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Schwarze Liste - ja oder nein

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Die Schweiz ist unter an­de­rem dank tie­fen Un­ter­neh­mens­steu­​ern ein at­trak­ti­ver Stand­ort. Aber der Wett­be­werb mit an­de­ren Staa­ten wird här­ter. Das heu­tige Steu­er­sys­tem wird vom Aus­land nicht mehr ak­zep­tiert. Son­der­be­steue­run­​gen pas­sen nicht mit in­ter­na­tio­na­len Stan­dards ü­be­rein. Hält die Schweiz diese wei­ter auf­recht, kommt sie auf eine schwarze Lis­te. Die Folge davon sind Sank­tio­nie­run­gen.​ Das ist ein gros­ses Ri­siko für un­se­ren Wohl­stand. Eine An­pas­sung des Steu­er­sys­tems ist drin­gend.

Ausländische und inländische Unternehmen werden neu gleich besteuert und erhalten gleich lange Spiesse. Weil die Unternehmen profitieren, sollen sie mehr an die AHV bezahlen müssen.

Die Schweiz muss innovativ bleiben und Firmen mit spannenden Jobs anziehen. Ohne neues Steuersystem gibt es keine Transparenz. Deshalb stimme ich am 19. Mai 2019 JA zur AHV-Steuervorlage.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(2 Stimmen)
Andrea Vasella sagte August 2019

Keine überzeugende Logik...


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80%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte May 2019

Ich finde es immer wieder "spassig" (Ironie) wenn von sogenannten Internationalen Standards gesprochen wird, wie zum Beispiel Bankengeheimnis und Steueroasen...
Nach entsprechenden Abstimmungen erfährt man dann suggestive, wie diese Länder, welche diese Standards entwickelt haben, selber laufend dagegen verstossen, da sie selber solche Sonderzonen besitzen.
Aber, so schaltet man Konkurrenz aus, und zwar Effizient


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79%
(14 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte April 2019

Dieser AHV Vorlage stimme ich nicht zu, der Möglichkeit über die Steuervorlage abzustimmen werde ich nun beraubt.
Solche Deals sind gefährlich und man kann nur hoffen die Quittung bekommt das Parlament mit einem wuchtigen NEIN..



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27%
(15 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2019



Begriff zahlen als umlegen verstehen!
Wie ich leider feststellen muss, geht es bei den meisten Teilnehmern gar nicht um das Verstehen, sie wollen nur Trollen.
Aber vielleicht kehrt Einsicht ein, dass man begreifen will, warum wir nicht Steuer- oder Sozialzahler sein können. Es hängt mit dem Verstehen des Geldsystems zusammen, welchen Henry Ford anmahnt, aber niemand zu interessieren scheint.
Es geht mir nicht um Rechthaberei, aber einen stark wirkenden Virus bekämpfen ist nicht so einfach. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man mir mit so viel Argwohn begegnet, dabei beschreibe ich nur die Auswirkung der Geldschöpfung, welche man aus der betreuten Bildung entweder falsch (Geldsystem), oder nicht lehren kann!

So viel Konsens sollte doch möglich sein? Ohne Ausgaben Ziffern in den Bankbuchhaltungen (Kreditnehmer/Leistun​gsnachfrage = Geldschöpfung) = keine Einnahmen (Leistungserbringung)​ = Umlage). In der Geldschöpfung sin die Anteile Privatwirtschaft, Staat und Soziales enthalten). Diese Anteile werden in Umlage zu Einnahmen (Umsatz) in der Privatwirtschaft. Mit Ausgaben (Kaufkraft,) deckt man die geldwerten Bedürfnisse ab. Die Kaufkraft fragt nicht nach Erwerbsarbeit. Darum sollen Maschinen die Arbeit nicht nur erleichtern, sondern auch ersetzen. Nur die Maschine konsumiert nicht! Kaufkraft via Wirtschaft als Leistungsersatz Maschinen nach Hause zum Konsumenten! Begriffen? Keine Makroökonomie nur logisches Denken erforderlich.

Diese Ausgangslage führt zur Umlage der Leistungserbringung oder Rechtsanspruch. Der frei verfügbare Geldgegenwert der Arbeit zum Leistungserbringer der Privatwirtschaft (Lohnkonto Bank), in praktizierter Betrugsversion = die Sozialanteile als Beitrag addiert und subtrahiert zur direkten Umlage an den Berechtigten resp. Staat, die anteilige Staatsquote zur Weiterleitung an den Staat.

Diese Idiotie, welche das Phantom Steuer- und Sozialzahler erklärt, könnte man rechtlich korrekt mit direkter Umlage zwischen Wirtschaft und Staat vermeiden! Nur es bräuchte weniger Arbeitsplätze, die Regierenden könnten nicht von fehlendem Geld fabulieren und die Medien hätten weniger Gesprächsstoff. Aber was das Wichtigste ist, der Erwerbstätige merkt endlich, dass nicht der Staat, sein frei verfügbares Einkommen schmälert, sondern die Wirtschaft ist nicht überall bereit, einen anständigen Gegenwert der Leistungserbringung umzulegen! Das Geld steckt im Produktpreis und muss sich im internationalen Wettbewerb behaupten.

Will man nach Bangladesch exportieren, kann es nur mit Sklaverei funktionieren! Soviel Makroökonomie sollte man doch geistig aufnehmen können?







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20%
(15 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2019

Herr Albert Virali, ein Politiker wie fast alle Bürgerinnen und Bürger ohne den notwendigen Sachverstand was die Auswirkungen der Geldschöpfung zur Abdeckung der Bedürfnisse mittels gegenseitiger Leistungserbringung angeht.
Der Staat ist ökonomisch korrekt eingestuft, ein Subunternehmen der Wirtschaft zur Abdeckung der Gemeinwohl- und Sozialaufgaben. Die Politiker hätten keine Spielmöglichkeiten mehr und müssten zuhause bleiben!
Die Bruttoeinnahmen (Umsatz) der Unternehmen sind das Resultat der jeweiligen Ausgaben! Dieser branchendefinierte Umsatz sowie Tarife ist der einzig korrekte Parameter für die Umlage. Alles andere sind Betrugsspiele der Ökonomen und Regierenden, welche nur möglich sind, weil die Menschen, weltweit (erstaunliche Gehirnwäsche) von der betreuten Bildung mit dem Virus Steuer- und Sozialzahler infiziert wurden!

Wir sind weder Steuer- noch Sozialzahler! Dafür sorgt einzig die für die Pflichtpreise anteilige Geldschöpfung! Die Umlage über das Erwerbseinkommen ist Betrug, weil uns das entsprechende Geld für die Leistungserbringung und Rechtanspruch nicht zusteht! In diesem Zusammenhang muss doch endlich begriffen werden, dass auch die Unternehmen keinen Rappen an die Gemeinwohl- und Sozialausgaben leisten! Sie stellen einen Arbeitsplatz solange zur Verfügung als er rentiert.

Keine Symptome bedienen, sondern weltweit die System in Einklang mit der Geldschöpfung (inkl. Bankensystem) reformieren!

Licht​er löschen für die Betrugsspielereien! Die Ökonomen, Regierende, betreute Bildung, Medien, Philosophen und Soziologen müssten sich neu erfinden: denn sie müssten dem Volk, ihre Betrügereien erklären.

Zur Wahrheitsfindung zitiere ich sinngemäss noch Herrn Wirtschaftsprofessor William Mitchell, University of Newcastle, Australien, aus dem Buch von Warren Mossler MMT "Die sieben unschuldigen, aber tödlichen Betrügereien der Wirtschaftspolitik": "Die Verbreiter der Zahler Mythen sind nicht nur im Unrecht, sondern auch nicht schlau genug, um zu verstehen, was sie anrichten. Jede Behauptung, es doch vorher schon verstanden zu haben, wird zu einem Schuldeingeständnis - eine undenkbare Selbstbeschuldigung. Zu den Tölpeln, die "unschuldig" diese billigen Unwahrheiten weiterverbreiten, gehören Ökonomen, die Medien und vor allem die Politiker, Zitatende.



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72%
(18 Stimmen)
Urs Gassmann sagte April 2019

„Das heutige Steuersystem wird vom Ausland nicht mehr akzeptiert“ – Diese Feststellung widerspiegelt die Ergebenheit des heutigen Freisinns und den Willen, sich zu kuschen, wenn das Ausland sich nase-rümpfend in unsere inneren Angelegenheit einmischt. Im Hintergrund steht die Personenfreizügigkeit​ und der damit verbundenen Assoziierung an den EU-Binnenmarkt der Schweiz,was unbedingt aufrechtzuer-halten sei, um der Wirtschaft kleine, nicht bezifferbare Vorteile zuzuschanzen, zum Nachteil der übrigen Schweiz. Die Angst, dass die Schweiz auf eine schwarze Liste kommt, ist erbärmlich. Wie wäre es, wenn die Schweiz die Schwarze-Listen-Führe​r einfach auch auf eine schwarze Liste setzen würde? Mich erschreckt der triefende hier geäusserte Unterwerfungswille, die eifrige Liebedienerei und Servilität, wenn es um unbedeutende Kostenverminderungen geht. Wenn ich mich zur Zeit noch nicht entschieden habe, wie ich am 19. Mai 2019 abstimmen soll, so trägt der vorliegende Blog bei, dass ich mich auf das Gegenteil der hier vorliegenden Empfehlung ausrichte; manchmal hilft es bei einer schwierigen Entscheidung, einen Blick auf die empfehlende Ecke zu werfen, um sich gegebenenfalls nicht dort hineinzubegeben.



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60%
(20 Stimmen)
Hans Knall sagte April 2019

Dass wir eine verbesserte Steuersituation für unsere Unternehmen brauchen, ist grundsätzlich nicht bestritten, Herr Vitali.
Aber dass „eine Anpassung des Schweizer Steuersystems an internationale Standards unbedingt nötig sei“, ist in Bezug auf diese Abstimmung in mehrfacher Hinsicht eine Falschmeldung:

• Erstens geht es dabei nicht um „internationale Standards“, sondern ganz profan um EU-Vorschriften, die wir einmal mehr ohne eigene Mitsprache fraglos übernehmen sollen.

• Zweitens sollte die Schweiz gerade nicht „internationale Steuerstandards“ anbieten, sondern BESSERE! Nur solche bringen unserem Land Vorteile.

• Dritte​ns wird der Abstimmungsvorlage eine komplett sachfremde AHV-Kostenerhöhungs-Z​wangsmassnahme für die Beitragszahler zugemengt, die flugs als so genannter „Kompromiss“ erklärt wird.

Dies obwohl eine Initiative mit identischem Inhalt wegen der fehlenden Einheit der Materie verboten würde, käme sie von Bürgerseite.

Deshalb NEIN zu dieser Mogelpackung!


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44%
(16 Stimmen)
Hans Peter Läuchli sagte April 2019

Zum konstruktiven Gegenvorschlag Alex Schneiders ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Canossapolitik/er haben wir genug.


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75%
(16 Stimmen)
Alex Schneider sagte April 2019

Was passiert bei einem NEIN?
Bei einem NEIN passiert vorerst gar nichts. Dann haben wir Zeit, eine bessere Unternehmenssteuerref​orm aufzugleisen mit einer Gegenfinanzierung, wie das der Bundesrat ursprünglich vorgeschlagen hat. Wie sich eine solche Reform langfristig auswirkt, steht in den Sternen. Kurzfristig kommt es bei der jetzigen Vorlage sicher zu grossen Steuerausfällen, bei denen wir sofort viel sparen oder die Steuern für den Mittelstand erhöhen müssen.



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7%
(15 Stimmen)
jan eberhart sagte April 2019

Schluss mit der Obstruktionspolitik der Linken, die mittels Verhinderungspolitik drakonische Steuern durchsetzen wollen für einen umfassenden Luxusalmosen-Staat.

Deshalb Ja zur Vorlage.


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