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Toleranz bitte!

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 „Wer hätte ge­dacht, dass einer Aus­sage der vor 100 Jah­ren er­mor­de­ten Kom­mu­nis­tin und Re­vo­lu­tionärin Rosa Lu­xem­burg ge­rade heute enorme Ak­tua­lität zu­kommt: «Frei­heit ist immer Frei­heit der An­ders­den­ken­den.»​ An­dere Mei­nun­gen «­nie­der­ma­chen» – sei es «­nie­der­schrei­en»,​ «­nie­der­knüp­peln» oder «­nie­der­schrei­ben»​ – ist nie ein Zei­chen der Stär­ke. Es be­legt ein­zig die Angst, dass die ei­ge­nen «Ar­gu­men­te» schlicht nicht zu ü­ber­zeu­gen ver­mö­gen.“ (Prof. Peter V. Kunz in der AZ vom 2.12.2019)


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


50%
(6 Stimmen)
Karlos Gutier sagte December 2019

„Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die uneingeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen. (…) Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren.“ (Karl Popper: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde)


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57%
(14 Stimmen)
Walter Wobmann sagte December 2019

Der Inhalt dieser Aussage stimmt sehr wohl. Er ist sogar hochaktuell, denn die Meinungsfreiheit wird gerade heut zu Tage von verschieder Seite in Frage gestellt.
Gerade von den Kommunisten, denen ja Rosa Luxemburg angehört, wurde und wird auch heute noch die Meinungsfreiheit arg gebeutelt.
In kommunistischen Staaten wie China, Nordkorea, Vietnam, Kuba ist dies nach wie vor der Fall.
Und selbst in sog. "kapitalistischen Staaten", wie hier in Westeuropa sind die Linken, insbesondere die radikale Linke wie Antifa, "Schwarzer Block" und andere "Radaubrüder" überall bereit, anders Denkende niederzubrüllen, deren Kundgebungen zu stören, und selbst vor Gewalt schrecken diese Kreise nicht zurück.

Also von daher, lieber Hr. Schneider, ist Rosa Luxemburg ein denkbar schlechtes Beispiel, sie als "Avantgardistin" der Meinungsfreiheit darzustellen. Gerade diejenigen Leute aus demselben Meinungsspektrum haben SEHR grosse Mühe mit der Meinungsfreiheit.

​Aber auch von offizieller Seite wird die Meinungsfreiheit angegriffen:
Ich erwähne hier das Internetdurchsetzungs​gesetz von Heiko Maas.
Ebenso die von der EU beschlossene "Datenschutz"-Grundve​rordnung DSGVO ist ein klarer Angriff auf die Meinungsfreiheit, vor allem auf die kleinen unabhängigen Infokanäle.--- Siehe:
https://www.y​outube.com/watch?v=ru​JQ8Jv3zbA

Auch die vereinheitlichten Konzernmedien sind nicht gerade Protagonisten der Meinungsfreiheit.-- Was den Globalisten nicht in den Kram passt, wird todgeschwiegen und deren eingesandten Meinungen werden einfach nicht abgedruckt. Insbesondere kleine Parteien und Gruppierungen, welche unkonventionelle Meinungen vertreten, werden konsequent übergangen.

Ja, wir leben in einer Zeit, wo die Meinungsfreiheit arg unter Beschuss steht und an diversen Orten bereits nicht mehr gewährleistet ist.-- Selbst hier in Europa.--


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50%
(12 Stimmen)
Phil A. sagte December 2019

Wenn wir gerade bei den Kommunisten sind halte ich mich eher an Lenin der da sagte:
"Massenerschi​eßungen sind ein legitimes Mittel der Revolution."
oder Stalin:
"Ein Toter ist sicher eine Katastrophe, aber 100.000 Tote sind nur eine Zahl für die Statistik."

Wie Roland Baader so treffend über die Gleichmacherei und Gleichmacher bemerkte:
„Im Tod sind wir alle gleich. Deshalb ist der Völkermord die Lieblingsbeschäftigun​g der Gleichmacher.“

Ich​ würde keine Menschen Zitieren deren Ideologie im letzten Jahrhundert zu den schlimmsten Massenmorden geführt haben, welche die Menschheit je erlebt hat.



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40%
(15 Stimmen)
Karlos Gutier sagte December 2019

Toleranz ist ein anderes Wort für Feigheit.
Toleranz ist ein Kennzeichen der Schwäche, eine Koketterie von Sterbenden

Mittler​weile gibt es an den europäischen Universitäten unzählige von der EU geförderte Gender-Lehrstühle, die Studenten, pardon! Studierende, zur Sprachpolizei ausbilden. Ideologen wollen unsere Zungen besetzen. Unser Sprechen soll in Formeln gepresst werden, die eine rigide Moral für richtig hält. Auf Stil und Klang der Sprache nimmt diese Moral keine Rücksicht, vielmehr wird der Sprachkörper immer wieder vergewaltigt – erst noch mit einem Aufwand, der Millionen an Steuergeldern verschlingt.
Zu Tells Zeiten, als die Verschwörer ihre drei Finger zu den glänzenden Sternen gereckt haben, war das Zeichen der Diktatur, Gesslers Hut, für alle sichtbar. Er hing auf einer Stange und musste von den Passanten gegrüsst werden. Die Sprachpolizei von heute hat Ihnen diesen Hut ins Maul gestopft. Sie sehen ihn nicht, aber Sie würgen daran. Und wenn wir uns nicht wehren, wenn wir nicht wieder zu Rebellen werden, die sich in lauer Sommernacht treffen, um unter den Sternen die Freiheit zu beschwören, werden wir an diesen Hüten ersticken.
Ein anderer neuer Hut ist der Begriff Toleranz. Heute dominiert er jede Predigt, jeden Leitartikel, jedes politische Statement, und ich mache jede Wette, dass sämtliche 1.-August-Reden, die schweizweit gerade gehalten werden, ebenso fantasie- wie kritiklos zur Toleranz aufrufen. Das Schlimme daran: Wer sich dieser Sitte verweigert, wird sofort als Nationalist, als Rassist, gar als Faschist verschrien. Sollten Sie leise zu fragen getrauen, was von diesem Begriff eigentlich zu halten sei, hauen Ihnen die Obermoralisten, die das Wort Toleranz auf ihren Fahnen tragen, die Fahnenstange über den Schädel.
Ich sage es laut: Toleranz ist ein anderes Wort für Feigheit. Der rumänisch-französisch​e Philosoph E. M. Cioran hat es noch klarer ausgedrückt: «Toleranz ist ein Kennzeichen der Schwäche, eine Koketterie von Sterbenden.»


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60%
(15 Stimmen)
Jürg Wolfensperger sagte December 2019

Das ist natürlich eine sehr,sehr heikle Aussage!Wieder in einer Zeit dahin geschrieben und propagiert,wo Könige und Kaiser mehr und mehr auf ihren Niedergang,als regierende Funktion im "Reich"zusteuerten!Di​e royale Denkweise allerdings,war und ist doch bis heute eine faszinierende,von Prunk,Reichtum und Macht umwobene Geschichte.
Darum sind alle anderen politischen Entwicklungen,hin zu Richtungen,wo der "Untertan"endlich frei sein würde..!..ja gar selber mitentscheiden sollte...!..natürlich​ in den damaligen "Machtzirkeln"absolut​ nicht tolerierbar gewesen!Da herrschte selbstverständlich null Toleranz zu solchen politischen "Machenschaften"!
Di​e Rosa Luxemburg,die natürlich fasziniert gewesen sein muss,von der Idee,diesem mächtigen Adel alles wegzunehmen,also zun entmachten und alles sozusagen dem "Volke" zu übergeben.
Mit der Idee von Toleranz für "Andersdenkende" hat sie wohl zuallererst an ihre neuen Ideologien gedacht und wohl kaum viel "Toleranz" aufgebracht,für das bis anhin gewesene royale politische System von Autorität und deren Funktionen.
Es hat also eigentlich keine politische Legitimation für das gegeben,was unter einer demokratischen Regierungs-Weise als "Toleranz" wirklich gemeint und zu verstehen ist...!!
Darum kann man diese damaligen Aussagen als ein Appell zu Toleranz für Andersdenkende kaum ernst nehmen!
Der Kommunismus hat absolut keine Toleranz geduldet und hat ebenso Millionen Menschen das Leben gekostet,wie Nationals-Sozialismus​ oder später folgende Diktaturen überall auf der Welt,die schlussendlich nur Elend und Not hinterliessen.


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57%
(14 Stimmen)
Alex Schneider sagte December 2019

Beim Zitat "Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden" bezieht sich auf die politische Diskussion; im Falle von Rosa Luxemburg auf die Diskussion innerhalb der kommunistischen Partei. Es geht ihr sicher nicht um die Toleranz von Gewalt!


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63%
(16 Stimmen)
ueli hofer sagte December 2019

...Grenzenlose Toleranz führt zum Verschwinden der Toleranz." zitiert Herr Bader ein Zitat von Karl Popper.

Toleranz kann man nicht immer praktizieren. Einen Beitritt zur EU oder auch eine Akzeptanz fremder Richter und damit den Knebelvertrag mit der EU kann nicht toleriert werden.

Nicht als Vergleich, aber als Beispiel, was Toleranz bewirken kann, ersehen Sie an den Folgen der Pazifisten Chamberlain GB und Daladier FR, die den Deutschen die militärische Aufrüstung, die Besetzung des Saargebietes, die Verbrüderung mit Oesterreich, den Ueberfall auf die Tschechei und letztlich die Aufteilung Polens zwischen Deutschland und der Sowjetunion toleriert haben!

Forderung nach Toleranz ist ein unüberlegter und dummer Vorwurf an die Politiker.


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47%
(15 Stimmen)
Alex Schneider sagte December 2019

"Wolf Biermann begrüßte die Veröffentlichung der Leninkritik Rosa Luxemburgs 1974 als großen Fortschritt für die DDR. Er forderte deren umfassende Demokratisierung als Folge daraus, gegebenenfalls durch eine Revolution, und die Einheit der Linken in Ost- und Westdeutschland.[119]​ Er zitierte den Satz von der Freiheit der Andersdenkenden in seinem Konzert in Köln 1976, worauf die DDR-Regierung ihn ausbürgerte.[120] Das Zitat stand am 17. Januar 1988 auf einem Plakat von Demonstranten bei den jährlichen offiziellen Feierlichkeiten zu ihrem Todestag. Der Vorfall löste eine Verhaftungs- und Ausweisungswelle aus und gilt als ein Vorbote der Wende von 1989.[121]" (Wikipedia)


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47%
(15 Stimmen)
ueli hofer sagte December 2019

...und, was soll ich aus diesem "Blog" nehmen? Ich weiss nicht, was Sie damit meinen, Herr Schneider.
Glauben Sie, die Rosa Luxemburg sei tolerant gewesen?
Solch ein Blödsinn!



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81%
(16 Stimmen)
Brian Bader sagte December 2019

«Tolerieren bedeutet ertragen, und zwar gegen die eigene Überzeugung. Und das hat nur in einer Gesellschaft Platz, die den Widerstreit verschiedener Meinungen und Positionen kennt. Toleranz braucht als Gegengewicht zwingend die Auseinandersetzung, die furchtlose Debatte. Wer nicht bereit ist zu tolerieren, dass seine Überzeugungen zur Diskussion stehen, darf keine Toleranz beanspruchen. Wer nicht tolerant ist, darf sie auch nicht einfordern. Darauf hat Karl Popper hingewiesen, als er nach der Erfahrung des Faschismus das unausweichliche Paradox gesellschaftlicher Toleranz anmahnte: Sobald Intolerante toleriert werden, hielt der Theoretiker der offenen Gesellschaft fest, gehen die Toleranten über kurz oder lang zugrunde: Grenzenlose Toleranz führt zum Verschwinden der Toleranz.» (aus NZZ vom 26.12.2016)


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38%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte December 2019


Aussagen von damals, vor hundert Jahren, einfach übertragen und nicht in den Kontext von heute stellen, ist schlicht und einfach töricht!

Jede abweichende Ansicht ist andersdenkend! Man muss argumentativ seine Meinung sagen und nicht einfach werten, eine Untugend der heutigen Zeit!

Was sich jedoch seit ewigen Zeiten gehalten hat, ist die infame Lüge, dass Geld knapp sei, wir Steuer- und Sozialzahler seien! Diese Dummheit, nicht zu verwechseln mit dumm (Adjektiv) steht vor der Sonne und wirft nur Schatten auf den Geist.

Die praktizierte Organisation der Geldschöpfung, lügt Geldknappheit vor, um die Menschen, bevormunden zu können. Die Parteien möchten diese Bevormundung unterschiedlich umsetzen. Wir haben die Wahl zwischen Dumm- und Blödheit, aber es macht scheinbar riesig Spass.

Die Menschen gehen auf die Strasse, um gegen Ungerechtigkeiten zu demonstrieren. Leider bekämpfen sie nur die Symptome und nicht die Ursachen. Die Rentenreformen sind das Paradebeispiel der Betrügereien der Regierenden und Ökonomen! Geld wird erst vernichtet, wenn es zum Bankschuldner zurück gebucht oder die Bankinvestitionen abgeschrieben sind! Nebenbei: Geld kann auch vom Staat, schuldenfrei in Umlauf gebracht werden, hat die gleiche Wirkung, wie Schulden, welche systembedingt, niemals vernichtet werden können. Von wegen Schulden der späteren Generation überlassen, die Jungen glauben noch diesen Irrsinn, die Geldvermögen sind wohl im Himmel geparkt?




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47%
(15 Stimmen)
Werner Nabulon sagte December 2019

Ich sehe heute die Auswirkungen dieser falsch verstandenen Toleranz, was im Namen einer Toleranz so alles abgeht.
Nichts gegen Menschen von früher. Aber, die technische Entwicklung, der Zeitgeist, wie wir im hier und jetzt leben, prägt das Denken der Menschen.
Immer eine spannende Frage: Wir würde so eine Person von Damals, diese Re­vo­lu­tionär(in) heute denken?


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53%
(15 Stimmen)
jan eberhart sagte December 2019

Ein Grund für die Unreformierbarkeit des russischen Kommunismus: jede Kritik ist im Grunde unerwünscht und muss unterdrückt werden, um die Parteilinie durchzudrücken.

We​nn man einmal mit Glasnost und Perestroika beginnt, ist das Parteimonopol gebrochen und damit alles, was den Kommunismus nach russischer Art ausmacht.

Dementsp​rechend sind auch die Klimahysteriker auf dem Holzweg, wenn alleine das Klima zählt und alles andere sich unterordnen muss.

Damit wird der Kommunismus einfach nur durch die Klimahysterie ersetzt, die alles erlaubt, weil alles andere untergeordnet ist.

Machtpolitik und Protektionismus wird salonfähig unter dem Deckmäntelchen des "Klimaschutzes".

VdL und Warren beschreiten diesen Weg, während die "Klimajugend" die Presse ablenkt und für gute Stimmung für die Klimahysterie sorgt.


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53%
(19 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2019

Wie verrottet müssen die Gedankengänge sein, wenn man heute noch als Massstab für Freiheit nimmt, was die Gründerin der Kommunistischen Partei in Deutschland betreffend die Russische Revolution propagiert haben soll?
Wissend dass der Kommunismus das ultimative Gegenteil von Freiheit bedeutet! Jeder kann ja nachschauen, was es bei den Kommunisten mit der „Freiheit der Andersdenkenden“ auf sich hat…


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39%
(18 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte December 2019

"Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden. Nicht wegen des Fanatismus der »Gerechtigkeit«, sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die »Freiheit« zum Privilegium wird."

(Die Russische Revolution, Hrsg. Paul Levi, Verlag Gesellschaft und Erziehung G.m.b.H., 1922, S. 109, Internet Archive)

Die Polin Rozalia (Róża ) Luksenburg hatte ihren politischen Familiennamen (mit n) nach dem Ort Luksenburg (Russisches Reich) gewählt. Sie wurde deutsche Staatsbürgerin. Anfang 1919 gründete sie die Kommunistische Partei Deutschlands mit, die ihr Programm annahm, aber die von der SPD-Regierung geforderte Teilnahme an den Parlamentswahlen ablehnte. Nachdem der Aufstand der KPD niedergeschlagen worden war, wurden sie und Karl Liebknecht von Angehörigen der Garde-Kavallerie-Schü​tzen-Division ermordet.


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