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Zuwanderungsobergrenz​en & rigorose Rückführung von Illegalen

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Zuwanderung, der Collier-Plan

Der​​ linksliberale Entwicklungsökonom Paul Collier bezeichnet die EU-Migrationspolitik als desaströs – für Europa wie für die Herkunftsländer. Er plädiert für strikte Zuwanderungsobergrenz​​​en und eine rigorose Rückführung von Illegalen. Paul Collier gehört zu den scharfsinnigsten Ökonomen unserer Zeit. Seine geistige Heimat ist Afrika. Die Beschäftigung mit den Ärmsten dieser Welt hat den britischen Oxford-Professor zu einer brisanten und heiss diskutierten Neuformulierung der Migrationspolitik veranlasst. Die Einwanderungspolitik der EU bezeichnet er als «verrückt». Collier schlägt ein Auswahlprozedere für Migrationswillige vor, das aus ­einer Kombination von Lotterie und Punktesystem besteht. Wer illegal einreise, müsse ­konsequent zurückgeführt werden, sagte er im Gespräch mit der Weltwoche. Die Kernpunkte von Colliers Immigrationspolitik:

Unsere Generosität ist tödlich.

V​​​on Urs Gehriger

 

Was schiefläuft — «Die Migrationspolitik der Europäischen Union verleitet junge Leute dazu, grosse Risiken einzugehen, eine Menge Geld an Gangster für einen Platz auf einem der lottrigen Boote zu zahlen, die oft sinken, bevor sie europäisches Festland erreichen.

Es ist lächerlich, dass die EU die Leute erst ignoriert und sie dann mit Rechten überschüttet, sobald sie es illegal nach Europa geschafft haben. Es ist eine schlecht durchdachte Politik, die Menschen viel mehr Rechte gewährt, die ihren Fuss auf Lampedusa setzen, als jenen, die in ihrem Herkunftsland legal um Einreise ersuchen.»

 

Mitgef​​​ühl und Eigeninteresse — «Migranten stammen für gewöhnlich aus den bessergestellten Schichten ihrer Heimatländer, denn die wirklich Armen können sich die Migrationskosten nicht leisten. Ihre Motive sind ziemlich offensichtlich.

Sie kommen, um einen Job oder um Anschluss ans Wohlfahrtssystem zu finden. Typischerweise sind es Junge, die die grössten Risiken eingehen. Wie die Jungen bei uns, die zu schnell Auto fahren, denken wenige über die Gefahren ihres Handelns nach. Die Bedürftigsten sind die in den Herkunftsländern ­zurückbleibenden Menschen. Darin besteht die Herausforderung unserer Zeit, die durch Weichherzigkeit gegenüber der Migration nicht zu bewältigen ist. Es gibt somit von ­beiden Seiten, der des Eigeninteresses wie der des Mitgefühls, Gründe für eine Obergrenze der Migration.»

 

Oberg​​​renze — «Wer illegal einreist, soll keinen Vorteil erhalten. Unsere Generosität ist tödlich.

Deshalb braucht es eine verbindliche Ober­grenze für die Immigration, festgelegt von den jeweiligen Aufnahmeländern. In Europa leben wir in Demokratien, die Festsetzung der Limiten soll einem normalen demokratischen ­Vorgehen folgen.»

 

Lotterie​​​ — «Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Auswahl zu treffen. Eine sehr vernünftige Art ist eine Kombination von Lotterie und Punktesystem.

Der Vorteil einer Lotterie: Jeder sieht, dass dieses Verfahren fair ist. Es wird in verschiedenen Ländern schon praktiziert. Die USA zum Beispiel verlosen Green Cards. Die Niederländer verlosen sogar Zutritte zur Medizinhochschule, was ich persönlich etwas verrückt finde. Aber prinzipiell finde ich es fair, dass man die Vergabe von etwas, was viele ­wollen, aber nur wenige haben können, durch das Los entscheidet.»

 

Pun​​kte​system — «Bei der Immigration gilt es sowohl das Interesse der Ziel- als auch das der Herkunftsländer im Auge zu behalten.

Aus Sicht der europäischen Bevölkerung ist es ­besser, hochqualifizierte Arbeiter ins Land zu lassen als ungelernte Arbeiter und abhängige Personen. Das soll durch ein Punktesystem ­gewährleistet werden. Kanada und Australien sind die Einwanderungsgesellsc​​​haften der jüngsten Zeit, sie waren die Ersten, die die ­Einwanderung auf Hochqualifizierte beschränkten und ein Bildungspunktesystem einführten, wobei sie durch Interviews besondere Fähig­keiten von Kandidaten eruierten. Die hervorstechenden Merkmale sind Qualifikation, Arbeitsmarktfähigkeit​​​, kulturelle Herkunft und Schutzbedürftigkeit.»​​​

 

Qualifikation ​—​ «Das wünschenswerteste Merkmal von Arbeitsimmigranten ist ihre ­Qualifikation oder entsprechende Befähigung.

Im selben Mass, wie sich die Bildungsanforderungen​​​ innerhalb eines Landes erhöhen, sollte auch die Bildungsschwelle für Migranten angehoben werden.»

 

Arbeitsm​​​arktfähigkeit — «Dem Einwanderungsverfahre​​​n soll eine von Unternehmen ­bearbeitete Komponente hinzugefügt werden. Länder, die Einwanderer nur mit Hilfe eines mechanisch angewandten Punktesystems auswählen, sind Ländern gegenüber, die darüber hinaus die Migranten genauer unter die Lupe nehmen, in der Regel im Nachteil, weil sie ­Menschen anziehen, die zwar die Anforde­rungen formal erfüllen, aber ansonsten un­geeignet sind.»

 

Kultur — «Kultur ist das, was die Auslands­gemeinden von den Einheimischen trennt. Je weiter der kulturelle Abstand ist, desto kleiner wird die Absorptionsrate der Auslandsgemeinde und infolgedessen auch die verträgliche ­Migrationsrate sein.»

 

Schutzbedü​​​rftigkeit — «Obwohl der Status des Asylsuchenden missbraucht wird, ist das Asyl als Kategorie von enormer Bedeutung.

Indem sie bedrängten Gesellschaften helfen, bewahren einkommensstarke Gesellschaften ihre Selbstachtung. Gleichwohl gibt es beim Asylverfahren Spielraum für Reformen. Eine angemessene Migrationspolitik würde das Asylrecht auf jene wenigen Länder beschränken, die unter einem Bürgerkrieg, einer brutalen Dik­tatur, der Verfolgung von Minderheiten oder ähnlichen sozialen Belastungen leiden. Bürgern solcher Länder sollte rasch und grosszügig Asyl gewährt werden, allerdings verbunden mit einem zeitlich begrenzten Aufenthaltsrecht, das erlischt, sobald im Herkunftsland der Frieden wiederhergestellt ist.»

 

Europa wählt aus — «Das Auswahlverfahren soll komplett unter europäischer Kontrolle liegen, es wird von europäischen Botschaften durchgeführt, die Reisetickets werden von uns verteilt. Damit wird verhindert, dass korrupte Regierungen in den Herkunftsländern gewisse Bürger bei der Auswahl privilegieren.»

 

I​​​llegale konsequent zurückführen — «Der ­legale Weg der Immigration funktioniert nur, wenn die illegale Immigration nicht belohnt wird. Jeder, der auf einem Schlepperboot kommt, sollte automatisch zurückgeschickt werden.

Erst wenn das durchgesetzt wird, ­werden die Leute aufhören, die Flucht zu ­versuchen. Also muss man sehr rigorose Grenzkon­trollen einführen und jeden illegal Eingereisten zurückführen.»

 

In​​​teressen der Herkunftsländer — «Unsere Immigrationspolitik soll darauf ausgerichtet sein, dass sie armen Ländern hilft. Das kann nur gehen, wenn möglichst viele Leute in ihren Herkunftsländern selbst aufholen.

Wenn wir dagegen alle jungen, gescheiten, dynamischen Leute der armen Länder aufnehmen und ihnen helfen, bei uns ein massiv besseres Leben zu führen, hilft das den armen Ländern nichts. Deshalb gilt es zu beachten, dass es in den ­Herkunftsländern nicht zu einem Brain-Drain kommt. Mit anderen Worten: Jene, die nach ­Europa kommen, sollen sich neue Fähigkeiten aneignen und nach einer gewissen Zeit in ihre Heimat zurückkehren, wo sie ihr Know-how anwenden.»

 

Quelle​​​;

http://www.weltw​o​c​he.ch/ausgaben/20​15​-1​7/zuwanderung-d​er-​col​lier-plan-die​-wel​twoc​he-ausgabe-​17201​5.htm​l

 

 

Schlus​sfolge​rungen;​

 

1.​  Schweiz; Illegale Einwanderung nicht mehr belohnen.

Europa- insbesonder aber die Schweiz -  muss aufhören, illegale Einwanderung immer noch zu belohnen, denn das lockt natürlich immer noch mehr Illegale an, ein Teufelskreis also, und der Rechtsstaat wird so ganz ausgehöhlt, und letztendlich ausser Kraft gesetzt. Den britischen Oxford-Professor Paul Collier sagt dies alles ja nun sehr deutlich genug, zutreffend & vorbildlich. Australien macht es ja vor, wie den rechtsstaatlichen Prinzipien die erforderliche Achtung verschafft wird, & dies seit einiger Zeit schon mit sehr gutem Erfolg.

 

2.  Das "Trojanische Pferd" illegale Migration auf der "Asylschiene."

Europ​a wird durch Migration (= mit Salamitaktik) jetzt aber zunehmend erobert. Das "Trojanische Pferd" illegale Migration durch die Asylschiene lässt doch aufhorchen, auch wenn der IS schon drohte, Europa mit Migranten zu fluten und so dann auch eigene Kämpfer verdeckt einzuschleusen. Wird dies fortgesetzt bis aus einer Mehrheitsgesellschaft​​​ eine Minderheitsgesellscha​​​ft geworden ist, es zu diesbezüglichen Aufständen in europäischen Städten kommt ?.

 

3.  Ausschliesslich scheinheilige verbale "Hilfe" ?.

Einer der reichsten Staaten der Welt, der Vatikan-Staat unter dem neuen Pontifikat von Papst Franziskus, hat auch noch keinen Einzigen  Asylanten aufgenommen, obwohl der Papst sich schon oft deftigst verbal einmischte, Europa müsse noch mehr tun. Wie passt dies denn zusammen ?. Nicht Worte, Taten alleine Zählen, ich möchte mal lesen, dass der Vatikan jetzt wenigsten 8 bis 12 Flüchtlinge aufgenommen hat i.d. "heiligen" Stadt, was einen Lichtblick ergäbe.

 

4. Helfen die Nahost-Staaten mit ihrem natürlichen Oelreichtum ihren Glaubensbrüdern in genügender Form ?

Sehr stossend ist auch, dass ausgerechnet diejenigen Regime, die aufgrund ihrer Energie-Einkommen automatisch über Milliardenvermögen verfügen, fast keine, resp. nicht mehr Solidarität zeigen. Im Staatsfonds der Vereinigten Arabischen EMIRATE liegen 773 Milliarden, in denjenigen SAUDI-ARABIENS, KUWEITS KATARS jeweils 757 Milliarden, 548 Milliarden & 256  Milliarden $. Aber niemandem kommt es in Doha, Abu Dhabi, Riad oder Kuweit in den Sinn, etwas mehr als nur einen Mikro-Bruchteil dieser Gelder ihren "Glaubens-Brüdern in Not" zukommen zu lassen.

 

5. Versagt die UNO ?

Auch die UNO versagt hierin wieder einmal mehr, denn sie ist doch primär gerade auch dazu da, den MENSCHENHANDEL der kriminellen Schlepper strikte zu unterbinden, resp. unmöglich zu machen. Jedes UNO-Mitglied vermag eine Eingabe zu machen. Ein VETO-Mitglied wäre ganz natürlich an den "Pranger" gestellt.

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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75%
(4 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte October 2015

1. Der Untergang unserer Kultur in der Schweiz und in ganz Europa.

Erschrecke​nd die Gewalt und Zerstörungswut der Immigranten.
Im übrigen finde ich, wirkliche an Leib und Leben Verfolgte schmeissen nicht ihnen dargebotene Essenswaren und ganze Getränkepackungen mit grosser Verachtung einfach auf die Bahngeleise wie in Ungarn geschehen, nur weil sie nicht in das von ihnen bevorzugte Land reisen können. Essen bedeutet Leben, Lebensmittel vernichten bedeutet Hunger, später sogar den Tod.

2. Ich wiederhole mich, an der Grenze müsste auch die Schweiz wie jetzt Deutschland Transitzonen (wie auf den Flüghäfen) einrichten, und die Immigranten von den Flüchtlingen trennen. Immigranten gar nicht erst einreisen lassen, sonder wieder zurückschicken, die Flüchtlinge aber in das ordentliche Asylverfahren aufnehmen, das dann innert 2-3 Monaten abgeschlossen werden müsste.

3. Für Immigranten aus der 2. und 3. Welt endlich ein spezielles Immigrationsgesetz schaffen, wo diese sich legal um einen Arbeitsplatz - wo diese auch gebraucht werden je nach Ausbildung und Fähigkeiten - bemühen können, in der Folge dann auch legal einreisen können.

https://ww​w.youtube.com/watch?v​=sb862TUvMZU




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100%
(3 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte September 2015

Frau BR-Sommaruga, SP,

1. Warum lerrnen Sie aus der Geschichte, aus der Vergangenheit für die Gegenwart rein gar nichts, denn heute sind die Verfehlungen, die Kriminalität, auch bei den Asylantragstellern & Armutsimmigranten, wo Sie ja grosse Verantwortung tragen, ja noch viel, viel offensichtlicher noch schlimmer geworden;

​Ursache​n der hohen Ausländerkriminalität​​

Um die Ausländerkriminalität​​ insbesondere bei Gewaltdelikten und dem Kriminaltourismus mit geeigneten Massnahmen eindämmen zu können, stellt sich die Frage, welche Ursachen diese erhöhte Kriminalität haben könnte. Grundsätzlich lassen sich dabei drei Argumentationsstränge​​ unterscheiden, die je nach Ausländerkategorie unterschiedlich wichtig sind.

Junge Männer

Über 80% der aufgrund des Strafgesetzbuch Verurteilten sind Männer. 50-60% der Verurteilten sind zudem im Alter zwischen 20 und 34 Jahre.

Da nun in der Gruppe der Ausländer mit Wohnsitz in der Schweiz und insbesondere bei den Asylbewerbern im Verhältnis zur Schweizer Bevölkerung besonders viele junge Männer zu finden sind, könnte dies eine Ursache sein für die höhere Ausländerkriminalität​​.

Wie die Zahlen von 1998 zeigen, können diese Umstände aber nur einen Teil des Unterschieds erklären. In einigen Fällen werden durch deren Berücksichtigung männliche Ausländer sogar noch etwas häufiger verurteilt, weil ausländische Frauen im Vergleich zu Schweizer Frauen weniger häufig verurteilt werden und dadurch die gesamte Verurteilungsrate (Frauen und Männer zusammen) im Vergleich zu den Schweizerinnen und Schweizern noch etwas herunterziehen. So werden z.B. junge männliche Ausländer mit Wohnsitz in der Schweiz im Vergleich zu gleichaltrigen Schweizer Männern doppelt so häufig aufgrund des StGB verurteilt.

Bei den Asylsuchenden waren es 1998 sogar 9.7-mal mehr.

Die Berücksichtigung von Alter und Geschlecht reicht also nicht den Unterschied zu erklären.

Soziale Umstände

Einige argumentieren es sei zu berücksichtigen, dass sich die Schweizer Bevölkerung aus Angehörigen aller Bevölkerungsschichten​​ zusammensetze, während Ausländer tendenziell eher einkommensschwächeren​​ Schichten angehören. Gründe dafür könnten mangelnde Berufsqualifikation, schlechte Arbeitsmarktchancen oder die Familienstruktur sein. Auf dem Arbeitsmarkt seien die Ausländer dadurch doppelt gefährdet ihre Arbeitsstelle zu verlieren. Deshalb sei auch das Risiko, auf Sozialhilfe angewiesen zu sein, bei den Ausländern wesentlich höher als bei den Schweizern. Diese ungünstige wirtschaftliche Situation wirke sich auch auf die Wohnsituation aus und führe zu einer Konzentration der Ausländer in einzelnen Quartieren. Diese Konzentration wiederum könne dann zu ungenügenden Kenntnissen der Schweizer Landessprachen Sprachfähigkeit, mangelnder Integration und damit schliesslich zu einer höheren Kriminalitätsrate der ausländischen Wohnbevölkerung führen.

Aufgrund von stark eingeschränkten Arbeitsmöglichkeiten und fehlenden Zukunftsperspektiven wird diese Argumentation insbesondere als mögliche Erklärung für die hohe Kriminalität der Asylsuchenden gesehen.

Kulturell​​e Unterschiede

Ander​​e sehen den Hauptgrund in der zu hohen Zuwanderung der letzten Jahre. Sie weisen vor allem darauf hin, dass es mit der Abschaffung des Saisonier-Status zu viele Familiennachzüge gab. Diese hätten dann nicht wunschgemäss integriert werden können.

Quelle;
Vi​menti​s



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71%
(7 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte July 2015

Frau BR Sommaruga, suspendieren Sie endlich das Dublin-Abkommen, ohne mindestens 9 % Dampf/Druck eines Mr. Zipras bekommen Sie von der EU überhaupt nichts, nicht mal die Dublin-Vertragserfüll​ung.

Für einige Länder erweist sich die Regelung angesichts des nicht endenden Flüchtlingsstroms als fatal. Dazu gehört neben Italien auch Ungarn. In den letzten Monaten sind Zehntausende Flüchtlinge aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten nach Ungarn gelangt, wo sie einen Asylantrag stellten. Doch dort bleiben sie selten. Ihr Ziel sind wohlhabendere Staaten wie Deutschland, Österreich oder Schweden. Werden sie dort aufgegriffen, ist Ungarn dazu verpflichtet, sie zurückzunehmen. Doch genau dies soll in Zukunft nicht mehr geschehen.

Italien​ spielt das selbe vertragswidrige Spiel schon zu lange auch mit der Schweiz. Sie haben sich verpflichtet durch den Eid das Gesetz anzuwenden und Schaden von unserem Lande abzuwenden.

http:/​/www.nzz.ch/internati​onal/ungarns-grenzsch​liessung-sorgt-fuer-r​ote-koepfe-1.18568154​#login


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71%
(7 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte July 2015

Back to Africa

Europa muss die illegalen Zuwanderer aus Afrika zurückschicken. Sie bedrohen hier die Sozialsysteme, während sie in ihrer Heimat als Arbeitskräfte gebraucht würden.
Europa muss die Asylbewerber zurückschicken. Nur so lässt sich das Sterben im Mittelmeer stoppen.
Die meisten der Passagiere auf den überladenen, armseligen Kähnen, die über das Mittelmeer ­Richtung Europa tuckern, sind illegale Migranten aus Schwarzafrika, junge Männer aus Mali, ­Nigeria, Eritrea, Guinea. Schliesst man von ­Bildern dieser Risikotransporte auf den Zustand Afrikas, so drängt sich der Eindruck auf, der schwarze Kontinent müsse sich in einer pitoyablen Verfassung befinden. Nur Menschen in grosser Verzweiflung würden ihre Heimat ­verlassen und für eine ungewisse Hoffnung ihr Leben aufs Spiel setzen.

Allerdings​ zeichnen die ökonomischen Daten ein anderes Bild. Seit einigen Jahren stellen Wirtschaftsanalysten einen rapiden wirtschaftlichen, sozialen und politischen Aufschwung fest, vor allem in den Ländern südlich der Sahara. Neun von fünfzehn der wachstumsstärksten Länder weltweit befinden sich in Afrika,

konsumfreudige Mittelschichten vergrössern sich,

Wohlstand wächst mittlerweile gleich schnell wie in Asien.

Quelle;
http://b​azonline.ch/ausland/e​uropa/Back-to-Africa/​story/26784851


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88%
(8 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte June 2015

Illegale Bootsflüchtlinge

Flüchtlinge: Australien fordert Europa zu totaler Abschottung auf.

Unter Ministerpräsident Tony Abbott hat Australien die Einwanderung illegaler Bootsflüchtlinge vollständig gestoppt. Mit harter Hand. Darauf ist Abbott stolz. So stolz, dass er nach dem Tod von womöglich 900 Flüchtlingen im Mittelmeer die EU dazu drängt, sein "Erfolgsmodell" zu übernehmen und strengere Grenzkontrollen einzuführen - Menschenrechtler laufen Sturm.

Der jüngste Vorfall im Mittelmeer sei eine "schreckliche, schreckliche Tragödie", erklärte der australische Regierungschef. Damit sich so etwas nicht wiederhole, sollte Europa dem Beispiel Australiens folgen.

Unter dem Motto "Stop the boats" (Stoppt die Boote) startete Abbott nach seinem Wahlsieg 2013 ein rigoroses Programm gegen Flüchtlinge, die über den Seeweg kommen. Seitdem kreuzen ständig Militärschiffe vor Australiens Küsten, die Flüchtlingsboote abfangen und ausnahmslos zurückschicken.

Gemäss UNO-Charta ist ein Flüchtling, der an Leib & Leben verfolgt wird in seinem Ursprungsland. Solche echt verfolgte muss gemäss Menschenrecht Schutz gewährt werden, im 1. sicheren Land, das sie betreten. Was ist aber mit der grossen Mehrzahl, die zuerst in Afrika & dann in Europa durch 7-9 sichere Staaten reisen ?. Das sind ausschliesslich "Wirtschaftsflüchtlin​ge", die formell rechtlich in der Schweiz in kein Asylverfahren Aufnahme finden dürfen. Illegales noch belohnen & gegenüber jenen Menschen, die nach den Regeln des Arbeitsmarktes als Arbeitskräfte einreisen wollen, noch belohnen, ist töricht & unsere Rechtsstaatlichkeit zersetzend.

Unsere​ Regierung ist diesbezüglich seit Jahren "blind auf beiden Augen", jedoch die Menschen denken in der grossen Mehrheit wie ich es beschreibe;

Umfrag​e T-online;

Sollte Europa das australische Flüchtlings-Modell übernehmen ?

Es haben 50046 Besucher 22.04.2015 abgestimmt.

Nein, das Vorgehen ist unmenschlich.
7.7%
​(3859 Stimmen)

Ja, es ist effektiv.
91%
(4555​5 Stimmen)

Dazu habe ich keine Meinung.
1.3%
(632 Stimmen)

Vielen Dank für die Teilnahme.*

Die Fluchtrouten sind auf einem der nachfolgenden Link aufgezeigt.

Eine Million Flüchtlinge warten in Libyen

Doch man muss davon ausgehen, dass es zu weiteren Katastrophen im Mittelmeer kommt: In Libyen warten nach Angaben de Maizière rund eine Million Flüchtlinge auf die Überfahrt über das Mittelmeer in die EU.

Diese Zahl nannte der CDU-Politiker nach Angaben mehrerer Teilnehmer in der CDU-Bundesvorstandssi​tzung in Berlin. De Maziere habe zudem von einer immer professionelleren Organisation der Schlepperbanden berichtet, die die Flüchtlinge teilweise sogar per App an die Küste und zu den Booten leiteten.

Brok: Rettung alleine hilft nicht

"Es handelt sich um eine echte Völkerwanderung", sagte der CDU-Europapolitiker Elmar Brok. Die Rettung der Flüchtlinge aus dem Mittelmeer sei wichtig, werde alleine aber nicht helfen. "Wenn wir nur viel mehr Schiffe einsetzen, werden in Libyen bald zwei Millionen Menschen warten."

Wichtig sei, Außen-, Innen- und Entwicklungshilfe zu kombinieren. Die EU-Staaten müssten in den Herkunftsländern ansetzen.

"Denn es berichtet doch etwa niemand darüber, dass in der Sahara wohl noch mehr Menschen sterben als im Mittelmeer", sagte Brok mit Blick darauf, dass die Schlepperbanden den Fluchtweg von Menschen aus Schwarzafrika nach Norden zunächst durch die Wüste organisierten.

Que​lle:
http://www.t-on​line.de/nachrichten/p​anorama/id_73719932/f​luechtlinge-australie​n-fordert-europa-zu-t​otaler-abschottung-au​f.html

http://www.​t-online.de/nachricht​en/panorama/id_737124​74/in-libyen-warten-1​-million-fluechtlinge​-merkel-kuendigt-kurs​wechsel-an.html


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100%
(5 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte May 2015

Aufklärungsvideo vom SEM in Bern (früher Migrationsamt), dass jetzt endlich die Balkanstaaten als sichere Erstländer / Staaten angesehen werden auch von der Schweiz, und Aylgesuche keine Aussicht auf Erfolg hätten;

Quellen-Vi​deo;
http://www.tage​sanzeiger.ch/schweiz/​standard/So-will-die-​Schweiz-Fluechtlinge-​abschrecken/story/107​64014#mostPopularComm​ent

BRAVO, das 1. Mal dass ich das SEM (Migrationsamt) für striktes Handeln nach dem formellen Asylgesetze loben kann,




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67%
(9 Stimmen)
Lars von Lima sagte May 2015

Pardon, Herr Bender, da Ihnen sonst nichts zum Thema Pfingsten einfällt und Sie dann auch noch Herr Steinle bemühen, ist demnach auch Ihr Pfingseintrag ziemlich inhaltslos.

Pro Memoria: Pfingsten hat nichts mit Banken zu tun, sondern mit der Gründung apostolischen Kirche in Jerusalem, ein Ereignis, dass es in sich hatte.

Frohe Pfingsten, Herr Bender.


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40%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2015

Pfingstrede von einem "Gutmenschen" (negativer Begriff) an alle "Schlechtmenschen" (positiver Begriff):

"Wären die Menschen eine Bank, sie wären längst gerettet!"



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67%
(9 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte May 2015

1. Die Balkanstaaten sind sichere Herkunftsländer,

also kommen diese illegal ins Land und unterwandern damit das formell klare Asylgesetz. Werden diese in ein Asylverfahren trotzdem überhaupt erst aufgenommen, anstatt formelle Abweisung mittels NICHTEINTRETEN innert 20 Tagen zu erklären, behandelt das Migrationsamt in Bern diese verfassungswidriig, indem rechtsungleiche & rechtswidrige Begünstigung gegenüber allen anderen betrieben wird, die auf normalem Wege in die Schweiz kommen, weil sie hier eine gute Verdienstböglichkeit suchen unter BEACHTUNG der bestehenden Arbeitsgesetzgebung.


2. Wer fühlt sich bei uns aber zuständig für die ansteigende Anzahl von jungen Mitbürgern am Beginn ihres Lebens, und der über 48-jährigen, in erschreckend zunehmenden Masse ohne Arbeit aus bekannten Gründen ?

Quelle;
http://​www.stern.de/news2/ak​tuell/bayern-balkanst​aaten-sind-sichere-he​rkunftslaender-217038​0.html


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63%
(19 Stimmen)
Frank Wagner sagte May 2015

Folgendes habe ich zu ihren Schlussfolgerungen zu sagen:

Es ist zwar richtig das Länder wie die arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Kuwait etc. nicht direkt Flüchtlinge aufnehmen (und dafür zu Recht auch in der Kritik stehen). Die Behauptung jedoch das es dort niemandem in den Sinn käme "auch nur einen Mikro-Bruchteil dieser Gelder den Brüdern in Not" zukommen zu lassen ist falsch.

Kuwait, die Emirate, Katar, Saudi-Arabien und Bahrain haben 2014 rund eine halbe Milliarde Dollar zu UN-Programmen in Syrien beigetragen (schreibt zum Beispiel die süddeutsche Zeitung). Der saudische König hat Ende 2014 noch über 50 Millionen Dollar an das UN-Welternährungsprog​ramm gespendet, als es Engpässe bei der Finanzierung von Nahrungsmittelhilfe für Syrer gegeben hat. Zudem leisten diese Länder teilweise direkte bilaterale Hilfe in Milliardenhöhe an die Aufnahmeländer von Flüchtlingen und finanzieren Hilfsorganisationen. Auch im April 2015 ging durch die Presse das Saudi-Arabien auf einen Aufruf der UNO, das rund 270 Millionen Dollar für Hilfsprojekte im Jemen benötigt werden, genau diese Summe gespendet hat. Das hat unter anderem der Blick berichtet.

Zu Ihrer Formulierung "Brüder in Not": wie definieren Sie was "Brüder" sind bezogen auf Saudi-Arabien?

Sie kritisieren das der Vatikan als "einer der reichsten Staaten der Welt" noch keine Flüchtlinge aufgenommen hat. Damit haben sie durchaus recht ... der Vatikan jedoch als oberste Institution der katholischen Kirche engagiert sich stark im Flüchtlingsbereich, kirchliche Institutionen überall in Europa und der Welt bieten Unterkunft, kirchliche Hilfswerke Unterstützung. Hier jetzt die Anerkennung von Hilfsleistungen von der direkten Aufnahme von 8 bis 12 Flüchtlingen abhängig zu machen ist vollkommen sinnfrei. Und das sage ich Ihnen als Agnostiker der ansonsten gern Gelegenheiten nutzt um gegen die katholische Kirche zu schiessen.

Das Sie hier an dieser Stelle wiederum der UNO Versagen vorwerfen weil sie nicht in der Lage ist den "Menschenhandel der kriminellen Schlepper zu unterbinden", während Sie gleichzeitig an anderer Stelle weiter die Antwort darauf schuldig bleiben wie denn Ihrer Vorstellung nach die UNO in Marokko ein Referendum betreffend Westsahara durchsetzen soll, um das die UNO sich seit Jahrzehnten bemüht, zeigt das Sie nicht wirklich wissen wie die UNO funktioniert, was sie darstellt und welche Möglichkeiten Sie hat, oder? Wünschen Sie sich eine stärkere UNO, mit weitreichenderen Befugnissen und zum Beispiel einer eigenen stehenden Armee?

Sie wissen das Paul Collier als Alternative zur Flucht über das Mittelmeer eine Lösung befürwortet die dem von der Schweiz abgeschafften Botschaftsasyl entspricht? Prüfung des Anspruchs auf Asyl in den Heimatländern, bezahlte Tickets für anerkannte Asylbewerber und Aufnahme in Europa. Fände ich eine gute Idee. Sie auch?

Ich fände irgendwie toll wenn man irgendwann mal einen neuen Blog von Ihnen sehen würde und direkt in die Sachdiskussion einsteigen könnte, weil man sich darauf verlassen könnte das Ihre Statements sauber recherchiert sind. Ich möchte Sie bezüglich Ihrer Schlussfolgerungen hier und auch in anderen Blogartikeln gern auf Ihren eigenen "Die Wahrheit im Christentum"-Blog verweisen, auf Punkt 1 Ihrer Schlussfolgerungen, die Aufforderung "alles zu hinterfragen", um "die Wahrheit zu finden".

Ich finde übrigens Ihre Idee Zitate zum Thema anzufügen wirklich schön, und werde mir das auch angewöhnen. Zu diesem Thema habe ich folgendes Zitat gefunden:

"Ein Denkender macht dadurch Fortschritte, dass er seine Schlussfolgerungen hinauszögert, sogar wenn sie ihm auf der Hand zu liegen scheinen."

Albert Camus, Nobelpreisträger Literatur







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38%
(16 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2015

Wer die Tragik von Menschen nach ökonomischen (Geld) Gesichtspunkten definiert, relativiert sein eigenes Leben!
Vertreter aus der "Paranoia-Denkanstalt​ Ökonomie", geben ihr Wissen aus betreuter Bildung weiter! Diese Pseudowissenschaft wird zu stark überbewertet, weil sie nur ihre erfundenen Spielformen, täglich neu analysieren! Medienwelt!
Die BRD hat auf einmal 17 Mio. "Wirtschaftsflüchtlin​ge" über ihre Wirtschaft absorbiert!
Die Lösung ist in der Funktion des Geldsystems begründet! Niemand muss sein eigenes Geld "opfern"!
Die Problematik besteht einzig in der Mischung der Kulturen! Ab welcher Anzahl von "fremden" Menschen ist das Boot voll? Die Akzeptanz kann bei einem Missverhältnis gegenseitig kippen! Verhindern!
Gemäss meiner Blutgruppe stamme ich aus Afrika ab!




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