörungstheorien​ gibt es keine Argumente gegen dieses sinnvolle Epidemiengesetz!

E​s geht um erster Linie um eine Verlagerung der Kompetenzen hin zum Bund. Das ist sinnvoll weil Viren und Bakterien nun mal keinen Halt vor Kantonsgrenzen machen. In gewissen Fällen ist auch eine internationale Zusammenarbeit nötig und sinnvoll.

Aufwachen, wir leben in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts!!!

Je​der der das neue Gesetz kennt, weiss, dass sich inhaltlich wenig ändert und dass die Impfzwang-Behauptung ein Märchen ist! Bitte das alte und neue Gesetz lesen!


Gewisse Leute hier schreiben wieder einmal wortwörtlich von Verschwörungsseiten aus dem Internet ab. Natürlich ohne Quellenangabe!




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



24%
(42 Stimmen)
Jens Gloor sagte August 2013

Hallo Frau Graf-Litscher (SP). Manchmal frage ich mich ernsthaft, wie in der Politik 'Bildung' zustande kommt? Kennen Sie den Fachausdruck VAERS? Ich finde einfach fahrlässig, wie für die Annahme des neuen Epidemiegesetzes geworben wird, ohne die Fakten zu kennen:

http://en.wikiped​ia.org/wiki/Vaccine_A​dverse_Event_Reportin​g_System


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

24%
(45 Stimmen)
Hans Knall sagte August 2013

Man kann aus Ihrer Diskussion herauslesen, Herr Selk und Herr Koradi, dass es schlussendlich keine echten Beweise dafür gibt, dass die von Herrn Selk angeführten Befürchtungen betreffend Impfungen und -Folgen nicht zutreffen. Obschon diese ebenso nicht wirklich bewiesen sind.

Es bleiben also Zweifel. Und bei der Abstimmung geht es in entscheidendem Mass darum, wer nach Einführung des rEPG die grundlegenden Entscheidungen im erweiterten Gesundheitsbereich für die Schweiz fällen wird.

Eine Abtretung der Entscheidungskompeten​z für solche sensiblen Betreffnisse an eine oder mehrere, ebenfalls nicht über alle Zweifel erhabenen ausländischen und nicht kontrollierbaren NGOs, kann die nicht ausgeräumten Befürchtungen nur verstärken.

Je unklarer die Folgen von Entscheidungen abzusehen sind, desto wichtiger ist es, die entsprechenden Entscheidungskompeten​zen so nahe bei den selber Betroffenen zu belassen wie nur möglich.

Das heisst, wir Schweizer sollten dieses Epidemiengesetz auf jeden Fall ablehnen.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



26%
(34 Stimmen)
Peter Aebersold sagte August 2013

Warum befürwortet eine SP-Politikerin dieses Impf-, Gentech- und Globalisierungsabente​uer? Die kritische Basis versteht das nicht.

Die Fachleute warnen, die Politiker verharmlosen, Bundesrat Berset erfindet 2.000 Propagandatote (siehe "Weltwoche")und lässt sich zum Vasallen der Chemielobby herab, das Bundesbüchlein bringt nachweislich falsche Informationen. Ein Beispiel: Die St. Galler Nationalrätin und Ärztin Yvonne Gilli hatte vergeblich für ein Nein zum Epidemiengesetz geworben. Sie verwies darauf, dass der Bundesrat laut Gesetzestext künftig "in besonderen Lagen" ein Impfobligatorium aussprechen könnte. Dies sei zu allgemein formuliert, kritisierte Gilli. Jede normale Wintergrippe könne darunter fallen. Doch die Grünen haben Mühe die Argumente einer Frau ernst zu nehmen, selbst wenn sie eine Fachfrau ist.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

24%
(42 Stimmen)
Hans Knall sagte August 2013

Die Beiträge von rEPG-Befürwortern listen als eigentlich einziges Argument gegen kritische Voten pauschal auf, alle Gegner seien Verschwörungstheoreti​ker und Impfgegner. Ein Bisschen wenig für die Meinungsbildung bei einem so wichtigen Vorhaben!

Keiner dieser so überheblichen Besserwisser hat bisher auch nur den Versuch gemacht, zu begründen, wieso es für die Schweizer Bürger gut sein soll, wenn der Bund bei seinen Präventionszielen internationale Empfehlungen und Richtlinien grundsätzlich übernehmen muss. (Art. 4)

Niemand erklärt, wodurch eine Behörde wie die WHO gegenüber der Schweiz legitimiert sein soll, für die Schweiz eine "besondere Lage" anzuordnen, bei der gegenüber einzelnen Personen und der Bevölkerung generell "besondere Massnahmen" verhängt werden müssen. (Art. 6 +7)

Wer verdeutlicht, warum Krankheits- Impf- und Reisedaten von Schweizer Bürgern ohne deren Wissen oder Einverständnis an internationale Organisationen und Programme geliefert werden sollen (Art. 37)? Wer sagt uns was unter "besonderen" oder "notwendigen" Massnahmen zu verstehen ist?

Und wer legt eigentlich den Inhalt von "Kampagnen zur Verhaltenslenkung und zur Beeinflussung der gesundheitsrelevanten​ Rahmenbedingungen" fest (Art.7 Abs 3)?

Die offensichtliche Tatsache, dass die Befürworter diesen essentiellen Fragen nichts als plumpe Betitelungen und Verhöhnungen der Kritiker entgegenzuhalten haben, zeigt wie schwach deren Argumentationsvermöge​n ist. Warum? Weil es keine wirklichen Argumente gibt, die diese berechtigten Befürchtungen entkräften würden...



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



69%
(45 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte August 2013

Ausser wilden Verschwörungstheorien​ gibt es keine Argumente gegen dieses sinnvolle Epidemiengesetz.

E​s geht um erster Linie um eine Verlagerung der Kompetenzen hin zum Bund. Das ist sinnvoll weil Viren und Bakterien nun mal keinen Halt vor Kantonsgrenzen machen. In gewissen Fällen ist auch eine internationale Zusammenarbeit nötig und sinnvoll.

Aufwachen, wir leben in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts!

Jede​r der das neue Gesetz kennt, weiss, dass sich inhaltlich wenig ändert und dass die Impfzwang-Behauptung ein Märchen ist! Bitte das alte und neue Gesetz lesen!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



21%
(47 Stimmen)
Bea Habegger sagte August 2013

Zitat: "Ein Impfobligatorium kann im Krisenfall notwendig sein: Das Spital-Personal hat kein Recht, schutzbedürftige Patienten anzustecken."

- Diese Aussage widerspricht den Aussagen, dass es keinen Impfzwang gäbe
(staatlich verornetes Obligatorium = Zwang!)

- Im Weiteren ist diese Aussage ausgerechnet von einer Gewerkschafterin doch erstaunlich, denn diese Kreise schreiben sich doch letztlich auf die Fahne/Arbeitsplätze zu sichern und nicht das Gegenteil, wie in diesem Fall wo Frau Graf eindeutig dem Spitalpersonal wortwörtlich Rechte abspricht


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



20%
(54 Stimmen)
Bea Habegger sagte August 2013

Frau Graf-Litscher

Zita​t: "Pro­bleme bei der Bewältigung von SARS und Schwei­ne­grippe haben ge­zeigt, dass das heu­tige Ge­setz ungenügend ist."

Dass SARS wie die Schweinegrippe Märchen waren, weiss heute jede/r.

Somit war die spanische Grippe die letzte "Seuche" anno domini.

Die SP/inkl. Entouragen will mit diesem EpG nur die Bevölkerung bevormunden, alles verstaatlchen (DDR-Taktik, wie in anderen Bereichen/Staatskinde​r, Staaskitas), die Pharma stärken.

Einfachst​er Grund und Taktik: Wie viel zu viele linke Bürokratien am Gesundheitsunwesen-Tr​opf in diesem Land hängen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



23%
(60 Stimmen)
Bea Habegger sagte August 2013

Mein engagiertes NEIN zum EpG

Die Gesundheit ist unser aller höchstes Gut und gehört weder der WHO, der Pharmalobby noch dem Staat!

Über die Nahrungskette werden Pharmaprodukte auf den Teller geschmuggelt (s. Kalbfleisch), was bereits zu Antibiotikaresistenze​n geführt hat

Die SP und ihre Gefolge wollen alles verstaatlichen, nun auch noch die Gesundheit, weshalb:

Weil sie damit ihre überblähten Bürokratien schützen wollen. Paradebeispiel Bern. Inselspitalgigantismu​s/Spitalnetz Bern - herrschsüchtige Spital und Gesundheitsvernichtun​g/Perrenoud/Mader/UPD​-Desaster, IV-MEDAS-Debakel.

​Alles in den "Fängen" der SP.

Nein zum EpG, keine weitere (linke) Diktatur auf dem Buckel der Schwächsten mehr.

Es reicht!






Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 2 | 1 2

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?