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Notfall Kantonsspital Baselland

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Anlässlich der letz­ten zwei Land­rats­sit­zun­gen​ wur­den zahl­rei­che dring­li­che Vorstösse, also po­li­ti­sche Notfälle, zum fu­sio­nier­ten öffentlich-rechtliche​n Kan­tonss­pi­tal Ba­sel­land ein­ge­reicht. Die Dring­lich­keit wurde von der SP Frak­tion ab­ge­lehnt. Es gibt si­cher Hand­lungs­be­darf, aber an ganz an­de­rer Stel­le. Der von mir letz­tes Jahr ein­ge­reichte Vor­stoss zur Ein­bin­dung der Fach­kom­pe­tenz am­bu­lante Me­di­zin (Haus­arzt, Spi­tex) im Ver­wal­tungs­rat wurde noch nicht be­han­delt. Er ver­langt auch die Ver­tre­tung an­de­rer Spitäler im Sinne einer re­gio­na­len Spitalpolitik.
Im mil­li­ar­den­schwe­r​en Ge­sund­heits­we­sen gilt es, die me­di­zi­ni­sche Grund­ver­sor­gung als Ser­vice Pu­blic zu ver­ste­hen, wer­den die stationären Spi­tal­kos­ten doch zu 55% über Steu­er­gel­der be­zahlt. Eine kostengünstige Er­brin­gung liegt also im In­ter­esse al­ler. Zu­gleich müssen aber auch die Ar­beits­be­din­gun­g​en wie Lohn und Ar­beits­zei­ten end­lich in einem Ge­samt­ar­beits­ver­​trag so­zi­al­part­ner­sch​aft­lich ge­re­gelt wer­den. Gute Pflege be­dingt gute Arbeitsbedingungen!
Als letz­ter Punkt müsste end­lich die Ober­auf­sicht des Land­ra­tes geklärt wer­den im Sinne der Prävention, die in der Me­di­zin eine wich­tige Rolle spielt. Oft las­sen sich damit Notfälle ver­hin­dern.

Ausdrücklich begrüsst die SP die Rollenklärung, die der Regierungsrat mit dem Austritt aus dem Verwaltungsrat angekündigt hat, ist er doch Besteller der stationären medizinischen Leistungen. Der Verwaltungsrat bleibt aber seinem Eigner, dem Kanton, und damit den Interessen aller Kantonsbewohnerinnen und - Bewohner verpflichtet.

Pia Fankhauser, Therwil
Landrätin, Präsidentin SP Baselland


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