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Würden Sie eine Aktie kau­fen, bloss weil diese in der Ver­gan­gen­heit gut „performt“ hat? Wohl kaum. Der Blick zurück mag zwar durch­aus ei­nige Hin­weise und Ent­schei­dungs­hil­f​en lie­fern, doch aus­schlag­ge­bend sind am Ende die Er­war­tun­gen an die zukünftige Ent­wick­lung. Der ame­ri­ka­ni­sche Ko­mi­ker Grou­cho Marx brachte das tref­fend auf den Punkt, als er rhe­to­risch frag­te: „Warum soll ich eine Aktie kau­fen, die Du mir ver­kau­fen willst?“

Mit der Po­li­tik verhält es sich genau gleich: Der kluge Wähler be­trach­tet den Wahl­tag nicht als Zahl­tag. Warum sollte er sich auch als stra­fen­der oder lo­ben­der Sa­mich­laus mit Fitze und Man­da­ri­nen aufführen? Genau wie der An­le­ger, der an der Börse in­ves­tie­ren will, denkt der kluge Wähler in ers­ter Linie an sich. Auch er schaut in die Zu­kunft und überlegt, wel­cher Par­tei er am ehe­s­ten zu­traut, die Pro­bleme zu lösen, die ihm am meis­ten Sorge be­rei­ten. Zurückblickend in­ter­es­siert ihn nur, ob eine Par­tei ihre Wahl­ver­spre­chen ein­ge­hal­ten hat – und darum ge­wach­sen ist.

Wer als Schwei­zer genug davon hat, immer mehr ar­bei­ten zu müssen, um für einen wu­chern­den Bürokratenstaat auf­zu­kom­men, wird seine Stimme der SVP ge­ben. Wer will, dass im Asyl- und Ausländerwesen Ord­nung ge­schaf­fen wird, wird seine Stimme der SVP ge­ben. Und schliess­lich wer­den auch all die­je­ni­gen SVP wählen, denen unser Land mit sei­ner di­rek­ten De­mo­kra­tie am Her­zen liegt, und die darum einen EU-­Bei­tritt ablehnen.

Wer SVP wählt, tut dies in der Ge­wiss­heit, dass der SVP ihre Wahl­ver­spre­chen hei­lig sind. Wie keine an­dere Par­tei macht sie sich schon am Tag nach der Wahl an die Um­set­zung all des­sen, was sie vor der Wahl ver­spro­chen hat. Genau das darf der Wähler mit Fug und Recht erwarten.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


0%
(1 Stimme)
J. Nyffeler sagte August 2011

geschätzter Herr Meier
Sind Sie sich denn so sicher mit Ihrer Aussage????

(Bald sind Wahlen in ZH und da hat ihre Partei inklusive der FDP versagt. Ihr Anspruch war endlich zu sparen. Davon habe ich nichts gespürt. Kürzlich kam eine der grössten Steuergeldvernichtung​en ohne widerstand durch das ZH-Parlament. Das ist der kantonale Finanzausgleich. Dabei handelt es sich eigentlich nur um eine Umverteilung um Misswirtschaft zu kaschieren. Wie dem ein bürgerlicher überhaupt zustimmen kann, verstehe ich nicht. Sogar die direkte Demokratie treten sie mit Füssen. Das Volk hat das Polizei- und Justizzentrum 2003 angenommen. Die SVP hat das Projekt gebodigt.)

Liegt das Problem nicht eher irgendwo anders??????
Soviel ich weiss wird diese Partei ja ständig abgelehnt.











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50%
(2 Stimmen)
Alex Schneider sagte March 2011

Da wäre schon viel gewonnen, wenn die Wählenden und Abstimmenden nur schon gemäss ihren eigenen Interessen abstimmen würden. Die vielen ehemaligen SP-Wählenden, die zur SVP übergelaufen sind, würden dann sofort erkennen, dass die SVP vor allem die Interessen ihrer Grossverdiener vertritt. Bei der EU-, Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik mag man ja noch SVP-Haltungen mittragen, bei der Sozialpolitik hört aber der Spass auf!


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63%
(8 Stimmen)
Claudio Zanetti sagte February 2011

Wir von der SVP haben dem Finanzausgleich nicht nur nicht zugestimmt - weil wir das Referendum dagegen ergriffen haben, können Sie demnächst darüber abstimmen. Was Ihre Beurteilung diess Umverteilungsmechanis​mus angeht, stimme ich Ihnen zu.


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40%
(5 Stimmen)
Hans Meier sagte February 2011



Bald sind Wahlen in ZH und da hat ihre Partei inklusive der FDP versagt. Ihr Anspruch war endlich zu sparen. Davon habe ich nichts gespürt. Kürzlich kam eine der grössten Steuergeldvernichtung​en ohne widerstand durch das ZH-Parlament. Das ist der kantonale Finanzausgleich. Dabei handelt es sich eigentlich nur um eine Umverteilung um Misswirtschaft zu kaschieren. Wie dem ein bürgerlicher überhaupt zustimmen kann, verstehe ich nicht. Sogar die direkte Demokratie treten sie mit Füssen. Das Volk hat das Polizei- und Justizzentrum 2003 angenommen. Die SVP hat das Projekt gebodigt.

























































































































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