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Nicht überall wo Familie drauf steht, steckt was Gutes drin.

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Die Fa­mi­lie­nini­tia­ti​ve der SVP ist eine Mo­gel­pa­ckung. Über das Steu­er­recht will die SVP ihr Fa­mi­li­en­bild uns allen aufdrücken. Die­ses Fa­mi­li­en­bild lau­tet: Nur El­tern, die ihre Kin­der sel­ber be­treu­en, sind gute El­tern. Kin­derkrip­pen und der­glei­chen sind des Teu­fels und El­tern, die ihre Kin­der dort be­treuen las­sen, gleich dazu. Wie an­ders könnte man den SV­P-S­lo­gan «Keine Ver­staat­li­chung der Kinder» sonst ver­ste­hen?

Dieses Geschwafel von ein paar Ewiggestrigen brauchte uns nicht weiter zu kümmern; schliesslich kann es ja jeder halten, wie er will. Der Spass hört aber auf, wenn diese Ewiggestrigen Steuergeschenke im Umfang von 1,4 Milliarden Franken an Familien mit erwerbstätigen Vätern und den Haushalt führende Mütter verteilen wollen. Mit diesen irrwitzigen Steuergeschenken wird nämlich im Endeffekt ein Anreiz geschaffen, unsere gut ausgebildeten Frauen und Mütter von der Erwerbsarbeit abzuhalten. Wenn die SVP dagegen hält, es könne ja auch der Mann mit den Kindern zuhause bleiben, so ist dies Augenwischerei. Hausmänner sind so selten wie Pandabären.

Zum kruden Rollenbild der SVP gesellt sich Ungerechtigkeit: Wenn in der Familie Vater und Mutter einem Erwerb nachgehen, so geschieht dies oft aus einer Notwendigkeit. Diese Familien sind auf einen Kinderhort angewiesen und die Kosten hierfür dürfen zu Recht als Berufsauslagen von der Steuer abgezogen werden. Das soll nun auch für jene gelten, die keine solchen Auslagen haben. Es handelt sich um Einverdiener-Familien​; nicht selten Gutverdienende. Und genau diese profitieren von der SVP-Initiative am meisten und garnieren den allergrössten Teil des Steuergeschenks!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(14 Stimmen)
Robert Mannes sagte November 2013

Neustes Argument der Gegner und Linken, wo ich die CVP -einstige Familienpartei- dazuzähle:

die Familieninitiative will Frauen von Arbeitsmarkt weghalten. So wo steht denn dies?

"Anreiz geschaffen, unsere gut ausgebildeten Frauen und Mütter von der Erwerbsarbeit abzuhalten. Wenn die SVP dagegen hält, es könne ja auch der Mann mit den Kindern zuhause bleiben, so ist dies Augenwischerei. Hausmänner sind so selten wie Pandabären."

Ach so will einen Anreiz schaffen. Anreiz solch ein leben zu führen wie die Familien wollen? Was ist da so schlimm.

Und das abwertende von wegen Männer welche daheim bleiben...Auch hier gehts darum wie es Freiheiten schafft so zu leben wie man will.

Und gleiche Rechte.

Linken geht es darum, Doppelverdiener weiter zu "züchten". Dies gibt mehr Steuereinnahmen für die Linken.

Bitte Polemik unterlassen und endlich gleiche Rechte für Familien schaffen. Denn diese Initiative will, dass auch Eltern welche nach dem Linken-Idealbild leben und Steuertechnisch schön für Linke Doppelverdiener sind und Kinder an Familienangehörige geben. Dort entstehen AUCH kosten. Und die haben gleiches Recht für Abzug.

Daher Ja zu mehr Gerechtigkeit für Familien.




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53%
(17 Stimmen)
Stefan Pfister sagte November 2013

Zitat vom Vater einer Grossfamilie:

"Wollen wir 50 Prozent unseres Potentials an Fachkräften, nämlich gut und teuer ausgebildete Frauen, mit Steueranreizen von der Arbeitswelt fernhalten?"

Die passende Antwort ist ein NEIN zur Familieninitiative am 24. November.


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50%
(20 Stimmen)
Bea Habegger sagte November 2013

Dieser Blog passt sehr gut zu der Äusserung an der CVP-DV, als zu hören war: Wir dürfen die Familienpolitik nicht der SVP überlassen.

Was zu Gut deutsch heisst, es geht der CVP nicht um Volksvertretung und Familienpolitik, sondern um reines Parteigeplänkel. Die Folge sind solche Blogs.

Ja zur Familieninitiative. Diese hebt die 2011 eingeführte Ungerechtigkeit auf, welche gar in der Bundesverfassung verankert ist. Derzeit sind Eltern, welche ihre Kinder selber betreuen klar diskriminiert durch Steuervorteile jener welche Kinder fremdbetreuen lassen. Das Bundesgesetz besagt eindeutig: Es darf niemand wegen seiner Lebensform diskriminiert werden. Die Familienlebensform der selbstbetreuenden Eltern ist somit derzeit diskriminiert und gesetzeswidrig.


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64%
(22 Stimmen)
Tobias Infortuna sagte November 2013

Mit seinen gehässigen Worten beweist Herr Lütolf vor allem eines:
Nicht überall, wo C draufsteht, ist Christlich drin.


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45%
(11 Stimmen)
Johanna Arnold sagte November 2013

Meine Damen und Herren,

kann mir jemand helfen? Ich habe einen langen kommentar, den ich lieber als blog schreiben will. Wie geht das?


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57%
(14 Stimmen)
lula babalu sagte November 2013

Kinder sind Kinder von 0-18 Jahren.

In einigen Kantonen haben wir bereits in jeder Schulgemeinde, Ganztagesbetruungsang​beote für erwärtbstätige Eltern. Stattlich subventioniert und zu moderaten Tarifen, nach Einkommen abgestuft.

Eine Gute Sache, für alle die einer Erwärbstätigkeit nachgehen wollen, oder müssen, während die Kinder sowieso, in der Schule oder im Kindergarten sind.

Man überlässt es aber dem Kantöndligeist, dass jeder selber wurschtelt, statt ein sinnvolles, Kostenverträgliches, gut funktionieredes Modell, gesamtscheizerisch zu übernehemen.

Doch was ist mit den Kindern von 0-6 Jahren?

Es mögen ja die ewig gestrigen sein, die der Meinung sind, diese Kinder gehören noch nicht in einen Hort. Zumindest nicht "Vollzeit". Man kann uns auch unterstellen, wir sähen Frauen am liebsten nur hinder dem Herd. Halten an veraltenen Rollenbilder fest, etc. etc.

Eines jedoch, hat sich in den vergangenen 40'000 Jahren nicht verändert, die Bedürfnisse unserer Kinder! Das kann Ihnen jeder Kinderspychologe bestätigen! Eine gesunde frühkindliche Entwicklung, steht und fällt, mit der Bindung zu den Eltern.

So sind es denn auch nicht die kinde der ewig gestrigen, die mit Verhaltensaufläigkeit​en, Orientierungslosigkei​t, Bindunsgintolleranz und Depressionen zu kämpfen haben, sondern die der ach so modernen, Monotypen Gesellschaft.

In der jeder mit jedem Kinder zeugt, Bezugspersonen nach Lust und Laune oder gerade bevorzugter sexueller Orientierung ausgetauscht und die ach so geliebten Kinder, in Kinderkrippen parkiert werden. Mit Junk-Food und Materillem Müll zugeschüttet werden und seelisch verkümmern.

Ewig gestrige, verstehen wir daher höchsten als Kompliment! Mein lieber Herr Lütolf, Christ-Demokrat!


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67%
(27 Stimmen)
Tobias Infortuna sagte November 2013

Ihr Text, Herr Lütolf, ist komplett falsch.
Es geht bei der Familieninitiative nicht darum, gewisse Familien schlecht zu reden, es geht einzig und alleine darum, dass alle Familien steuerlich gleich behandelt werden. Das ist alles. Es geht lediglich um Gleichbehandlung.
Darum JA zur Familieninitiative.


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64%
(36 Stimmen)
Rolli Anderegg sagte November 2013

Herr Lütolf, das was Sie hier herauslassen ist nicht nur arrogant, sondern auch unbedarft und primitiv. Nur weil Ihnen eine Meinung nicht passt, müssen Sie nicht Andersdenkende als Ewiggestrige verunglimpfen. Damit verstoßen Sie auch gegen die Regeln von vimentis. Ich hoffe nun das vimentis Sie dafür sanktioniert, oder Sie den Text entsprechend abändern.

Was war eigentlich mit dem Steuergeschenk das Ihre Partei vor zwei Jahren verabschiedete?? Dank dem Steuergeschenk an Eltern die ihre Kinder fremdbetreuen, resultiert daraus ein Minus von 360 Millionen Franken pro Jahr in der Staatskasse, davon entfallen 17% auf die Kantone. Ganz zu schweigen davon, dass die Krippenplätze auch noch massiv subventioniert werden. Das kostet auch viel Geld. Also bitte zuerst studieren bevor Sie hier solchen Unsinn verbreiten. Sie müssen auch nicht päpstlicher sein als der Papst.



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56%
(32 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2013

@ Harry Lütolf, CVP

Wieso echauffieren Sie sich derart gegen diese SVP-Familieninitiativ​e ?
Der Sache wegen oder nur weil sie von der gehassten SVP kommt ?

Jedenfalls halte ich diese Familieninitiative für gut und gerecht, wohlverstanden als
Parteiloser, denn primär sollten die Mütter gefördert werden, die ihre Kinder
Schöpfungsgem​äss - nach des Schöpfers Willen - mit Liebe versorgen,
indem sie ihre Zeit dem Kinde "opfern". Dies noch vor der FREMDBETREUUNG.

Ic​h bezweifle jedoch, ob Sie auch andere Argumente denn rein geldmässige akzeptieren können.

Ihre Argumentation zielt nur auf Neid & Missgunst ab, was ich ablehne.

Alle Familien die ihre Kinder selber betreuen bekommen einen Abzug,
den haben sie zugute, analog den Paaren mit Fremdbetreuung,
das ist nur eine fällige Rechtsgleichstellung.​
Es genügt, dass das Parlament bis Heute nicht die Ehepaar-Steuer-Bestra​fung
endlich abgeschafft hat.
Diese Ungleichheit sollte jetzt schnellstens einmal eliminiert werden, die CVP
unternimmt aber auch hier rein gar nichts für die Familie. Warum nur ?
,
Eine Naturgemässe Auf- & Erziehung des Baby's resp- Kleinkindes bis
wenigstens zu einem Alter von 3-4 Jahren durch die eigene Mutter,
ist immer noch das Beste für das Kleinkind & die Gesellschaft.
Wir sollten der Mutter auch endlich wieder ihren grossen Stellenwert zurückgeben,
die sie verdient. Also Mutter zurück zum Kleinkind, am Kochherd stehe ich als Mann.
Damit kann ein Mehrfaches an sonstigen Folgekosten (Drogen, Komasaufen, Gewalt ect.)
einer Fremdbetreuung eingespart werden.

"Ein glückliche Mutter ist für die Kinder segensreicher
als 100 Lehrbücher über die Erziehung.

von Johann Heinrich Pestalozzi"



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32%
(31 Stimmen)
Harry Lütolf sagte November 2013

Kleine Zugabe für alle Hartgesottenen, welche immer noch glauben, die SVP-Familieninitiativ​e "aus Gerechtigkeit" unterstützen zu müssen:
1. Es gibt viele Familien, die ihre Kinder extern betreuen lassen müssen und für die hohen Kosten VOLLUMFÄNGLICH SELBER aufkommen. Damit wird dann auch noch für den Staat ein schönes steuerbares Einkommen generiert. Alltägliches Beispiel: Wer seit Jahr und Tag pro Jahr weit über CHF 10'000 für die Kinderbetreuung ausgibt, bekommt natürlich für diese Dienstleistung keinen Rappen "Subvention" vom Staat. Dass diese Kosten (nur zum Teil) als Berufsauslagen von der Steuer abgezogen werden dürfen, wird wohl jedem einleuchten.
2. Bei der externen Kinderbetreuung lautet die Gleichung dann eben NICHT: CHF 9'200 Abzug (derzeitiges Maximum bei der direkten Bundessteuer) für die externe Kinderbetreuung (effektive Auslagen!) = CHF 9'200 Steuerersparnis. Der Abzug bringt über den Daumen gepeilt nur eine Steuerersparnis zwischen CHF 1'500 bis max. CHF 3'500.
3. Mit der "gerechten" SVP-Initiative sollen nun also auch jene Steuerpflichtigen CHF 9'200 von der Steuer abziehen können, welche keinen Rappen ausgegeben haben. Steuerersparnis ebenfalls CHF 1'500 bis max. CHF 3'500. Bloss bleibt hier ein Plus von CHF 6'500 bis CHF 8'500, weil eben keine Auslagen wie unter Ziffer 2 beschrieben. Das soll also "gerecht" sein...
4. Auf was wird die Übung bei einer Annahme der Initiative hinaus laufen: Die Ausfälle von 1.5 Mia. Franken können ziemlich sicher nur so kompensiert werden, dass der Maximalbetrag für Abzüge aus externer Kinderbetreuung GESENKT wird, damit die "Gleichstellung", wie sie die Initiative fordert, erreicht und auch finanziert werden kann. Alle, die ihre Kinder also extern betreuen lassen müssen und Vollzahler sind (und das sind nicht wenige!) schauen mit der SVP-Initiative voll in die Röhre! Sprich zahlen mehr Steuern, weil kleinere Abzüge!
5. Was die gesellschaftlichen Auswirkungen anbelangt: Es wird sich mit der Initiative in einer Familie mehr "lohnen", auf eines der beiden Einkommen zu verzichten. Ist wohl auch klar, wer dann in aller Regel zuhause bleibt. Und es ist ja auch "toll", auf unsere gut ausgebildeten Frauen und Mütter nicht mehr zurück greifen zu können und die Stellen-Lücken mit ausländischen Arbeitnehmern zu füllen... Falls Sie Vater einer Tochter sind: Können Sie Ihrer Tochter tatsächlich eine solch rekationäre Initiative mit gutem Gewissen verkaufen und zumuten?
6. Wer diesen Worten keinen Glauben schenkt, siehe:
http://www.ta​gesanzeiger.ch/schwei​z/standard/SVPInitiat​ive-Drei-Beispielfami​lien-drei-Steuerrechn​ungen/story/22435182

7. Last but not least: Wenn sogar das Bundesgericht urteilt, dass "Betreuungsabzüge" ohne effektive Auslagen der Steuergerechtigkeit widersprechen und verfassungswidrig sind, kann man mit einem NEIN zur SVP-Mogelpackung kaum total daneben liegen...


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