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Steuerstreit beendet?

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Mit gros­sem Tra­ri­trara wurde angekündigt, dass jetzt der Steu­er­streit mit Deutsch­land be­en­det sei. Die Schweiz tritt als In­kas­so­stelle für den deut­schen Staat auf, die Ban­ken zah­len pau­schal 2 Mrd. für "­Ver­gan­ge­nes", Markt­zu­tritt für Schwei­zer Ban­ken in Deutsch­land solle "er­leich­ter­t" wer­den.

Soweit ist alles gut, Eveline Widmer-Schlumpf hat mit ihrem Team einen Super Job gemacht.

Alles gut? Deutschland ist wieder ein "Partner"? Mitnichten. Noch während den Verhandlungen kaufen deutsche Fahnder eine weitere CD mit Tausenden von gestohlenen Daten, halten dies geheim. Frau Merkel ist damit die aktivste Chefin einer Hehler-Truppe und selber die höchste Hehlerin. Die Fahnder reagieren - so der Tagesanzeiger - mit Unverständnis auf das Abkommen, das den CD-Markt mit einem Schlag zum Un-Markt macht. Deutsche Fahnder werden sich vielleicht weniger schnell in der Schweiz (das meine ich durchaus wörtlich) nach Verkäufern umsehen. Die gekaufte CD wird vernichtet? Denkste. Aber das Ereignis zeigt: Deutschland ist weit davon entfernt ein verlässlicher Partner zu sein. Die Kavallerie ist immer noch unterwegs, die Hochnäsigkeit der Behörden ist bedenklich.

Ich bin gespannt, was die deutsche Regierung unter erleichtertem Marktzugang versteht. Skepsis ist angesagt. Denn wenn Schweizer Banken in Deutschland in grossem Stil geschäften, wird es eng für die deutschen Bürokratenbanken. Ob dann die Kavallerie wieder ausreitet?

Mich würde interessieren, ob das Abkommen auf Gegenseitigkeit beruht, bekommt die Schweiz mit gleichen Bedingungen Zugang zu den deutschen Banken?

Ich bin froh ist der Deal unter Dach und Fach. Damit kann die Diskussion beginnen.

 


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33%
(3 Stimmen)
Franziska Keller sagte August 2011

Der beste Deal mit Deutschland wäre gar Keiner!
Bevor man hier Loblieder auf geleistete "Superjobs" singt, soll man besser erst mal abwarten wie sich das ganze tatsächliche realisiert.
Ich bin gespannt!



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