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Viertelstundentakt statt 11 Milliarden für grössere Bahnhöfe

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Die Bahnhöfe der SBB stos­sen zu­neh­mend an ihre Kapazitätsgrenzen, wie in ihrem so­eben veröffentlichten Jah­res­be­richt zu lesen ist. Weil ein- bis zwei­mal pro Stunde Mas­sen von Rei­sen­den die Bahnk­no­ten­punkte ver­stop­fen, will die SBB diese nun für 11 Mil­li­ar­den aus­bau­en.

Viele Bahnhöfe müssen an immer längere Züge angepasst werden. Macht das Sinn? Nein – und es gibt eine besser Lösung. Eine echte Verflüssigung des Systems bringt der Viertelstundentakt.

 Die FDP hat bereits im Februar 2013 mit dem Positionspapier „Mobilität so gut wie eine Schweizer Uhr" die rasche Einführung eines Viertelstundentakts auf den Intercity-Verbindunge​n der West-Ost-Achse gefordert. Die Aufenthaltszeit in den Bahnhöfen würde reduziert, kürzere Züge kämen zum Einsatz, die Umsteigewege würden kürzer, das Umsteigen angenehmer.

 Statt wie bisher nur auf Taktspitzen ausgerichtet, würden mit einem Viertelstundentakt Reisende und Züge die Bahnhöfe über die ganze Stunde verteilt nutzen. Somit kann auf milliardenteure Ausbauten der Bahnhöfe verzichtet werden.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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(2 Stimmen)
Alex Müller sagte June 2015

Die SBB ist Weltspitze. Als der praktische Taktfahrplan eingerichtet wurde und mit den S-Bahnen ganz neue Streckenführungen und Fahrpläne möglich wurden, haben das sowohl die Arbeitnehmer, wie auch die Firmen gescheit zu nutzen gewusst. Firmen sind umgezogen. Arbeitnehmer kommen in einer vernünftigen Zeit an Arbeitsorte oder Schulen, was vorher gar nicht möglich war. > Das ist ein Erfolgsmodell! Und - darum gibt es so viele Benutzer.
Eine Begrenzung gibt es aber auch hier (wie auf den Strassen). Nämlich die Grösse der Schweiz. Und innerhalb dieser Geleisekilometer können nicht unbegrenzt mehr Züge laufen gelassen werden. Auch das Strassennetz kann nicht auf Spitzenzeiten (Pfingsten, Ferienbeginn, Skiwochenende) ausgebaut werden. Dafür haben wir gar nicht genügend Land.
Es wäre also auch daran zu denken - eben nicht alle Firmen - wie Banken, Versicherungen- in Zürich anzusiedeln. Denn es ist mit der Elektronik nicht mehr wichtig, wo ein Mensch am Computer sitzt. (Beispiel: Olten liegt mitten in der Schweiz. dort hätte es viele leerstehende Firmen- Gebäude, für den die Ansiedelung von Arbeitsplätzen. Und notabene viel billiger zu haben als in Zürich ein m2 Arbeitsfläche im Zentrum kostet. Die Pendler dorthin hätten nicht viel länger von Zürich, Basel und Bern. Als in Zürich von Schwamendingen nach Wolishofen.


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(7 Stimmen)
Michael Schütz sagte April 2015

Ja Herr Huber richtig
Die FDP (bzw. deren Mitglieder) ist (sind) doch nur daran intressiert, billige teils unterqualfizierte Angestellte im Ausland zu holen und gleichzeitig mehr Kunden zu haben.

Das da aber Meschen kommen die auch eine Infrastruktur brauchen, Strassen, Bahnhöfe, Schulhäuser, Spitäler, Polizei, Feuerwehr, Trinkwasser, Abfallentsorgung und, und, und....haben die Herren mit den glänzenden Titeln und bei den blumigen Worten vergessen (wollen).
(Oder wie war das mit der "Ventilklausel" )

Wer A sagt muss auch B sagen, lautet eine alte Volksweisheit. So bauen wir hat für 11 Milliarden Bahhöfe dann für 500 Milliarden Spitäler 100 Milliarden Spitäler. Aber bitte ohne zu muksen Herr Hutter


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30%
(10 Stimmen)
Lars von Lima sagte April 2015

Herr Pfsiter, Sie befürworten also weiter die >80000 Menscheneinwanderung pro Jahr in die Schweiz?

Geklagt wird nicht, aber abgestimmt wurde per MEI. Bitte Volksverdikte akzeptieren und nicht wieder auf 'die anderen sind Schuld Klagen' verweisen. Herr Graf lässt KO grüssen.


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40%
(10 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte April 2015

Wir könnten doch in Brüssel ein Bettelgesuch stellen. 11 Mio. für den Infrastruturbau, für die PFZ! Oder wir lassen im 2015 einfach keinen mehr nach Zürich, alle nach Bern oder St.Gallen oder ins Schächental, halt dahin, wo's noch Platz in den Zügen hat! Oder wir bauen doch noch eine Metro, gegen aben hat's ja noch Platz genug, nur Kosten tut uns das genauso und für wenn machen wir es? Herr und Frau Schweizer? Nein für Herrn ROI und seine Freizugezogegenperson​en samt Kind und Kegel.


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44%
(9 Stimmen)
Lars von Lima sagte April 2015

Und wieder hat die SBB Probleme mit Schienen, wie heute berichtet wurde....


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73%
(11 Stimmen)
Emil Huber sagte April 2015

"Die Bahnhöfe der SBB stos­sen zu­neh­mend an ihre Kapazitätsgrenzen"
"​Weil ein- bis zwei­mal pro Stunde Mas­sen von Rei­sen­den die Bahnk­no­ten­punkte ver­stop­fen"

Ja, welche eine erstaunliche Erkenntnis!
War nicht eine der Parteien die FDP, welche vor der Ecopop Initiative meinte, es hätten in der CH noch ein paar weitere Millionen Menschen Platz wenn man verdichtet baut?

Scheinbar gibt es also doch ein paar winzige, strukturelle Problemchen, wenn die Schweiz immer noch dichter besiedelt wird. Wer hätte das gedacht?
Ironie aus.
Ob ein Viertelstundentakt mit verdichtetem Schienennetz zu erreichen ist?
Das ganze ist vor allem in den Städten schon am Anschlag. Immer mehr Züge und immer schneller, Unfälle wenn nicht gar Katastrophen könnten mehr vorkommen, da das Timing der Züge immer genauer werden muss damit es nicht zu Kollisionen kommt, auch die Infrastruktur im Bereich der Sicherheit muss dann angepasst werden und das kostet.



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55%
(11 Stimmen)
Dany Schweizer sagte April 2015

Herr Hutter

Idee sicherlich gut, aber viertelstunden-Takt ist auf viele Strecken gar nicht möglich auf den meistens schon voll ausgelasteten Gleisen.

Das Problem, dass man 11 Mrd investiert liegt nicht daran, dass das sein müsste, sondern daran, dass man das Geld einfach hat und bekommt. Unter anderem auch dank dem sog. ÖV-Fond der mit Biegen und Brechen eingeführt werden musste. Das selbe wird mit dem Strassen-Fond passieren.

Also...​. wenn Sie ein Viertelstundentakt möchten, braucht es ein "Tram-System", das getrennt von Schnellzugsystem abgekoppelt ist. Alles andere Funktioniert nicht. S-Bahn und Interregio und Interzüge auf gleichem Gleis? 3 Verschiedene Geschwindigkeiten auf einem Gleis? Das ist genauso wie auf der Autobahn, solange man nicht erkennen will, dass wir heute rund 5 verschiedene Geschwindigekeiten haben auf der Autobahn und daher Stau, wird sich nichts ändern (Warum 5? 80km LKW und Anhängerfahrzeuge, 100 Busse, 120 Autos, Schleicher und auch Schnellfahrer) - Es gibt nur zwei Lösungen, welche schlussendlich zu einem Verkehrsfluss führen, Geschwindigkeiten trennen oder eine Einheitsgeschwindigke​it wie z.B. in der USA. Auf allen Verkehrsreichen Strecken 80 oder 100 für ALLE. Keine Unterschiede mehr nach Fahrzeugtypen, denn auch LKW sind heute mit derartigen Sicherheitsystemen versehen, welche teilweise nicht mal im PW verbaut sind.Die Erneuerungsrate von LKW's und Bussen ist massiv höher als die der PW's - auch die Kontrollen der Fahrezeuge. LKW's und Busse MFK jedes Jahr, PW's vielleicht alle 3 Jahre.

Mit den heutigen 3 Geschwindigkeiten auf den Gleisen wird man auch auf dem Gleis Stau haben. Also was ist nun billiger? Alle Züge auf gleiche Geschwindigkeit? Die heutigen Gleise mit der heutigen Auslastung nutzen, oder neue Gleise bauen? Und somit dann auch neue Bahnhöfe?

Wir sind am Anschlag im ÖV zu Spitzenzeiten und das muss man sich mal eingestehen. Das hat aber nichts mit der Infrastruktur zu tun, sondern mit den Menschenmassen die bewegt werden müssen. Und solange wir uns vorschreiben lassen wollen wieviele Menschen wir hier haben wollen oder können, werden auch diese 11 Mrd nicht reichen.

Vorschlage: Alle Firmen die Mitarbeiter aus dem Ausland rekrutieren sollen diesen ÖV-Fond füllen, damit die Massen bewegt werden können. Oder ohne auf die Mitarbeiter zu schauen.... alle Interfirmen die immer mehr Zentralisieren um angeblich billiger Produzieren zu können, damit der Cashflow weiter steigt und die Aktionäre profitieren, sollen diese Infrastruktur bezahlen. Und sicher nicht immer der "kleine Bürger" der "verurteilt" wird sich immer weiter weg den Job zu "holen" weil man sein Job wegrationalisiert um erneut den Aktionären zu gefallen.


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(9 Stimmen)
Jürg Wolfensperger sagte April 2015

...also,was man so liest,geht es wohl in die Richtung,das Bahnhöfe in erster Linie auch Immobilien sind.Immobilien sind im Moment ausserordentlich attraktiv.Wenn sich über den Gleisen dann noch teure Wohnungen bzw. sich lukrative Verwaltungs-Büros "einnisten" werfen die für die SBB hohe Gewinne ab.
Sooo schlecht ist auch wieder nicht!Der Viertelstunden-Takt kommt bei den S-Bahnen wohl vor den langen Zugstrecken.Vergessen​ darf man dabei aber nicht,dass das eine weitere enorme Personal-Aufstockung mit sich bringt!Es müssen neue Lokomotiv-Führer ausgebildet werden.Zusätzliches Sicherheit-Leute braucht es auch.Also nur mit flächendeckendem Viertelstunden-Takt sind die Transport-Probleme nicht unbedingt gelöst.Wegen dem zusätzlichen,enormen Personal-Aufwand,wird​ sich das Bahnfahren weiter verteuern.Das wiederum könnte dann wieder etliche davon abhalten,sich der Eisenbahn zuzuwenden...!!Von den leer fahrenden Zügen,zwischen der Rush-hour Zeiten gar nicht zu reden.Damit könnte das Ganze mit gut rentierenden Immobilien durchaus etwas "abgefedert".
Mein Ratschlag "nüme nöd gschprängt..!!..aber gäng hü..!!"


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