Sicherheit, Kriminalität > Armee,

WK-Soldaten an die Grenzen und in die Gefängnisse

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Seit ei­ni­gen Tagen unterstützen Sol­da­ten des Militärpolizeibattali​on 1, im Rah­men ihres WKs, die Ba­sel­bie­ter Po­li­zei im Kampf gegen Kri­mi­nal­tou­ris­te​n mit gros­sem Er­folg. Es wäre daher Zeit über eine temporäre Aus­wei­tung der Einsätze der Armee zu­guns­ten der Po­li­zei, des Grenz­schut­zes und des Gefängnispersonals nach­zu­den­ken. Somit könnten un­sere Sicherheitskräfte temporär ent­las­tet wer­den und un­sere Sol­da­ten er­hal­ten eine sinn­volle Auf­gabe zum Schutz des Va­ter­lands.


Unser Sicherheitssystem kommt langsam aber sicher an Ihre Grenzen. Im Tessin können die Grenzen aufgrund der zu geringen Anzahl an Grenzwächtern nur mangelhaft geschützt werden. Chiasso wird von Asylbewerbern förmlich überschwemmt. In der Ost- und der Nordwestschweiz rauben Kriminaltouristen ganze Wohngegenden aus. Die Polizei hat zu wenig Mittel um grossräumig Präsenz zu markieren. Unsere Gefängnisse sind chronisch überfüllt und können aufgrund des Personalmangels nur ungenügend geschützt werden. Diese Situation ist höchst unbefriedigend und ruft nach neuen Ideen.

Die Schweizer Bundesverfassung sieht vor, dass die Armee zur Unterstützung der zivilen Behörden eingesetzt werden kann wenn deren Mittel nicht mehr ausreichen oder eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit besteht. Die Schweiz hat langsam aber sicher einen Toleranzwert im Punkto Sicherheit überschritten. Wir stehen unter internationalem Druck im Kampf gegen die immer stärker werdenden Asylströme aus Nordafrika in Kombination mit einem instabilen Italien. Die Sicherheitsmängel in den Schweizer Gefängnissen wurden uns mit den letzten tragischen Ereignissen wie ein Spiegel vor Augen gehalten. Durch die weitere Öffnung der Personenfreizügigkeit​ nimmt auch der Kriminaltourismus durch Osteuropäische Banden, gerade in den Grenzregionen, immer stärker zu. Die Bevölkerung hat genug. Wenn wir uns weiterhin dem Problem verschiessen und nicht handeln schaden wir unserer eigenen Bevölkerung und zerstören das Vertrauen in die Schweizer Politik.


Bund und Kantone sollten daher aufgefordert werden, den vermehrten Einsatz von WK-Soldaten zur Unterstützung des Gefängnispersonals, der Polizei und der Grenzwache zu prüfen. Die Leitung solcher Einsätze bleiben stets bei den zivilen Behörden. Die Armee soll lediglich zur Unterstützung dienen und die Behörden temporär entlasten.


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]



100%
(3 Stimmen)
- - sagte April 2014

"(…) Po­li­zei im Kampf gegen Kri­mi­nal­tou­ris­te​​n mit gros­sem Er­folg. Es wäre daher Zeit über eine temporäre Aus­wei­tung der Einsätze der Armee zu­guns­ten der Po­li­zei, des Grenz­schut­zes und des Gefängnispersonals nach­zu­den­ken. (…)"


Herr Winzap, die Armee im aufopfernden Kampf gegen Kriminaltouristen und Strafgefangene? Geht's noch?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

14%
(14 Stimmen)
Jörg Matter sagte October 2013

Filip Winzap: Ihre Text befinde ich sich sehr gute Frage unser Aufmerksamheiten!
Fü​r unser Schweizer Grenztruppen brauchen wir neben den Nachwuchsprobleme der Schweizer Polizeiwesen uns behilflich.
Ebenfall​s bewachen wir ihm am Umgebungen am Asylheime wegen viele Störaktione der Zivilbevölkerung einzauern scharf.
Ebenso an der Demo und zufolgende Terrorismus wenn zur Hilfsbereitschaft ist.
Welche Freude der Militärdienst zum Wiederholungskurs einberufen.
Wie kein Kriegsbedrohungen in Europa mehr....
Trotz eine Unsicherheiten in EU und frischgegründete Russland.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



71%
(28 Stimmen)
Heinz Mahler sagte October 2013

Gibt doch einen Haufen arbeitslose und Rentner welche diese Aufgabe übernehmen könnten. Warum soll man nicht jeden mal Beamter spielen lassen können und dafür keinen Lohn bezahlen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

67%
(27 Stimmen)
Urs Scheiwiller sagte October 2013

Herr Winzap,
einer meiner Bekannten ist Polizeibeamter. Er macht freiwillig Dienst bei der Heerespolizei, da das wie er sagt Erholung vom Beruf sei. Dagegen habe ich nichts einzuwenden.
Diese geleisteten Diensttage fehlen aber dann den Polizekorps wieder. Erkundigen Sie sich doch mal, wieviele Polizisten freiwillig Dienst im Militär machen!
Das ist doch einfach ein Nullsummenspiel das da betrieben wird. Dazu kommen noch alle Polizeioffiziere, die im Militär eine eingebundene Rolle haben und dort auch zur Verfügung stehen.
Was soll das also.
Mit ihrem Vorschlag lösen Sie kein einziges Problem!
Selbst die ehemaligen Mitarbeiter der Polizei, die keinen "Bock" mehr haben auf diesen Beruf, werden normalerweise der Hepo zugeordnet. Was erwarten Sie von diesen Leuten in Sachen Motivation. Ist ja zum Lachen Ihr Vorschlag.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

39%
(31 Stimmen)
Roland Steiner sagte October 2013

Herr Winzap, grundsätzlich stimme ich ihnen zu. Aber trotzdem habe ich eine Bemerkung dazu:
Ich möchte keine schweizer Soldaten an der Grenze sehen, die mit einem ungeladenen Gewehr ausgerüstet sind. Entweder sie sind unbewaffnet, oder ihre Waffen sind geladen.
Ein Krimineller geht immer von einer geladenen Waffe aus und wird sich entsprechend verhalten. Und wenn er bewaffnet ist, wird er diese auch einsetzen.

Einfach​, damit sich niemand falschen Illusionen hingibt.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?