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SOMMERZEIT: Die „gestohlene“ Stunde ist zurück!

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Eine Stunde länger schla­fen – die „Normalzeit“ ist wie­der da! Sehr viele Men­schen kom­men aber mit der Zeit­um­stel­lung ein­fach nicht zu­recht. Ärzte re­gis­trie­ren durch die Zeit-Um­stel­lung mehr Herz­in­fark­te, Schüler - vor allem Ju­gend­li­che – brin­gen schlech­tere Leis­tun­gen in der Schu­le, weil ihr hor­mo­nel­les Sys­tem unter der Um­stel­lung mehr lei­det als das der Er­wach­se­nen, usw. Es gibt über diese The­men viele wis­sen­schaft­li­che​ Zah­len und Fak­ten, die schon oft und ausführlich erörtert wur­den. Es gibt aber auch noch an­de­re, we­ni­ger be­kannte Le­bens-­Be­rei­che, wel­che unter der Som­mer­zeit-Um­stel­​lung lei­den, z.B. die Wild­tie­re!

 

Wild​tiere rennen nicht planlos in der Gegend herum, sondern sie folgen seit Jahrhunderten einem natürlichen Rhythmus. Sie suchen in der Morgendämmerung nach Futter und überqueren deshalb täglich zur gleichen Zeit die Strassen. Durch die Umstellung auf Sommerzeit, sind die Autofahrer nun plötzlich eine Stunde früher unterwegs und davon werden die Wildtiere überrascht! Wie der deutsche Jagdschutzverband (DJV) mitteilt, wurden in der Saison 2009/2010 – allein in Deutschland – 215'000 Rehe durch Fahrzeuge getötet! Dazu kommen tausende Wildschweine, Hirsche, Hasen, Füchse und Igel. Von den unzähligen, überfahrenen Fröschen und Kröten gar nicht zu sprechen...

 

Die Regierungen Russlands und der Ukraine haben definitiv beschlossen, für immer die Sommerzeit einzuführen. Dadurch entfällt für sie die lästige Zeit-Umstellung. Wann ist auch die EU endlich soweit und schafft die unnötige, unvernünftige und schädliche Sommerzeit endlich ab? Die Schweiz würde dann im gewohnten Gehorsam sofort mitmachen...

 

Der Druck ist grösser geworden und der Ruf nach Abschaffung der Sommerzeit wird lauter. Spätestens bei der nächsten Umstellung, am 25. März 2012 wird das Ganze wieder europaweit ein Thema. Ich bleibe auf jeden Fall dran und werde Sie auf dem Laufenden halten!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

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In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




63%
(67 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte November 2011

Wie hat es Max Pallenberg doch so treffend formuliert:

"Argu​mente nützen gegen Vorurteile ebensowenig wie Schokoladenplätzchen gegen Verstopfung."

Geg​en die Vorurteile und die Faktenresistenz der Isolationisten kommt man mit Arguementen und Fakten nicht an, werter Schlemihl, auch wenn sie noch so eine klare Sprache sprechen.


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25%
(75 Stimmen)
Stefan Arnet sagte November 2011

Die Unwissenheit und Faktenresistenz der linken Demokratiefeinde und Angreifer gegen Minderheiten (wie Reiche, reiche Ausländer, generell Andersdenkende) ist erschreckend! Behaupten bis auf die von den Linken Sozialisten verursachte Debakel mit Griechenland und oh schau wenigstens jetzt auch noch Italien, gehe es den EU-Staaten gut..Na ja ihr für die Unwissenden und Faktenressitenten das Beispiel Spanien:

Über der Euro-Zone braut sich nur eine Woche nach den weitreichenden Beschlüssen zur Rettung Griechenlands neues Ungemach zusammen. Mit Italien und Spanien stehen an den Finanzmärkten nun zwei volkswirtschaftliche Schwergewichte der Währungsgemeinschaft unter dem Druck steigender Zinsen. Zudem versetzte die Ratingagentur Moody's Spanien einen Warnschuss und erklärte, die Kreditwürdigkeit des Landes drohe sich zu verschlechtern. Unter den Euro-Staaten geht zugleich die Sorge um, dass Italiens Beitrag zur nächsten Kredittranche für Griechenland ausfallen könnte, weil die Regierung in Rom inzwischen selbst den Investoren zu hohe Zinsen für seine Anleihen bezahlen müsse. Der anhaltende Druck auf die Euro-Zone ließ Zweifel aufkommen, ob der Euro-Rettungsfonds EFSF genug Munition für den Kampf gegen die Schuldenkrise hat.

Die internationalen Investoren befürchten, dass Spanien seine Finanzen nicht in den Griff bekommt und ebenfalls ein Rettungspaket wie Griechenland, Irland oder Portugal benötigen könnte. Als Folge stiegen die Risikoaufschläge für Staatsanleihen der viertgrößten Volkswirtschaft der Euro-Länder auf den höchsten Stand seit zehn Jahren. An den Märkten machte sich die Einschätzung breit, dass das vor einer Woche beschlossene neue Hilfspaket für Griechenland nicht den erhofften Effekt haben könnte, andere hoch verschuldete Euro-Länder vor einer Ansteckung zu bewahren. Der Euro-Sondergipfel hatte ein neues rund 160 Milliarden Euro schweres Hilfspaket für Griechenland unter der Beteiligung privater Gläubiger geschnürt. Um die Ansteckung weitere Staaten zu verhindern, soll der EFSF mehr Einsatzmöglichkeiten bekommen
http://www.​faz.net/aktuell/wirts​chaft/europas-schulde​nkrise/europas-schuld​enkrise-ratingagentur​-droht-spanien-mit-he​rabstufung-11109282.h​tml


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69%
(58 Stimmen)
David Mayer sagte November 2011

Das Anliegen ansich finde ich legitim, nur an der falschen Stelle platziert. Dies sollte mit der EU besprochen werden.


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66%
(76 Stimmen)
Peter Schlemihl Wrobel sagte November 2011

Das Beispiel Yvette Estermann zeigt wie sinnlos Steuergelder verschleudert werden! Neben Frau Estermann müssen sich noch 199 andere Nationalräte mit diesem Unsinn beschäftigen. Und später dann auch noch 46 Ständeräte.

Jeder kann sich selbst überlegen was das den Steuerzahler kostet!

Und wenn schon müsste man die Sommerzeit europaweit einheitlich abschaffen. Dass die Schweiz hier einen Alleingang praktiziert, wäre völlig unsinnig! Mindestens sollten das alle, deren Horizont nicht an der Landesgrenze endet, erkennen!


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33%
(83 Stimmen)
Stefan Arnet sagte November 2011

Vielen Dank für dieses wichtige Thema Frau Estermann! Die teils gehässigte Reaktion der Linksaussen zeigen wie recht sie damit haben. Und wie die Linken uns auch diesen Betrug am Volk eingebrockt haben. Sie zeigen sehr gut auf, was viele Beschäftigt und jeweils nervt sobald die unsinnige Sommerzeit wieder anfängt. Ganz besonders hat man vor diesen Wahlen, mit den erdrutschartigen Verlusten für die Grünen und CVP, gehört warum viele nicht an die Urne gehen. Die machen ja sowieso was sie wollen, und als Beispiel wird immerwieder die Sommerzeit genannt. Als das CH-Volk Nein sagte und dennoch hat die Linke Regierung diese doch eingeführt. Diese Sommerzeit ist ein enormer Kosterfaktor weil alle Uhren umgestellt werden müssen, Computer-Probleme entstehen könnten etc. Aber insbesondere ist es eine Belastung für den menschlichen Körper, nicht nur aber insbesondere für ältere Menschen, aber auch für Tiere. Aber eben vorallem finde ich es schlimm, weil das Volk Nein sagte. Paar Psyeudo-Intellekutell​e befanden ja damals es würde Energie,Strom sparen. Das Gegenteil ist der Fall. Nun können diese "Gebildeten" welche die Linken gleichsetzen mit Klug zu ihrem Fehler stehen. Doch dazu fehlt es dann an wahrer Intelligenz. Denn Intelligenz setzt sich auch aus Verhaltensintelligenz​ zusammen. Ich bin froh, dass nicht so wie die $P oder $GRünen$ welche sich nur um sich, um höhrere Steuern und den überstürzten Atomausstieg kümmern, sondern um eine Vielfalt von Problemen und Sorgen welche die Bevölkerung hat. Danke an die SVP


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61%
(82 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte November 2011

Aus meiner Sicht kann man die Sommerzeit problemlos abschaffen!

Aber daraus ein derartiges Theater zu veranstalten! Man muss schon sehr unflexibel sein, wenn einem eine mickrige Stunde Zeitumstellung aus dem Konzept bringt!

In einer globalisierten Welt gehören Zeitumstellungen und -verschiebungen dazu!


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63%
(89 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte November 2011

Die Sommerzeit: Das ist natürlich das dringenste Problem, das die Welt und die Schweiz bewegt!

Oh wie können wir froh sein, dass wir SVP-Politikerinnen haben die sich solchen enorm wichtigen und weltbewegenden Problemen annehmen, lach!


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60%
(45 Stimmen)
Franziska Keller sagte November 2011

http://www.parlament.​ch/d/wahlen-abstimmun​gen/wahlen-im-parlame​nt/bundesratswahlen/f​aq-bundesratswahlen/S​eiten/default.aspx


Auszug aus diesem Link:

Annahme der Wahl und Vereidigung

F: Wie erfolgt die Annahme der Wahl?
A: Nach der Wahl neuer Mitglieder des Bundesrates erklären diese vor der Vereinigten Bundesversammlung ob sie die Wahl annehmen oder nicht.

F: Wie lautet die Eides- oder Gelübdeformel?

A: Eidesformel:
Ich schwöre vor Gott dem Allmächtigen, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten meines Amtes gewissenhaft zu erfüllen.

Gelübdef​ormel:
Ich gelobe, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten meines Amtes gewissenhaft zu erfüllen.

Der Text enthält einen entsetzlichen Fehler! Es müsste heissen: "Ich gelobe (ich schwöre), die bestehende Verfassung und die bestehenden Gesetze EINZUHALTEN .....usf."
Beachten​ kann sie jeder - sie aber einzuhalten ist was ganz anderes.
Die Schwörerei ist weltweit nur Theater für's Volk, klar. Aber trotzdem kann es mit dem Gummiwort "beachten" auf keinen Fall funktionieren.
Deswegen schwören sie doch auch so leichtherzig vor sich hin, unsere gnädigen Vereidigten!


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52%
(48 Stimmen)
Urs Gassmann sagte November 2011

Mit der seinerzeitigen Einführung der Zeitumstellung manifestierte sich
erstmals überdeutlich, dass sich Parlament und Behörden keinen Deut um
den Volkswillen zu scheren pflegen. Gegen den ersten Beschluss wurde ein
Referendum ergriffen, und das Schweizer Volk lehnte diese Neuerung ab.
Im darauffolgenden Jahr entschloss das Parlament erneut die Zeitumstellung,
wogegen es wieder ein Referendum gebraucht hätte; man hatte erfolgreich
damit gerechnet, dass die erneute zermürbende Unterschriftensammlun​g
ausbleiben würde. Diese Taktik blieb nicht ohne Folgen: Ein grosser Teil
der Stimmbürger sah keinen Sinn mehr, an Abstimmungen teilzunehmen,
und von da an hörte man von allen Seiten: „Die machen ja doch, was sie
wollen.“ Für die daraufhin bis heute einsetzende magere Stimmbeteiligung
ist also ganz klar die politische Klasse verantwortlich. Für mich war das
ein erster augenfälliger Hinweis dafür, dass der einmal gewählte Politiker seinen Augenmerk auf den Willen des Souveräns vergisst.



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46%
(54 Stimmen)
Adrian Burri sagte November 2011

Danke Frau Estermann, dass dieses unnötige Problem entlich angegangen wird.
Ich selber habe immer etwa eine Woche, bis alles wieder passt, und unsere Hunde leiden auch unter dieser Verschiebung.


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46%
(52 Stimmen)
Andreas Wunderli sagte November 2011

Sehr gut auf den Punkt gebracht,Frau Estermann. Danke. Ich lebe und arbeite in einer anderen Zeitzone, und habe fast taeglich Telefon-und Video Konferenzen mit Geschaeftspartnern in Asien, Europa und Lateinamerika. Sehr viele Laender und Regionen haben unterschiedliche "daylight saving" Definitionen. Das macht es sehr zeitaufwendig, jeweils Zeit - aktuell die Konferenzen einzuberufen. So geht es vielen Unternehmen in vielen Teilen der Welt. Selbst die erneute Computerpanne bei der SBB im Zusammenhang mit der aktuellen Zeitumstellung in der Schweiz, sollte eigentlich zusaetzlich zu Ihren aufgefuehrten Tatsachen, zu denken geben. Muessen uns Laender wie Russland und die Ukraine in Fragen "gesunder Menschenverstand" ueberfluegeln ?

Freundliche Gruesse und weiter so. Andreas Wunderli


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40%
(62 Stimmen)
Stefan Arnet sagte November 2011

Danke für den sehr guten Blog Frau Estermann. Natürlich wieder unglaublich. Obschon das Volk Nein sagte, mussten wir sie doch übernehmen. Und es zeigt sehr gut die Realitätsfremde der Linken auf, welche dies ja wollten wegen angeblichem Energie-Ersparnisse. Gegenteiliges ist der Fall, der Verbrauch ist so höher. Es wird Zeit es endlich wieder abzuschaffen.


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