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Ungerechtfertigte Bereicherung auf dem Buckel der Familien

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Nein zu einer ungerechtfertigten Bereicherung auf dem Buckel der Familien

Wir sind Zeugen eines eher ungewöhnlichen Ereignisses heute. Vielleicht habt ihr diese Tage der Presse entnehmen können, dass sich die SP und die FDP einen offenen Streit liefern, insbesondere was die Fragen zur Personenfreizügigkeit​ betreffen. Dass nun aber alle Spitzen der Parteien – mit Ausnahme der Initianten natürlich – hier und heute zusammenkommen, zeigt die Ernsthaftigkeit des Anliegens, das uns beschäftigt. Was mich betrifft, ist der heutige Auftritt in dieser Zusammensetzung eine Première als Präsident der SP seit fünf Jahren. Und wenn wir heute gemeinsam hinstehen, dann mit der klaren Botschaft: die SVP-Initiative bedeutet eine Bereicherung für wenige auf dem Buckel aller Familien mit mittleren und unteren Einkommen.

Zunäc​hst gilt es ein paar Dinge klarzustellen:

  • Wir stimmen nicht über die Familien ab. Wir stimmen über Steuerabzüge ab.
  • Wir stimmen nicht einmal für Steuerabzüge für alle Familien ab, sondern nur für diejenige, wo die Frau nicht arbeitet.
  • Wir stimmen aber noch weniger über Steuerabzüge ab für alle Familien, wo die Frau nicht arbeitet. Nein, nur für die gut situierten unter diesen.

Auch wenn es schwierig ist die Konsequenzen der Initiative in allen Kantonen zu verallgemeinern ist die Situation bei der Bundessteuer glasklar. Zunächst muss festgehalten werden, dass die Hälfte der Familien gar keine Bundessteuern bezahlt. Will bedeuten: Keine Steuern, kein Steuergeschenk.

Für alle anderen, unter der Annahme der geforderte Abzug bewege sich in der gleichen Höhe wie der Abzug für Fremdbetreuungskosten​, würde ein Steuerausfall in der Höhe von 1,4 Mrd. Franken resultieren. Auf individueller Ebene sähe die Situation folgendermassen aus: Eine Familie mit steuerbarem Einkommen von 60‘000 Franken würde eine Steuersenkung bei den Bundessteuern von 200.- erhalten. Bei einem steuerbaren Einkommen von 200‘000 Franken könnte die Familie 2600.- Bundessteuern einsparen.

Im Klartext:

  • Bei dreiviertel aller Familien Arbeiten beide Elternteile. Diese würden gar nichts erhalten.
  • Alle Familien die keine Bundessteuern zahlen profitieren auch nichts.
  • Mittelstandsfamilien können mit dem eingesparten Geld einen Zoobesuch unternehmen.
  • Familien mit einem hohen Einkommen könnten sich neu eine Woche Ferien am Meer leisten.

All das wäre finanziert vom Staat durch die Steuerzahlenden. Die Steuerausfälle werden auf 1,4 Mrd. Franken geschätzt. Wegen der Schuldenbremse müssten diese Ausfälle durch Leistungsabbau kompensiert werden. Leistungsabbau bei den Sozialversicherungen,​ in der Bildung, bei der Landwirtschaft oder bei der Entwicklungshilfe. Wir akzeptieren keinen Leistungsabbau für die Mittelschichten, um damit reichen Familien Steuerrabatte zu gewähren nur weil ihre Frauen zu Hause bleiben.

Die SVP gibt an, dass die Initiative haushaltsneutral umgesetzt werden kann und es in erster Linie darum gehe die Gleichbehandlung der Familien mit und ohne Fremdbetreuung herzustellen. Es lohnt sich, dieses Argument unter die Lupe zu nehmen. Im Klartext schlägt die SVP vor, Abzüge zu senken, welche heute dreiviertel der Familien zu Gute kommen, um ihre eigene Wählerschaft zu befriedigen. Das ist ziemlich plump und enthüllt schön die wahre Absicht der Initianten.

Diese Initiative kostet. Und die Kosten werden getragen von den Familien aus der Mittelschicht, weil

  • Leistungen des Staates, welche ihnen zu Gute kommen abgebaut werden.
  • Sie durch die Senkung des Fremdbetreuungsabzuge​s mehr Steuern bezahlen müssten.

Die StimmbürgerInnnen stimmen nicht über eine Initiative für die Familien ab. Es geht vielmehr darum, dass die StimmbürgerInnen einen Bereicherung auf dem Rücken der Familien verhindern müssen. Das ist nicht ganz das Gleiche und rechtfertigt die heutige breite Mobilisierung gegen diese Initiative.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

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Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




50%
(10 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2013

@ Ch. Levrat, SP-Parteipräsident,


Schade, ja sehr bedenklich, dass die Gleichstellung ALLER Familienmodelle der Schweiz gescheitert ist, auch weil ein Verfassungsartikel dies klar verlangt. Mit der Ablehnung werden die Mütter, welche ihre Kinder selber betreuen, diskriminiert. Eine Enttäuschung ist es auch deshalb, weil fast ALLE immer nur mit den Kosten dagegen argumentierten. Diese Kosten sind aber bei unseren jungen Familien bei Selbstbetreuung sehr sinnvoll & zukunftsträchtig eingesetzt wie nirgendwo sonst, weil jeder Franken 10 x zurück kommt. Auch die so erhaltene MUTTERLIEBE die gerade in den ersten 3-4 Jahren besonders wichtig ist und mit gar nichts aufzurechnen ist, schon gar nicht mit Geld, Geld, Geld.

„Was ein Kleinkind die ersten vier Jahre bei seiner Mutter lernt,
kann ihm später keine UNI der Welt mehr ersetzen“
Eine Lebens-Weisheit aus China, von Konfuzius

Eine grössere Wertschätzung der Mutter die ersten 4 Jahre gibt es gar nicht. Sehr schade finde ich deshalb natürlich, dass die legitimen Interessen des KLEINKINDES nur wenige berücksichtigten. Die nötige Solidarität scheint auch nicht mehr zu funktionieren wie auch schon.
Meiner Auffassung der grösste Fehler der SVP-Familieninitiativ​e war aber, dass; nur ein gleich grosser Abzug, wie analog der seit 2011 bereits bestehenden Abzug für FREMDBETREUUNG, verlangt worden ist. Dies wohl aus Angst, die wirklichen Kosten zu benennen, konsequent sich auch dafür argumentativ einzusetzen, nämlich dass anderorts diese Milliarden z.B. bei der falschen Entwicklungshilfe, bei der Durchsetzung des Dublin- & Schengenabkommens, wo bei dieser Mrd. CHF Misswirtschaft im Immigrantenunwesen 3-4 Mrd CHF jährlich mit etwas Konsequenz leicht eingespart werden können. So aber haben von den ca. 70 % bereits profitierenden Zweitverdienern wohl - unsolidarisch mit den selbstbetreuenden Müttern - sicher konsequent NEIN gestimmt, womit ich diese Abstimmungsniederlage​ primär auch erkläre.

Schade für die jetzt verpasste Chance, unsere Familien ohne weitere Diskrimination alle gleich finanziell etwas zu entlasten in diesem Lande, weil die Familien sind unsere Zukunft.
Ihre diversen falschen Behauptungen, Herr Levrat, finde ich deshalb sehr bedauerlich, den jungen selbstbetreuenden Müttern bis 3-4 Jahre, & ihren Kleinkindern gegenüber.



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44%
(16 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2013

@ Ch. Levrat, SP-Parteipräsident,

Sie machten folgende Falschbehauptungen;

"Wir stimmen aber noch weniger über Steuerabzüge ab für alle Familien, wo die Frau nicht arbeitet. Nein, nur für die gut situierten unter diesen."

1. Sie behaupten also, dass eine Mutter die ihr Kind zu Hause selber betreut, n i c h t s arbeitet, womit Sie jede Mutter beleidigen. Ferner können Sie sich also gar nicht vorstellen, dass es auch noch junge Familien gibt, wo die Mutter ihr Kind noch selber betreut und der Mann nur ca. 4'500 bis 4'800.00 nach Hause bringt, was sicher nicht als "reich" bezeichnet werden kann. Diese Heimbetreuungsfamilie​n schränken sich zwangsläufig so sehr ein, aus Freude & LIEBE zu ihrem Kinde tun sie es jedoch gerne. Ja davon gibt es in der Schweiz noch Viele, sie sind die Zukunft unseres (noch) schönen Landes, die ihre SP-Partei ( leider auch die Grünen, die CVP & die FDP) jetzt völlig im Stich lassen.
Herr Levrat ihre Behauptung es betreffe nur reiche Familien, ist leider Gottes reine Demagogie. Zudem versuchen Sie nur den Neid zu schüren, das finde ich verwerflich, denn;

Neid & Missgunst ist der Ursprung jeden Uebels in der Welt.

2. Sie behaupten weiter;

"Bei dreiviertel aller Familien arbeiten beide Elternteile. Diese würden gar nichts erhalten."
Eine weitere Falschbehauptung, weil diese erhalten seit 2011 bereits ca. CHF 10'100.00 Steuerabzüge.

3. "Alle Familien die keine Bundessteuern zahlen profitieren auch nichts."
Wieder falsch, also wiederum reine Demagogie,
denn bei den Gemeinde & Kantonssteuern können sie selbstverständlich ganz klar bei einem JA dann einen Steuerabzug zukünftig vornehmen.

4. "All das wäre finanziert vom Staat durch die Steuerzahlenden. Die Steuerausfälle werden auf 1,4 Mrd. Franken geschätzt."
Eine weitere,
den Souverän & Stimmbürger/Innen irreführende, demagogische Falschbehauptung,
denn die Kantone haben ja wie gesagt eine eigene Steuerhoheit und bestimmen die Höhe der Abzüge selber, folglich auch nur ein guter Wahrsager die Kosten vorauszusagen in der Lage wäre. Die Vorlage kann sogar Kostenneutral umgesetzt werden.

5. Das Einzig was ich als Parteiloser in Ihren Voten richtig finde ist, dass diese Initiative aber Kosten verursachen wird. Diese Kosten sind aber bei unseren jungen Familien sehr sinnvoll & zukunftsträchtig eingesetzt, wo jeder Franken 10 zurück bringt, wobei die erhaltene MUTTERLIEBE die ersten 3 Jahre mit gar nichts aufzurechnen ist, weil immateriell. Diese Kosten betragen nur ca. 1/3 der Kosten von 2011, wo Sie und die SP den Fremdbetreuungsabzug vehement guthiessen, gleichzeitig bedenkenlos den Kleinkindern die ersten 3 Jahre die LIEBE, Nestwärme & Geborgenheit der Mütter raubten. Ja Hr. Levrat, daraus resultieren zukünftige xxx-Mrd. CHF Folgeschäden infolge stark auffälliger Kinder, die dann ihre Klientele „Soziologen, Psychologen, Psychiater aufwändig wieder auszubügeln haben.
Einsparungen wegen der Kostenbremse ist z.B. bei der Entwicklungshilfe erforderlich, weil z.B. einfach Mrd. CHF nach Afrika geschüttet werden, die von der oberen Schicht abgesaugt werden, aber rein gar nichts UNTEN beim darbenden Volk landet. Demokratische Strukturen exportieren, wäre gescheiter, und für diese Menschen segensreicher, dann bräuchten diese auch Europa als Armutsflüchtliche & Drogen-Dealer (98,5 % aus Nigeria mit der reichsten Afrikanerin mit 7.3 Mia. US-$ Vermögen) zu überschwemmen;

htt​p://www.rp-online.de/​panorama/ausland/in-a​frika-gibt-es-55-mill​iardaere-aid-1.373136​2

Diese wirklich Reichen „Herrschaften“ Herr Levrat unterstützen Sie aber energisch mit ihrer BR Sommaruga noch, obwohl Letztere, würde sie die rechtskräftig verurteilten schwer Kriminellen Ausländer endlich ausschaffen, neben weiterem menschlichem Leid infolge weitere möglichen Straftaten gut 3-4 Mrd. CHF alleine so ein können, unter Durchsetzung unseres direktdemokratischen Rechtsstaates. Das schafft sie aber seit gut 3 Jahren einfach nicht. Sie & ihre SP-Partei strafen & diskriminieren also viel lieber die jungen Familien mit Heimbetreuung in der Schweiz, das habe ich z.K. genommen Da auch viele Ausländerinnen in der Schweiz leben, diskriminieren Sie auch diese, was mich doch sehr erstaunt. Wo ist den die „soziale Ader“ der SP nur geblieben ? Dominiert nur noch der Neid ?
Ich persönlich profitiere ja auch nicht von dieser Initiative, dennoch bin ich ein fester Verfechter für ein JA, es gibt ja noch zum Glück in der Schweiz das immer wieder gelebte Solidaritätsprinzip, was in diesem Falle auch ALLE Singles betrifft, wo viele auch trotzdem Ja stimmen werden, obwohl auch sie selber nicht profitieren können, ausser dass die Kinder andere ihnen später mal die AHV & die Rente bezahlt durch ihrer Hände Arbeit.

6. Also Solidarität mit unseren Familien mit Heimbetreuung, damit möglichst viele Kinder in Geborgenheit & LIEBE mindestens die ersten 3 Jahre bei ihrer eigenen Mutter aufwachsen können. Sie verdienen unsere finanzielle Unterstützung, weil sie durch die Kinder mit Heimbetreuung ja selber auch vorbildlich auf viel materielles verzichten & so unsere Gesellschaft am LEBEN erhalten.

Ich bin überzeugt, das der Schweizer Souverän am Sonntag die richtige Entscheidung trifft wie folgt;

1. Familieninitiative; JA

2. 1 : 12; NEIN (1 : 21 wäre vernünftiger, Kommunismus ist vorbei)

3. Autobahnvignette; NEIN (150 % Aufschlag ist Wucher, Geld ist ja genug da für
Bahnanschlüsse in Italien & Deutschland zu bezahlen.

7.

**​*
Was ein Kleinkind die ersten vier Jahre bei seiner Mutter lernt,
kann später keine Universität der Welt ihm mehr ersetzen.

***
Ein​ Kind ohne Mutter ist eine Blume ohne Regen.
aus Indien

***
Ist eine Mutter noch so arm,
so gibt sie ihrem Kinde warm.
Deutsches Sprichwort



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32%
(25 Stimmen)
Robert Mannes sagte November 2013

Mit den seltsamen Argumenten der Gegnern könnte zur folgenden Logik kommen:
wenn die welche ständig, seit Jahren an der selben Betätigung nachgehen, schreiben mehr arbeiten würden oder weniger vom Staat leben, welch haufen Steuergelder wir dann hätten, auch um diese Familieninitiative zu finanzieren. Doch weil sie damit nicht aufhören können gäbe es eben keine Möglichkeit Familieninitiative zu finanzieren. Ist natürlich Unsinn

"In der öffentlichen Diskussion rund um die Familieninitiative schlägt derzeit die Stunde der Technokraten, Kampagnenjournalisten​ und politischen Neider. Vor lauter Zahlenakrobatik, Anti-SVP-Reflexen und steuertechnischer Prinzipienreiterei geht der Blick auf das eigentliche Anliegen der Initiative mehr und mehr verloren: die Wertschätzung der Familie - in welcher Form auch immer-, der Verzicht auf die Diskriminierung bestimmter Familienmodelle und die steuerliche Entlastung aller Familien mit Kindern."

http://​www.svp.ch/g3.cms/s_p​age/80730/s_name/news​schlagzeile/newsContr​actor_id/0/newsID/383​2/newsContractor_year​/2013


Schade zeichnen sich die Linke als Ausländerfeindlich aus. Denn es ist gerade von Mitbürgern mit ausländischen Wurzen ein oft gewähltes Lebensmodell, Einverdienerfamilien.​ Und diese wollen Linke weiter benachteiligen. Ja meinen sogar diese würden dann "Herdprämien" kassieren, wie Menschen 2. Klasse bezeichnen sie diese.

Schlimm sind dann auch gewisse Unwissenheit bei Linksaussen-Befürwort​er. Welche meinen Eltern können ihre Kinder an der Kasse mit Cumulus stillen. Auch dies ist natürlich nicht wahr.

Sagen wir ja zu Familien, Ja zur Gleichbehandlung.

​ja zur Familieninitiative


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59%
(27 Stimmen)
Stefan Pfister sagte November 2013

Das seltsame Argument der Befürworter geht so: In der Zeit, in der Mütter ihre Kinder selber betreuen, hätten sie arbeiten und Geld verdienen oder ihrem Hobby nachgehen können. SIe vezichten darauf und sollen deshalb einen Steuer-Abzug bekommen, um das Kinderbetreuen und den Arbeitsverzicht wertzuschätzen.

Mit derselben Logik könnten wir Kommentatoren hier einen Steuerabzug verlangen.
In der Zeit, in der wir alle hier schreiben, könnten wir ja auch arbeiten und Geld verdienen. Oder unseren Hobbys nachgehen. Wir engagieren uns politisch und verzichten während dieser Zeit auf Einnahmen und/oder Hobby. Man soll dieses politische Engagement doch bitte wertschätzen und uns allen Steuerabzüge gewähren! Denn was ist eine Demokratie ohne politisch engagierte Bürger!


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35%
(26 Stimmen)
Robert Mannes sagte November 2013

ganz ohne Smilie. Eher beängstigend wie Linksaussen wieder mal keine Antwort auf ihre Einträge erträgt, löscht und wieder vorne reinsetzen muss und Linksaussen welche bei der kommunistischen 1:12 Initiative Parteibashing böse finden, weil es nur um die Initiative geht, kommen in der Not hier bei Familieninititive mit SVP-Bashing weil Argumenteli fehlen. Dabei hat -wenn wir schon beim Thema sind SVP genau recht. Auch was die Mitte-Links Propaganda der Staatsmedien, Regierungsräte etc. angeht.

"In der öffentlichen Diskussion rund um die Familieninitiative schlägt derzeit die Stunde der Technokraten, Kampagnenjournalisten​ und politischen Neider. Vor lauter Zahlenakrobatik, Anti-SVP-Reflexen und steuertechnischer Prinzipienreiterei geht der Blick auf das eigentliche Anliegen der Initiative mehr und mehr verloren: die Wertschätzung der Familie - in welcher Form auch immer-, der Verzicht auf die Diskriminierung bestimmter Familienmodelle und die steuerliche Entlastung aller Familien mit Kindern."

http://​www.svp.ch/g3.cms/s_p​age/80730/s_name/news​schlagzeile/newsContr​actor_id/0/newsID/383​2/newsContractor_year​/2013

ja zur Familieninitiative


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40%
(20 Stimmen)
Hans Knall sagte November 2013

Verschiedene Kommentatoren versuchen hier den Eindruck zu erwecken, es gehe bei dieser Abstimmung darum, die SVP zu wählen oder die SVP-Wähler zu bevorteilen. So ist es aber nicht!


Es geht darum, die willkürliche und ideologiebasierte Saatslenkung hin zu einer Bevorzugung der familien-externen Kinderbetreuung zu unterbinden. Die meisten SVP-Wähler stehen bei dieser Abstimmung für die Verteidigung der Familie ein und sehen sie nicht als Möglichkeit sich selber finanzielle Vorteile zu verschaffen.

Sie sind Verteidiger der Familie die aus Vater, Mutter und Kindern besteht und die mit ihrer freiheitlichen Selbstverantwortung auch bei der Erziehung des eigenen Nachwuchses in erster Linie die Urzelle der Schweizerischen Demokratie darstellt.



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54%
(35 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2013

Herr Ch. Levrat, SP-Parteipräsident

Mein Vater, Bauernsohn, hat als einfacher Arbeiter 7 (sieben) Kinder als Alleinverdiener grossgezogen, ich selber habe drei Söhne als Alleinverdiener grossgezogen, man muss nur zu Gunsten der Kinder halt auf das Eine & das Andere verzichten, dann funktioniert das sehr gut, ohne dass man „reich“ ist. Wir alle hatte eine schöne, gemeinsame Kindheit, dafür bin ich meinen Eltern für immer sehr dankbar, habe Ihnen i.d. Sache ja dann auch nachgeeifert. Später hatte ich einen eigenen Betrieb geführt mit Angestellten als Selbständigerwerbende​r (ohne GmbH oder AG) weil ich die Konsequenzen & Risiken meines unternehmerischen Handelns schlussendlich auch konsequent als Mann selber tragen wollte, und auch weil ich vom Erfolg 100 % überzeugt war. Der sehr gute Erfolg ist dann auch schnell eingetroffen, wobei ich sehr viel von meinem Vater gelernt hatte, gerade was den Umgang mit Mitmenschen betrifft. Mein Vater sagte z.B., "wer sich die Suppe einbrockt, löffelt sie danach auch selber aus, Punkt", ja wo er Recht hatte, hatte er doch Recht. Er war streng, aber überhaupt nicht lesegewandt, nur später fand ich dasselbe sinngemäss bei einem weisen gr. Philosophen wie folgt wieder; „Liebe bedingt Strenge“, oder „was man sät, wird man ernten“. Solches lernt man aber in einer Krippe Heute sicher nicht mehr, darum das Chaos später auch i.d. Familien und an den Arbeitsstellen (Jugendarbeitslosigke​it in Basel z.B. 8 %) oder sind die nur so "verbäbelet" & verweichlicht, dass viele dem sehr strengen Arbeitsalltag Heute gar nicht mehr gewachsen sind. Da setzt die SP/Grünen auch völlig falsche Anreize, indem z.B. ein junger "Sozialbezüger" von z.B. 19 Jahren 3 x schon mehr „Kohle“ nach Hause trägt ohne das Geringste dafür zu tun, als z.B. ein Lehrling, der sich echt bemüht, aus seinem Leben etwas sinnvolles zu machen. Einfach die Fortsetzung von der Kohle auf die Hand von Papa ohne jede Gegenleistung von Arbeit oder Hilfestellung ?.

Und, ja Herr Levrat, als Eigenständiger bekam ich nicht mal die Kinderzulagen für unsere drei Kinder, all die Jahre nie, aber ein Angestellter CEO mit einem Gehalt von 1-60 Mio. bekam & bekommt noch Heute diese Kinderzulagen. Finden Sie das gerecht oder gar sozial ? Warum nicht endliche ALLE gleichbehandeln (Angestelltle & Sellbständigerwerbend​e) bis ca. 150‘000.00 Kinderzulagen ? Ich finde ab 150'000.00 Einkommen sollte man auch den Angestellten die Kinderzulagen plafonieren, resp. ganz streichen, darunter dann etwas mehr bezahlen. Machen Sie in Bern jetzt lieber mal diese Ungerechtigkeiten in Ordnung, und unterlassen Sie bitte derart demagogischen, falschen Unterstellungen wie; "ungerechtfertigte Bereicherung auf dem Buckel der Familien". Mein Vater war nicht reich in ihrem Sinne und hätte wohl so einen Steuerabzug sehr gut gebrauchen können, oder höhere Kinderzulagen. Ca. 29 % der Familien betreuen ihre Kleinkinder ja auch Heute noch selber zu Hause, diese Familien diskreditieren Sie, was ich sehr schade finde. Die Frauen sollen Heute ausserhalb arbeiten & sich verwirklichen können, aber warum jungen Müttern denn nicht bis zum 3. Lebensjahr des Kindes z.B. endlich einen Mutterlohnersatz bezahlen ?
Es geht hier schliesslich um die Babys und Kleinkinder, nicht immer nur ausschliesslich um das Geld, denn ein Kleinkind sollte doch noch die Geborgenheit & Liebe seiner eigenen Mutter in einem wohlhabenden, zivilisierten Land erfahren dürfen.
Ist dies nicht mehr der Fall bei einer Gleichbehandlung, fährt unsere Gesellschaft in die Grube.

"Was ein Kind die ersten 4 Jahre bei seiner Mutter lernt,
kann später keine Universität der Welt ihm mehr ersetzen."

Konfuz​ius, vor 5000 Jahren

Darum sage ich JA zur Familieninitiative,

weil es nicht nur um „Abzüge“ geht, sondern dass die Kleinkinder von Ihren Eltern die wesentlichen Grundlagenauch für ein verantwortungsvolles & eigenständiges Leben vermittelt bekommen.
Das ist ein unersetzlich wichtiges Gut, wovon in den meisten Publikationen, vor allem der Parteien, wenn überhaupt, viel zu selten die Rede ist als Argument, was sehr bedauerlich ist.



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46%
(37 Stimmen)
* * sagte November 2013

Für mich sind diese Demagogen nicht massgebend, ich stimme Ja.


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41%
(39 Stimmen)
Robert Mannes sagte November 2013

Ich stelle mir grad vor für alle welche die optischen und finanziellen Voraussetzungen mitbringen und eine Familie gründen können, wenn die keine Grosi mehr haben. Ob die dann tatsächlich nicht mal begreifen, dass es noch mehr Verwandte, Bekannte gibt.

Ja, ich denke schon, dass die es wissen, welche es wissen müssen.

Und diese Leute können -WÄHREND ARBEITSZEIT- ihr Kind diesen Verwandten zur Betreuung überlassen. Und müssen ebenso von Abzügen profitieren

Zitat Stefan Pfister:
"Ich stelle mir gerade die Verkäuferin vor, die mit dem Kind im Arm die Kunden bedient. Oder die Kassiererin: "39.50. Moment, muss kurz stillen. Haben Sie Cumulus?" "

Der denkt tatsächlich Frauen nehmen Kinder zum Arbeitsplatz mit um sie dann an der Kasse zu stillen.

Ich stelle mir grad so vor wie da ein Grüner bei der Kasse steht und verwundert die Kassierin fragt: "wo ist denn das Baby zum stillen, ich weiss nämlich nicht dass Kinder welche noch gestillt werden Mama nicht arbeiten geht. Ist das Baby vielleicht bei Herr Cumulus?"

Ich geh davon aus, dass die Mehrheit rational genug überlegt. Und wenn sie die Voraussetzungen (Finanziell, Optisch, Geistig) dann auch mitbringen eine Familie gründen zu können und wollen, dass sie gleiche Rechte haben möchten.

Natürlich​ schafft diese Familieninitiative auch für Doppelverdiener gleiche Rechte, wenn sie die Betreuung Privat organisieren.


Da​rum JA zur Familieninitiative



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41%
(41 Stimmen)
Robert Mannes sagte November 2013

Da sagt doch tatsächlich einer der Initiativ-Gegner weil Finanzdirektoren Nein sagen soll man Nein sagen. Na nach diesem Argument MÜSSEN wir dann laut dem also Nein sagen zu 1:12. Weil dort sagen Finanzdirektoren von Rechts BIS LINKS Nein.


Was dort sinnvoll ist, hier natürlich nicht.

Die Linken im Parlament verschwendet soviel Steuergeld -u.a. für eigene Spesen- und nun sollen Familien in der Schweiz darum nicht gleich behandelt werden?

JA zur Familie, Ja zur Familieninitiative


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35%
(31 Stimmen)
Paulsen Jens sagte November 2013

Mit Steuerabzügen fördert man prinzipiell diejenigen, welche viel Steuern bezahlen. Das sind die, welche (nach "Steueroptimierung"​) viel Einkommen haben.
Will man das?
Gemäss dem Grundsatz "Wer hat, dem wird gegeben" ?
Bundesrat Willi Ritschard: Nur die Reichen können sich einen armen Staat leisten.

Wer gezielt fördern möchte, der schafft passende und bezahlbare Infrastrukturen für die Zielgruppe und macht nicht Steuergeschenke an irgendwen, bloss weil der etwas nicht tut.

Warum eigentlich soll ich Geld oder Steuergeschenke bekommen, wenn ich etwas nicht tue? Wer Kinder hat, bekommt doch schon jetzt Kindergeld und Steuerabzug. Mir nützt nur das Kindergeld etwas, denn wenn meine Frau zu Hause bliebe, müsste ich sowieso keine Bundessteuer mehr bezahlen - was nützt mit dann ein Rabatt auf nichts?

Die Annahme dieser Initiative wäre wieder einmal eine wunderbare Gelegenheit, um ein finanzielles Eigentor zu schiessen. Wie neulich die Senkung der Motorfahrzeugsteuern im Kanton Bern, wo jetzt als Folge der Finanzklemme Schulen reduziert und die Krankenkassenbeiträge​ gesenkt werden müssen. Warum ähnliche Folgen nicht eintreten werden, wenn man weitere Steuergeschenke macht, ist nicht einzusehen.

Nun will ausgerechnet die SVP Gelder verteilen, die gar nicht vorhanden sind, obwohl sie genau das immer ihren politischen Gegnern vorwirft. Die Initiative passt auch wunderbar zum abgegriffenen Schlagwort "Mehr Freiheit, weniger Staat".

Hier wird versucht, die Wähler mit ihren eigenen Steuergeldern zu bestechen!

Das 3K-Frauenmodell (Kinder, Küche, Kirche) ist seit etwa 50 Jahren überholt. Frauen nehmen am Berufsleben teil; die Wirtschaft kann darauf nicht verzichten und wenn sie es doch täte wäre das dumm.
Offenbar will die SVP, dass gut ausgebildete Frauen zu Hause bleiben und statt dessen noch mehr Leute aus dem Ausland kommen, um diese Arbeitsplätze zu besetzen?





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38%
(37 Stimmen)
Bea Habegger sagte November 2013

JA zur Familien Initiative
Linke Berner Willkür lässt einmal mehr grüssen:

Keine willkürlichen Steuergeschenke an Studenten und Arbeitslose!

http:​//www.bernerzeitung.c​h/region/bern/Fuer-St​adtberner-Eltern-gibt​-es-KitaGutscheine-zu​-Weihnachten/story/25​119958

Für Stadtberner Eltern gibt es Kita-Gutscheine zu Weihnachten


Es ist so weit: Die vom Stadtberner Stimmvolk geforderten Kita-Gutscheine werden ab dem 1.Januar 2014 eingeführt. Der Gemeinderat will die Gutscheine bis Weihnachten an die Eltern verschicken.




Teilzitat: Wer Gutscheine will, muss in der Stadt Bern wohnen – und: Eine Erwerbstätigkeit von mindestens zehn Prozent wird vorausgesetzt, doch auch wer eine anerkannte Ausbildung oder ein Studium absolviert sowie beim RAV angemeldete Arbeitslose auf Stellensuche sind bezugsberechtigt.



Familieninitiative Ja


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58%
(43 Stimmen)
Stefan Pfister sagte November 2013

Die Finanzdirektoren vonlinks bis rechts sind sich einig:

"Die Finanzdirektorenkonfe​renz lehnt die Volksinitiative ab*, weil sie...
- eine steuerliche Gleichbehandlung anzustreben vorgibt, aber tatsächlich neue Ungerechtigkeiten schafft;
- über das Steuersystem familienpolitische Zielsetzungen verfolgt;
- zu erheblichen Einnahmeausfällen führen könnte"


*einsti​mmig!


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34%
(32 Stimmen)
Robert Mannes sagte November 2013

Da behauptet doch tatsächlich ein Initiativgegner, Frau Widmer-Schlumpf hätte die 1,4 Milliarden Steuerausfälle nicht frei erfunden!

Als könne man VORHER schon genau festlegen, was wo fehlen wird. Was Linke übrigens bei der 1:12 für sich reklamieren. Aber die Linke Widersprüchlichkeit ist hier nicht das Thema
Ich hoffe, dass die Mehrheit der Bevölkerung sich vor dem Abstimmen mit dem gesunden Menschenverstand befasst.

Wie schon erwähnt, alles versuchen die Gegner von Familien um ein Nein zu suggerieren. Aktuell wieder die Steuern.

Wir zahlen für Entwicklungshilfe 11 Milliarden Steuern, für Atomausstieg schätzungsweise 150 Milliarden.

Dann hören wir mit diesen 2 unsinnigen Geschäften auf, dann gibts genügend Steuergelder für Familien IN DER SCHWEIZ.

Ach ja wir wissen auch nicht wieviel Steuern unsere linken Spesenritter verbraten. Denn die weigern sich dies kontrollieren, ausrechnen zu lassen.

http://www​.parlament.ch/afs/dat​a/d/bericht/2009/d_be​richt_n_k11_0_2009041​8_0_20091106.htm



Auch dort liesse sich gut Steuergelder sparen, um sie für Familien in der Schweiz zu investieren.

Ja zur Familieninitiativ


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62%
(37 Stimmen)
Stefan Pfister sagte November 2013

Da behauptet doch tatsächlich ein Initiativbefürworter,​ Frau Widmer hätte die 1,4 Milliarden Steuerausfälle nur erfunden!

Ich hoffe, dass die Mehrheit der Bevölkerung sich vor dem Abstimmen informiert.

Die Finanzdirektoren haben diese Ausfälle berechnet:
http://www.fdk-cdf.​ch/131008_familienvi_​mk_ph_def_d.pdf



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