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Warum ich die Familieninitiative unterstütze - 4 Fragen

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Frau Riklin, die Familieninitiative der CVP soll allen Familien zu Gute kommen. Können Sie die Vorlage ganz kurz erläutern? 

Die Familieninitiative will die Kinder- und Ausbildungszulagen auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene von der Steuer befreien, damit sie den Familien voll und ganz zugute kommen und deren Kaufkraft verbessern. Um wieviel Geld geht es dabei? Bei drei Kindern handelt es sich um steuerfreie Beträge von 7200 – max 9000 Franken pro Jahr. Pro memoria: für die Weiterbildung darf eine einzige Person 12‘000 Franken abziehen, für die ausserfamiliäre Kinderbetreuung können max. 10‘100 Franken pro Kind abgezogen werden. Es kann nicht der Sinn der zweckbestimmten Zulagen für Kinder- und Ausbildungszulagen sein, dass die Arbeitgeber die Familien mit einer Hand unterstützen und der Staat mit der andern Hand einen Teil dieses Geldes mittels Steuern gleich wieder einkassiert.

Frage 2: 

In der Schweiz kriegen alle Eltern pro Kind finanzielle Zulagen. Dieses Geld soll den Familienbudgets zu Gute kommen, muss aber trotzdem versteuert werden. Wieso soll dieses System nun geändert werden?

Bis anhin kommen die Familienzulagen einer Lohnerhöhung gleich, die ausschliesslich durch Elternschaft begründet wird. Dieser Lohnzuschlag ist fiskalisch von Bedeutung. Nur weil sie Kinder haben, rutschen Familien in eine höhere Steuerprogression und zahlen dadurch mehr Steuern. Damit kommt diese Unterstützung den Familien nur teilweise zugut, da durch die Besteuerung der Familienzulagen ein Teil des Geldes wieder in die Staatskassen fliesst

Frage 3:

Zahlreiche Beispiele anderer Länder und grosser Schweizer Städte zeigen: Familien werden mit konkreten Sachleistungen wie Krippenplätze, Tagesschulen und Betreuungsangebote in den Ferien gefördert. Wie soll die Familienpolitik der Schweiz der Zukunft aussehen und was sind Ihre konkreten politischen Forderungen? 

Diese Leistungen für die Familien sind nötig und richtig, denn Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Alle Unterstützungen für Familien mit Kindern, auch Einelternfamilien und Regenbogenfamilien, sind eine Investition in die Zukunft unseres Landes. Konkret fordern wir nebst der Steuerbefreiung der Familienzulagen auch, dass für Kinder keine Krankenkassenprämien bezahlt werden müssen und dass es bessere Rahmenbedingungen gibt für die Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung. Wir brauchen genügend Krippenplätze und Tagesschulen.

Frage 4

Die kantonalen Finanzdirektionen gehen von einem Steuerausfall in der Höhe von 767 Millionen Franken pro Jahr aus, sollte die CVP-Familieninitiativ​​e angenommen werden. 

a) Sollen die Kantone zur Kompensation bisherige Leistungen abbauen oder andere Steuern erhöhen? 

Die Mindereinnahmen werden teilweise durch einen höheren Konsum der Familien dank der verstärkten Kaufkraft wieder kompensiert. Eine bessere Kontrolle der nicht versteuerten Einkommen- und Vermögen, die zum Teil auf ausländischen Banken liegen, wird auch zu mehr Steuereinnahmen führen.

b) Die Finanzdirektoren fürchten zudem weitere Forderungen nach Steuerbefreiungen anderer Interessengruppen, sollte die Initiative der CVP angenommen werden. Ist an dieser Befürchtung etwas dran? 

Forderungen nach Steuererleichterungen​​ sind immer präsent, dies ändert sich nicht durch die Familieninitiative. Man muss sich zudem fragen, ob immer die Unternehmen oder nicht endlich auch mal die Familien profitieren sollen? Bereits ist eine dritte Unternehmenssteuerref​​orm geplant, die uns wieder Milliarden kosten wird. Die Schweiz soll nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Familien attraktiv bleiben. Kinder sind die beste Investition in die Zukunft.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(2 Stimmen)
Markus Brandt sagte March 2015


Mir war nie klar, weshalb ich die CVP-Familieninitiativ​​​​​​​​​​​​​​​​​​e unterstützen sollte, wo doch die CVP seinerzeit gegen die SVP-Familieninitiativ​​​​​​​​​​​​​​​​​​e war, obschon doch beide Vorlagen im Grunde genommen das selbe waren. Kann mir das einer erklären?


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78%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2015

Die Spiele sind entschieden! Die Stimmbürger haben die Taktik der Initianten durchschaut und gekontert!
Nun stehen die Politiker Rede und Antwort, die Einen lassen sich feiern die Anderen erklären die Niederlage! Dieses Theater ist einzig und alleine den Spielmöglichkeiten der kreierten Spielwiese "Substrat Erwerb/Wirtschaftslei​stung" geschuldet! Weitere Spielregel-Änderungen​ werden folgen! Wenn die Regeln einfach und transparent getroffen würden, wären nicht immer "Korrekturen" notwendig!
Reform des Substrat Erwerb ist das Gebot! Die Wirtschaft soll sich mit dem Staat, den Preis der Gemeinwohldienstleist​ungen (für ihre Bürger) auseinander setzen! Die Wirtschaftsleistung ist der einzig korrekte Parameter!
Die Arbeitnehmer vereinbaren mit ihrem Arbeitgeber den frei verfügbaren Tauschwert der Arbeit/Leistung! Matchentscheidend für den Lebensunterhalt! Mögliche Rückerstattungen der Bürger (Lenkung) müssen definiert werden!
Resultat: Transparenz = Freiheit (keine Verwirrspiele mehr)!


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80%
(5 Stimmen)
Paul Rohner sagte March 2015

Herzlichen Dank allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern die mit Ihrer JA oder NEIN Stimme an der CVP Familieninitiative teilgenommen haben. Einmal ist man bei den Gewinnern, das andere Mal bei den Verlierern, So ist dies in der demokratischen Schweiz.


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78%
(9 Stimmen)
Lars von Lima sagte March 2015

Die CVP INI ist nicht nur gescheitert, sie ist regelrecht versenkt worden. Eine sagenhafte Ausgangslage im Wahljahr 2015, Frau Nationalrat. Gratulation.


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14%
(7 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2015

Henry Ford 1863-1947 meinte: "Würden die Menschen verstehen wie unser Geldsystem funktioniert, wir hätten zeitnah eine Revolution"!

Diese​s nicht verstehen wollen, nutzen die Ökonomen und Politiker schamlos aus und führt zu ewigen „profilneurotischen“ Staatsquoten-Rückführ​ungs-Debatten (Steuern)!
Die völlig unnötige Menschenhetze, je nach politischer Gesinnung, ist m.E. ein schlimmer Nebeneffekt!

Ohne Schulden kein Geld = Geld kann immer gedruckt werden! Die Auswirkung auf den Tauschwert Arbeit/Leistung und Erzeugnis (Wirtschaftsleistung)​, ist einzig bei den Volkswirtschaftskrieg​en zu beachten! Wobei kein Land, Export zu seiner eigenen Bedürfnisabdeckung benötigt!

Das Geldsystem ist ein Perpetum Mobile, resp. ein "legalisiertes" Schneeballsystem, ob die Menschen es verstehen wollen oder eben nicht!
Satire: "Hätte Madoff vorher eine Bank gegründet, er stünde noch auf freiem Fuss, wäre sogar ein Starmanager?"
Das Bankensystem bewegt, dass von ihnen selbst aus dem Nichts geschaffene Geld (Kredite) mit dem Zentralbankgeld (Interbankkreditgesch​äft = Bankgiroguthaben wird hin und her geschoben)! Dieser unglaubliche Vorgang wird von den Gesetzeshütern toleriert (Schneeballsystem = Offizialdelikt?), führt aber zusammen mit Aufbewahrungswert und Marktpreisbewertung der Aktiven (Deckung des Geldes), anstatt Nachhaltigkeit, zu immer wiederkehrenden Krisen! Nicht die Schulden sind also das Problem, sondern die einseitige Geldverteilung auf eine dünne Oberschicht und Wirtschaft!

Das Staatsquoten-Rückführ​ung (nicht Bezahlung) Substrat Erwerb muss zwingend zwischen Staat und Wirtschaft (Preise) ausgehandelt und abgewickelt werden!

Der Arbeitnehmer, seinerseits, handelt den frei verfügbaren Geldtauschwert der Arbeit/Leistung mit dem Arbeitgeber, unter Kontrolle der Gewerkschaften, aus! Der Arbeitgeber stellt einzig und alleine den Arbeitsplatz nur solange zur Verfügung, als er rentiert! Er kommt weder für den Geldtauschwert Arbeit/Leistung auf, noch beteiligt er sich an den Sozialkosten!

Mit der Aufteilung auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer hat man bewusst den Geist der Menschen vernebelt um die Manipulationsspiele zu ermöglichen! Unglaublich aber wahr!


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89%
(9 Stimmen)
Stefan Pfister sagte March 2015

"Die Kantone müssen sparen – und streichen Unterstützungen bei den Krankenkassenprämien.​"

http://www.srf.c​h/news/schweiz/kanton​e-kuerzen-praemienver​billigungen

Ich gehe davon aus, dass sich das noch verschärfen würde bei einer Annahme der Initiative. Und diese negativen Folgen treffen dann die ärmere Hälfte der Familien stärker. Die Hälfte, die von der Initiative NICHT profitiert.


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63%
(8 Stimmen)
Thomas Niedermann sagte March 2015

in schöner Regelmässigkeit irgendwelche Familiengeschichte. Es ist halt Wahlkampf.

Die Reichen zahlen einen grossen Haufen, ein paar Prozent zahlen fast die ganze Buundessteuer, und immer wieder soll es noch mehr sein. Das soll dann irgendwie sozial sein.

Ja die Reichen müssen mehr zahlen - tun sich aber auch. Aber jeder in Bern erfindet wieder was, damit man einfach noch mehr bei den Vermögenden abzocken kann. Ja man kann das hämisch kommentieren - aber wir sind da nicht bei Map in China.

Viel besser ist es aber ein klades NEIN in die Urne zu legen - es kann nicht sein, dass die Staatsqupte immer weiter steigt.



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38%
(8 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2015

Als nächstes folgt die Heirats-Strafe- Profilierung - Initiative der CVP!
Die Wirtschaft ist für die Menschen! Die Lenkungen sind über den Preis zu gestalten resp. zu verordnen!

Eine weitere Spieltrieb-Aktion! Reformiert endlich das sog. Steuersystem für das Substrat Wirtschaftsleistung und pflügt die Spielwiese der Politiker um!
Der Rückführung - Anteil am Preis für die Gemeinwohldienstleist​ung (ist in der Wirtschaftsleistung eingespeist), sollte einzig zwischen Staat und Wirtschaft abgewickelt werden! Der Arbeitnehmer vereinbart mit dem Arbeitgeber den frei verfügbaren Geldtauschwert der Arbeit/Leistung!

D​ie Wirtschaftsleistung ist das Resultat des Tauschhandels und in diesem Wert sind sämtliche Wirtschaftsfaktoren eingespeist! Geld dreht sich im Kreise!

Wie viele völlig unnötige Sitzungen (Parlament etc.) könnten gestrichen werden und die Wichtigkeit der Politiker relativiert werden!


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78%
(9 Stimmen)
Paul Rohner sagte March 2015

NR Kathy Ricklin

Vernünfige​ Stimmbürger wissen genau, dass die CVP weiss wer bei Annahme provitiert und wer dann die Steuerausfälle bezahlt. Finden Sie dies wirklich christlich? Also ein klares NEIN zur Initiative.


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88%
(8 Stimmen)
Lars von Lima sagte March 2015

Wir sollten wir auch ein Auge auf die 'Familienfälle' werfen, die Frau Nationalrätin mit ihren Vorschlägen beglücken möchte und wie die Steuerausfälle 'kompensiert' werden sollen, sagt Frau Nationalrätin 'grosszügig' nicht.

Aber die Analyse, wer diese 'Familienfälle' sind, brächte vermutlich, ohne selbst Zahlen zu kennen, Erstaunliches an den Tag...

Ich hinterfrage sehr, ob die angeblich so freigesetzten Mittel, die Frau Nationalrätin als mehr 'Kaufkraft, dank eingesparter Steuern' definiert, wirklich nur für die betroffenen Kinder eingesetzt werden?! Sehr unwahrscheinlich.

​Indessen, wie hoch solche Steuerersparnisse bei den Betroffenen wirklich wären: darüber schweigt sich Frau Nationalrat ebenfalls aus.

Fakt dürfte sein: das ist von Kanton zu Kanton und von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Bei einer Familie mit 3 Kindern sprechen wir von ca. Fr. 200.- pro Monat und Kind, also Fr. 600.-, bezahlt von den Arbeitgebern, die mit solchen Zahlungen 'profitieren', wie Frau Nationalrätin meint? Ganz sicher nicht! Für Arbeitgeber sind bleiben das Ausgaben, sprich Kosten!

Einerlei, also Fr. 600 x 12 ergibt Fr. 7200.- pro Jahr. Rechnet man davon anteilig ca. 6% Steuern, ergäbe das rund Fr. 432 oder Fr. 36.- pro Monat, bei anteilig 8% Steuern wären das Fr. 576.- oder Fr. 48.- pro Monat.

Es sind aber gerade jene Familienfälle, die z. B. die Mietzinsreduktionen infolge Referenzzinsatzsenkun​gen im Mietwesen nicht beantragen und deshalb zuviel Miete bezahlen. Genau das beanstanden die Mieterverbände seit Jahren.

Es darf vermutet werden, dass in diesen Fällen bereits pro Monat Fr. 60-70 zuviel 'freiwillig' an Miete bezahlt wird.

Käme nun diese CVP Familien INI durch, müssten die Kantone die Steuerausfälle 'kompensieren', will heissen: die z. B. eingesparten Fr. 48.- pro Monat schmelzen durch Erhöhung von öffentlichen Gebühren und Fahrpreiserhöhungen wieder dahin. Ein schleichender, kaum überblickbarer Prozess!

Fazit:

Wie man es auch dreht und wendet, das ist ein Nullsummenspiel für die 'Beglückten', die von ihrem Glück kaum etwas haben,

aber ein Umverteilungsspiel mit einer verdeckten internen administrierten Umverteilungsteuerung​.

Das lehne ich ab, weil diese INI mehr als populistisch, gar hinterhältigen Charakter hat.


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86%
(7 Stimmen)
Peter Müller sagte March 2015

Warum jede Familieninitiative asozial ist.

Ich habe gerade vor wenigen Tagen die Steuern ausgefüllt und mit dem Kalkulator mal durchgerechnet wie viel Steuern ich dieses Jahr wieder zu viel bezahlen muss. Mir ist aufgefallen, dass Verheiratete einen anderen Tarif bezahlen müssen. Das hat mich verwundert, denn sollte nicht jeder vor dem Gesetz (Steuergesetzt) gleich sein?

Zum Ergebnis:
Ich alleinstehend bezahle ca. 7000.- Fr. Steuern,
wäre ich verheiratet, würde ich mit Frau bei gleichem gemeinsamen Einkommen 5000.- Fr bezahlen. Soviel zu Thema Heiratstrafe! 2 Menschen brauchen mehr Infrastruktur, wie ein Mensch, somit dürfte die Steuern hier höher sein als bei Alleinstehende.
Hätt​e ich dann auch noch 2 Kinder (Eigenbetreuung) müsste ich nur noch 2000.- Steuern bezahlen.

Also nochmals Alleinstehend 7000.- / Verheiratet 5000.- / mit 2 Kindern 2000.- Steuerbetrag 2015 in Luzern.
Das hat nichts mehr mir Familienunterstützung​ zu tun, sondern mit Wohlstandumverteilung​.

Was wäre in meinen Augen gerecht, wenn nur noch die Familien eine Unterstützung erhalten würden, die Ende Monat ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen könnten. Pauschal gesagt, Familien die ein Steuerbares Einkommen von 100'000.- überschreiten sollten nichts bekommen und gleich besteuert werden wie Alleinstehende oder Verheiratete Kinderlose.

Typ für alle Politiker, macht die Steuern gerecht oder freiwillig.


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0%
(12 Stimmen)
Jakob Speiser sagte March 2015

Seid ihr alle bereits deratige Sozi's, dass ihr nach dem almmächtigen Staat ruft für alles und jedes? Offenbar seid ihr, wie auch die erschreckende Mehrheit, auch Unwissend in dieser Materie.
Für diesmal gebe ich der CVP und frau Ricklin Recht ! Wer selbst Kinder hatte,weiss wie man finanziell und anderweitig eingeschränkt wird. Und: Ihr müsst wissen, dass die Kinderzulagen NICHT (!) vom Staat bezahlt werden, sondern von den Arbeitgebern, welche auf die jährlich ausbezahlte Lohnsumme rund 2 Prozent zusätzlich abliefern müssen (an die Famileinausgleichskas​se, welche dann den Leuten mit Kindern, egal ind welchem Betieb eben diese 250 Fr. ausbezahlt. Wieso soll nun dei Gemeinde, die Kirche, der Kanton und der Bund davon wioder 20 Prozent (oder bei den höheren Einkommen 35 Prozent, d.h. Grenzsteuersatz) gleich wieder abkassieren ? Es war nie deren Geld, und es treibt die Lohnkosten hoch, was noch mehr Betriebe ans Auslagern zwingt, d.h. in der Schweiz noch mehr Jobs verloren gehen. Was habt ihr nun davon ?
Dass die unteren Einkommen keine Steuern zahlen ist ja o.k., also was haben die miot dem Anliegen zu tun ? Dass nur die sog. "Reichen" profitieren würden ist die alte naive Leier der extremen Linken und absolut stupid und dumm! Auch die erhalten ja nur 6'000 Fr (bei 2 Kindern) pro Jahr. Es sind naber sehr sehr wenige, welche am ganzen Kinderkuchen beteiligt (bemüht euch mal beim Bundesamt f. Statistik via Internet die Steuierdaten einzusehen, anstatt dumme Leiern nachzuplappern ! Die absolut grösste Gruppe an Eltern mit Kindern ist doch im Alter von 20 bis 35 Jahren, und die sind bestimmt überhaupt noch nicht "reich" !! Es wird immer gefaselt von Steuersenkungen, aber nie und nimmer hat die Politik dies gamacht. Hier mal eine Initiative, und alle sind aus ideologischen Gründen dagegen, so ein Blödsinn! Die paar Franken könnten locker kompensiert werden, wenn die Parlamente ihre Aufgane und Verantwortung wahrnehemen würden, und die überbordende Ausgabensteigerungen nur mal auf einem heutigenStand einfrieren würden ! Aber unser System ist ja so kaputt (auch wegen Leuten mit Meinungen wie eurer), dass man für alles immer neue Einnahmen verlangt. Deshalb : Ein überzeigtes JA, auch zugunsten unserer Kinder, die wieder Kinder haben`!


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13%
(8 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2015

Stoppt endlich den Spieltrieb (Profilierung) der Politiker! Liebes Volk wacht endlich auf!
Die Quoten im Substrat Erwerbseinkommen sind reine Willkür, folgt demnach nicht der Geldverwendung im Sinne der Funktion des Geldsystems! Die Wirtschaftsleistung (Tauschhandel) entsteht aus dem mit Geld aufgewogenen Tauschwert Arbeit/Leistung! In der Tarifbildung sind die wirtschaftlichen Voraussetzungen eingespeist (eskomptiert)! Die Zuordnung des frei verfügbaren Tauschwert Arbeit/Leistung entspricht der Wertschöpfung, also der einzelnen Investition in die entsprechende Berufskarriere! Die zusätzliche Aufteilung auf Arbeitnehmer, dient einzig der Schaffung von unnötigen Arbeitsplätzen und zur Befriedigung der Spielsucht von Ökonomen und Politikern!

Sämtliche Lenkungszulagen, welche den Sinn erfüllen sollten, also nicht nach dem Giesskannenprinzip gewährt werden, muss die individuelle Kaufkraft berücksichtigen! Eine Korrektur über ein Progressivsystem, ist einzig dem vorgenannten Spieltrieb geschuldet, kann also niemals als gerecht dargestellt werden! Konservative Denkart ist scheinbar nicht lernfähig!

Staatli​che Zuwendungen aller Art müssen bei den „Bedürftigen“ direkt ankommen! Die Fallbeispiele sollten Vergleichswerte aufzeigen! Desto höher das „Steuerbare Einkommen, desto höher ist das zusätzliche „Geschenk“ (nicht in Relation sondern in absoluten Werten)! Zudem muss die Kompensation klar definiert werden! Was ist Wahrheit und wo fängt die Manipulation an?

Die SVP unterstützt z.B. die Vorlage mit dem Hinweis, dass der Preis für die Gemeinwohldienstleist​ung gesenkt werden müsse! Die Wechselwirkung daraus wäre eine Staatliche Verschuldung, oder Abbau der Leistung und/oder Arbeitsplatz!



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74%
(19 Stimmen)
Stefan Pfister sagte March 2015

Hat sie sich die Fragen selber gestellt? Der wichtigste Kritikpunkt fehlt nämlich: die Initiative hilft der ärmeren Hälfte der Familien überhaupt nicht, weil die gar keine Steuern zahlen. Und bei der anderen Hälft ist der Gewinn aus der Initiative umso grösser, je höher das Einkommen ist. Wer hat, dem wird gegeben.

Will man wirklich denen helfen, die es am nötigsten haben, braucht es andere Ansätze. Verbilligung der Krankenkassenprämien zum Beispiel.


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53%
(17 Stimmen)
Lars von Lima sagte March 2015

Zu Frage 1:
Weiterbildung fordert permanent die CVP. Das hat sich bewährt. Was aber abgebaut werden soll, erklärt Frau Nationalrätin nicht. Sinnlose Argumentationsführung​.

Zu Frage 2:
Betroffene Familien zahlen ohnehin kaum oder wenig Steuern. Also unversteuerte Kinderzulagen, die dann von den Kantonen via höhere Tramgebühren etc. wieder 'regulierend' hereingeholt werden? Sinnlose Argumentationsführung​.

Zu Frage 3:
Der diffuse Verweis 'auf das Ausland' ist durch nichts belegt und erschlägt sich in Frage 2. Auch der populistische Verweis auf 'Regenbogenfamilien' ist ohne Ziel und Inhalt. Sinnlose Argumenationsführung.​

Zu Frage 4:
Die 'eingesparten Steuern' Betroffener sollen zu einer Steigerung des Konsums führen. Frau Natioanlrätin meint, die Unternehmen 'profitieren' durch die Zahlung von Kinderzulagen? Seltsame Denke. Kein Zahlen, Fatken oder Berechnungen.

Fazi​t: Alles Schall und Rauch mit Nebenpetarden, also nichts Neues.

Ich habe NEIN gestimmt.


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