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Unser CO2-Ausstoss wird so nur wenig verkleinert

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85% des welt­weit stark wach­sen­den Ener­gie­ver­brauchs wird durch fos­sile Brenn­stoffe ab­ge­deckt. Die er­neu­er­ba­ren Ener­gien und die Kern­ener­gie kön­nen ins­ge­samt nur 15% bei­tra­gen. So­lange es eine grosse Zahl von Mit­menschen gibt, die glau­ben, man könne gleich­zei­tig die Kern­ener­gie-­Nut­zu​ng ab­schal­ten und mit den er­neu­er­ba­ren Ener­gien so­wohl den Kern­ener­gie­bei­tra​g er­set­zen wie auch die 85% fos­sile Ener­gie­ver­sor­gung​ ab­lö­sen, haben wir nicht die ge­ringste Chan­ce, den CO2-Aus­stoss wirk­sam zu re­du­zie­ren.

Um die Nutzung der erneuerbaren Energien zu erhöhen, braucht es kreatives Denken und die Bereitschaft möglichst vieler Menschen, falls nötig ein bisschen tiefer in die Tasche zu greifen. Zudem wäre die Entwicklung von "grünem Öl" zur billigen Speicherung von zeitweise anfallenden Stromüberschüssen sehr nützlich. Bei der Kernenergienutzung ist die Entwicklung von neuen Reaktoren der 4. Generation zur weiteren Nutzung der erst zu 5% verbrauchten und deshalb stark strahlenden Brennstäbe dringend.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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25%
(4 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor einem Tag

Weltweit sind 790 Großkohlekraftwerke geplant, 491 befinden sich im Bau.

Aber Hauptsache die Spesen der Klimakonferenzteilneh​mer sind grosszügig, die Steuerzahler freuen sich die Spesenreiter zu finanzieren.

Ein grosses Polittheater ist das !


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33%
(6 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 2 Tagen

Die neuen Zahlen zum CO2-Ausstoss zeigen dramatisches: Noch nie wurde so viel Kohlendioxid produziert

https:/​/www.tagblatt.ch/lebe​n/die-neuen-zahlen-zu​m-co2-ausstoss-zeigen​-dramatisches-noch-ni​e-wurde-so-viel-kohle​ndioxid-produziert-ld​.1076452

Demnach brachten diese CO2 Zertifikate also nicht den gewünschten Erfolg und sind nur an Investment, nicht an Umweltschutz gekoppelt!

Auch bei den "Alternativen" sieht es nicht so rosig aus, die Herstellung immer wieder neuer, angeblich umweltfreundlicherer,​ energiesparender Geräte und Fahrzeuge braucht Ressourcen und Energie schon bei der Herstellung und bei der Entsorgung (wie es so schön heisst, früher nannte man das wegwerfen) entstehen schwer abbaubare Abfälle:

Eine schwedische Studie befeuert die Diskussion um die Umweltverträglich der Elektromobilität. Angeblich fallen bei der Produktion der Akkus so hohe CO2-Emissionen an, dass ein Auto mit Verbrennungsmotor vergleichsweise sauber scheint. Doch es ist wesentlich komplizierter - was wiederum auch für die Diskussion um den Dieselmotor gilt.

https://www.​mobilegeeks.de/artike​l/umweltsau-elektromo​bilaet-akkus-co2/

​Wenn saubere Energie schmutzig wird: Das Beispiel Kenia
https://www.bo​ell.de/de/2017/06/14/​when-clean-energy-get​s-dirty-experiences-k​enya

Und eben, man sollte sich fragen, ob nicht vermehrt über den bereits vor 30 Jahren entwickelten Wasserstoffmotor geredet werden sollte.




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73%
(11 Stimmen)
Dany Schweizer sagte Vor 5 Tagen

Das ist wie mit der Einführung der Computer. Damals hat man den Computer hochgelobt, dass nun die Papierlose Zeit komme. Sie kam.... die Zeit.... aber nicht Papierlos, wie angekündigt.

Heute​ wird mit Computer ein vielfaches an Papier gedruckt, was man früher vor Computer nicht gemacht hat. Denn damals musste man jedes Papier mit der Hand/Maschine schreiben. Heute bekommt man ein Mail und 100te drucken es aus.

Oder die ganzen Lieferpapierberge die heute entstehen, weil unbedingt jedes einzele Teil auf das Papier gedruckt werden muss. Der Lieferant druckt 10 Seiten aus, der Transporteur scannt diese ein für den Transport, druckt das ganze erneut in 2facher ausführung aus für die Auslieferung. Der Empfänger scannt das wieder ein, wirft das Papier weg oder legt es auf den Haufen.

Aus 1 Lieferschein wurden 1 Lieferpapier mit 10 Scheinen, die dann 2 oder 3 Fach gedruckt werden für den Transport....

Der Papierverbrauch steigt seit Jahrzehnten.... und das mit der Voraussage, dass der Computer nun das Papierlose Büro einläute. Davon sind wir noch weit entfernt.

So ist es mit allen Neuerungen. Sie werden offziell immer einfacher, aber mit immer noch mehr Resourcenverbrauch. Nur damit wir angebl. noch sicherer und informierten sind.

Die Motoren werden immer sparsamer, dafür die Motorengrössen immer grösser. Der Verbrauch sinkt nicht mehrklich je Fahrzeug. Dito hat man früher in der Region gearbeitet, dafür fahren wir heute x-Km. Ergo steigt der pro Kopf verbrauch immer mehr an. Trotz immer sparsameren Motoren.

So ist nun halt unsere Wirtschaft.... die immer bestrebt ist, nicht zu sparen (sondern nur davon zu reden).

Umweltschu​tz, weniger Verbrauch fängt im Kopf an und in regionaler Vermarktung. Heute müssen wir unbedingt nach D fahren für den Einkauf, ist billiger, sagt man. Dafür können wir uns dann wiederum einen grösseren Motor leisten, um wiederum gleichviel zu verbrauchen wie vor 20 Jahre.


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78%
(9 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 5 Tagen

Das Milliardengeschäft mit dem Abgashandel

Etwa zwei Drittel der CO2-Zertifikate werden an Börsen gehandelt, zum Tagespreis oder auf Termin. Emissionsrechte sind damit Spekulationsobjekte - wie Schweinebäuche, Aktien oder Öl. Kraftwerksbetreiber und Stahlkonzerne handeln mit ihnen, aber eben auch Hedgefonds und Investmentbanken. Weltweit werden jährlich Emissionsrechte für 144 Milliarden Dollar umgesetzt. 90 Prozent des Börsenhandels kontrolliert die US-Terminbörse ICE über ihre Tochterunternehmen European Climate Exchange in London und Chicago Climate Exchange.

ICE wiederum ist fest in der Hand der großen US-Investmentbanken wie Morgan Stanley und Goldman Sachs sowie riesiger amerikanischer Vermögensverwalter, darunter T. Rowe Price, BlackRock und State Street. Goldman Sachs, Morgan Stanley und JP Morgan handeln zudem an den ICE-Tochterbörsen mit Emissionsrechten. Die US-Finanzinstitutione​n verdienen somit gut an Europas CO2-Zertifikaten. Andererseits weigern sich die USA aber bis heute, einen verbindlichen Emissionshandel einzuführen - auch auf Druck einflussreicher Kohle-Großkonzerne wie Peabody und Arch Coal.

https://www.​handelsblatt.com/fina​nzen/anlagestrategie/​zertifikate/nachricht​en/emissionszertifika​te-das-milliardengesc​haeft-mit-dem-abgasha​ndel-seite-2/3531832-​2.html?ticket=ST-3544​512-SEMqWU1qlCfZ5HMqe​n0c-ap4




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78%
(9 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 5 Tagen

Mit dem CO2 hat man sich mit mikroskopischem Detailblick ein Feindbild geschaffen, welches von allen anderen Umweltsünden ablenkt oder sogar ablenken soll?
Was ist mit denn bei den mit Schweröl betriebenen Containerschiffen, welche dank dem Globalisierungswahn Waren um die ganze Welt herum karren?
Der Kabarettist Franz Hohler brachte es in den 80er Jahren auf den Punkt, der Text lautete etwa so: "Kartoffeln zum Waschen nach Polen, zum Schälen nach Italien, zum Schneiden nach Frankreich, zum Verpacken nach Deutschland" Wie viele Kontinente, Länder hat ein Produkt wohl schon hinter sich, bis es zur Ladentheke ankommt? Es muss halt im günstigsten Land produziert werden, der viel gelobte, heilige Wettbewerb will es so.

Was ist mit dem Flugverkehr, wo viele heute damit nicht nur in die Ferien fliegen, sondern auch übers Wochenende damit verreisen, dazu noch zu Dumpingpreisen? Womöglich subventioniert?
Was ist mit all den fragwürdigen (eigentlich überflüssigen) mit Benzinmotoren oder mit Strom betriebenen Geräten wie Laubbläser, Gartengeräte, Haushaltgeräte etc.? Früher machte man vieles noch von Hand, heute treibt man dafür als Ersatz Sport bis zur Erschöpfung.

Was ist mit dem Abholzen der Regenwälder?
Was mit der Verschmutzung der Meere, welche als Müllkippe benutzt wird?
Was mit den Bergen Elektroschrott, die immer grösser werden, da die Produkte immer kurzlebiger?
Was mit den Atomtests?
Was mit den in Kriegen eingesetzten Uranwaffen und Chemiewaffen?

Aber​ zum Glück haben wir ja das 1 A Problem, das allergrößte Umweltproblem überhaupt: Das böse CO2 !
Wo wir noch in der Schule lernten, das Zeugs bräuchten die Pflanzen für ihr Wachstum und wandeln es dann in Sauerstoff um.

Natürlich ist CO2 schön genau messbar, und man braucht auch z.B in der Wirtschaft nicht viel zu ändern, da und dort ein paar Grenzwerte etwas enger setzen, ein paar Klima Computermodelle entwickeln, Rest schön weitermachen wie bisher.
Kurzlebige Produkte erzeugen, Wegwerfprodukte, Hauptsache die Wirtschaft läuft, die Arbeitnehmer haben ihre glorifizierte Arbeit und ihr Einkommen, die Aktionäre und Börsenteilnehmer ihre Gewinne.
Dumm nur, dass die Natur und Physik kein Geld kennt, die Rohstoffe gehen eines Tages unweigerlich zu Ende, im Gegensatz zum theoretisch unbegrenzt herstellbaren Geld, bestehend aus bedrucktem Papier und zum grössten Teil sogar nur aus nackten Zahlen in der Buchhaltung.

Und natürlich darf auch bei CO2 das Geld nicht fehlen, dafür gibts ja CO Zertifikate.
Aber wohin fliesst dieses Geld?




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20%
(10 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 5 Tagen

"(...) Bei der Kernenergienutzung ist die Entwicklung von neuen Reaktoren der 4. Generation zur weiteren Nutzung der erst zu 5% verbrauchten und deshalb stark strahlenden Brennstäbe dringend."

Trittst​ im Morgenrot daher, seh ich dich im Strahlenmeer, dich, du hochgefährlicher Zündler ...




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80%
(10 Stimmen)
ueli hofer sagte Vor 6 Tagen

Atomkraftwerk der 4. Generation ist dringend.
Nach Expertenmeinung wird die Nutzung erst in10 bis 12 Jahren möglich sein.
Was tun, bis es soweit ist?

Zudem ist es höchst ungewiss, dass die Forschung, Entwicklung und schliesslich der Bau eines solchen Werkes in der Schweiz politisch überhaupt möglich ist.
Immerhin sind die Tage der Umweltministerin gezählt.

Die Luft in der Schweiz ist noch zu gut, um dem Volk ein neues AKW zu bauen.
Und es braucht noch viele ergebnislose Umweltkonferenzen.
D​a werden grosse Reden geschwungen,
Verträg​e unterzeichnet, die nie eingehalten werden,
Da wird viel und fein gegessen, viel getrunken und in Luxushotels logiert.
Zum Schluss steht man ein zum Fototermin.
Das Ergebnis erinnert an die Konfirmationsfotos von annodazumal.
Alle lächeln freundlich in die Kamera und strahlen eine grenzenlose Glückseligkeit aus.
Schon wird das nächste Treffen vereinbart.
Die Steuerzahler vernehmen zu Hause am TV, dass die Gespräche konstruktiv verliefen...

Verlo​gene Umweltpolitik.



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