Abstimmungen, Initiativen > National > Abstimmung 14.06.2015: „Änderung des Verfassungsartikels zur Fortpflanzungsmedizin und Gentechnologi,

PID: Belastete Paare entlasten - darum geht's!

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Unsere heu­ti­gen ge­setz­li­chen Grund­la­gen zur Fort­pflan­zungs­me­d​i­zin sind ver­al­tet. Ein Paar mit Vor­be­las­tun­gen bezüglich Erb­krank­hei­ten hat in der Schweiz heute fol­gende Möglichkeit: Es kann das Em­bryo nur im Mut­ter­leib auf Erb­krank­hei­ten un­ter­su­chen las­sen. Die Mut­ter kann dann ent­we­der ab­trei­ben und hof­fen, dass der nächste Em­bryo ge­sund ist, oder ein Kind aus­tra­gen, von dem sie weiss, dass es ggf. nur kurz lebensfähig ist. Bei­des ist sehr be­las­tend für das Paar. Dabei gäbe es heute schon die Möglichkeit der Präimplantationsdiagn​ostik: Sprich die Un­ter­su­chun­gen auf Erb­krank­hei­ten er­fol­gen im Rea­genz­glas und nicht erst im Mut­ter­leib. In den meis­ten Ländern in Eu­ropa mit Aus­nahme von Li­tauen und dem Va­ti­kan ist dies er­laubt. Bei der Ab­stim­mung am 14. Juni 2015 geht es nur um diese Fra­ge: Wol­len wir in der Schweiz den Paa­ren, die es sonst schon schwer ha­ben, diese Un­ter­su­chungs­me­t​hode ermöglichen, oder zwin­gen wir un­sere Frauen schwan­ger zu wer­den, und die Un­ter­su­chun­gen erst dann ma­chen zu können. Stim­men Sie ja, um den be­trof­fe­nen die Möglichkeit zu ge­ben. Der Ent­scheid, ob die Paare die Un­ter­su­chun­gen ma­chen oder nicht, ist letzt­end­lich jedem Paar selbst zu überlassen.

 


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