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OECD empfiehlt Rentenalter 67

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Erhöhung des Nor­m-­Ren­ten­ein­tr​itts­al­ters ist kon­tra­pro­duk­ti­v!​                

Die langfristige Sicherstellung der Finanzierung des Rentenalters kann nicht über die Anpassung des normalen Renteneintrittsalters​ an die veränderte Lebenserwartung erfolgen. Aufgrund der Arbeitsbelastung und den Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes wäre eine generelle Erhöhung des Renteneintrittsalters​ kontraproduktiv. Gute Alternativen sind: Flexibilisierung des Renteneintrittsalters​; Beitragserhöhungen, ev. auf Kosten von Lohnerhöhungen; neue Finanzierungsquellen (Mehrwertsteuererhöhu​ng, Finanztransaktionsste​uer, Kapitalgewinnsteuer, Umlagerung des Bundesbudgets zugunsten der AHV).

Das Pensionsalter ist für viele - gute Gesundheit vorausgesetzt - die schönste Zeit ihres Lebens: keine Bevormundung durch Eltern, Pädagogen und Chefs, kein Stress, Meinungsäusserungsfre​iheit ohne Rücksicht auf den Arbeitgeber. Keine Reduktion dieser schönen Zeit!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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(4 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor einem Tag

Die OECD empfiehlt auch (indirekt) die Abwicklung der Schweiz.


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(11 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 11 Tagen

Das Umlageverfahren namens AHV strotzt vor Gesundheit

Es gibt keinen stärkeren Beweis dafür, dass der AHV in Tat und Wahrheit nicht Geld fehlt. Sondern: Das Umlageverfahren AHV strotzt vor Gesundheit.

Schaut​ man die Geschichte der AHV an, so erkennt man das System einer gewaltigen Lobby, zu der man wohl auch den Bundesrat zählen muss. AHV-Statistiken sind wie Farbenmischen. Man mischt, bis man das gewünschte Ergebnis hat – und das Ergebnis ist alles, was zählt.

Nicht die schnöde Wahrheit. Tatsächlich hat die AHV in den letzten 11 Jahren acht Mal im Plus und nur drei Mal im Minus abgeschlossen; dies ganz entgegen den permanenten Berechnungen vom Bundesamt für Sozialversicherungen,​ das jedes Jahr wieder einen Verlust prognostiziert.

Di​e Nettorendite 2017 betrug 7,1 Prozent. Der Nettoverlust 2018 betrug 6,9 Prozent, rund 2,2 Milliarden Franken.

Verschwie​gen wird, dass erstens 2018 das schwächste Börsenjahr seit der Finanzkrise 2008 war und zweitens 1,2 Milliarden Franken des ausgewiesenen Minus lediglich Buchverluste sind.

Die Reserven im AHV-Topf betragen rund 44 Milliarden Franken. Hinzu kommen noch die Vermögen der 78 AHV-Ausgleichskassen,​ die allesamt im Geld schwimmen.

Was es braucht ist, dass die Bevölkerung unseren gewählten Volksvertretern auf die Finger schaut. Merke: Bereits bei der Einführung der AHV 1947 bekämpfte der Zürcher Freisinn die staatliche Altersvorsorge. Diesen Angriff gegen den Staat wird die FDP nie beenden.

Nur hat dies – Bundesrat Villiger sei Dank – Bundes-Bern entgegen dem Volkswillen und gegen die Verfassung seit 1999 nicht zugelassen.

"2011 zweigte das gleiche Bundes-Bern weitere 5 Milliarden Franken AHV-Gelder ab. Damit hat sich die nationale Polit-Spitze in den letzten 20 Jahren am Volk vorbei mit rund 15 Milliarden aus dem AHV-Topf bedient."

https://​insideparadeplatz.ch/​2019/05/07/das-umlage​verfahren-namens-ahv-​strotzt-vor-gesundhei​t/


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62%
(13 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 13 Tagen

Es wird mit dem Rentenalter und der AHV sowieso gelogen was das Zeug hält.
Die Interessenten dahinter sind wohl die Banken und Versicherungen, welche kräftig mit Vorsorgeprodukten werben, damit möglichst viele Junge ihnen ihr Geld bringen.

Unsere AHV strotzt vor Gesundheit: Was also soll die Panikmache?

https:​//insideparadeplatz.c​h/2018/12/04/unsere-a​hv-strotzt-vor-gesund​heit-was-also-soll-di​e-panikmache/

AHV-​Millionen, von denen niemand spricht

https://ww​w.saldo.ch/artikel/ar​tikeldetail/ahv-milli​onen-von-denen-nieman​d-spricht/

Auch bei der Arbeitslosigkeit, dem Stellenabbau, der angeblich nicht statt findet wird gelogen, denn dieser findet einfach subtil statt.
Indem "natürliche" Abgänge nicht mehr ersetzt werden oder Leute, welche ihre bisherige Arbeit verlieren in anderen Bereichen weiter beschäftigt werden. Nur wird dabei verschwiegen, das es dann für diese anderen Bereiche kein zusätzliches Personal mehr braucht.

Die AHV ist ja der typische Indikator. Da hört man von Wirtschaftskreisen und Versicherer stets das gleiche Lied: Immer mehr Rentner müssten von immer weniger Arbeitnehmern getragen werde.
Würde tatsächlich kein Personal abgebaut wie es Wirtschaftskreise gerne behaupten müsste ja jede Person welche in Rente geht durch einen neuen Arbeitnehmer ersetzt werden. Dann würde das angebliche Problem von zu vielen Rentnern im Verhältnis zu Arbeitnehmern nicht existieren. Da ist irgendwo der Wurm drin!


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86%
(14 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte Vor 13 Tagen

Was die OECD empfiehlt, liegt im Interessenfeld dieser Organisation.

Je nach Perspektive können die Fakten auch was ganz anderes sprechen: https://www.ktipp.ch/​artikel/artikeldetail​/ahv-reserven-panikma​che-unnoetig/

Folg​lich eine unnötige Panikmache betr. AHV.

Eine Flexibilisierung für jene, die sich wünschen noch weiter zu arbeiten sollte es sicherlich geben. Doch sollte es für die unteren und mittleren Einkommen nicht ein "müssen" sein. Hier gilt es auch die Verfassung zu beachten und was diese zur AHV sagt.

Zu beachten ist auch, dass die EL von den Erben neu dann zurück bezahlt werden darf … https://www.beobachte​r.ch/geld/ahviv/ergan​zungsleistungen-muss-​ich-die-el-zuruckgebe​n


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(18 Stimmen)
Georg Stamm sagte Vor 15 Tagen

Die OECD kann (und darf) empfehlen was sie will, entschieden wird immer noch hier.


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(17 Stimmen)
Frank Wagner sagte Vor 15 Tagen

Ich denke, wie man zum erhöhten Renteneintrittsalter steht kommt sehr auf die Perspektive an:

Steht man kurz vor dem Rentenalter mögen zwei zusätzliche Arbeitsjahre inakzeptabel sein. Als junger Mensch, der vielleicht eine Familiengründung, den Kauf einer Immobilie und noch jahrzehntelange Erwerbstätigkeit noch vor sich hat ist vielleicht eher die Idee ein Ärgernis einen immer höheren Anteil vom Lohn in Rentenbeiträge zu stecken. Speziell weil es ja dann auch Geld von den heute jungen braucht um den heute älteren die zwei zusätzlichen Jahre Rente zu finanzieren.

Man nimmt den Leuten die kurzfristig statt mit 65 erst mit 67 Jahren in Rente geht ja nichts weg. Allein zwischen 2000 und 2016 ist die durchschnittliche Lebenserwartung um diese 2 Jahre gestiegen, die man heute mit zusätzlichen 2 Arbeitsjahren ausgleichen möchte.

Ich bin übrigens selbst nicht mehr extrem weit vom Rentenalter entfernt, bin aber der Meinung Rentenalter 67 braucht es.



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25%
(16 Stimmen)
Georg Bender sagte Vor 15 Tagen

Die OECD muss den Betrug von fehlendem Geld unterstützen, andernfalls die Menschen endlich aus der Dummheit, nicht zu verwechseln mit dumm (Adjektiv) welche vor der Sonne steht und einen grossen Schatten wirft.
Man soll solange der Erwerbsarbeit nachgehen, als man dazu freiwillig bereit ist.
Solange die Bedürfnisse mit gegenseitiger Leistung, ob mit oder ohne Erwerbsarbeit, abgedeckt werden, muss logischer Weise ausreichend Geldschöpfung in Umlage vorhanden sein.
Die anteilig aus den Staats-, Sozial und Gesundheitsausgaben verbuchten Wirtschaftseinnahmen,​ müssen nur an die Berechtigten, hier Staat, zurückgeführt werden. Nebenbei, wie die Ausgaben aus dem frei verfügbaren Einkommen an die Arbeitnehmer!
Ist das Lügenspiel für unnötige Arbeitsplätze so schwer zu entlarven!

Die Auswirkung der Geldschöpfung kennt das Renten- und das Erlebensalter nicht!
Ich für meinen Teil, schreibe alljährlich an meinen Gemeindefinanzverwalt​er, dass ich wieder so eine einfältige Steuererklärung ausfüllen muss, damit der Staat feststellen kann, welchen Anteil an meinem Einkommen, nicht mir gehört. Eigentlich sollte man streiken und die Zahlung verweigern; denn Betrug muss man nicht unterstützen!



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88%
(17 Stimmen)
Jürg Wolfensperger sagte Vor 16 Tagen

Es gibt bei uns in der Schweiz eine ziemlich breite Schicht Mitbürger,die sich bereits mit 60zig und früher in den Ruhestand verabschiedet!Es ist unerträglich,nun den "anderen" deren Rente bei weitem nicht ausreicht um mit 60zig in Rente zu gehen,"ihren" Ruhestand nun gar auf 67 Jahre zu "schrauben"!Wenn schon die Altergrenze nach hinten verschoben wird,sollten mindesten solche Frührentner bereit sein,den "Obulus" bis zum obligatorischen 67zigsten Altersjahr weiterhin einzuzahlen,damit noch ein bisschen Solidarität spielt.Für vorzeitig ausgesteuerte Arbeitnehmer hat der BR nun ein Massnahme-Paket aufgegleist,damit diese Menschen so die Zeit bis zur ordentlichen Pensionierung überbrücken können.Aber auch da sollte gelten,das die jährlichen sozialen Abgaben für alle bis zum 67 tigsten weitergehen müssten.Ansonsten denke ich, wird das System kollabieren.


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43%
(14 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 16 Tagen

Solche Sonntagsreden sind zwar schön, aber praktisch nicht umsetzbar.

Bei Kampf gegen Windmühlen hat man sich schon viele mal abgemüht, um dann festzustellen, dass man nachgeben muss.


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72%
(18 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 16 Tagen

Richtig, wenn man es geschafft hat, bis 65 einigermassen gesund durchs Leben zu kommen, mit den Finanzen auch alles in bescheidenem Rahmen in Ordnung ist, geniesst man das Leben frei von allen Verpflichtungen. Paare haben dann Zeit, die Welt noch einmal anzuschauen, oder überhaupt das Erste Mal auf Internationale Reisen zu gehen.
Niemandem mehr verpflichtet.

P.S. OECD ist etwas eine Organisation für D'Füchs


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