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Schweizer Haltung gegenüber Einwanderern

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Seit 1980 ist die Zahl der gebürtigen Schweizer/-innen mit rund 5,4 Millionen stabil. Das Bevölkerungswachstum von 1,8 Millionen Menschen in den letzten 30 Jahren ist ausschliesslich auf Einbürgerungen (+ 800’000) bzw. Zuwanderungen (+ 1 Million) zurückzuführen. Jede vierte Person in der Schweiz ist ein Ausländer. Geht die Zuwanderung unbegrenzt weiter, wird die Schweiz voraussichtlich im Jahr 2035 die 10-Millionen-Grenze überschreiten.

Der Anteil an schweizer Schüler und Schülerinnen sinkt stetig und somit erleben wir zum Beispiel in der Schule, dass die Schweiz immer multikultureller wird.

Die Studienplätze für angehende Ärzteschaft werden niedrig gehalten. Zu wenig ausgebildete schweizer Ärzte oder Ärztinnen führen zu mehr ausländischer Ärzteschaft in der Schweiz. Diese gelten ebenso als Einwanderer wie auch ausländische Arbeitskräfte, welche bei uns Hilfsberufe ausführen.

Wir Schweizer sind selber dafür verantwortlich, dass der Bedarf an ausländischen Arbeitskräften bei uns notwendig ist. Wenn wir an dieser Tatsache etwas ändern wollen heisst dies, dass wir mehr in Ausbildungsplätze im eigenen Land investieren müssen.

Folglich ist die Annahme, dass die Ausländer einfach wegbleiben sollten um uns den Platz nicht wegzunehmen, meiner Meinung nach eine zu undifferenzierte Ansichtsweise.

Wir sollten uns auch aus der Sicht der Wirtschaft mit der Thematik der Einwanderung befassen. Investitionen in mehr Studienplätze für angehende Ärzte und Ärztinnen und mehr Ausbildungsplätze für zum Beispiel Fachangestellte Gesundheit sind notwendig. Dies würde uns ermöglichen zu agieren und unsere Abhängigkeit zu minimieren.

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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40%
(5 Stimmen)
Lars von Lima sagte July 2015

Hier mal eine 'andere' Stimme und in der Schweiz sieht es nicht besser aus

So schauts aus, Ladies und Germanies:

https://www.youtube​.com/watch?v=7T8qpWYF​TSM


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46%
(13 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte July 2015

Hallo Frau Alder?! Guguseli! Was ist nun mit unserer Haltung gegenüber Einwanderern? Was passt Ihnen daran nicht?

"Wir Schweizer sind selber dafür verantwortlich, dass der Bedarf an ausländischen Arbeitskräften bei uns notwendig ist. Wenn wir an dieser Tatsache etwas ändern wollen heisst dies, dass wir mehr in Ausbildungsplätze im eigenen Land investieren müssen"

Wen meinen Sie mit WIR Schweizer? Den Steuerzahler oder die Schweizer Wirtschaft? Wer genau soll in Ausbildungsplätze investieren? Und wo genau?

Als Arbeitnehmerin die ihre Weiterbildung zu 100% selbst finanziert hat, empfinde ich es als sau frech, mir zu unterstellen, ich wäre selber schuld daran, wenn mein Chef lieber einen billigeren EU Bürger und Grenzgänger einstellt. Zum Glück bin ich kein Tessiner, sonst müsste ich mir noch die Bleulen behandeln lassen, vom dem Brett, das Sie mir vor den Kopf gehauen haben!


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42%
(12 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte June 2015

@ Frau J. Alder,

1. Da bei Heirat eines Schweizers/In der "Ausländer" fortan i.d. Statistik als Schweizer/In geführt wird, machen i.d. Schweiz Menschen mit Migrationshintergrund​ bereits 52 % aus.

2. Und mit der Globalisierung hat vor allem die FDP schnell kapiert, dass es für die Unternehmer viel günstiger ist, einfach Fachkräfte zum halben, üblichen Lohnniveau zu "importieren", anstatt diese Fachkräfte selber i.d. Schweiz erst aus zu bilden.

3. Frau Alder, was heisst wir Schweizer sind selber dafür verantwortlich, dass der Bedarf an ausländischen Arbeitskräften bei uns notwendig ist ?. NEIN, Frau BR-Sommaruga ist alleine verantwortlich, weil sie den überwiegenden Missbrauch i.S. Migration aus der 2. & 3. Welt über die "Asylschiene" nicht unterbindet, noch den Schengen Vertrag strikte gegenüber Italien zur Anwendung bringt.


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38%
(13 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte June 2015

"Schweizer Haltung gegenüber Einwanderern"

Ja was ist denn damit? Wir haben den höchsten Anteil an Ausländern überhaupt!
Das soll uns ins Europa doch erst mal einer nach machen bevor man sich über UNSERE Haltung muckiert! Und das hätte ich gerne von unseren Aussen-Politikern auch genauso kommuniziert! Mit Selbstbewusstsein und nicht wie ein geschlagener Hund. Die falschen Hunde, streiten sich gerade über Flüchtlingskontingent​e und jeder gönnt dem anderen ein möglichst grosses Kontingent! Wie brüderlich und ach so human diese EU!


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33%
(12 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte June 2015

Neusten Hochrechnungen zufolge knacken wir die 9 Mio. Grenze schon im 2023, tendenziell dürfte es wohl früher sein!

"Wir sollten uns auch aus der Sicht der Wirtschaft mit der Thematik der Einwanderung befassen. Investitionen in mehr Studienplätze für angehende Ärzte und Ärztinnen und mehr Ausbildungsplätze für zum Beispiel Fachangestellte Gesundheit sind notwendig. Dies würde uns ermöglichen zu agieren und unsere Abhängigkeit zu minimieren."

Mehr Einwohner, mehr Bedarf an Ärzten und Pflegepersonal. Damit aber auch auch immer höhere Allgemeinkosten! Hier beisst sich die Katz in den Schwanz!

Und einen Fachkräftemangel haben wir in diversen Branchen der freien Wirtschaft und nicht nur im staatlichen Gesundheitswesen, dass vor allem Kosten generiert! Wenn wir ja schon wirtschaftlich denken sollen... ;-)

Ganz zu schweigen vom Familiennachzug, der nur Ressourcen frisst, aber kein Wachstum generiert. Wenn die Wirtschaft auf ausländische Fachkräfte angewiesen ist, soll sie diese auch bekommen, aber nur diese und nur wenn man sie auch selbst in die Verantwortung nimmt, für genügend Nachwuchs zu sorgen. Mittels Ausbildungsplätzen und Mitarbeiterförderung.​ Und wer Arbeiter ins Land holt, ist als Unternehmen auch dafür verantwortlich, dass sie wieder gehen, wenn man sie nicht mehr beschäftigen kann und nicht wie jetzt, wo man sie einfach dem Sozialstaat weiter reicht, wenn man keine Verwendung mehr für sie hat. So wie es dieses Jahr, ganz extrem zu beobachten ist!


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57%
(14 Stimmen)
Alex Schneider sagte June 2015

Alles gut und recht. Das reicht aber nicht. Auch die zugewanderten Ausländerinnen und Ausländer nehmen in der Schweiz wiederum Fachkräfte in Anspruch, belegen Wohnungen und nützen unsere Infrastruktur. Ohne eine vernünftige Kontingentierung der Zuwanderung geht es nicht.


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