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NAF - Investition in die Zukunft

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Am 12.02.2016 stim­men wir über die Zu­kunft un­se­res Stras­sen­net­zes ab. Worum geht es? Mit der Vor­lage zum Na­tio­nal­stras­sen-​​​​​​​​​​ und Ag­glo­me­ra­ti­ons­v​​​​​​​​​​er­kehrs­-­F​o​n​d​s​ (NAF) wird die dafür nötige Fi­nan­zie­rung lang­fris­tig ge­si­chert. Der Fond dient zum Be­trieb, Un­ter­halt, Eng­pass­be­sei­ti­gu​​​​​​​​​​ng und der Fer­tig­stel­lung sowie Aus­bau des Na­tio­nal­stras­sen­​​​​​​​​​​net­zes.

Wei­ter flies­sen die Bei­träge in Ag­glo­me­ra­ti­ons­p​​​​​​​​​​ro­jekte für Stras­sen, Fuss- und Ve­lo­we­ge, Bus und Tram. Die Fi­nan­zie­rung ist für ein­mal er­freu­li­cher­weise​​​​​​​​​​ zweck­ge­bun­den und kom­men dem NAV zu 100% aus der Au­to­mo­bil­steu­er,​​​​​​​​​​ 10% von der Mi­ne­ralöl­steuer (stär­kere Zweck­bin­dung) und zu 100% aus einer Ab­gabe für E-Fahr­zeu­ge zu Gute. Hinzu kommt ein Kom­pen­sa­ti­ons­bei​​​​​​​​​​­trag aus den Kan­to­nen zur Er­wei­te­rung des Na­tio­nal­stras­sen­​​​​​​​​​​net­zes. Diese einmalige Abgabe wird die Kan­tone lang­fris­tig fi­nan­zi­ell enorm ent­las­ten, da der Bund ab die­sem Zeit­punkt neu für den Bau und den Un­ter­halt der neuen Na­tio­nal­stras­sen zu­stän­dig sein wird.

Auf­grund der Be­völ­ke­rungs­ex­pl​​​​​​​​​​o­sion seit 1960 und der ste­tig ge­stie­ge­nen Mo­bi­lität, seit 1960 ist es zu einer Ver­fünf­fa­chung ge­kom­men, ist der Er­halt und der Aus­bau des be­ste­hen­den Stras­sen­net­zes un­um­gäng­lich. Mit dem NAF wurde eine Lö­sung ge­fun­den, die eine lang­fris­tige Fi­nan­zie­rung si­cher­stellt und die Gel­der erst noch aus zweck­ge­bun­de­nen Ein­nah­men ver­wen­det.

Somit wurde ein so­li­der und op­ti­ma­ler Kom­pro­miss zum Bahnin­fra­struk­tur­​​​​​​​​​​fonds ge­fun­den, womit auch die Stras­sen­ver­kehrs­t​​​​​​​​​​eil­neh­mer und die Wirt­schaft ins­ge­samt pro­fi­tie­ren kön­nen. Hinzu kommt natür­lich auch eine Stei­ge­rung der Le­bens­qua­lität, denn we­ni­ger Stau be­deu­tet mehr Zeit zur Ver­fü­gung zu haben.

Des­halb stehe ich für ein ü­ber­zeug­tes JA zum NAF ein und kann die­sem Ge­setz be­den­ken­los zu­stim­men.

Quellen:​​​​​​​​

https://www.uvek.admi​​n.ch/uvek/de/home/uv​e​k/abstimmungen/abst​im​mung-naf.html


Kommentare von Lesern zum Artikel

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63%
(8 Stimmen)
Alex Schneider sagte January 2017

Zuwanderung beschränken. Arbeitsplätze auf Regionalzentren ausrichten. Heimarbeit fördern. Pendlerabzug beschränken. Verkehrsmanagement einrichten. Parkplätze bewirtschaften. Geschäftsautos fördern. Dann braucht es nicht noch mehr Strassen!




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42%
(12 Stimmen)
Stefan Pfister sagte January 2017

"Der NAF, über den wir abstimmen, bedient sich grossmehrheitlich aus Steuergeldern: Allein 650 Mio. Franken jährlich aus der Bundeskasse – fast 3-mal so viel, wie der Bundesrat ursprünglich vorgesehen hatte. Dazu kommen weitere Steuergeldern aus den Kantonen.

Der Beitrag der Autofahrer/innen wäre hingegen marginal: Der Benzinpreis würde um gerade mal 4 Rappen pro Liter erhöht – der durchschnittlichen Autofahrer bezahlt also lediglich 0,5 % zusätzlich.

Zur Erinnerung: Bei FABI (Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur) gab es gerade mal 100 Millionen aus der Bundeskasse – und die Billettpreise im öV wurden wegen FABI um fast 10 % erhöht."

https://w​ww.naf-nein.ch/der-na​f-das-spricht-dagegen​

Für den Zug soll der Kunde zahlen, fürs Auto die Allgemeinheit. Kluge Klimapolitik sieht anders aus. Da sollte der öffentliche Verkehr attraktiver werden. Wenn alle Pendler den ÖV benutzen, haben wir auch zu den Stosszeiten keinen Stau. Und freie Fahrt für die, die WIRKLICH auf das Auto angewiesen sind.


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63%
(8 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte January 2017

Herr Schenker, das Ding heisst aber NAF nicht NAV..
RAV und RAF sind ja auch nicht das Selbe.. ;-)


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