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Wird BR-Leuthard von Juncker über den Tisch gezogen?

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Der Auf­tritt von Bun­desprä­si­den­tin​​​​​​​ Frau Leut­hold & EU-Kommissions-Präsid​​​​​​​ent Jun­ker in Bern.

Ungefähr den gleichen Politschacher wie z.Zt. in Deutschland konnte man heute wieder angewidert in Bern wahrnehmen. Dies war der Auftritt von Bundespräsidentin Leuthold und EU-Kommissions-Präsid​​​​​​​ent Juncker. Auch Leuthard lässt sich wieder wie schon BR Sommaruga in Brussel "ablutschen", und scheint noch überglücklich dabei. Sie war ja sichtbar dem Juncker verfallen, obwohl sie ihm einen Blanko-Check (im Namen des Gesamtbundesrates) über eine ganze Milliarde harter Schweizer Steuerfranken überreichte. Mit diesem Geld werden Firmen in den EU-Ostländer subventioniert, die dann von den FDP-Unternehmern als sehr günstige Arbeitnehmer in die Schweiz geholt werden. Diese ersetzen dann die zu kostspielig gewordenen Inländer (Schweizer und bestens integrierte Ausländer) die ab dem Alter von 45/50 Jahren dann von diesen gnadenlos auf die Strasse gestellt werden. Gewinnoptimierung nennen sie dann dies. Für unsere Pensionäre hat der Bundesrat ganze 70.00 Franken übrig, eben weil kein Geld da ist, wie er sagt. Ja wer es glaubt, der wird seelig.


EU-Kommission​​​​​​​s-Präsident Juncker erwartete von der Schweiz einen neuen Milliardenbeitrag zur Entwicklung im Osten.

 

Wieder da. Während Doris Leuthards letztem Präsidialjahr 2010 war Jean-Claude Juncker auch schon zu Besuch.

Juncker war schon einmal in Bern bei Leuthard, und wer ist hier der Bittsteller?

Bild: Keystone

 

Jean-Cla​​​​​​​ude Juncker und Doris Leuthard präsentierten sich heute in aufgeräumter Stimmung vor den Medien in Bern.

 

23.11.2017, 21:39 Uhr

 

Jean-Claude Juncker und Doris Leuthard präsentieren sich in aufgeräumter Stimmung vor den Medien in Bern. (Peter Klaunzer / Keystone)
 
Foto keystone

 

 

Welch erstaunliche Metamorphose Jean-Claude Junckers.

 

Die plötzlichen Lobpreisungen an die Adresse der Schweiz von Jean-Claude Juncker, dies kommt bei mir wie ein gewaltig übertriebener Zuckerguss rüber, wie in einem Märchen. Er spricht vom Rahmenvertrag, ein "uns Schweizer/Innen in unserer Freiheit knechtenden “Anbindungsvertrag" plötzlich von einem "Freundschaftsvertrag​​​​​​​".

Diese zahlreichen Lobhudeleien wirkten aufgesetzt, desto trotz aber sicher eine Meister Leistung Junckers. Nämlich unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Bundesrat wohl derart alleine mit Worten "eingeseift" hoch erfreut, wiederum sofort eine neue Milliarde locker machte. Und sogar jetzt ohne ersichtliche Gegenleistung?. Meiner Meinung nach kann jeder Nordafrikaner auf dortigen Dorfmärkten (habe ich selber schon mehrmals erlebt) besser verhandeln als "unsere" Doris Leuthard, sowie eine Mehrheit im aktuellen schwachen Bundesrat. Ihr Ego-Tripp widert mich an, ja der von Frau Leuthard, auch die glitzernde und funkelnde Auszeichnung hatte sie sich gleich selber in Form eines funkelnden grossen schwarzen Sternes (ob dies ein schlechtes Omen ist) selber an ihre Brust geheftet. Und wer etwas aufmerksam dann noch Juncker zuhörte, hat es sicher auch bemerkt, Juncker verriet sich ja selber, indem er folgendes aussprach: ".... die Schweiz in der EU ähhh - in Europa...." schnell korrigierend. Aber überhaupt nicht war er erschreckt ob seines freudianischen Versprechers. Dieser „Geist“ ist bereits fest in Juncker verfestigt wie Beton, er behandelt die Schweiz ja schon Jahrelang wie ein EU-Knecht. Die Schweiz wird seit Jahren schon behandelt, ganz von oben herab, als wäre sie bereits ein EU Untertan. Denn wie sonst soll denn eine EU-Gerichtshoheit bei kommenden Meinungsverschiedenhe​​​​​​​it definitiv alleine (ohne Schweizer Richter) neutral und objektiv entscheiden können?. Ja nicht jeder vermag sein "geistig Kind" gut zu verbergen. Der Empfangschampagner ist wohl zu umfangreich ausgefallen. Aus dem die Schweiz entmündigenden, knechtenden Anbindungsvertrag zauberte Juncker zum Erstaunen aller sogar plötzlich einen "Freundschafsvertrag"​​​ aus dem Hut. Wir werden sehen was er an wirklichen konkreten & adäquaten Gegenleistungen im Gepackt brachte für die Schweiz. Höchst wahrscheinlich doch nur diese völlig überzogene billige Lobhudelei an die Schweizer/Innen?. Ganz klar, dieser "Freundschaftsvertrag​​​​​​​" muss so oder so vor das Volk. Sicher ist jedenfalls, die Mehrheit der Bevölkerung möchte jetzt - und wahrscheinlich auch auf absehbare Zeit - nicht der EU beitreten, was Frau Leuthard ganz bewusst auszublenden.scheint.​​​

 

D​​ie​ bisherigen wirklich fähigen Frauen im Schweizer Bundesrat

 

Für mich waren es Frau FDP-Bundesrätin (BR) Elisabeth Kopp von 1984 – 1989, sowie CVP-BR Ruth Metzler von 1999 – 2003, sie waren noch fähige Bundesrätinnen. Beide wurden jedoch aus ihren Ämtern "herausgemoppt". Starke Personen werden bekanntlich von den schwachen nicht geduldet. Frau Kopp, sogar eine äusserst intelligente, sehr fähige FDP-Bundesrätin, sie war - allem Anschein nach - für zu viele „Männer“ im Nationalrat ein Dorn im Auge, und zwar nur weil sie die erste Frau im Bundesrat überhaupt war. Mann verteidigt bewusst oder auch unbewusst erst mal sein Revier. Dies war schon damals mein Eindruck, heute ist dies bereits umgekehrt. Denn bei diesen zwei total unfähigen Bundesrätinnen, die beide die Schweiz wie wir sie bisher kannten, noch ganz an die Wand fahren werden, werden sie von den Parlamenten zeitlich nah nicht endlich gestoppt. Eine Erklärung wären Schuldgefühle, warum die "Männer" heute diese unfähigen Damen wie erstarrt teilnahmslos einfach gewähren lassen. Dies ist meine ganz persönliche Meinung, etwas hart und ungewohnt formuliert vielleicht. Von der Bundesverfassung ist diese freie Meinungsäusserung heute immer (noch) gewährt, insbesondere wenn es öffentliche Personen,

Politikerin​​​​​​​nen & Politiker betrifft.

 

Dazu einige Stimmen aus dem gemeinen Volk:

 

 

  • Arnold Ganz

    Was die Kohäsionsmilliarde wert ist, wird man wie immer erst hinterher sehen. Das Misstrauen zur Aussenpolitik des Bundesrates, hat seine Gründe in seiner intransparenten Informationspolitik und die Geheimniskrämerei um die Verhandlungen mit der EU. Während Alt-BR Burkhalter an allen Ecken und Enden von Durchbrüchen redete, musste man dazu leider immer wieder das pure Gegenteil feststellen. Die Info, dass Herrn Junckers Besuch in der Schweiz noch unsicher sei, insinuiert geradezu, dass die Kohäsionsmilliarde bereits beschlossen und als Bedingung für den Besuch Junkers aufzufassen ist. Was soll also das Getue um das angeblich zurückgehaltene Verhandlungspfand gegenüber der EU? Der Informationspolitik des Bundesrates mangelt es an der nötigen Stringenz und die "dummen" Bürger merken dies!

  • Ronald Lack

    Diese Milliarde gehört in die AHV nicht an die EU das ist Steuergeld verscherbelt. Hauptschuld daran haben Sommaruga und Leuthard. Eine Schande hier bringt man nicht mal eine Rettung der AHV durchs Parlament und im Gegenzug verprasst man Steuergeld an die EU. Was haben wir für Politiker in Bern, diese verdienen nicht mal ihr Gehalt für das was sie leisten. Gewisse sollten per sofort von ihrem Amt zurücktreten, den so geht alles den Bach hinab.

     

  • Antwort von john mcgoug

    • Lieber Herr Lack. Sie schreiben was ich denke, meine Hochachtung. Das Geld wird verpulvert durch NGOs die ca 10 bis 15% als Kosten und Spesen zurueck behalten werden! In Ungarn hat eine NGO die Schweiz und Norwegen gleich 2 mal belastet fuer das gleiche Project! Es wäre viel besser dieses Geld in die AHV zu geben oder fuer Projecte in die Schweiz auszugeben. Wann lernt unserer BR das sie die Intressen der  Schweiz zu vertreten hat und nicht die der EU.

    • H. Flück

      Eigentlich interessant, dass von den 4 Freiheiten - die Schweiz eigentlich nur die Personenfreizügigkeit​​​​ voll erfüllt, bei den anderen Freiheiten blockiert die EU erfolgreich und kassiert dafür Milliarde um Milliarde - plus x Zugeständnisse sei es in der Flüchtlingspolitik oder bei der Hilfe für Infrastruktur siehe Italien und regional Deutschland und Frankreich.... langsam reichts ! EU = Erpressung Und mehr - die Briten können ein Lied davon singen.

    • Max Bader

      Es ist eine Schande, wie der Bundesrat das Geld der Bürger verschwenden will für nichts und wieder nichts. Das ganze ist wirklich zum fremdschämen

    • Charl​​​​es Villiger

      Man sollte endlich aufhören mit der Mär von den armen Osteuropäern. Ausser in Rumänien und Bulgarien wächst die Wirtschaft dort sehr schnell, entsprechend nimmt der Wohlstand zu. Im Juni waren um den Plattensee herum die Hotels ausgebucht, auch die teuren, die Restaurants voll, und dies mit einheimischen Gästen. Die ungarischen Autobahnen und wichtigen Strassen sind tipptopp. Alle deutschen Automarken, auch die Luxusklasse, sind sehr gut vertreten. Diese Länder brauchen keine Almosen aus der Schweiz. Es ist auch illusorisch zu glauben, sie würden unsere Produkte kaufen oder in der Schweiz Ferien machen (höchstens auf dem Campingplatz).

    •  
  • E​​​​rich Rieder

    Bei der Kohäsionsmilliarde war vor der damaligen Abstimmung klar, dass es sich um eine Einmalzahlung handle. Wenn der BR nun dies als Freipass fürs Verscherbeln von Volksvermögen betrachtet, soll er das Volk darüber entscheiden lassen. Andernfalls hat er es schlicht angelogen. Das eigenmächtige Handeln des BR ist inakzeptabel!

 

 

Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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61%
(18 Stimmen)
Manfred Eberling sagte November 2017

Sollte ein ehrlicher Schweizer Steuerzahler einmal CHF 5.- von Bern erwarten, landet er unversehens in der Psychi!
Was nun der Bundesrat verbrochen hat, gegen den Steuerzahler, wird ihm noch leid tun!
Wenn der Bundesrat nur einmal lernen würde, ob sein Tun keine negativen Auswirkungen habe, wäre der Schweiz schon viel geholfen!
Das nächste Jahr warten die Behörden sehr lange, auf die Bezahlung meiner Steuer!
Man sollte sie auf ein Sperrkonto einzahlen!
Nur wenn die Obrigkeit schriftlich erklären würde, dass keine Schindluderei damit getrieben wird, Werden sie ausbezahlt!
Möchte mal DEN Schweizer sehen, der über diese Kohäsionsmilliarde nicht empört wäre!
Das Volk wird heute einfach nicht mehr angefragt!


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