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Nein zur Verleumdung von Menschen mit Beeinträchtigungen

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Zurzeit verleumden Politiker Menschen mit Beeinrächtigungen und bezichtigen diese des Sozialversicherungsbe​​​truges.

Fakt ist: Menschen mit Beeinträchtigungen erhalten heute in vielen Fällen gar keine IV-Leistungen mehr. Selbst wenn die behandelnden Fachärzten jemanden als arbeitsunfähig und die Arbeitslosenversicher​​​ung ihn als nicht vermittebar erachtet, gibt es oft keine Rente. Fälle von Sozialversicherungsbe​​​trug sind deshalb äusserst selten. Es gibt kaum Verurteilungen. (Antwort des Regierungsrates des Kantons Thurgau: auf rund 80 Überwachungen mit Kosten von rund Fr. 800'000 gab es zwei Strafurteile und einen Strafbefehl mit einer Gesamdeliktssumme von Fr. 210'000). Selbst bei den wenigen Strafurteilen geht es um grenzwertige Urteile, den Betroffenen, die in der Regel im ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sind, wird vorgeworfen, sie hätten ihr Leiden übertrieben dargestellt.

Direkte Opfer dieser Verleumdungen sind Menschen, die noch so gerne arbeiten würden. Mit dem Entzug der Rentenleistungen verlieren diese die Chance auf Arbeit im geschützen Bereich. Sie werden krank und isolieren sich. Fachleute sprachen vom sozialen Tod. (Doris Brühlmeier Rosenthal, Fachärztin für Psychiatrie (Schweiz Ärzteztg.2017;98(24):​​​785–787),

Der Protest der Behindertenverbände gegen diese Verleumdungen wird vom Bundesamt für Sozialverischerung und von den IV-Stellen schlichtweg ignoriert und findet auch in der Presse kein Gehör.

Indirekte Opfer dieser Politik sind auch die Steuerzahler der Zentrumsgemeinden. Diese tragen einen Grossteil des finanziellen Schadens dieser Ausgrenzungspolitik. Das was als Einsparungen der Versicherungen bezeichnet wird, sind reine Kostenverlagerungen auf die Steuerzahler.

Deshalb​​​ setzen Sie bitte ein Zeichen und stimmen Sie Nein zur Überwachung von Menschen, die vom Schicksal schon schwer getroffen sind. Wir alle profitieren davon, wenn es diesen besser geht. Am. 25. Nov. also ein klares Nein zur Änderung des Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsge​​​setzes.

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(3 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 21 Tagen

Herr KR Heeb hat Recht. Stimmen Sie bitte NEIN! Morgen Dienstag ist der letzte Tag zum Versand der brieflichen Stimmabgabe.



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38%
(8 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 24 Tagen

Immer wieder: Es handelt sich ausschliesslich um die Überwachung im Bereich von Sozialversicherungen,​ nicht im Bereich der Sozialhilfe – demnach um Sozialversicherungsde​tektive. Für solche Überwachungen sind richterliche Anordnungen nötig wie für alle anderen Observationen. Also NEIN.


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38%
(8 Stimmen)
Walter Beck sagte Vor 24 Tagen

Die Gegner/innen sind nicht gegen Observationen. Man will aber, dass diese ohne richterliche Anordnung durchgeführt werden können. Das geht rechtlich überhaupt nicht. Wenn die Vorlage angenommen würde, würde gegen solche Überwachungen mit Erfolg geklagt. Also bitte ein NEIN einlegen.


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63%
(8 Stimmen)
Emil Huber sagte November 2018

Der Kanton St.Gallen macht mit der Arbeitslosenkasse Millionengewinne – risikolos
Aufgrund des guten wirtschaftlichen Umfelds und der tiefen Arbeitslosigkeit erwirtschaftet die Arbeitslosenversicher​ung (ALV) seit längerem Überschüsse. Diese Millionengewinne versickern, wie es im TV-Beitrag «ECO» vom Montagabend hiess.

https://www​.tagblatt.ch/ostschwe​iz/arbeitslosenkasse-​kanton-stgallen-milli​onengewinne-ld.106585​2

Wenn eine Versicherung die Versicherten nicht auch an Überschüssen teilhaben lässt ist das für mich auch eine Form von Betrug.
Bei Krankenkassen ist es auch so, dass diese öfters Überschüsse haben und diese dann irgendwo im Kapitalmarkt investieren. Die Prämien steigen trotzdem, die Versicherten haben nichts davon.

"Als erste Schweizer Krankenversicherung zahlte S... im Herbst 2016 Überschüsse an Kundinnen und Kunden sowohl in der Zusatz- als auch in der Grundversicherung aus. Überschüsse entstehen, wenn die Kosten für medizinische Behandlungen deutlich tiefer ausfallen, als bei der Prämienfestsetzung erwartet."

Was machen die restlichen Kassen?



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63%
(8 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte October 2018

Natürlich werde ich ein Zeichen setzt und Ja stimmen.


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50%
(12 Stimmen)
Karlos Gutier sagte October 2018

Es wir interessant ob die Einmischung aus den Reich hier eine so grosse 5.Kolone hat um uns ihren Willen aufzuzwingen.


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91%
(11 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte October 2018

Zeit für eine Rangliste der aktiven Blogteilnehmer:
Herzliche Gratulation dem Sieger

Gold
Der Sieger heisst Georg Bender,
hat 19-mal kommentiert
(zum Geldkreislauf-Verstän​dnis über die Dummheit der Andersdenkenden)



Silber
Der Blogverfasser hat 15-mal kommentiert
(Replike​nn, Stellungnahmen)


​Bronze
Huber alias Demokrat Läppli 9-mal kommentiert
(Soziale​s)

Vierter
Nabulo​n 6-mal kommentiert
(Gegenre​de)

Fünfter
Krähe​nbühl 5-mal kommentiert
(Gegenre​de)

Keinen Anspruch auf absolute Korrektheit



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57%
(14 Stimmen)
Werner Nabulon sagte October 2018

Niemandem käme es in den Sinn, Verkehrskontrollen abzuschaffen....weil wir Gesetze haben und Vorschriften die eingehalten werden müssen.
Ohne Kontrollen sind Vorschriften und Gesetze überflüssig.


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50%
(14 Stimmen)
ueli hofer sagte October 2018

Herr Heeb sieht sich als Kämpfer gegen die Ungerechtigkeit. Wer kann da etwas dagegenhalten! Und etwas ganz Wichtiges. Er kämpft gegen Denunzierungen. Er vergleicht sogar mit den Stasimethoden. Ein bisschen dreist zwar, wie ich finde. Dennoch, Denunzierung muss verpönt sein.

In seinem Eifer jedoch, vergisst Herr Heeb die Finanzierbarkeit unseres Sozialversicherungswe​sens.

Die Schweiz gilt als Einwanderungsland. Neben kriegsgeschädigten, kommen Flüchtlinge von zentralafrikanischen Staaten durch Leidenswege, Sahara-Maghreb-Mittel​meer, enormen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Viele brauchen, wenn ein kleiner Teil davon die Schweiz erreicht haben, entsprechend Betreuung. Unter jenen Flüchtlingen befinden sich, wie wir wissen, auch hetzende Imame und andere unerwünschte Kreaturen.

Hier ein Beispiel an das Ihr Euch, liebe Leserinnen und Leser sicher erinnern könnt.
Unter dem Titel

"600'000 Franken Sozialhilfe für einen Hassprediger"

ist der folgende Artikel vor einem Jahr in den Medien erschienen.
https://​www.tagesanzeiger.ch/​schweiz/standard/600-​000-Franken-Sozialhil​fe-fuer-einen-Hasspre​diger/story/15126714

Der Artikel hat die Schweizerbevölkerung dramatisch aufgewühlt.
Ware der Imam überwacht worden, dann…



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0%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte October 2018

Quizfrage: Ist ein erwachsener Mensch fähig, sich vom Virus Zahler-Mythos, eingehämmert von Vorbetern mit etwas Nachdenken über die Auswirkung der Geldschöpfung aus dem Nichts, wie denn sonst, in der arbeitsgeteilten Wirtschaft, zu befreien? Es muss jedem klar sein, dass aus der Geldschöpfung eigentlich kein Mangel möglich ist, würden die Ökonomen und Regierende keine unschuldige Betrügereien begehen dürfen (Warren Moseler und B. Mitchell MMT).

Nun etwas Satire wie im Mittelalter, also Wahrheit:
Grüezi Konsument oder Nutzer, Ihr bringt das Geld für den Lebensunterhalt in Umlauf. Danke für Eure Arbeit! Im Preis der Produkte sind alle Wirtschaftsfaktoren enthalten und fliessen in Geldkanäle der arbeitsgeteilten Wirtschaft via Unternehmen zu Euch zurück, solange die Arbeit nachgefragt wird, oder ein Ersatzanspruch besteht! Den Sparanteil, Gewinn und Geld für Arbeitsplätze muss der Kreditnehmer in den Umlauf bringen, oder jemand reduziert sein Sparvermögen, welches vorher als Kredit in den Umlauf gebracht wurde. Danke liebe Bank! Die Umlageausgaben des Staates mit ihren Beschäftigten und der Sozial - Anspruchsberechtigten​, gehören natürlich nicht auf das Lohnblatt, sondern die Rückflüsse müssen in korrekter Umsetzung, direkt zwischen Wirtschaft und Staat abgewickelt werden. Danke lieber Staat für die Arbeit zu unserem Wohlergehen. Der Staat kann noch einen weiteren Rückfluss aus der Aufbewahrung (Vermögen = Eigenheim ausgeschlossen) zuordnen. Die Erbschaft gehört natürlich nicht zum Geldfluss aus Geldschöpfung und kommt demnach für eine Rückflusszuordnung nicht in Frage!

Differenzen​ zu den praktizierten Umsetzungen sind leicht erkennbar und müssen als unschuldige aber tödliche Betrügereien gelten!



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44%
(16 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte October 2018

Ich sehe keinen Grund, Rentebezüger nicht zu überwachen.
Alle anderen Begünstigungen müssen ja auch kontrolliert werden.
Man verlangt ja immer wieder Transparenz.
Wenn ich Schweizer wäre, würde ich das Referendum keinesfalls unterstützen.
Kontro​lle ist wichtig.



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36%
(11 Stimmen)
Karlos Gutier sagte October 2018

Fall 2: Der Gärtner

Laut einem ärztlichen Gutachten leidet der Walliser Schreiner L. unter einer inkompletten, linksbetonten Querschnittlähmung aller vier Gliedmassen mit einer Blasenfunktionsstörun​g. Er sei zwingend auf einen Rollstuhl angewiesen. Damit erstreitet er sich vor Gericht eine ganze Rente.

Im Sommer 2013 lässt ihn die IV Stelle Wallis observieren: Jemand hat gemeldet, dass L. sich in der Öffentlichkeit im Rollstuhl fortbewege, bei sich zu Hause aber mit Schaufel und Pickel arbeite, Holz säge und Bäume schneide. Die Detektive filmen ihn, wie er auf eine Leiter steigt und dabei nach vorne gebückt auf einem Bein stehend Aprikosen pflückt.


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40%
(15 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2018

Wenn im Kanton Thurgau, Herr Heeb, nur wenige Fälle von Sozialmissbrauch festgestellt worden sind, wie Sie schreiben, so ist das eine gute Nachricht.
Die Überprüfung von Verdachtsfällen ist aber dennoch sinnvoll.

Im Kanton Bern zum Beispiel wurden im Jahr 2016 weniger als ein Prozent von rund 46‘900 Sozialhilfeabhängigen​ Personen überprüft, das heisst verdächtigt. Die pauschale „Verleumdung von Menschen mit Beeinträchtigungen“ ist also alles andere als real!
Die Sozialdetektive konnten knapp hundert Fälle abschliessen. Bei mehr als der Hälfte der Fälle stellten sie Betrug fest. In 22 Fällen wurde der Verdacht entkräftet. (Der Bund 28.04.2017)

Die Grössenordnungen zeigen, dass mit der Observation sicher keine übertriebene „Jagd“ veranstaltet wird. Bezüger von Geldern welche die Allgemeinheit zu bezahlen hat müssen es sich gefallen lassen, dass die Geldgeber sicher sein wollen, dass das Geld nicht missbraucht wird. Auch nicht von Wenigen, denn dies wäre nicht zuletzt eine Ungerechtigkeit gegenüber allen die zurecht beziehen.

Nur nebenbei: Dieses Gesetz muss ja eingeführt werden, weil es die in allen anderen Fällen von derselben Klientele jeweils doch so hochverehrte EU verlangt. Sie bemängelt, dass dafür bisher keine genügende „gesetzliche Grundlage“ bestanden hat.


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43%
(14 Stimmen)
jan eberhart sagte October 2018

Ich stimme ja zu den Sozialdektektiven, um gegen Sozialbetrüger vorgehen zu können.

Die Angstmacherei der Gegner ist sowas von unglaubwürdig.


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50%
(10 Stimmen)
Emil Huber sagte October 2018

Ich frage mich, was denn die Befürworter tun wollen, um genau solche Fälle zu vermeiden:

https:/​/www.beobachter.ch/ge​ld/versicherungen/von​-der-versicherung-ube​rwacht-das-sind-stasi​-methoden

https://​www.aargauerzeitung.c​h/schweiz/nicht-nur-d​rueckeberger-betroffe​n-ausgerechnet-ein-sv​p-politiker-kritisier​t-neues-detektiv-gese​tz-132527684

https​://www.aargauerzeitun​g.ch/schweiz/schnueff​ler-entlarvt-iv-bezue​ger-als-vermeintliche​n-betrueger-und-richt​et-grossen-schaden-an​-132005717

https:/​/www.srf.ch/news/schw​eiz/gutachten-fuer-ve​rsicherungen-gutachte​r-schreibt-falsches-a​rztzeugnis-rente-weg


Weiter frage ich mich, wer denn überhaupt diese "Sozialdetektive" stellen soll, der Staat oder eine private AG?

Statt dass man einmal die bestehenden Gesetze korrekt anwendet macht man lieber wieder neue Gesetze womit womöglich auch diejenigen mitbestraft werden, welche sich gar nichts zu Schulden kommen liessen.

"Man bietet dem Volk ein aufgebauschtes Feindbild, wie die angeblichen Heerscharen von Sozialschmarotzern in der IV und der naive Schweizer stimmt aufrecht JA zur Einschränkung seiner eigenen Absicherung, die er selber ein Leben lang mitfinanziert hat."



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