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Wahltaktik und KK Prämien

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Wahltaktik und KK Prämien

Gesundheitsko​sten und kein Ende. Vor den Wahlen verkünden verschiedene Parteien, dass sie die Gesundheitskosten in den Griff bekommen wollen und ein Patentrezept hätten-

 

Parteien, die dieses Thema als Projekt um Wählerstimmen zu erhalten aufarbeiten, reden vor allem über  die Prämien und die Patienten.

 

Einige wollen einen Teil  der Prämien über  die Steuern bezahlen. Andere wollen , dass für Patienten gewisse medizinische Angebote  nicht mehr bezahlt werden. Andere wollen den Selbstbehalt erhöhen, usw.

 

Ideen von Parteien:

 

KK wechseln

weniger zum Arzt gehen

eigene Franchise erhöhen

Arztwahl einschränken

usw.

All​​es Ideen, die den Patienten oder die Bürger (Steuern) in die Pflicht nimmt. Schwierig wird es, wenn jemand eine Krankheit hat, die länger dauert. 

 

  • Beim Wechsel der KK fallen dann eventuell die Zusatzleistungen weg oder werden massiv eingeschränkt durch Vorbehalte.

 

  • Mensche​​n über 65 können die KK wechseln verlieren aber sicher die Zusatzleistungen.

 

  • H​​öhere Franchise lohnt sich nur, wenn man nicht krank ist.

 

  • Ältere Menschen brauchen in den Regel den Arzt und Medikamente mehr als früher. (ich habe über 45 Jahre die KK nur bezahlt und nicht gebraucht, jetzt im Alter brauche ich sie mehr.

 

Die Prämien steigen und viele können sie nicht mehr bezahlen. Die AHV wird dann eventuell über die EL zur Kasse gebeten. Jene die in jungen Jahren gespart haben und sich Eigentum kauften, sind nun doppelt bestraft. Sie haben zwar die Hypotheken abgebaut und bezahlen weniger, müssen aber mehr Steuern bezahlen, wegen Eigenmietwert.

Auf EL müssen sie wegen Eigentum verzichten. man müsste den jungen Menschen sagen, spart nicht, der Staat bestraft Euch nachher. 

 

Die Parteien reden am Problem vorbei:

 

Es geht nicht um die Prämien „senken“ durch Manipulation. Diese Manipulationen dauern nur kurz. Es ginge darum im Gesundheitswesen zu sparen.

 

Die Schweiz hat nach den USA die höchsten Gesundheiskosten:

Die​​ Medikamente sind die teuersten, vor allem auch Generika.

Die Schweiz bezahlt Medikamente auch für andere Länder. Wenn die Pharmaindustrie behauptet, dass sie diese Preise brauchen, dann ist es so dass wir Schweizer den EU-Ländern einen Beitrag an EU- Medikamente zahlen.Pharmalobby in der Schweiz ist gross und stark.

 

Die KK- Direktoren und KK- Kader hat möchte Löhne, Die Direktoren bis zu 3x Bundesratsgehalt.Die KK lobby ist auch stark, dazu gehörte BR Cassis.

 

Die Apotheken verlangen zu viel. Die Onlineapotheken geben auf verordnete Medikamente bis zu 12 % Rabatt und verlangen keine Medikamenten- und Bezugscheck. Zudem ist der Versand gratis.

 

Die Aufenthaltsdauer im Spital ist prozentual höher als in anderen Ländern. Zum Teil wesentliche Unterschiede ohne Qualitätsverlust.

 

D​​as Zusammenlegen von Spitäler kostet mehr als man meint, Grossbetrieb sind schwieriger zu managen und kosten zu viel bei der Administration.

Die Löhne der Chefärzte sind viel höher als in den Nachbarländern. Ein Abwander, wie immer wieder behauptet wird, ist kaum denkbar.

 

Die Preise der Spezialärzte sind im Vergleich mit den Hausärzten viel zu hoch.

Die Aertze sollten die Pflicht haben Patienten, die von Arzt zu Arzt wandern, zu  melden.

usw.

Also statt Wahltaktik  (10% KK Prämien auf Lohn berechnet) besser wäre die Gesundheitskosten wirklich anzugehen. Da wäre  SP BR Berset gefragt.

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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63%
(16 Stimmen)
Emil Huber sagte June 2019

Herr Jossi: "Auf EL müssen sie wegen Eigentum verzichten"

Stimmt​ so nicht ganz:
Bei der Berechnung von Ergänzungsleistungen wird für ein selber bewohntes Haus ein Freibetrag von 112'500 Franken berücksichtigt.

ht​tps://www.beobachter.​ch/geld/ahviv/erganzu​ngsleistungen-zustupf​-trotz-vermogen




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65%
(20 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte June 2019

@ Herr Jossi Otto

Gehe mit Ihren gut monierten Ausführungen einig.

Auffallend ist doch, dass Frau Ex-SP-Bundesrätin Dreyfuss schon vor Jahrzehnten damals schon als Wahlversprechen ausgegeben hat, dass sie die Kranken-Kosten spürbar verringern werde, wenn man sie wähle. Sie ist leider auch grandios gescheiter, auch weil es zu viel Widerstand von Seiten der Ärzte und der gross verdienenden Pharmaindustrie gab, noch gibt. Genau diese SP aber macht heute wiederum die fast genau gleiche Schein-Werbung.

St​ichwort der Basler Fasnacht-Gliggä a dere Fasnacht 2019
"EWIGI OPTI - MISCHTE"

ISCH LÄTZ RÄCHT ODER'S GEEGETAIL WOOR?

Das was dä Titel doo umschrybt isch,
was am Schluss no ibryg blybt
wenn eine vo de grosse Sieche,
verspräche duet, was sii denn mieche,
wenn die Glaine sii dien WÄÄLE:
iir grieget ALLES, kaim wird ebbis fääle,
saage sy mit der Hand am Härz
und d'Auge liege himmelwärts.
Noo der Waal mien sii uff Frooge denn sage,
alles syg e bitzeli glooge !





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19%
(16 Stimmen)
Georg Bender sagte June 2019

Herr Otto Jossi

Im Einklang mit der Funktion des Schuldengeldumlagevol​umens, sind wir keine Zahler, sondern legen das Geld einfach um! Es fällt kein Geld vom Himmel.
Wiese die Kosten sind doch Erträge und werden aus dem Volumen in Umlage absorbiert. Die Frager stellt sich nur, ob der Preis des Warenkorbes zur Abdeckung der ordentlichen Bedürfnisse, mit der Kaufkraft abgedeckt wird. Geld ist Planwirtschaft!



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