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Mit der SVP in eine sozialpolitische Sackgasse

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Die Schwei­ze­ri­sche Volks­par­tei SVP Schweiz stellt ein Po­si­ti­ons­pa­pier zu ihrer So­zi­al­po­li­tik vor. In die­sem herrscht ein ein­zi­ger Un­ter­ton vor: Men­schen, wel­che es fi­nan­zi­ell schwie­rig ha­ben, sind sel­ber schuld, ver­su­chen den Staat aus­zu­neh­men, zu hin­ter­ge­hen und zu belügen.

 

Aber was ist mit den vielen Kindern, den Einelternfamilien, den Kranken, den Suchtabhängigen? Dafür bietet die SVP kaum Lösungen und wenn, dann solche, welche die von ihr verhasste Bürokratie weiter fördert.

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Insofern gibt es nichts Neues im Papier der SVP „Missbrauch und ausufernde Sozialindustrie stoppen –Zur Sicherung der Hilfe für die wirklich Bedürftigen“ als die bisher geäusserten Verschärfungen.

 

B​ürgerliches Arbeitsverbot für Asylsuchende

 

Auff​allend ist die Vermischung von verschiedenen Problemen. Beispielsweise   verlangt das Papier die Steuerung der Einwanderung und eine konsequente Asylpolitik. Wir kennen alle die heutige Problematik. Knapp 60 Millionen Menschen (gemäss UNHCR) sind aktuell auf der Flucht, davon sind schätzungsweise 25 Millionen Kinder, welche Frieden, Sicherheit und allenfalls ein neues Leben suchen. Die Schweiz kann nur einen Bruchteil davon aufnehmen.

 

Aktuel​le Gesetze verbieten einem grossen Teil dieser Personen in der Schweiz zu arbeiten –an diesen Gesetzen hat die SVP mitgearbeitet. Lange galt bei den Bürgerlichen der Leitsatz, dass die Asylsuchenden nicht arbeiten sollen: sonst werden sie zu stark integriert und verlassen unser Land nicht mehr, so die Begründung. Von dieser Meinung wird nun abgewichen. Mich würde es natürlich freuen, wenn die Wirtschaft die Asylsuchenden und Flüchtlinge zu fairen Arbeitsbedingungen anstellen würde. Ebenso muss gesagt werden, dass wir bereits über Gesetze verfügen, wonach Aufenthaltsbewilligun​gen nur dann gesprochen werden, wenn die Gesuch stellende Person einen Arbeitsvertrag vorweisen kann. Und sobald dieser Arbeitsvertrag aufgelöst wird, müsste die Aufenthaltsbewilligun​g entzogen werden. Egal, ob ich das gut finde: Dieses Gesetz im Zusammenhang mit der Personenfreizügigkeit​ gibt es. Doch wird das hier und dort nicht so gehandhabt. Warum nicht? Vielleicht, weil die Kantone unterschiedlich arbeiten? Vielleicht, weil die durch die Bürgerlichen verursachten Personalstopps/-abbau​ die Kontrollen nicht möglich sind? Vielleicht, weil Software für den Datenaustausch fehlt (weil die öffentliche Hand zu wenig Geld hat)? Warum versucht die SVP nicht, durch ihre Vertretungen in den Behörden, die vorhandenen Gesetze korrekt umzusetzen, bevor neue Reglementierungen geschaffen werden?

 

 

Rückgr​iffe auf Laiensystem voller Willkür

Auffallend ist der Hinweis auf die KESB. Da will doch die SVP tatsächlich –zugespitzt gesagt –auf das Laiensystem zurück greifen, anstatt Schwachstellen an der KESB-Gesetzgebung auszumerzen und sich an Kantonen zu orientieren, in denen das KESB gut umgesetzt wird. Zurück gehen würde heissen, dass gewählte Behördenmitglieder beispielsweise über Kindsplatzierungen oder Freiheitsentzüge für Erwachsene entscheiden müssten. Ich erinnere mich gut daran, dass sich GemeindepräsidentInne​n mit solchen Aufgaben sehr schwer taten. Freundschaften in einer Gemeinde, der nette Nachbar von nebenan –solche Situationen behinderten ein Vorgehen im Sinne des Kindswohles.

 

Auff​allend ist die Aussage „deutliche Reduktion der Ausbildungslehrgänge und Studienplätze im Sozialbereich“: Diese Forderung erinnert mich sehr an die heutige Situation des Fachkräftemangels in verschiedenen Bereichen. Will die SVP einen Numerus Clausus für Sozialarbeitende einführen? Das ist doch lächerlich. Damit wird nicht im Geringsten im sozialen Umfeld etwas verändert. Im Gegenteil, die Folge wäre, dass Laien mit den Menschen arbeiten müssten, welche es bei uns in der Schweiz am Schwierigsten haben.

 

Auffallend​ ist, dass die Missbrauchsbekämpfung​ durch griffigere Kontrollen verstärkt werden soll. Doch, wie das gemacht werden soll, durch welche Berufsgruppe und wer diese Leute bezahlen soll, dafür hat die SVP keine Lösungsvorschläge.

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Auffallend ist, dass ehrenamtlich gearbeitet werden soll mit Vereinen, Stiftungen, Kirchen etc. Ich kann mir gut vorstellen, dass eine Einelternfamilie sehr froh darum ist, wenn sie Unterstützung in verschiedenen Belangen erhält oder eine ältere Person in einer Pflegeinstitution Besuch erhält (notabene: Das wird heute bereits durch Organisationen gemacht). Wie wir aber von Sucht getriebenen Personen jemanden aus einem Vereinsvorstand zur Seite stellen wollen, ist mir schleierhaft. In unserer Gesellschaft wird es zunehmend schwieriger, Leute für Freiwilligenarbeit zu motivieren. Es sei denn, da wird ein professionelles Vermittlungssystem mit entsprechender Betreuung aufgebaut. Die SVP hätte sicher keine Freude, weil das etwas kosten würde und mit „Bürokratie verbunden wäre“.

 

Junge, AsylantInnen SozialtouristInnen und unkooperative Sozialhilfe-BezügerIn​nen sollen auf das Existenzminimum gesetzt werden, StudentInnen haben keinen Anspruch auf Sozialhilfe. Im Papier ist nicht zu finden, wie für diese Personen die Bundesverfassung Art. 12 eingehalten werden soll „….ein menschenwürdigen Dasein…“. Wovon sollen die Studenten leben, wenn sie keine Stipendien erhalten? Sich verschulden? Oder stellt die Wirtschaft Teilzeitjobs zur Verfügung, welche sich an den StudentInnenstundenpl​an anpasst und den Mindestlohn bezahlt?

 

Generell​er Zwang zur Arbeit und für Lohndumping

 

Es soll eine generelle Arbeitspflicht eingeführt werden. Ich bin auch dafür, dass Sozialhilfebeziehende​ möglichst eine Tagesstrukur durch eine Arbeit erhalten. Die SVP vergisst, dass 31.4% (BFS, Sozialhilfestatistik 2008, ESPOP 2007) der BezügerInnen schulpflichtige Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind und ein Grossteil der restlichen Prozente den Haushalt managt. Zählt die Hausarbeit auch zur Arbeitspflicht und wird dafür neu ein Lohn bezahlt? Ein Elternteil ist nur fähig zu arbeiten, wenn die Kinder betreut sind, das heisst, wir brauchen flächendeckende Tagesstrukturen. Leider war die SVP bis heute nicht bereit, diese zu fördern. Wenn die SVP diese Arbeitsforderung wahr machen will, tut sie unbewusst etwas zur Gleichstellung von Mann und Frau–was mich freuen würde. Aber nur, wenn sie ehrlich ist und die Kehrseite auch hilft, umzusetzen–nämlich flächendeckende Tagesstrukturen einzuführen..

 

Auf​fallend ist eine weitere Aussage zur Arbeitspflicht: „Gleichzeitig müssen auch die Bedingungen geschaffen werden, dass lokale Bauern- und Gewerbebetriebe unkompliziert, unbürokratisch und ohne Mindestlohnansprüche (und sonstige Auflagen aus den Gesamtsarbeitsverträg​en) solche Leute vorübergehend anstellen können.“Das sind wir doch beim Kern der Sache! Die SVP sucht billige Arbeitskräfte mit prekären Arbeitsverhältnissen.​ Daher weht der Wind!

 

Working poor und Managerlöhne

 

Beze​ichnend für die SVP ist, dass sie auf die Schwächsten der Gesellschaft abzielt mit ihrem Fokus auf die Sozialhilfe. Klar, die Kostensteigerung ist auch für mich erkennbar, doch sehe ich andere Lösungsansätze und weitere Politfelder, welche zur Finanzierung der Staatsausgaben beitragen könnten. Beispielsweise die Schwarzarbeit. Was ist der Unterschied von einem/einer UnternehmerIn, welcher/e SchwarzarbeiterInnen beschäftigt zu einer Person, welche auf finanzielle Hilfe angewiesen ist? Die eine Person hintergeht die Gesetze und schaut für ihr Portemonnaie, der anderen wird in einer Notlage geholfen. Es wäre toll, die SVP würde sich gegen die Schwarzarbeit stark machen!

 

Ein weiteres Feld ist das Lohndumping. Das wirkt sich direkt auf die Sozialhilfekosten aus. Es gibt zu viele Working Poor in der Sozialhilfe (d.h., Personen, welche trotz Arbeit nicht davon leben können). Umgekehrt heisst das, dass Unternehmen ihren Gewinn steigern, indem sie zu tiefe Löhne bezahlen und somit den Staat belasten. Es wäre zum zweiten Mal toll, die SVP würde sich gegen diesen Missstand stark machen! Und ein dritter Punkt betrifft die unglaublich hohen Managerlöhne (kaum Managerinnen). Würden diese etwas gesenkt, wären in den Unternehmen Gelder vorhanden, um prekäre Lohnverhältnisse aufzubessern. Wann wird sich die SVP für diese Umverteilung einsetzen?

 

Für Konkurrenz und Streit unter Gemeinden

 

Die Gemeinden sollen künftig für die Finanzierung der von ihr gesprochenen Leistungen zuständig sein und die Freiheit und Verantwortung für Massnahmen und Leistungen erhalten. Die heutigen kantonalen Systeme sind sehr unterschiedlich, ebenso die Aufteilung der finanziellen Aufwändungen. Es ist gut, dass die SKOS-Richtlinien von der grossen Mehrzahl der Gemeinden angewendet werden, da diese in die kantonalen Sozialhilfegesetzgebu​ngen direkt oder indirekt eingeflossen sind. An die geltenden Sozialhilfegesetze müssen sich zudem alle Gemeinde heute halten. Meines Erachtens würde es da noch Optimierungsbedarf geben. Was aber nun die SVP verlangt, ist absoluter Unsinn. Jede Gemeinde würde ihre eigenen Richtlinien festlegen. Wer würde das machen? Stellt die SVP das Personal dazu zur Verfügung? Wenn dann die Gemeinden auch alle Aufwändungen selber bezahlen müssen, wird das bedeuten, dass die Sozialhilfebeziehende​n von einem Ort zum anderen umziehen müssen, weil sie vertrieben werden. Dabei bleibt beispielsweise folgende Situation bestehen: Ältere Personen (in Pflegeinstitutionen oder zu Hause), welche auf Sozialhilfe angewiesen sind, sollen und dürfen nicht „umplatziert“werden. Die Gemeinden sollen die Sozialhilfe auf einen ausgeglichenen Gemeindehaushalt abstimmen. In schlechten Jahren wird daher gekürzt und die Leute zum Wegzug gedrängt. Das Papier enthält noch eine wirklich grenzwertige Aussage in Bezug auf die Transparenz. Der Bevölkerung soll eine Namensliste abgegeben werden, wer Leistungen bezieht. Eine gröbere Stigmatisierung kann ich mir kaum vorstellen. Das alles ist unglaublich menschenverachtend und hat nichts mehr mit einem menschenwürdigen Leben zu tun.

 

Menschenvera​chtung und eine Sicht voller Widersprüche

 

Ich wünsche mir, dass einige SVP-Exponenten für mindestens ein Jahr mit den von der SVP geforderten Minimalleistungen leben würden, diese sind: „Genug Kalorien, ausreichend warme und nicht verlumpte Kleider, geheiztes Obdach, Kochgelegenheit, minimale Einrichtung, sanitäre Anlagen, gewisse Privatsphäre, elementare medizinische und hygienische Versorgung“.

 

Ich stelle Widersprüche und keine konsequente Linie im vorliegenden Papier fest. Einerseits sollen die SKOS-Richtlinien nur als Empfehlungen betrachtet werden, dann aber wieder abgeschafft werden und ebenso nach unten korrigiert werden. Ob sich die Verantwortlichen nicht einig sind oder alle Optionen offen lassen wollen? Es ist bezeichnend für die bürgerliche Politik: mal so, mal anders. Abbau der Sozialleistungen, wie auch immer und auf welche Kosten auch immer.

 

Armut bekämpfen, nicht die Armen

 

Die Armut bekämpfen wollen wir, nicht aber die Armen. Das sollte unser Ziel sein. Die Bundesverfassung einzuhalten ebenso. Ich bin auch der Meinung, dass möglichst viele abhängige Personen einer Arbeit nachgehen sollen, dass bei unkooperativem Verhalten Kürzungen vorgenommen werden müssen (das ist heute schon möglich und soll ja verschärft werden), dass keine Luxuswohnungen bezahlt werden, dass Autos nur im Ausnahmefall benutzt werden dürfen und Ferien aus dem Grundbedarf finanziert werden müssen. Aber dies alles mit der nötigen Sorgfalt.

 

Leider verbleiben viele Personen sehr häufig sehr lange in der Sozialhilfe. Deshalb braucht es eine Gesamtsicht unserer Sozialwerke und nicht nur den Finger auf der materiellen Sozialhilfe.

 

Viel​es fehlt tatsächlich

 

Wir sollten alle dafür besorgt sein, dass die Folgen der Langzeit-Armut verhindert werden können. Besonders Kinder leiden sehr unter einem langen Verbleib in der Armut. Ursachen, Symptome und Folgen von Armut können nicht säuberlich getrennt werden, sondern müssen stets zusammen angeschaut werden. Ein Teufelskreis! Trotzdem gibt es einige typische Symptome von Armut, welche nicht nur als materielle Armut erlebt und verstanden wird, sondern auch als kulturelle, soziale, emotionale, geistige und spirituelle Armut verstanden werden kann und muss.

 

Nachfolgend​ einige Beispiele: Vieles können sich Armutsbetroffene nicht leisten, was für „Normalverdienende“mö​glich ist –ebenso leben sie oft in beengten Wohnverhältnissen. Der Bildung und Ausbildung wird oft nicht genügend Wert beigemessen, Weiterbildung oder Nachhilfeunterricht für Kinder können sich Armutsbetroffene oft nicht leisten. Somit sinkt besonders für Kinder und Jugendliche die Chancengerechtigkeit in Schule und Ausbildung. Kinder, die in Familien aufwachsen, in denen die Eltern nur unzureichende kommunikative, emotionale und erzieherische Mittel zur Verfügung haben, damit ihre Kinder zu verantwortungsvollen Erwachsenen heranreifen, wachsen mit Defiziten auf, die sie ihr ganzes Leben behindern können. Kinder, die von ihrem Elternhaus körperlich, seelisch und geistig vernachlässigt oder gar missbraucht werden oder die ohne Eltern aufwachsen und vom Heim zu Pflegeeltern abgeschoben werden, ohne Vaterfiguren oder Vorbilder zu kennen, bleiben weitgehend sich selbst überlassen und können sich nur in Ausnahmefällen selbst aus dem Sumpf einer verarmten Kindheit herausziehen.

 

Dur​ch die in den letzten Jahrzehnten gut funktionierenden Sozialsysteme gibt es heute Altersarmut nur in begrenztem Umfang. Allerdings kehrt sich dieser Trend gegenwärtig um, da die Renten nicht mehr ausreichen und gegenüber den Gehältern und Löhnen immer deutlicher abfallen. Viele ältere Menschen fristen schon jetzt ein minimales RentnerInnendasein, das ihnen kaum das Nötigste zum Leben erlaubt.

 

Quelle:

https://www.svp.ch/p​ositionen/positionspa​piere/2015/missbrauch​-und-ausufernde-sozia​lindustrie-stoppen/

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




50%
(12 Stimmen)
Ronald Frank sagte August 2015

Die SVP verkörpert den schlechten Kapitalismus, sie reduziert alles was sozial ist! Toni Bortoluzzi baut den Krankenkassen-Versich​erten schlechte Wege und lässt die zahlen! Eigetlich sollte er schauen, dass die Unternehmer die Angestellte psychisch und physisch mit chronischer Ueberbelastung krank machen, zu 1/3 Krankenkassen-Prämien​ verpflichten! CH Blocher und seine Tochter sind moderne Sklavenhändler die nur für die Arbeit bezahlt werden und kein Recht haben, bei Uebelkeit am dem Fenster frische Luft ein zu atmen! CH Blocher, würde die Flüchtlingsboote auf dem gleichen Weg sofort wieder zurückschicken! Titus Jenni war auch ein Sklavenhändler, er hat Arbeit an Subunternehmern die zu tiefe Löhne bezahlt haben, vergeben und damit noch Geld verdient! Ich verachte solche Menschen die einfache Leute bis auf das Blut aussaugen! Ich bin für einen guten Kapitalismus, der mit denen teilt, die ihn reich gemacht haben!


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44%
(18 Stimmen)
Dany Schweizer sagte July 2015

Frau Ferie

Auffallend ist - wenn man das sehen möchte - dass es sich wirklich um ein Problem handelt das über viele verschiedene "Dinge" sich verteilt. Was ich bei Ihrer Politik vermisse ist, dass man nicht nur mit Geld um sich werfen sollte, sondern effektive Hilfe leisten müsste.

Sozialpoli​tik wie das von Ihnen und Ihrer Partei betrieben wird, ist immer darauf ausgerichtet, dass man gibt, auch wenn man nichts dafür tut. Meine Erziehung lief etwas anders. Nur wer Leistet kann auch auf eine Gegenleistung hoffen.

Das war zu Zeiten des Tauschhandels schon so. Wenn sie nichts anbieten können, können sie auch nicht erhalten. Und genau so sollte es im Sozialdenken sein. Wer bereit ist (Hilfe zur Selbsthilfe) umzusetzen, dafür auch Energie, Leistung aufbringt, soll auch dafür erhalten. Wer das nicht tut, soll immer weniger erhalten. Auch wenn das die brutale Variante ist. Wir bekommen auch nicht einen Lohn ohne Gegenleistung. Aber wer logisch erhält, ohne etwas dafür tun zu müssen, hat irgendwie einen Teil seines Lebens schon mal verschlafen, oder sich zulange mit "Kiffen" zugedröht (das als Scherz)


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50%
(22 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte July 2015

"Und ein dritter Punkt betrifft die unglaublich hohen Managerlöhne (kaum Managerinnen). Würden diese etwas gesenkt, wären in den Unternehmen Gelder vorhanden, um prekäre Lohnverhältnisse aufzubessern. Wann wird sich die SVP für diese Umverteilung einsetzen?"

Frage Frau Feri?! Wer sind diese Manager und wer sind ihre VR's?

SVP'ler oder deren Wähler?! *lol* Und wenn genau, machen sie dafür verantwortlich, die Aktionäre dieser Firmen, die es in der Hand hätten, oder einfach ihre politischen Gegner weil's grad ins Parteiprogramm passt? Billig, billig, billig.....


Und das Sie keine Managerinen finden, die abzocken, (was für ein Missstand), hängt ev. ja vor allem damit zusammen, dass man als CEO andere Talente und Fähigkeiten braucht, als als Sozialarbeiter oder Kleindkinderzieherin.​ Und dafür kann halt selbst die böse, böse SVP leider gar nichts! Und fehlende Stipendien sind auch nicht der Grund. ;-)

Aber ist ja nicht so schlimm, in der Politik, kann man als Märchentante auch eine steile Karriere machen., nicht?.. ;-)





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38%
(21 Stimmen)
Lars von Lima sagte July 2015

Tja, man könnte nun SPD like den Herrn ex SPD Finanzminister Steinbrück zitierten:

'hätte,​​ hätte, Fahrradkette' - so ähnlich wie hier die SP Stacheldrähtler argumentieren.

Nur​​ unsere werte SP drückt sich vor dem Thema EU und EURO und die CVP NR K. Ricklin stellt gar die Fragen der Souveränität der Schweiz mit einem Fragezeichen als Blog zur Diskussion.

Wir hören mit Erstaunen, bis Erschrecken, wie der Lissabonvertrag mehr als 100 mal gebrochen worden bzw. die Regeln 'gedehnt' wurden.

Im Verlaufe der Diskussionen um GR 'schaufelt' man jetzt ca. EURO 7 mia. aus einem nicht ausgeschöpften ESM Topf! Aber woher kommt das Geld wirklich? Bleibt offen, ist diffus.

Und flug kommen kommen bereits politische Kommentare aus CDU Reihen (gestern bei Maybritt Illner ZDF), dass man in der BRD den 'Soli', eine Steuerabgabe, erhöhen müsste, um Folgekosten für die BRD in Richtung GR abzudeckcen.

Der Vergemeinschaftung von Schulden einzelner EURO Länder auf alle EU Länder ist also erneut ein eklatanter Bruch des LB Vertrages, der Bail-out ausdrücklich verbietet. Ich bin sehr gespannt, ob die betroffenen Parlamente, wie Finnland und NL diese Mätzchen mitmachen.

Auch wird die Forderung unüberhörbar, man brauche einen EU Wirtschafts- und einen EU Finanzminister. Das würde dann allerdings einen eklatanter Eingriff in die Souveränität aller EU Länder bedeuten und wäre folglich den einzelnen EU Ländern zur Volksabstimmung vorzulegen.

Wenn allerdings das kommen sollte, dann kann die Schweiz sich von diesem Konstruk verabschieden. Eine solche 'Delegation' von Macht an die EU wäre mehr als fatal, weil wir dann hier für Machenschaften mitbezahlen müssten, die wir niemals zu verantworten haben.

Die Risse im EU Gebilde sich unübersehbar. Die EU mutiert in eine ruchlose EURO/EU Kratie mit unabsehbaren diktatorischen Folgen, dann konzentriert auf Leute wie Juncker oder Martin Schulz.

In der Schweiz wären, egal, wie das weiter geht, massive Einschnitte in der eigenen Souveränität voraussehbar. Und hier stände dann allerdings noch mehr als eine Volksabstimmung an, falls nicht der EUGH das als nächstes verbietend unterläuft.


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52%
(25 Stimmen)
Dany Schweizer sagte July 2015

Frau Feri

Habe mir nun mal die "Mühe" gemacht und Ihren "Text" gelesen. Es mag Ihre Ansicht von Lebenseinstellung sein, die Sie hier definieren. Und nur weil eine anzahl Menschen sich in einen Kompromiss geeinigt haben in einer Partei, muss oder kann das nicht unbedingt richtig sein.

Nur schon alleine Ihre Aussage:
"Auffallend​ ist, dass ehrenamtlich gearbeitet werden soll mit Vereinen, Stiftungen, Kirchen etc."

Ist es nicht grad das Ehrenamtliche, die Verreine usw. welche noch als einzige ohne wirtschaftliche Interessen handeln? Ist es nicht genau diese Gruppe Menschen die den Sozialgedanken tatsächlich noch leben? Muss es denn immer gleich "bezahlt" werden, wenn ich sozialdenkend bin und der Nachbarin 78 den Einkauf rauftrage, ihr den Garten bewässere oder den Rasen mähe? Ist es nicht sinnvoller in diese Sozialgedanken zu investieren, als erneut mit Geld sozial zu werden oder sein?

Ist es nicht genau der Geldgedanke der heute in das Volk eingebracht wird? Nur noch Wirtschaft, Geld ist scheinbar wichtig und nicht mehr der Einzelgedanken des Menschen. Die Förderung des persönlichen wird völlig auf Geld umgelegt.

KESB gehört abgeschafft, hat zu grosse Macht über die Bevölkerung. Und ehrlich gesagt, ist es mir wohler, wenn Laien mir erklären wie das Leben läuft und nicht ein vom Geld abhängiger Berater der sein Engagement aufgrund meiner Anwesenheit bezahlt bekommt.


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42%
(19 Stimmen)
Dany Schweizer sagte July 2015

Frage:

- Soziale Absicherung ist niemand dagegen, aber ist eine Absicherung nicht der Auslöser zu "Faulheit"

Hat es uns die Vergangenheit nicht gezeigt, dass je "Abgesicherter" man Menschen "behütet", umso oberflächlicher und gleichgültiger wird man? Zeigt nicht grad das Geld, dass das in den meisten (nicht in allen) Fällen so ist? Sind es nicht grad Diejenigen die es sich leisten können, welche Jammern, dass es Ihnen weniger gut gehe?

Ich bin absolut nicht gegen eine soziale Haltung von "Wenigbetuchten" oder "Armen" denn davon haben wir in unserem Lande zuviele. Aber genau jene erhalten das sog. Absicherungsnetz noch nicht mal. Und was nützt es, wenn wir Jenen Geld geben oder Sicherheit und dabei nicht merken wie wir solche Menschen "Entwürdigen" vergessen, dass wir diesen Menschen nicht Geld und Absicherung geben müssen, sondern ein grösseres Vertrauen in sich selber. Dass sie wieder lernen für sich selber die Verantwortung zu tragen?

Wer nicht lernt die Eigenverantwortung zu tragen, wird nie aus einem Sozialsystem herauskommen.

Und noch schlimmer wird es, wenn man alles immer mehr globalisiert und zentralisiert. Man "Entmachtet" den Einzelnen immer mehr und nimmt ihm somit immer mehr seine Eigenverantwortung, statt dass man diese fördert. Und wundert sich dann, dass unser Sozialsystem aus allen Nähten platzt und explodiert.

Sozial​ heisst nicht helfen, sondern Demjenigen aufzuzeigen, welche Weg er gehen kann, damit er seiner Eigenverantwortung im Leben gerecht wird. Jegliches anderes Verhalten ist ein Aufzwingen von sozialen Gedanken die nicht unbedingt vom "Empfänger" getragen wird oder gewollt ist. Jegliches Sozialsystem, das heute von Links angestrebt wird, ist eine Bevormundung der Einzelperson. Sie fördert die Zentralisierung, sie fördert immer grössere Gewinne der Reichen und fördert die Gleichgültigkeit des einzelnen Menschen.

Es wird heute immer noch mit der Reaktion auf Geschehnisse reagiert, statt die Aktion der grundlegenden Probleme löst, die der Mensch selber in sich hat und nicht mit einem Geldsystem behoben werden kann.


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(18 Stimmen)
Jürg Wolfensperger sagte July 2015

Frage an die Dame...!...warum ist denn die SVP die grösste Partei der CH geworden?...damit die CH in die "Sackgasse"geführt wird?...sind denn die Leute, die SVP wählen wirklich die dümmeren Wähler,als Ihre Sozis?...wieder mal die "dümmlich " Macherei..!.....dabei​ wird ganz Europa an den Rand des Abgrunds gefahren durch wen jetzt schon wieder?.....etwa durch die SVP?Unglaublich,was für "Verdrehungs-Spiele"n​un bis zu den Wahlen im Herbst wieder in Gang kommen!....die Sackgasse ist nun mal die EU selbst,die sich mit ihrer schamlosen Schuldenpolitik immer mehr an den Abgrund manövriert...!...oder​ ist es gar das Ziel der SP?.....die SP mobilisiert doch noch die Abhängigen....!..die Soziusfahrer auf dem "Motorrad "der Staats-Geld-Verschleu​derer....!..mehr schon lange nicht mehr!...leider...!


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58%
(19 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte July 2015

Es gibt gute Gründe, warum „SVP“ auf vielen Wahlzetteln steht. Die mit „SP“ stehen immerhin gemäss den letzten Umfragen an zweiter Stelle. Manchmal sind die beiden Parteien in ihrer Sicht soweit auseinander, dass sie sich „hinten herum“ wieder die Hand reichen und in einer „unheiligen Allianz“ gemeinsam „Nein“ stimmen.

Schauen wir doch zur Abwechslung einmal nach links, was denn so unsere lieben Sozis Besonderes zu bieten haben.

Die Sozialdemokraten sind bekanntlich die Weltmeister im Geld ausgeben. Nicht nur in Griechenland auch bei uns haben sie immer wieder neue Ideen dazu. Die Wirtschaft wollen sie stets fördern mit höheren Löhnen und Renten. Gratis-Kittas sind bei ihnen sehr beliebt. Dass Familien weniger Steuern zahlen sollen, ist klar. Die Reichen vertreiben sie wie Francois Hollande mit hohen Steuern. Arbeitsplätze zu schaffen ist für sie dank der Förderung von Cleantech überhaupt kein Problem. Dass Spanien gemäss einer Studie pro geschaffene Cleantech-Stelle 2,2 bisherige Stellen verlor, das wollen sie lieber rasch übersehen. Klar haben wir dank den Sozis die AHV, die obligatorische 2. Säule und die obligatorische Krankenversicherung. Doch ehrlich gesagt, ich bin froh, dass die Sozialdemokraten in unserer Konsens-Regierung eingebettet sind und nicht wie in andern Ländern über lange Jahre das alleinige Sagen haben.

Zwar propagieren auch sie heute die Marktwirtschaft, doch für staatliche Kontrollen und Eingriffe sind sie immer bereit. Etwa die Festlegung des Euro-Wechselkurses bei 1.20 Fr. ist für sie ein Muss. Viele Sozis sind der Meinung, die Nationalbank könne dies einfach so festlegen. Dann hätten es alle zu akzeptieren, Punkt Schluss. Doch erreicht unsere Nationalbank dieses Ziel nur durch den Kauf von ausländischer Währung. Sie machte das, solange es im Bereich des Möglichen war. Doch als letzten Februar sich abzeichnete, dass 100 Milliarden Schweizerfranken in einem einzigen Monat gegen Euros und andere Währungen eingetauscht werden müssten, war dem Nationalbank-Direktor​​ium klar: Das können wir nicht mehr verantworten. Wir möchten zwar einen stabilen Wechselkurs zum Euro. Doch es geht nicht mehr!




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54%
(24 Stimmen)
Paula Brown sagte July 2015

@ das Denken von Frau Feri ist vorbei, was mich aber schockiert bei Frau Sommaruga und Frau Feri, dass sie keine Erkenntnisse über den Sozialmissbrauch thematisieren und Vorschläge unterbreiten, wie dies angegangen werden könnte. Beides Frauen, die auf Grund ihrer Gesinnung und der Mediengehörigkeit Karriere machen um so sich persönlich weiterzubringen. Ein guter Politiker eröffnet auch Polemik über Themen, die nicht nur seiner Karriere dienen. nehmen wir mal Ueli Maurer, er eröffnete vor zwei Tagen eine Diskussion über das Loyalitätsverhalten von Secondos im Schweizer Wehrdienst. Eine total berechtige Frage, wird doch im Islam Krieg unter Muslimen verboten.... Doch was hat die Presse aus diesem Gedankengut gemacht: Secondos fühlen sich angegriffen....... Was soll das? Jeder Schweizer Bürger hat sich persönlich zu Fragen: Kann ich hier leben und mich dieser Gesellschaftsordnung anpassen-stehe ich hinter dieser Kultur und wenn nicht, kann man ja auch wieder nach Hause gehen....



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43%
(21 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte July 2015

Elsi D. Stutz sagte gerade eben

"Sozial-Polit​ik"

"Sozialfall" was ist das?
Ein Mensch der es nicht aus eigener Kraft schafft wirtschaftlich auf eigenen Beinen zu stehen und unsere Unterstützung braucht. Vorübergehend, manchmal aber halt auch in Form einer Rente lebenslang. Damit soll jedem SCHWEIZER Bürger, ein Menschenwürdiges Leben bis ins hohe Alter ermöglicht werden.


Es ist doch schon erstaunlich, wie sich eine ganze Partei einzig und allein um die Sozialfälle unseres Landes herum aufbauen, wachsen, Wähler generieren und ganze Industriezweige inkl. neuen Berufsausbildungen entwickeln kann, einzig und allein zur Bewirtschaftung der Sozialfälle! Und trotz diesem gigantischen Apparat und der Politik die drum herum betrieben ist, gibt es SCHWEIZER BÜRGER die ein Lebenlang ihre Beitrag geleistet haben und von ihrer Rente inkl. Ergänzungsleistungen nicht leben können. Und diese Tastache findet in der SP-Politik, grad mal noch im letzten Absatz Beachtung.
Un dies ja auch nur, um die Schuld promt dem politischen Gegner in die Schuhe zu schieben, obwohl der eigene BR hier das Zepter seit Jahren in der Hand hält! Und auf ganzer Linie versagt!

Nebst den verarmten Rentnern und entsorgten Zahlvätern, denen die SP allgemein sehr wenig Beachtung oder gar Emphatie schenkt, will sie aber jedem WELT Bürger Zugang zu diesem System verschaffen und nebst dem Sicherung der Existenz auch noch gleich den Wohlstand umverteilen. Zur Berechtigung reicht der SP lediglich die Tatsache ein Kind geboren zu haben oder aber einer fremden Kultur zu entspringen oder aber eine "schwere" Kindheit gehabt zu haben, um von jedweder Selbstverantwortung frei gesprochen zu werden und an Muttersbusen genährt zu werden, kuschelig und schön warm.
Solcher ÜBERMÜTTER haben wir bereits mehr als genügend und was dabei raus kommt, wissen wir auch längst.

Verweichli​​chte Luschen die unter den Folgen der fehlenden Vaterfigur und Vorbildrolle, ein Leben lang unter Defiziten leiden!

Wie die kleinen so auch die Grossen meine Damen! Und so unfähig wie ihr euch bei der Erziehung eurer Kinder anstellt, trotz all der schlauen Bücher und Kursen, so unfähig macht ihr das auch bei euren grossen Kinder, den Sozialfällen. ÜBERMÜTTER die vor lauter bemuttern und bevormunden, den eigentlichen Sinn, die KINDERLEIN zu mündigen, selbstständigen Erwachsenen zu erziehen, irgendwie völlig aus dem Fokus verloren haben. Was ist das? Narzismus? Schein mir fast so...


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43%
(14 Stimmen)
Paula Brown sagte July 2015

@ Elsi D. Stutz: mit ihren Aussagen fördern sie Alleinerziehende Frauen und denken, dass durch ausreichende Sozialhilfe den Kindern eine mental gesunde Kindheit gegeben werden kann. Herr Gassmann sieht es aus der Sicht des Vaters auch richtig: Der Mann hat generell in Kinderfragen durch die Scheidung verloren. doch wie macht man Kinder : Zusammen und genau da liegt ein grosser Schutz fürs Kindeswohl--es wird jeder der Partner auch in seiner erzieherischen Handlungsweise durch die partnerschaftliche Erziehung gefördert und auch eingeschränkt...... Deshalb soll man Familien fördern, partnerschaftliche Werte fördern und nicht die linkskranke Wahn, der in der vollen Auslebung des Indivudualismus die Lebensverwirklichungn​sieht. Das beste meines Lebens ist meine Familie.



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57%
(23 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte July 2015

@ Y. Feri,

Dass sich die SP & die FDP - recht verwerflich doch nur der Machtausübung Willen - jetzt schon ins gleiche politische "Bettchen" legten, hat doch bewirkt, dass ein Wachstum bei den unteren Schichten kaum noch an kommt;

http://de.s​tatista.com/infografi​k/3439/jahreswachstum​-des-bip-pro-kopf-und​-des-verfuegbaren-hau​shaltseinkommens-im-o​ecd-durchschnitt/




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58%
(24 Stimmen)
Martin Bracher sagte July 2015

ch bin über diesen Artikel erfreut. Zeigt dieser doch 2 Grundlegende Dinge auf.
1. Es gibt ein relativ bekannte PR-Agentur in Zürich, welche exakt nach demselben Muster operiert: Die Behauptung kommt in der ersten Satz, Die Wahrheit in den letzten und das dazwischen wird mit Propaganda gefühlt.
Vermutlich war es auch die identische Agentur, die den Fehler gemacht hat und zweien Nationalrätinnen die identische Rede zugeschickt hat.


2. Was mich besonders gefällt ist eine andere Tatsache. Der SP fehlt immer noch eine Wahlkampfstrategie, ansonsten wäre im überlangen Artikel zu lesen gewesen weshalb man die SP wählen sollte, statt nur Unterstellungen gegenüber der SVP, wie ein KO gehender Boxer, der noch verzweifelt in alle Richtungen schlägt!



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45%
(22 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte July 2015

"Kinder, die in Familien aufwachsen, in denen die Eltern nur unzureichende kommunikative, emotionale und erzieherische Mittel zur Verfügung haben, damit ihre Kinder zu verantwortungsvollen Erwachsenen heranreifen, wachsen mit Defiziten auf, die sie ihr ganzes Leben behindern können. Kinder, die von ihrem Elternhaus körperlich, seelisch und geistig vernachlässigt oder gar missbraucht werden oder die ohne Eltern aufwachsen und vom Heim zu Pflegeeltern abgeschoben werden,

ohne Vaterfiguren oder Vorbilder zu kennen,

bleiben weitgehend sich selbst überlassen und können sich nur in Ausnahmefällen selbst aus dem Sumpf einer verarmten Kindheit herausziehen."

Mer​ken Sie was? Hat alles primär mal nichts mit Geld zu tun, sondern mit Charakter! Aber schuld sind diese Menschen an ihrer Lebenssituation natürlich nicht selbst. Vor allem die nicht, die ihr Kind ohne Vaterfigur aufwachsen lassen.... Weil Väter bei der Trennung in der Regel ja soviel mit zureden haben....

Wie lange mussten sie um das gem. Sorgerecht als Regelfall kämpfen? Und welche Nationalräte haben sich dagegen gestellt? Eine davon waren doch Sie selbst, oder? Und wer wollte den Vätern ihr Recht, nur für mehr Geld im Gegenzug zugestehen und hat das bereits verabschiedete gem. Sorgerecht mit Amtsantritt wieder um Jahre zurück geworfen?

Die SVP?

http://www.schick​enstei.ch/

Simonet​ta Sommaruga SP-BR!


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42%
(19 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte July 2015

"Generell​er Zwang zur Arbeit und für Lohndumping

Es soll eine generelle Arbeitspflicht eingeführt werden. Ich bin auch dafür, dass Sozialhilfebeziehende​​ möglichst eine Tagesstrukur durch eine Arbeit erhalten. Die SVP vergisst, dass 31.4% (BFS, Sozialhilfestatistik 2008, ESPOP 2007) der BezügerInnen schulpflichtige Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind und ein Grossteil der restlichen Prozente den Haushalt managt. Zählt die Hausarbeit auch zur Arbeitspflicht und wird dafür neu ein Lohn bezahlt? "

Wohin kann ich meine Rechnung schicken, dafür dass ich meinen eigenen Dreck putze und meine eigene Wäsche wasche, einkaufen gehe und koche? Oder ist ein haushalt, nur für allein erziehende Arbeit?! Diese Ausrede ist nun wirklich abgelutscht bis zum geht nicht mehr!

Was Sie jedoch ganz verschweigen, Frau Feri und wofür die SVP def. nichts kann, ist das hier:
Art. 125 ZGB, es besteht bis zum 10 Lebensjahr des jüngsten Kindes keine Pflicht zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit und danach nur zu 50%!

Könnte dies ein Grund sein wieso sich die SVP nicht stärker für flächendeckende Tagesstrukturen einsetzt, weil sie den echten Willen, einfach nicht erkennen kann? Denn an diesem Artikel, klammern sich ihre Wählerinnen ja fest, wie an keinem anderen! ;-)


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