,

Wirtschaftliche Betrachtungsweise verkennt die Situation

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Die In­itia­tive ver­langt, dass die Grund­ver­si­che­rung​ keine Ab­trei­bun­gen mehr be­zahlt. Vor 11 Jah­ren hat das Volk der Fris­ten­re­ge­lung zu­ge­stimmt und damit den Schwan­ger­schafts­ab​­bruch ent­kri­mi­na­li­sier​t. Diese Re­ge­lung hat sich bewährt. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrü​che ist seit­her sta­bil ge­blie­ben. Die Ab­trei­bungs­kos­ten​ sin­ken ste­tig, denn Ab­trei­bun­gen wer­den je länger je mehr medikamentös durchgeführt. Wer den Zu­gang zum Ab­bruch er­schwert, nimmt il­le­gale Abbrüche und somit Kom­pli­ka­tio­nen in Kauf. Allfällige Fol­ge­kos­ten müsste dann in jedem Fall die Kran­ken­kasse übernehmen, so­dass Ab­trei­bun­gen ge­samt­haft in Zu­kunft durch­aus teu­rer zu ste­hen kom­men könnten.Eine Frau trifft die Ent­schei­dung zu einem Schwan­ger­schafts­ab​­bruch nie leicht­fer­tig und nicht auf­grund eines Abwägens, ob die Kos­ten für einen Ab­bruch be­zahl­bar seien oder nicht. Eine sol­che rein wirt­schaft­li­che Be­trach­tungs­weise ver­kennt die wahre Si­tua­tion eines Schwan­ger­schafts­ko​n­fl?ikts und die Tra­gik, die je­weils da­hin­ter steht. Darum stimme ich NEIN zur Ab­trei­bungs­i­ni­ti​a­ti­ve.

Christine Koch, Aesch
Landrätin


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


50%
(6 Stimmen)
Josef Holle sagte February 2014

Bei Gefahr der Gesundheit oder Vergewaltigung Ja.Die KK.können es ja in die Zusatzversicherung nehmen wo jeder es freiwillig einschliessen kann.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



42%
(12 Stimmen)
Bea Habegger sagte February 2014

"Die In­itia­tive ver­langt, dass die Grund­ver­si­che­rung​ keine Ab­trei­bun­gen mehr be­zahlt. Vor 11 Jah­ren hat das Volk der Fris­ten­re­ge­lung zu­ge­stimmt und damit den Schwan­ger­schafts­ab​­bruch ent­kri­mi­na­li­sier​t. Diese Re­ge­lung hat sich bewährt."

Alles richtig, nur müssen wir der gerade dank der SP steigenden Quotenfrauen und Emanzen nicht einen Blankocheck erteilen, dass die Allgemeinheit künftig Abtreibungen Töten weil "Kind der Karriere im Weg" inkl. aller Folgekosten der Allgemeinheit anlasten.

Ja zur Initiativ, ja zu Kindern, ja zu Eltern, welche Eigenverantwortung tragen wollen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1