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Straubhaar: Das Versagen von Experten

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Professor Dr. Thomas Straubhaar in Hamburg als Beispiel:
Das Versagen von Experten!
 
Profe​​​ssor Dr. Thomas Straubhaar, Universität Hamburg hat total versagt.
Vor der Abstimmung über das
Personenfreizügig​​keit​​​​​​​​​​​​s-Ab​k​ommen​ mit der EU
versprach der Bundesrat, im "Bundesbüchlein", gestützt auf das Gutachten von Professor Dr. Thomas Straubhaar in Hamburg, dass eine jährliche Nettozuwanderung aus der EU von 8’000 bis höchstens 10'000 Personen pro Jahr zu erwarten sei.
 
Aber:
Di​​​e Bevölkerung nimmt in der Schweiz jedes Jahr wegen der Zuwanderung nicht um 8'000 sondern um 80'000 Personen zu.
 
Ich empfinde es als beschämend, wie der Professor sich in einem Interview herauszureden versucht. "20 Minuten"; 01. Juni 2017 15:47; Akt: 01.06.2017 15:56
 
Die Äusserungen des Herrn Professor zeigen, dass er nichts von Direkter Demokratie versteht - er lebt auch in Hamburg:
Wir haben aufgrund völlig falscher, absurder Angaben über eine wichtige Frage entschieden. Ich bin überzeugt, dass das Schweizervolk diese Freizügigkeitsvorlage​​​ abgelehnt hätte, wenn es nicht durch die falschen Berechnungen aufgrund völlig falscher Annahmen von Professor Dr. Thomas Straubhaar hinters Licht geführt worden wäre.

Kommentare von Lesern zum Artikel

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57%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte October 2017

Herr Willi Frischknecht

Würde​ die Zuwanderung diskutiert, wenn lauter Millionäre und Milliardäre einreisen würden? Wohl kaum?
Es könnte ja sein, dass die Steuern gesenkt würden? Wohl kaum?

Konnten Sie die Aufgabe lösen? Meine Neugierde hätte mich gepackt, die Lösung zu finden?

Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, würden weniger Politikerinnen und Politiker benötigt und die Fakultät Ökonomie müsste sich neu orientieren.





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67%
(9 Stimmen)
Stefan Pfister sagte October 2017

Das Märchen mit der "versprochenen" Zuwanderung wird durch Wiederholung nicht wahrer.

TATSÄCHLICH gelogen hat dagegen die SVP bei der "Masseneinwanderungs-​Initiative", als sie im Abstimmungskampf mündlich wie schriftlich behauptete, die Personenfreizügigkeit​ sei bei einem Ja nicht gefährdet, nur um kurz nach der Abstimmung "April, April!" zu rufen, indem sie sagten, "das Volk" habe nun die Personenfreizügigkeit​ abgelehnt.
Der Gipfel der Frechheit war, dass Toni Brunner & Co. im Nachhinen sondern indirekt ihre Lügen zugaben und sinngemäss sagten: "Die Stimmbürger wussten ja, dass das Freizügigkeitsabkomme​n gefährdet ist. Ihr, die Gegner, habt es ihnen ja gesagt." Sie hätten auch sagen können: "Die Stimmbürger wussten ja, dass wir, die SVP, sie nach Strich und Faden belügen."


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30%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte October 2017

Ich staune eher über einen Schweizer Gesamt Bundesrat, der einen sorry "Deutschen" Professor dazu auserwählt hatte, dem zu "glauben".

Herr Dr. Bender,
es geht nicht ums Geld, einmal, sondern um Quadratmeter Fläche, die nicht endlos geschöpft werden können. Nicht endlos überbaut werden können.
Hätte die Schweiz eine Fläche wie die UDSSR, es würde niemanden interessieren, wie viele Zuwanderer wir haben.


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60%
(10 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte October 2017

Soweit ich das sehe ist das Freizügigkeitsabkomme​n seit 2002 in Kraft. https://www.sem.admin​.ch/sem/de/home/theme​n/fza_schweiz-eu-efta​.html

Nun stelle ich mir die Frage nach dem Können, in der globalisierten Welt in welcher Unternehmen z.B. sehr flexibel sind mit ihren Sitzen, der Vorhersage von Finanz- und Wirtschaftskrisen, von Kriegen und Katastrophen, welche Menschen zur Wanderung drängt.

Dazu benötigt man u.A. Informationen von Dingen, welche in anderen Staaten laufen und vernetztes Denken. Doch das Leben kann auch da dazwischenfunken.


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60%
(10 Stimmen)
jan eberhart sagte October 2017

Ganz einfach: Abstimmung über Freizügigkeit: Kündigen oder so belassen?

Dann wäre die Frage ja geklärt.

Soviel ich weiss, will die SVP ab Dezember 2017 oder Januar 2018 mit ihrer Initiative dazu offiziell starten.




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33%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte October 2017

Herr Prof. Straubhaar versteht, wie fast alle Ökonomen das Geldsystem nicht. Er will weiterhin den Rückfluss der Ausgaben über Erwerbsbeiträge organisieren. Darum kommen einfältige Ideen von Roboterbeiträgen, Verhältnis von Erwerb und Maschine entsprechend gewichten. Ganz einfach: End-Verbrauch oder Nutzung. Der Export wird als Lieferung an den Konsumenten bewertet. Die Quote welche in die Preise fliesst, bestimmt der Staat. Grundversorgung heisst das Spiel!

Zur Zuwanderung hätte er sagen müssen. Die Höhe der Zuwanderung spielt überhaupt keine Rolle, solange die Lebensqualität nicht beeinträchtigt wird. Es kann niemals an der Geldschöpfung liegen, weil Geld lässt sich unendlich und bedarfsgerecht schöpfen.

Diese Wahrheit wird in der betreuten Bildung nicht gelehrt!


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