Sicherheit, Kriminalität > Kriege, Konflikte,

Wann wachen wir auf?

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Wann wachen wir auf?

Kürzlich habe ich hier darauf hingewiesen, dass die US Marine in der Ukraine, am Schwarzen Meer, 300 km von der Krim entfernt,  eine Marinebasis baut. Eine weitere, kriegstreibende Provokation. Einer gestern von mir nicht nachprüfbaren Meldung im Internet konnte man entnehmen, dass die schwedischen Behörden nächstens 4.7 Millionen Haushalten ein Merkblatt über das Verhalten im Krieg abgeben werden. 

Schon Anfang 2016 meinte Generalmajor Anders Brännstrom, der Oberbefehls-haber der schwedischen Streitkräfte in einem damals veröffentlichten Dokument wörtlich:Durch das derzeitige globale Umfeld und die von Politikern getroffenen strategischen Entscheidungen kommen wir zum Schluss, dass wir in ein paar Jahren im Kriegszustand sein werden."

Er ist nicht alleine. Norwegens Armeechef Odin Johannessen meinte Anfang Februar 2016 in einem Vortrag vor der Militärischen Gesellschaft Oslo nach Hinweisen auf Spannungsherde:Ich glaube, wir müssen bereit sein zu kämpfen: mit Worten, Handlungen und nötigenfalls mit Waffen ...Europa kann nicht länger erwarten, in Frieden zu leben“.

Beide sind sicher keine Kriegshetzer.

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]

100%
(4 Stimmen)
Alex Müller sagte Vor 28 Tagen




Es gibt leider - scheinbar nie enden wollende - Krisenzustände. Manchmal leicht aufflammend aber politisch noch ungelöst. Dazu zähle ich die Teilung Zyperns, Nordirland, Sprachenstreit in Belgien, Erneutes politisches Getöse zwischen einigen Balkanländern, welche bei der Aufarbeitung in Anschuldigungen stecken bleiben, Nord- und Südkorea, Srilanka (Tamilen und Singalesen). Indien und Pakistan, Ungelöster Syrienkrieg. Kurden zwischen Türkei, Pakistan und Syrien. Noch keine Stabilität in Lybien, Ich sehe auch keine Ende des IS, Er wurde doch nicht besiegt. Man war froh, wenn sie einfach etwas weiter wegzogen. Aber sie sind noch vorhanden. Afghanistan ist ein nicht gelöster Dauerbrenner.
Die neue Oesterreichische Regierung möchte im Südtirol den schon lange beigelegten Konflikt wieder anheizen, indem sie den früheren Oesterreichern einen Pass anbieten wollen. Was für ein Affront gegen Italien. Dabei hat das Südtirol durch die Vermittlung der UNO (angeregt von Kreisky) einen Sonderstatus in Italien erhalten, was ihnen ermöglichte, - unabhängig von Roms Verwaltung - zu wirtschaftlichem Erfolg zu gelangen (Weinbau, Obstbau, Verkehr, Winter-und Sommer- Tourismus. Universitäten ,Kunst, Volkschulbildung. Einzigartig ist das System des Parlaments in Bozen. Bei jeder Geburt eines Kindes wird die Mutterprache der Familie erhoben. Diese Zahl ergibt den Schlüssel für die Verteilung von Italienisch- und Deutschsprachigen Parlamentssitzen.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



75%
(4 Stimmen)
Giorgio Plaz sagte Vor 30 Tagen

Viele Leute aus der Bevölkerung sehen die Entwicklungen bereits heute kritisch, finde ich.
Bloss einige der grossen Medien schlafen noch etwas, oder berichten meist aus US amerikanischer Regierungsperspektive​ (Beispiel: SF und die meisten grösseren Zeitungen der Schweiz)

Wer sich für Dialoge über die Ost-West Problematik interessiert:
Eine Empfehlung eines ehemaligen US Politikers. Auf englisch halt, Zitat:

American Committee for East-West Accord

Dear readers: A number of you have asked about a reliable website with information about US/Russian relations. I recommend this one: https://eastwestaccor​d.com


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



73%
(11 Stimmen)
Ernst Jacob sagte Vor 30 Tagen

> Wann wachen wir auf?

Wofür denn, es braucht doch keine mentale Mobilmachung, nur um festzustellen, dass, zumindest im südlichen und südöstlichen Umfeld von Europa seit Längerem schon eine Art Ausnahme-Zustand existiert, und halt gelegentlich auch kriegerische Ereignisse stattfinden.

Die Industrie boomt jedenfalls noch, und sogar wie selten zuvor. Und nicht zuletzt deshalb, weil nach jedem Krieg irgendwann und irgendwo wieder investiert werden muss, und davon profitiert die Wirtschaft, speziell in den Ländern, die jeweils von diesen Kriegen verschont blieben.

Aber Ihrem Bild nach gehören Sie doch auch zu Denen, die sich noch gut daran erinnern, dass unsere Eltern, und so auch wir, es waren, denen es deswegen besser ging, als je einer Generation zuvor. Aber wir gehörten ja auch zu Denen, die damals die quadratischen Wolldecken-Teile lismeten, damit die armen Ungaren nicht allzusehr zu frieren hatten, als sie von den bösen Russen zum Verblieb in der internationalen sozialistisichen Arbeiter und Bauern-Kultur mit etwas Waffengewalt angehalten wurden.

Und auch die 217 Viernamesen-Flüchtlin​ge haben wir reingelassen, oder so ungefähr, als die Kommunisten damals gen Süden zogen, um den BöFei zum Teufel zu jagen.

Und heute hocken die Kommunisten je bereits in Berlin, und bestimmen mit, wie politisch Rechte im Land zu denken hätten, damit man sie noch als demokratisch tolerierbar akzeptieren könne. Und die Ami's sind ja dann von selber gegangen, als sie auch noch miterleben mussten, dass die Tochter einer Professoren-Familie, die damals gen Osten zog, weil das dortige Regime menschenfreundlicher sei, dann auch noch Chef-Telegirl im Westen wurde. Und hätte die CSU damals lauter darüber geschimpft, ich wette, auch die CSU wäre von der Liste der deutsch demokratisch zugelassenen Parteien gestrichen würden.

Aber es geht ja auch anders, als mit Krieg, Deutschland hat auch das bewiesen. Man lernte ja, die besten Maschinen zu bauen, und die besten Fahrzeuge, denn sonst wäre man ja damals nicht einmal bis nach Stalingrad gekommen. Und heute nutzt man die Erfahrung, um damit auch die besten Autos zu bauen. Und die Politik, die lügt sich dann halt auch manchmal etwas vor, es braucht ja auch manchmal etwas Toleranz und Lockerheit, und solange man ja auch noch Kohlekraftwerke betreibt, kommt es auf den Dieselausstoss ja wirklich nicht so sehr drauf an.

Und Europa geht es auch gut, wenn es Deutschland gut geht. Und solange es Deutschland gut geht. Und Deutschland geht es wahrscheinlich am Besten, wenn gar niemand mehr regiert, so wie im Moment. Die Börse wenigstens reagiert ja nicht darauf, und der Euro erholt sich sogar noch. Und solange sich die Politiker|innen dort bekriegen, und keine Regierung fertig bringen, machen sie sonst nichts, und so auch nichts kaputt.

Das Einzige, was uns doch wirklich fehlt, sind Visionen. Wir werden nur noch mit Tatsachen konfrontiert, und Fakten, die schon nur noch zu Re-Aktionen führen, aber von einer Richtung oder gar Vision ist weit und breit nichts (mehr) zu sehen oder zu hören. Und jetzt will der Bundesrat ja auch neues Geld, und als Grund nimmt man den seit Jahrzehnten schon überfälligen Strassenbau. Aber man betont auch, dass nur ein Teil dieses Geldes in die Strassen fliessen solle, weil man jetzt schon weiss, dass uns die Einwanderer-Problemat​ik noch ungeheure Summen kosten werden.

Und die vielleicht noch 2 Millionen RICHTIGE Schweizer|INNEN, die demnächst wahrscheinlich die Medienverstaatlichung​ um jeden Preis neu festschreiben möchten, weil Radio und TV offenbar fast die einzige noch verbliebene Möglichkeit sei, sich noch irgendwie als Angehörige einer Kultur und Nation fühlen zu können. Sogar Linksextreme im Land reden ja plötzlich wieder über Dinge wie Nation, Heimat, Kultur, Religion, wie es kein Rechter besser tun könnte. Plötzlich wollen alle wieder richtige Schweizer|innen sein, und Gutes bewahren, und die Traditionen pflegen, und vor ganz kurzer Zeit noch taten sowas doch nur die rechtsextreme Spinner und sonstige Nazis...

Wir haben uns auseinander gelebt. Oder besser, wir waren ja gar nie ein Volk. Die Mägenwiler waren katholisch, und die Othmissinger reformiert. Dafür hatten wir ein paar katholische und stündeler Familien, die Mägenwiler aber nur einen Reformierten.
Leute,​ die sich doch vor nicht allzulanger Zeit bei Wohlenschwil noch die Schädel einschlugen, wegen einem Herrgott, der ja damals offenbar schon nichts dagegen hatte, dass man es tat.

Solange es verschiedene Götter gibt, gibt es auch Kriege. Und dabei spielt es auch keine Rolle, wie weit entwickelt eine Gesellschaft ist, im Krieg werden wie alle wieder zu instinkt- und trieb-gesteuerten Lebewesen, ob wir es wollen oder nicht.
Es ist die Wiederholung des ewig schon Gleichen, und es wird sich solange wiederholen, bis eine breit angewandte Gentechnik es ermöglicht, dem Menschen einige verbliebene Gene unschädlich zu machen, oder zumindest so umzuprogrammieren, dass er keinen Schaden mehr anrichten kann.

Die Vorbereitungen dazu laufen ja bereits auf Hochtouren. Und es ist nur noch eine Frage der Zeit, denn schafft man es nicht, in wenigen Jahren schon, werden uns irgendwann schlichtweg die Mittel fehlen, die ständig 'abhängigere' Gesellschaft überhaupt noch im Griff zu haben. Aber vorderhand machen sie ja alle noch freiwillig mit, und zahlen sogar auch noch dafür. Mit der richtigen Werbung also, und progressiv medial unterstützt, ist der allergrösste Teil mit Sicherheit sogar noch Fan davon, zu den 'Gechipten' zu gehören. Gesicht und Körperteile befinden sich ja bereits im Apple Archive, und wohl anderswo auch, und alle klatschen, und sind froh.

Und sie reden vom Aufwachen. Daran ist aber kein Mensch interessiert, die gelebte Realität ist ja längst schon nicht mehr geil. Und da ändert auch weder Bär, noch Luchs, und auch kein Wolf mehr etwas daran. Und auch kein Elektroauto, es ist einfach so.

Das Beste daraus machen, muss die Devise sein. Dann kommt man wenigstens weiter. So weit vielleicht, dass man irgendwann irgendwohin gehen kann, wo das Alles noch nicht so ist, oder dann zumindest bereits vorbei. Uns aber steht es erst noch bevor, in seiner vollen Gänze. Und ob mit oder ohne Krieg, es wird sich trotzdem Alles ändern. Nicht erst in hundert Jahren, dann ist es längst schon wieder vorbei.

Meine ich wenigstens, wenn auch immer unkorrigiert.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?