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Wachstum im Freiamt bringt neue Herausforderungen

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Heute leben rund 625‘000 Men­schen im Kan­ton Aar­gau – Ten­denz stark stei­gend. Glaubt man der Bevölkerungsprognose dürften in 20 Jah­ren rund 200‘000 Men­schen älter als 65 Jahre im Kan­ton le­ben. Dies ent­spricht einer Ver­dop­pe­lung der heu­ti­gen Zahl und stellt den Kan­ton vor grosse Her­aus­for­de­run­ge​n. Die Be­zirke Muri und Brem­gar­ten mit einem Fünftel der Bevölkerung des Kan­tons und dem grössten Bevölkerungswachstum im ers­ten Halb­jahr 2012 sind von die­sen Ent­wick­lun­gen stark be­trof­fen. Eine mo­de­rate Wachs­tumss­tra­te­gi​e sowie eine um­sich­tige Al­ters­po­li­tik sind daher für den Aar­gau - ins­be­son­dere für das Frei­amt – von gros­ser Be­deu­tung.

Durch die Alterung der Bevölkerung steigt der Bedarf nach Wohnraum für Seniorinnen und Senioren. Diese Bevölkerungsgruppe möchte verständlicherweise - wie ich auch - möglichst lange unabhängig leben. Alters- und Pflegeheime sind nur ein Teil der Wahrheit und alternative Wohnformen gefragt. Durch ein Alterszentrum betriebene Pflegewohngruppen erfüllen den Anspruch nach Unabhängigkeit. Ohne auf Dienstleistungen aus Alters- und Pflegeheimen verzichten zu müssen, wird den Seniorinnen und Senioren so ein Leben mit sozialen Kontakten und vertrauter Umgebung in ihrem Dorf ermöglicht. Aber auch für die Gemeinden sind diese Wohnformen interessant, bleibt doch Steuersubstrat erhalten.

 

Damit das Freiamt attraktiv bleibt, ist frühzeitig die Wachstumsstrategie mit der Alterspolitik abzustimmen. So ist sichergestellt, dass uns das Wachstum nicht zum Verhängnis wird.


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