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Mit meinem Geld kämpft die SRG gegen meine Meinung

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Mit mei­nem GEld kämpft die SRG gegen meine Meinung!

Ohne mein Einverständnis wurde mir vor einiger Zeit eine weitere Steuer auferlegt (rund 20% meiner AHV für einen Monat), die u.a. dazu  benützt wird, um den Parteien Gratis-Werbung an Propagandasendern zu ermöglichen. Da die leitenden Gremien, wie von der NZZ aufgezeigt, zum grossen Teil von Mitgliedern der CVP, an zweiter Stelle der SPS besetzt sind, setzen sie dort subtil ihre Sicht durch. Deshalb konnten bei den von Bundesrat und Parlament getroffenen Massnahmen zur Zerschlagung der Armee (WEA) nur ausnahmesweise Befürworter einer verfassungsmässigen, d.h. kriegsverhindern​​​den  Armee  zu Wort kommen.

 

Was dem Verfasser schon aufgefallen war, bestätigt nun ein Artikel in der Basler Zeitung vom 6.01.02.2018: Grosszügig entlöhnte Mitglieder der Generaldirektion der SRG bekämpfen aktiv die Meinung der Befürworter der Initiative, also auch meine. Ihre Kosten und Arbeitszeit werden mit dem mir gegen meinen und den Willen vieler anderer unfreiwilliger Zwangssteuerzahler abgenommen Geld bezahlt.

Das ist die praktische Anwendung der im Abstimmungskampf beschworenen, unersetzlichen Rolle der SRG als Verteidiger der Demokratie.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(8 Stimmen)
Helmut Barner sagte February 2018

Gezwungenermassen zahlen wir auch via Steuern fürs Militär, auch für die Piloten, die auf unsere Kosten ihrem Hobby frönen. Und auch für die Landwirtschaft, obwohl ich vieles direkt beim Bauern kaufe und gerne dafür etwas mehr bezahle.



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38%
(13 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte February 2018

Ich erninnere mich noch an einen Bundesrat, ähm, ähm, ähm... ja ähm, nei mir bruched kein Privatfernseheee! Und wenn dann nur nach Leuenbergerns Gusto!

Und der beste Schweizer TV Sender, TV3, musste einstellen. Die Mitarbeiter verloren ihre Arbeitsplätze. Damit SRF keine ernstzunehmende Konkurenz bekommt?! Hat er sich dabei, um die Vielfalt, Kultur oder die Arbeitsplätze geschärrt?! Nicht mal im Ansatz!!!



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47%
(15 Stimmen)
jan eberhart sagte February 2018

Angesichts der Boulevardunterhaltung​ a la Rundschau und der lächerlichen Arena: Ja zu No Billag.

Unter Leutenegger gab es noch echte kontroverse Diskussionen. Heutzutage ist nur die Links-Meinung der SRG gewünscht, alles andere wird lächerlich gemacht.

Boulevard​journalismus gibts billiger bei Blick und bei der Bild.


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45%
(11 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte February 2018

Die SRG bekommt von Ihnen kein Geld, Herr Frick, es sei denn, Sie sind Mitglied einer SRG-Regionalgesellsch​aft. Die SRG bekommt ihr Geld vom Bund, der dieses wiederum via Abgabe für Radio und Fernsehen bei der Bevölkerung eintreibt. Nebst den Gebührengeldern, die die SRG vom Bund erhält, verdient die SRG selber auch Geld - mit Werbung und mit Mitgliederbeiträgen der Mitglieder der SRG-Regionalgesellsch​aften (Trägerverein). Ihre Aussagen sind also dahingehend stark zu relativieren.

Der Bund wiederum vertritt mit "meinen Zwangssteuergeldern" (Welche Steuer ist denn schon keine "Zwangssteuer"?) immer wieder mal Meinungen, die ich nicht teile. Das gehört ein Stück weit zum Spiel mit dazu.


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58%
(12 Stimmen)
Ernst Jacob sagte February 2018

Am meisten wohl stört mich an dieser traurigen Geschichte, dass sich die betroffenen Medien nicht in den Ausstand begeben müssen, etwas, was doch sonst in diesem Land, und einer echten Demokratie, bis runter in den Gemeinderat, eigentlich üblich wäre, wenn eine der Parteien direkt von derartigen Entscheiden betroffen sind.

Aber in diesem Fall funktioniert das ganz offenbar nicht, das genaue Gegenteil ist ja der Fall. Und diese Betroffenen selektionieren dazu auch noch, wer und in welcher Form jemand an den Sendungen teilnehmen darf, um so ja sicherzutellen, genügend Freunde um sich zu haben.

Aber EIN Gutes hat das Ganze wahrscheinlich trotzdem, wir sind plötzlich wieder umgeben von einem Nationalismus, den selbst die SVP sich nie erträumt hätte, sogar die Bundesrätin, die sonst immer eher den Eindruck hinterlässt, man könne sich gegen Europa ja gar nicht wehren, wähnt unsere Nazi-On, Kultur und Idendität jetzt plötzlich in allerhöchster Gefahr.

Und sogar sehr viele Rote und Grüne Ex-Internationalisten​​​​​ und -Innen stellen plötzlich fest, dass es sich offenbar lohnt, für Nazi-Onales einzustehen, auch wenn es bei den Meisten davon wahrscheinlich mehr doch um sichere und gut dotierte Arbeitsplätze bei der / für die öffentliche/n Hand geht, als um den inneren gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhalt. Bislang wenigstens idealisierten sie ja immer das genaue Gegenteil.

Zuminde​​​​​st bis zur nächsten Abstimmung, wenn dann die SVP wieder nach einer Begrenzung ruft, und dann werden die gleichen Figuren, die Nationales jetzt so hochpreisen, wieder von Allen Seiten auf die einschlagen, die Nationales, Kultur, und Idendität nach Möglichkeit behüten möchten, und nicht schon in wenigen Jahren mit zu einer absoluten kulturellen, gesellschaftlichen und religiösen Minderheit im eigenen Land werden möchten.

Und mit allen Konsequenzen natürlich. Ein nationales Medium, welches von Allen mitfinanziert werden muss, auch von Denen, die weder der einheimischen Kultur, noch deren Religionen angehören. Und diese Teile unserer Bevölkerung werden das gleiche Recht beanspruchen, das Recht auf eigene Kanäle, eigene Medienleute, eigene Sender, und auch Subventionen.

Ob das aber dann Denen passt, die jetzt noch NEIN stimmen wollen, ist eine andere Frage. Sicher dabei ist aber, dass man dann nicht mehr zurück kann, ohne dabei zumindest das Gesicht zu verlieren, politisch, gesellschaftlich, und kulturell. Ich freue mich eigentlich jetzt schon darauf, vielleicht noch miterleben zu dürfen, wenn es langsam, aber stetig, einmal zu drehen beginnt. Es ist ja sowieso alles nur noch eine Frage der Zeit, bis irgendwo der erste Kirchturm einem anderen Turm Platz machen muss, oder dann die Religionen ganz allgemein nicht mehr auch noch Bestandteil der gelebten Politik sind. Jede andersläufige Vorstellung wäre ja wirklich nur noch infantil.

Auch wenn sowas vielleicht nicht einmal unserer Aargauer Bundesrätin passen würde, aber sie hat sich bis dann ja sicher schon zurückgezogen, und auch genug Geld verdient, um sich dann irgendwo auf der Welt, wo's auch noch schön und ruhig ist, niederzulassen, und wo's noch gute Katholiken gibt.Oder dann wenigstens noch nur ganz wenige Andere...

Und Alles nur wegen einer Intiative, mit einer Wirkung, von welcher nicht einmal die Initianten träumten. Es steht nämlich sehr viel mehr auf dem Spiel, als sich die Allermeisten darunter heute schon vorstellen können, gesellschaftlich, politisch, und kulturell. Und es dient letztlich ja auch nur Denen wirklich, die bis heute noch gar keine mediale Stimme in unserem Land haben.

Wird die Initiative aber klar abgelehnt, werden auch diese Kulturen ihren Anteil daran haben wollen, wenn sie schon mit zu bezahlen haben, es wäre ja auch nicht mehr als nur korrekt, und rechtsstaatlich dazu.

Behüte uns, Helvetia, susch hesch denn glii en Chappe'n a.



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50%
(14 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte February 2018

Auch die Mitarbeiter der CH Krankenkassen hätten, während dem Abstimmungskampf um die staatliche Einheitskasse, ihre aus dem Nichts geschöpften Gelder (Gewinne aus privaten Versicherungen und Anlagen) womöglich gerne eingesetzt um damit um ihre Arbeitsplätze zu kämpfen, oder zumindest um Ihre in ihrem Irrglauben gehaltenen Versicherten aufzuklären. Sie durften dies jedoch absolut nicht!!! Ganz anders eine SRF als Staatsbetrieb, der nicht mal wirtschaftlich arbeiten muss, um eine Daseinsberechtigung zu haben und einfach die Zwangs-Gebühren erhöht, um den CEO zu halten. Das entbehrt jeder Logik! Oder anders, was stinkt hier so zum Himmel?!


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47%
(15 Stimmen)
Georg Bender sagte February 2018

Die Unternehmen arbeiten immer mit den aus Schulden geschöpftem Geld, welche die Konsumenten und Benutzer als Drehscheibe im Umlauf halten.
Der Hinweis, dass die SRF mit den Gebühren für ihre Arbeitsplätze kämpft, ist menschlich und logisch!
Alle negativen Meinungen entbehren jeder Logik!


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