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SVP: Rentnerpartei mit tiefem Bildungsniveau

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Die so­zio­demo­gra­fi­sc​he und sozioökonomische Ana­lyse der Wählerschaft der Verlierer-Partei der Wahlen 2011 ergibt fol­gen­des Bild: SVP-Wähler sind

  • überdurchschn​ittlich alt
  • leben vorwiegend in ländlichen Regionen
  • weisen ein tiefes Bildungsniveau auf
  • haben ein tiefes Einkommen

 

 ​

 

Ein gerade gegenteiliges Bild ergibt sich bei den Wählern der Gewinner-Partei der Wahlen 2011: Grünliberale Wähler

  • sind eher jung
  • leben in grossen Agglomerationen
  • sind​ überdurchschnittlich gut gebildet
  • haben ein hohes Einkommen

 

 ​

Eine Analyse, die der SVP zu denken geben sollte. Denn gerade auch im Hinblick auf die Bundesratswahlen zeigt sich einmal mehr, dass sich die SVP äusserst schwer tut, geeignete Kandidaten für ein derart anspruchsvolles Amt zu finden!


Kommentare von Lesern zum Artikel

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70%
(10 Stimmen)
- - sagte April 2014

Deshalb mache ich jedes Jahr am 1. April ein Praktikum bei der SVP und versuche an diesem Tag ebenfalls aus dem Hut zu zaubern, was gerade opportun ist.


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60%
(25 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte November 2012

Mittlerweile ist ja klar geworden, dass einer der SVP-Bundesratskandida​ten in kriminelle Machenschaften verwickelt war!

Das gleiche gilt ja auch für anderer Zürcher SVP-Nationalräte.

​Das Personalproblem bei der SVP ist also noch weit gravierender...




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32%
(31 Stimmen)
Nadja Pieren sagte April 2012

Der erste Fehler ist schon, dass die stärkste Partei als "Verlierer" erwähnt wird. Und ich würde mich weder alt (32 Jahre) noch ländlich (wohne und arbeite in einer Stadt) noch mit einem tiefen Bildungsniveau (eidg. FA) betiteln, und ich sitze dennoch für die SVP im Nationalrat. Tja, da müsste der Verfasser beim nächsten Mal wohl etwas besser recherchieren oder sich mal richtig informieren, wies in unserer Partei wirklich aussieh...


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64%
(47 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte December 2011

Ergänzung:

Die Nomination der beiden SVP-Bundesrats-Kandid​aten bestätigt meine These:

Beide sind (im Gegensatz zu den SP-Kandidaten) bereits um die 60 Jahre alt und verfügen über keine relevanten Exekutiv-Erfahrungen.​

Fazit: Der SVP fehlen geeignete Kandidaten für Exekutiv-Ämter!


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47%
(38 Stimmen)
Daniel Ryder sagte December 2011

Herr Lohmann, da sie meinen Kommentar Löschen Liessen

Würde ich sie gerne um Stellungnahme zu meinen fragen bitten. Denn der Motivation Grund für Ihren Kommentar würde mich Interessieren!

Ich​ frage sie, sollte Intelligenz nicht vor Brandstiftung Warnen?

Ich frage sie, was sind die Beweggründe für solche Aussagen, die Niedrigen Instinkten etwa oder ist es der Bildungsgrad?

Ich frage sie, was will man damit erreichen, macht man so Politik, ist man Frustriert, will man einfach nur Beleidigen oder ist es gar ein Versuch Meinungsfreiheit zu unterdrücken in dem man der SVP Wähler als nicht Gebildet darstellt.

Ich weiss es nicht, aber ich wäre froh um Antworten!




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53%
(79 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte November 2011

Zahlreiche Kommentare zu diesem Artikel zeigen, dass viele Schweizer/innen (unter anderem viele SVP-Anhänger) nicht begriffen haben, was eine repräsentative Umfrage ist und wie diese richtige zu deuten ist!

Auch die meist völlig unsachliche und auf mangelnden Kenntnissen beruhende Kritik an den Top-Umfragen des gfs bern zeugen davon!

So hat beispielsweise Frau Keller nicht verstanden, was die Grundgesamtheit ist. Das alleine wäre ja nicht so schlimm.

Was aber besorgniserrengend ist und jedermann zu denken geben sollte, ist, dass diese Leute anstatt sich zu informieren, mit blinden auf mangelndem Wissen basierden Beschuldigungen daher kommen!

Liebe Frau Keller, wenn man nicht weiss worum es geht, sollte man bis man sich informiert hat, mal den Mund halten!

Bestes Beispiel ist die neu gewählte SVP-Nationalrätin Pieren, die mit ihren Äusserungen am Wahlsonntag bewiesen hat, dass sie keine Ahnung hat, was eine repäsentative Umfrage ist!!!


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51%
(78 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte November 2011

Bis heute hat es die SVP nicht geschafft einen Kandidaten für die Bundesratswahlen zu präsentieren!

Währ​enddem bei den anderen grossen Parteien jeweils zahlreiche hochkarätige Kandidaten zur Verfügung stehen (siehe z.B. FDP oder SP), kommt bei der SVP nur warme Luft...


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47%
(78 Stimmen)
Urs Gassmann sagte November 2011

Zitat: „…dass sich die SVP äusserst schwertut, geeignete Kandidaten für ein
derart anspruchsvolles Amt zu finden!“

Erstens hat die SVP wohl die meisten bundesratsfähigen Mitglieder (für den
Favoriten, Caspar Baader, wäre dieses Amt eher ein Abstieg), und zweitens
ist sehr fragwürdig, ob der grössere Teil unserer gegenwärtigen Bundesräte
überhaupt das Zeug dazu hat.

Es ist nebenbei einzuräumen, dass Herr Bäumle mindestens intellektuell die
eigentlich zu erwartende Fähigkeit zum Bundesrat mitbrächte, und dass die
GLP nicht zu den übelsten Parteien gehört. Doch jung zu sein und in
grösseren Agglomerationen zu leben sind doch überhaupt keine Kriterien,
die der SVP zu denken geben müssten.

Im übrigen wird die SVP heute auf eine derartig abstruse und
scholastizistische Weise zerzaust, zerlegt und mit Non-Valeur-Vorwürfen
bedacht, dass sie langsam darauf stolz sein darf, wenn der gegnerische
Block Zuflucht auf solche Verzweiflungsattacken​ nimmt.



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48%
(71 Stimmen)
Urs Gassmann sagte November 2011

Mit dem Kontext „Verliererpartei“ hat der Autor wahrscheinlich
beabsichtigt, den SVP-Wähler pejorativ zu charakterisieren. Nehme
ich mir aber die vier Punkte vor, so erkenne ich in diesen nichts,
weswegen er sich zu schämen braucht:

-Überdurc​hschnittliches Alter: Ein Siebzigjähriger hat bedeutend mehr Erfahrung in politischer Hinsicht, und ich würde ganz bestimmt mehr auf
seine Meinung vertrauen als auf diejenige eines 25-jährigen Schnösels.

- Wohnhaft in vorwiegend ländlichen Regionen: Das ist fast eine Garantie dafür, dass sie nicht Sozialempfänger sind, denn letztere werden von den Städten angezogen wie das Insektengeschmeiss vom Licht. Die Statistik
enthält natürlich auch die Bauernsame, die meistens SVP wählen und
natürlich auf dem Land wohnen.

- Tiefes Bildungsniveau: Der Landwirt hat ja in der Regel weder Mittel-
noch Hochschulabschluss, was die Erhebungen mit blutleeren Gesamtzahlen
als Ergebnis stark beeinflusste. Ich kenne Landwirte, die nicht mehr als
zwei Jahre die Sekundarschule besuchten, sich dann aber als Universalgenies erwiesen, z.B. in der Logistik und im Bauwesen, und die erfolgreiche Unternehmer wurden. Ich verweise auf die seinerzeitige EWR-Abstimmung, wo ausschliesslich Vorzeige-Akademiker die düsterste Apokalypse voraussagten, falls Nein gestimmt würde. Diese Schwarzmalereien sind sämtliche nicht eingetroffen, und der Bildungsstand der Herren Doctores war in der Politik für die Katze.

- Tiefes Einkommen: Auch hier sind die Erhebungen durch den Hauptharst der
SVP-Wähler, nämlich unserer Bauern, beeinflusst worden. Ein Landwirt hat
bekanntlich kaum ein hohes Einkommen, doch ist er mit Hof- und Landbesitz
gleichwohl kein Armenhäusler. Hab und Gut sind von den Erhebungen wohl
ausgeschlossen worden.

Da die Erhebungen als „wissenschaftlich“ bezeichnet werden, so waren daran
Hochschulangehörige​ beteiligt. Wozu soll diese Arbeit überhaupt gut sein?
Sie bringt uns überhaupt keinen Nutzen, sondern nur riesige Unkosten, die
unter der Rubrik „Bildung“ dem Steuerzahler aufgebürdet werden. Unsere
Sozialisten, zu denen auch der Autor gehört, pochen lautstark auf vermehrte
Bildungsbe​iträge, und diese „wissenschaftliche Arbeit“ ist nur eines von vielen Beispielen verlochter Steuergelder. Sie zeigt nebenbei auf, dass unsere Ausgaben für die Bildung eher gedrosselt werden müssten.



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51%
(75 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte November 2011

Liebe Frau Keller

Ich dulde keine Kommentare, in denen juristische Personen (gfs bern, SRG) oder natürliche Personen (Herr Longchamp) beleidigt, diffamiert und/oder ehrverletzt werden!

Unterlasse​n Sie in Zukunft bitte Ihre ehrverletztenden Kommentare und diese werden zugelassen, sofern sie etwas mit dem Thema zu tun haben (Aber da bin ich relativ grosszügig).


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55%
(100 Stimmen)
Stefan Pfister sagte November 2011

Diejenigen, die in der SVP den Ton angeben, sind in der Regel Millionäre und Akademiker. Manchmal auch beides (Dr. iur. Christoph Blocher)

Diejenige​n, die diese Partei wählen, sind zum grössten Teil schlecht ausgebildet und haben ein kleines Einkommen.

Die SVP handelt erfolgreich nach dem Prinzip: Politik ist die Kunst, das Geld der Reichen und die Stimmen der Armen zu bekommen.


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53%
(81 Stimmen)
Fritz Kröger sagte November 2011

Etwas provokativ formuliert aber im Grundsatz genau richtig!

Die gehässigen Reaktionen der SVP-Anhänger hier zeigt, dass Sie mit ihren Aussagen recht haben, Herr Lohmann.



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49%
(71 Stimmen)
Werner Nabulon sagte November 2011

Der Herr Dieter Lohmann zählt sich zu was?
SRG Studien verblüffen immer wieder, vielmehr aber jene welche solches lesen und dann auch noch daran glauben.
Hätten die Befrager auch bei mir nachgefragt, hätte ich das Ergebnis noch etwas toppen können. Da ich grundsätzlich keine Auskunft am Telefon gebe.
Ein alter armer Mann vom Lande mit schwacher Bildung grüsst Sie



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51%
(71 Stimmen)
Kurt Nünlist sagte October 2011

Ihr Bericht ist nicht von Bedeutung. Denn ein altes, ungebildetes Landei, hat gleichviel Stimmrecht wie ein junger, gebildeter, Stadtmensch.


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54%
(71 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte October 2011

Ich bitte alle potentiellen Kommentatoren und Kommentatorinnen zuerst meinen Artikel richtig zu lesen und die Grafiken zu betrachten bevor sie sich zu meinem Beitrag äussern.

Ich gebe hier nur die Ergebnisse einer wissenschaftlich durchgeführten Umfrage wieder!

Ich bin mir bewusst, dass gewissen Leuten die Ergebnisse nicht gefallen. Das ändert aber nichts an ihrer Aussagekraft!

Es ist nun mal eine Tatsache, dass die SVP bei Akademikern einen tiefen Wähleranteil hat, das gleiche gilt für die städtische Bevölkerung und für die Jungen.

Im Gegenzug schneidet die SVP bei Leuten mit tiefem Einkommen (u.a. auch Sozialhilfebezügern und Rentnern), Leuten mit tiefer Bildung und über 65jährigen sehr gut ab.


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