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Wirtschaftspolitik heisst auch Verkehrspolitik

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Die Sicht der BDP

Das Erfolgsmodell Schweiz basiert auf liberalen Rahmenbedingungen, welche die Eigenverantwortung der Unternehmen fördert. Der Staat sorgt für klare und faire Regeln und Rahmenbedingungen, ohne die Wirtschaft mit unnötigen bürokratischen Hürden zu behindern. Gerade für das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft, die KMU, sind Überregulierungen schädlich und kostentreibend. Unternehmen müssen aber auch selbstverantwortlich handeln. Exzesse in der Lohnpolitik oder die Missachtung von internationalen Regeln schaden dem Image der Schweiz und untergraben das Vertrauen der Bürger in die Wirtschaft.

Die wirtschaftliche Verflechtung der Schweiz mit Europa ist gross und von hoher Bedeutung für das Exportland Schweiz. Rund 60 Prozent unserer Exporte gehen in die EU und rund 80% der Importe stammen aus der EU. Auch viele Arbeitskräfte in der Schweiz stammen aus der EU oder kehren täglich als Grenzgänger wieder in die EU zurück. Die Schweiz ist auf gute Beziehungen zur EU und ihre Mitgliedstaaten angewiesen.

Die BDP setzt sich für eine glaubwürdige, stabile und verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik ein. Der Bilaterale Weg ist der Königsweg, einen EU-Beitritt lehnen wir ab. Damit der Bilaterale Weg auch in Zukunft gesichert ist und mit der EU auf gleicher Augenhöhe weiterentwickelt werden kann, setzen wir uns für ein institutionelles Rahm​enabkommen mit der EU ein.

Gleichzeitig sind funktionierende und modern ausgebaute Verkehrs- und Infrastruktursysteme für die Wirtschaft besonders wichtig. Längst fällige Engpassbeseitigungen in der Agglomeration und gewissen Autobahnstücken müssen zügig realisiert werden. Wir setzen uns für die Entflechtung von Schiene und Strasse bezüglich des öffentlichen Verkehrs ein und die Weiterentwicklung der internationalen Anbindungen beim Personen- und Güterverkehr. Die Bahnverbindung zum Euroairport in Mulhouse (F) steht dabei weit vorne auf unserer Traktandenliste.

Die BDP ist bezüglich einer modernen Wirtschafts- und Verkehrspolitik die richtige Wahl. Wir spielen die unterschiedlichen Player nicht gegeneinander aus, sondern erwirken ein miteinander. Seien es internationale Konzerne, KMU, Produzenten oder Dienstleistungsuntern​ehmen. Es muss ein dynamisches Zusammenspiel möglich sein, genauso auch beim individuellen und öffentlichen Verkehr. Es ist auch wirtschaftlich eminent wichtig, dass dem modernen Mobilitätsbedürfnis der Bevölkerung in der Schweiz Rechnung getragen wird.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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56%
(9 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2019

Verkehr, Verkehrspolitik ist das Rückgrat der Wirtschaft, ohne Transport von Gütern und Personen funktioniert die Wirtschaft nicht. Und, wenn die Medien da auch mitmischen, glauben die normalen Bürger alles, ...

Will man die Wirtschaft nachhaltig schädigen, geht man auf den Verkehr los. Das macht man seit mehreren Jahrzehnten schon, mit allerlei (teils berechtigten) Argumenten.
Die "Wirtschaft" war aber klug und sorgsam genug, auch etwas ungewöhnliche Wünsche zu erfüllen, während von Hardlinern immer noch das Nein kam.
Gebracht hat alles nichts. Laufend wird eins Daraufgesetzt, was wieder über mehrere Jahre Unruhe bringt, bis dann die letzten merken, das mit dem "Waldsterben" war wohl nicht die Wahrheit.

Nun kann sich jeder überlegen, ob die Welt stirbt, ob unsere Jugend keine Zukunft mehr hat (mit dieser Art Umwelt und Energiepolitik sicher keine) und dementsprechend abstimmen.



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