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Menschen oberirdisch - Güter unterirdisch

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Die zu­neh­mende Ü­ber­las­tung des Stras­sen­sys­tems macht in­no­va­tive Lö­sun­gen für die Ab­wick­lung von Wa­ren­ver­kehrs­s­tr​ö­men not­wen­dig. Das di­gi­tale Ge­samt­lo­gis­tik­sy​s­tem Cargo sous ter­rain (CST) soll ab 2030 die gros­sen Zen­tren ver­bin­den. 

Nicht nur Menschen werden immer mobiler. Auch die Gütermengen, die auf der Strasse und auf den Schienen transportiert werden, nehmen zu. Bereits heute werden rund 80% der Güter über die Strasse verteilt. Die Antwort auf diese heisst Cargo sous terrain. Geschaffen werden soll ein unterirdisches Netz, in welchem kleine automatische E-Fahrzeuge Güter transportieren. Bereits 2025 soll mit dem Bau der ersten Teilstrecke Härkingen - Zürich begonnen werden.

Die innovative Idee ist zu unterstützen. Ziel muss aber sein, die entsprechenden Genehmigungsverfahren​ mit einem vernünftigen Aufwand durchlaufen zu können. Ein einheitliches Verfahren soll sicherstellen, dass die Entwicklung koordiniert erfolgt und gesamtschweizerisch gleiche Bedingungen herrschen. Ein solches Projekt soll aber letztlich privatwirtschaftlich umgesetzt und betrieben werden. Finanzielle Mittel des Bundes braucht es dazu nicht.        

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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63%
(8 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 5 Tagen

Herr Dieter Kläy FDP

Sie leiden unter einem irrsinnigem materiellem Gigantismus, welcher zwangsläufig & folgerichtig in den gesellschaftlichen Abgrund führen muss. Ist es denn nicht primär die aktuelle FDP-Politik welche die Schweizer Erwerbstätigen in der Art unterirdisch behandelt wie folgt: 1. Entlassungen ab 45 Jahren und Einstellungen von günstigeren Ausländern. 2. Nichteinstellung von sehr gut ausgebildeten jungen Schweizern, welche gar nicht erst eingestellt werden zu einem adäquaten Lohn, stattdessen werden an deren Stelle günstigere junge Ausländer aktiv in die Schweiz geholt. Die jährlich NEU in der horrenden Zahl von durchschnittlich 80'000 Einwanderer bestätigen doch eindrücklich diese menschlich unterirdische Tatsachen.

Es gibt nämlich noch einen ganz andere Sichtweise der Dinge, denn durch diese unterirdische Behandlung der einheimischen Arbeitnehmer trägt meiner Meinung nach gerade ihre Arbeitgeber-Partei auch den grössten Teil der Schuld daran, dass die einheimischen Familien immer mehr finanziell zerstritten sind und dann einfach viel zu schnell auseinanderfallen. Hauptsächlich die Kinder sind seelisch die Leidtragenden, denn 30 bis 40 % der Schulpflichtigen bedürfen heute bereits der psychiatrichen Behandlung.

Ich empfehle Ihnen diesbezüglich dringendst das Buch von Erich FROMM einmal zu lesen: HABEN oder SEIN, die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft, erschienen im Ex-libris Verlag Zürich. FROMM emigrierte 1934 in die USA, deren Bürger er seit 1940 war. Seit 1966 hielt er sich zeitweise in Locarno-Muralto in der Schweiz auf, wo er im Frühjahr 1980 verstarb.



Versuchen wir doch einmal etwas aus der Geschichte, der leidvollen Vergangenheit zu lernen, das wäre doch ein Versuch wert, auch aus privaten Gründen.

Die Geschichte muss sich immer wiederholen, weil der Mensch lernt NICHTS daraus.
M. Ghandi


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71%
(7 Stimmen)
Dany Schweizer sagte Vor 7 Tagen

Ob das tatsächlich die Lösung ist?

Fakt ist, dass wir immer Gigantischer, Internationaler werden. Und eigentlich sollte uns die Vergangenheit der Kulturen zeigen, dass genau dieser Gigantismus immer der Untergang einer Kultur war.

Da aber der Mensch scheinbar nicht in der Lage ist, aus Vergangenem zu lernen, sind wir "verurteilt" immer noch komplexere Lösungen zu finden, für Probleme die wir selber geschaffen haben.

Vielleicht wäre es an der Zeit, sich mal "zurückzubesinnen" und klüger zu werden. Immer Grösser und Gigantischer ist und wird unser "Untergang" bedeuten. Da werden auch solche Plästerli für ein produziertes Problem nicht die Lösung bringen.

Solange aber unsere Politiker (so auch in der EU) glauben, immer noch Grösser zu werden, steuern wir auf unseren eigenen Untergang zu, egal wie und welche Ausweichlösungen wir für ein entstandenes Problem wir wählen.


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75%
(4 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 8 Tagen

Mal sehen, was mit der Globaliserung wird, wenn der Handelsstreit USA-China immer grösser wird und zum Währungskrieg wird.

Auch der Über-Tourismus wird selbst in Hochburgen wie Venedig angegangen.

Angesi​chts dessen, dass die EZB/FED kaum noch Möglichkeiten haben in einer Wirtschaftskrise zu intervenieren, wird einem angst und bange.

Dazu sind die Regierungen allgemein reformfaul und nutzen lieber das billige Geld der Zentralbanken. Sonst könnte man ja abgewählt werden.

Wenn weniger Güter (und/oder Menschen) reisen, muss man auch nicht ausbauen.





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70%
(10 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 8 Tagen

Mir gefallen vor allem die letzten beiden Sätze in Ihrem Artikel, Herr Kläy. Von einem FDP-Vertreter ist das heute nicht mehr selbstverständlich zu erwarten…


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