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Sparmassnahmen im Gesundheitswesen – Warum? Wozu? Wem dienen

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So liest man hier: https://www.zeit-frag​en.ch/archiv/2020/nr-​14-30-juni-2020/sparm​assnahmen-im-gesundhe​itswesen-warum-wozu-w​em-dienen-sie.html von Prof. Dr. med. David Holz­mann, Zürich

Davon nehme ich mit: in ambulant vor stationär fliessen keine Steuermittel mehr ein und die Last ist möglichst dem Prämienzahler gegeben Ambulant vor Stationär (admin.ch). -> im Text geschrieben: In die Versorgung ambulanter Patienten fliessen keine Steuermittel mehr ein. Einzig die Spitex-Einheiten (die spitalexterne Hilfe und Pflege zu Hause) erhalten Steuermittel der Gemeinden, da diese mit den Abgeltungen durch die Krankenkassen allein ihren Betrieb nicht aufrechterhalten könnten. Der elegante Coup mit dem Schlagwort «ambulant vor stationär» hat dazu geführt, dass die Kantone erheblich Geld einsparen konnten und können. So schreibt die «Neue Zürcher Zeitung» vom 19. März 2019, dass im Jahre 2018 neun Stände (Kantone) insgesamt 200 Millionen eingespart haben gegenüber dem Budget, 112 Millionen davon der Kanton Zürich. «Doch einhellig heisst es: Die Hauptursache dürfte die Verlagerung vom stationären in den ambulanten Bereich sein.» Dass die Kosten noch mehr den Krankenkassen und damit dem Prämienzahler aufgebürdet wurden, blieb natürlich unerwähnt.

Durch den medizinischen Fortschritt sank die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einem Spital seit mehr als zwei Jahrzehnten kontinuierlich. Sie verringerte sich von 25,4 Tagen im Jahr 1982 auf 9,4 Tage im Jahr 2011. Da aber die Menschen in unserem Land immer noch krank werden und behandelt werden müssen, wird nach diesen Zeilen klar, dass es die öffentliche Hand ist, die sich immer weniger an den Kosten beteiligt, während der Prämienzahler, sprich der Kranke, entsprechend mehr Kosten selbst übernehmen muss. – So liest man im Tex. Kunststück, denke ich, wenn dank Bettenschnelldurchlau​f (TarMed, Tarspy) Menschen zu früh entlassen werden und es Komplikationen resp. unnötige Extraschlaufen dank Sparmassnahmen gibt.

Angebote werden dank Wettbewerbsdruck aufgestockt -> so liest man im Text inkl. von Überführungen in AGs.

Ebenfalls im Text liest man: Negativ zu Buche schlagende Bereiche wie die Weiterbildung bzw. Ausbildung zu Fachärzten und die Annahme von Notfällen werden sehr restriktiv gehandhabt. Ein öffentliches Spital jedoch muss jeden Notfallpatienten, der von sich behauptet, ein «Notfall» zu sein, untersuchen bzw. abklären.

Ich erwarte keine Luxusbehandlung, doch ich erwarte, dass die Behandlung auf den Menschen passt und entsprechend wirtschaftlich ist -> Sprich ohne unnötige Mehrkosten dank zu früher Entlassung aus Spitälern, raschere Genesung dank den richtigen Medikamenten ohne Nebenwirkungen. Da wäre sicher auch das Umfeld inkl. Arbeitgeber froh. Der Betroffene könnte wieder rasch arbeiten und auch konsumieren, andere Versicherungen wären unter dem Strich entlastet.

Jedem steht es frei, sich mal richtig schlau über die wahren Kostentreiber zu machen und sich korrekt, vollständig inkl. Prüfen von Zahlen, Fakten zu informieren oder halt einfach "dem Mainstream" zu glauben.


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