Ignazio Cassis FDP , Nationalrat

Ignazio Cassis
Ignazio Cassis FDP
Wohnort: Montagnola
Beruf: Medico / Insegnante / Consigliere nazionale
Jahrgang: 1961

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Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage
Antwort Wichtigkeit
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
1
Der Cannabiskonsum soll nach Vollendung des 18. Lebensjahres legal werden.

 

 
2
Bei Genehmigung durch das Bundesverwaltungsgericht soll der Nachrichtendienst des Bundes den Post-, Telefon- und Emailverkehr überwachen dürfen.

 

 
3
Bei Kriminaldelikten soll vermehrt kurzzeitiger Freiheitsentzug anstelle von gemeinnütziger Arbeit und Geldstrafen ausgesprochen werden.

 

 
4
Der Truppenbestand der Schweizer Armee wird bis 2017 nicht wie geplant auf 100'000 Mann, sondern auf 80'000 Mann reduziert.

 

 
5
Damit die Luftwaffe den Luftpolizeidienst rund um die Uhr sicherstellen kann, soll die alternde F-5 Tiger-Flotte der Luftwaffe mit moderneren Kampfflugzeugen ersetzt werden.

 

 
6
Der Zivildienst soll gleich lang wie der Militärdienst dauern, anstatt wie heute eineinhalb Mal so lange.

 

 
7
Das Stimmrechtsalter für das 
aktive Stimmrecht
soll auf Bundesebene auf 16 Jahre gesenkt werden.

 

 
8
Beiträge an Parteien sowie Abstimmungs- und Wahlkampagnen von über 50'000 Fr. sollen offengelegt werden.

 

 
9
Der Bund soll den Filmstandort Schweiz mit 6 Millionen Franken pro Jahr fördern, sodass Schweizer Filme möglichst umfassend in der Schweiz hergestellt werden können.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
10
Der Bund soll mehr Gelder für die Integration ausländischer Jugendlicher zur Verfügung stellen.

 

 
11
Ausländer, die seit 10 Jahren in der Schweiz leben, sollen das 
aktive Wahl- und Stimmrecht
auf Kantonsebene erhalten.

 

 
12
Ausländer dritter Generation sollen automatisch eingebürgert werden.

 

 
13
Staatliche Entwicklungshilfen sollen an die Rücknahme von abgewiesenen Asylbewerbern durch ihre Herkunftsländer gekoppelt werden.

 

 
14
Die Schweiz soll mehr Flüchtlinge direkt aus den Krisengebieten aufnehmen (Kontingentsflüchtlinge).

 

 
15
Die Schweiz soll der EU beitreten.

 

 
16
Falls die EU aufgrund der Einführung von Einwanderungskontingenten für EU-Bürger und Inländervorrang die 
Bilateralen I
kündigen möchte, sollen die Bilateralen I zugunsten von Einwanderungskontingenten und Inländervorrang aufgegeben werden.

 

 
17
Im Zuge der Einführung eines institutionellen 
Rahmenabkommens
mit der EU soll die Schweiz anstelle des EU-Gerichtshofs den 
EFTA-Gerichtshof
als Instanz bei CH-EU-Streitigkeiten akzeptieren.

 

 
18
Schweizer Armeeangehörige sollen unter UNO- oder OSZE-Mandaten im Ausland Einsätze leisten dürfen, in denen sie zur Verteidigung bewaffnet sind.

 

 
19
Die Schweiz soll für einen nichtständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat kandidieren.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
20
Die Sozialhilfe für Familien mit 4 Personen oder mehr soll gesenkt werden.

 

 
21
Der Anreiz für Arbeitslose, eine Stelle zu finden, soll erhöht werden, indem die Höhe der Arbeitslosengelder bei längerer Bezugszeit reduziert wird.

 

 
22
Der Bund soll in allen Branchen, in denen heute noch keine Gesamtarbeitsverträge mit Minimallöhnen abgeschlossen wurden, solche einführen.

 

 
23
Bei Neueinzonungen sollen mindestens 30% der anzurechnenden Geschossfläche für den preisgünstigen Wohnungsbau reserviert werden, die den 
Genossenschaften
zur Verfügung gestellt werden soll oder in der öffentlichen Hand für den preisgünstigen Wohnungsbau bleiben soll.

 

 
24
Um die Frage nach dem Rentenalter zu entpolitisieren, soll das Rentenalter automatisch bei 
80% Lebenserwartung
berechnet werden.

 

 
25
Der Mehrwertsteuersatz soll zur Finanzierung der AHV um 1 Prozentpunkt erhöht werden und soll eine Option auf eine weitere Erhöhung um 0.5% haben, wenn es die Finanzierung der AHV erfordert.

 

 
26
Es soll gesetzlich verankert werden, dass die Renten von Personen, die lange erwerbstätig waren, bei frühzeitiger Pensionierung weniger stark gekürzt werden als bei Personen, die weniger lange erwerbstätig waren wie beispielsweise Studierte.

 

 
27
Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung und der tiefen Zinsen soll der 
Umwandlungssatz
der Pensionskassen von 6.8% jährlich um 0.2% bis auf 6.0% reduziert werden.

 

 
28
Der obligatorische Leistungskatalog der Krankenkassen soll in Anbetracht der hohen Gesundheitskosten eingeschränkt werden.

 

 
29
In der Schweiz soll die 
direkte aktive Sterbehilfe
durch einen speziell autorisierten Arzt erlaubt werden.

 

 
30
Die heutigen Beiträge des Bundes an die 
Jugendverbände
in Höhe von 7.60 Fr. pro Kind und Lagertag sollen für die nächsten 4 Jahren garantiert werden, was jährlich Mehrkosten von rund 17 Millionen Franken bedeutet.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
31
Sexualkunde soll alters- und stufengerecht im Kindergarten obligatorisch unterrichtet werden.

 

 
32
Fremdsprachige Kinder sollen zu Beginn in separaten Deutschklassen unterrichtet und erst bei genügenden Deutschkenntnissen in die Regelklasse aufgenommen werden.

 

 
33
In der Primarschule soll neu nur 
eine Fremdsprache
gelehrt werden.

 

 
34
Die Schüler sollen als 
erste Fremdsprache
eine Landessprache lernen.

 

 
35
Anstelle von Stipendien sollen mehrheitlich zinslose Darlehen vergeben werden.

 

 
36
Gleichgeschlechtliche Paare in eingetragener Partnerschaft sollen sowohl Stiefkinder als auch fremde Kinder adoptieren dürfen.

 

 
37
Mit der "Ehe-Light" soll eine neue zivilrechtliche Partnerschaft für Paare eingeführt werden, die nicht heiraten wollen. In der Ehe-Light soll die hälftige Aufteilung der Pensionskassen-Ersparnisse und AHV-Renten bestimmt werden.

 

 
38
Ehepaare sollen gemäss 
Individualbesteuerung
als Einzelpersonen besteuert werden.

 

 
39
Der klassische Mutterschaftsurlaub von 14 Wochen wird durch einen flexibleren Elternurlaub ersetzt, bei dem die Eltern den Elternurlaub frei untereinander aufteilen können.

 

 
40
Die Eltern, die das Angebot von Tagesstrukturen in Volksschulen nutzen, sollen nicht mehr als die Hälfte der Kosten tragen. Die restlichen Kosten tragen die Kantone und Gemeinden.

 

 
41
Statt einzelne Kinderkrippen und Kindertagesstätten zu unterstützen, können erwerbstätige Eltern 
Betreuungsgutscheine
von der Gemeinde beziehen.

 

 
42
Anstelle eines Kinderabzugs von 6'400 Fr. pro Kind soll bei der Bundessteuer eine 
steuerfreie Gutschrift
pro Kind eingeführt werden, die vom Einkommen unabhängig ist. Die Höhe der Kindergutschrift soll so gestaltet sein, dass sie haushaltsneutral ist.

 

 
43
Die Obergrenze der abzugsfähigen Kosten für Fremdbetreuung soll in der Bundessteuer von 10000 auf 
24000 Franken
erhöht werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
44
Der Bund soll eine 
zweite Röhre
beim Gotthard Strassentunnel bauen und finanzieren, es soll jedoch nur eine Fahrspur pro Röhre betrieben werden dürfen.

 

 
45
Der Eigenfinanzierunggrad des Personen-Schienenverkehrs beträgt heute ca. 40%. Dieser soll durch nachfrageorientierte Preise schrittweise erhöht werden.

 

 
46
Die Mineralölsteuererträge sollen ausschliesslich für den Strassenverkehr genutzt werden und vollständig in einen unbefristeten, zweckgebunden Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF) fliessen. Enthält der Fonds mehr als 3 Milliarden Franken, soll der Preis für die Autobahnvignette gesenkt werden.

 

 
47
Beim Flughafen Zürich soll die Ost-West-Piste ausgebaut werden, sodass diese Piste auch für den Start und die Landung von interkontinentalen Flügen genutzt werden kann.

 

 
48
Der Bund soll ein 
Mobility Pricing
einführen, bei dem pro zurückgelegten Kilometer auf Strasse und Schiene ein bestimmter Betrag erhoben wird. Dafür sollen andere Verkehrsabgaben wie die Autobahnvignette oder Billetpreiserhöhungen abgeschafft werden. Die Einnahmen aus dem Mobility Pricing sollen dazu genutzt werden, Erweiterungsbauten, Betrieb und Unterhalt der beiden Verkehrstypen Strasse und Schiene sicherzustellen.

 

 
49
Der Pendlerabzug soll auf nationaler Ebene abgeschafft werden.

 

 
50
Der CO2-Ausstoss von Brennstoffen soll mit einer Lenkungsabgabe besteuert werden. Die Einnahmen sollen gleichverteilt an die Bevölkerung/ Unternehmen zurückverteilt werden.

 

 
51
Kulturland soll nur eingezont werden dürfen, wenn dieses gleichzeitig 1:1 an einem anderen Ort ausgezont wird.

 

 
52
In der Schweiz sollen ab 2017 gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden dürfen.

 

 
53
Die Grossraubtiere Bär, Wolf und Luchs sollen nur getötet werden dürfen, wenn sie eine Gefahr für das menschliche Leben darstellen.

 

 
54
Die bestehenden Atomkraftwerke in der Schweiz sollen zum Ende ihrer Laufdauer zur Sicherstellung des Energiebedarfs durch neue ersetzt werden.

 

 
55
Der Bund soll die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) 2025 abschaffen, das heisst den Produzenten von erneuerbaren Energien soll kein Preis mehr in der Höhe ihrer Produktionskosten garantiert werden.

 

 
56
Der Strommarkt soll vollständig liberalisiert werden, sodass der Endverbraucher selbst bestimmen kann, von welchem Stromanbieter auf dem schweizerischen Markt er den Strom beziehen will.

 

 
57
Im Rahmen der Energiestrategie 2050 sollen die zulässigen 
CO2-Emissionszielwerte
für Fahrzeuge bis 2020 reduziert werden.

 

 
58
Der Bund soll in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen betreiben und die Billaggebühren sollen entsprechend abgeschafft werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
59
Die Geschäftsöffnungszeiten sollen schweizweit vollständig liberalisiert werden (alle Geschäfte können ihre Öffnungszeiten selbst wählen).

 

 
60
Für Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern soll in der Geschäftsleitung eine Frauenquote von 30% eingeführt.

 

 
61
Der Schweizer Tourismus soll über die nächsten 4 Jahre aufgrund des starken Frankens mehr staatliche Unterstützung erhalten.

 

 
62
Die Wechselkursstabilität soll als Ziel der SNB in der Verfassung verankert werden.

 

 
63
Der Bund fördert die Erstellung eines Innovationsparks auf dem ehemaligen Militärflughafengelände Dübendorf.

 

 
64
Die Schweiz soll ein Agrar-Freihandelsabkommen mit der EU einführen.

 

 
65
Lebensmittel sollen nicht automatisch in der Schweiz zugelassen werden, wenn diese im EU-Raum zugelassen sind (Ausnahme vom 
Cassis-de-Dijon-Prinzip
).

 

 
66
Die Schweiz lockert das 
Bankkundengeheimnis
für Schweizer Staatsangehörige, indem es den automatischen Informationsaustausch zwischen Banken und der Schweizer Steuerbehörden einführt.

 

 
67
Die 
Pauschalbesteuerung
von vermögenden ausländischen Steuerzahlern soll in der Schweiz verboten werden.

 

 
68
Personen mit einem Vermögen grösser 1 Mio. Fr. sollen höhere Steuersätze bezahlen als heute, dafür sollen die Vermögenssteuersätze für Personen mit tieferem Vermögen reduziert werden (Erhöhung der Steuerprogression).

 

 
69
Um zu verhindern, dass besonders mobile, internationale Firmen aus der Schweiz abwandern, sollen im Zuge der 
Unternehmenssteuerreform III
international anerkannte Steuererleichterungen eingeführt werden. Die daraus resultierenden Steuerausfälle sollen durch ein entsprechendes Sparpaket kompensiert werden.

 

 
70
Der Bund soll kantonale Mindeststeuersätze für die Gewinnsteuer bei Unternehmen erlassen, um den interkantonalen Steuerwettbewerb zu dämpfen.

 

 
71
Der Bund soll eine 
Kapitalgewinnsteuer
einführen.

 

 
72
Das Ausgabenwachstum des Bundeshaushalts soll gleich hoch oder kleiner sein als das Wirtschaftswachstum.

 

 
73
Die 
Schweizer Entwicklungshilfe
im Ausland soll ausgeweitet werden.

 

 



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen

Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Kanton Tessin
Partei: FDP
Liste: Partito liberale radicale ticinese
Listenplatz: 1.2
Bisheriger Sitz: Ja
Wahltermin: 18.10.2015
Ergebnis: Gewählt


Dafür setze ich mich ein

- mehr Eigenverantwortung und weniger Staat (und weniger Gesetze)
- unbürokratische und wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen (mehr und bessere Arbeitsplätze)
- nachhaltige Finanzierung unserer Sozialwerke



Das habe ich erreicht

- Konsolidierung eines freiheitlichen Gesundheitswesens (Ablehnung der Einheitskasse)
- Vebesserung des Gesundhetswesen (mit Verfeinerung des Risikoausgelichs im KVG)
- die Stärkung von Randregionen, indem ausländische Unternehmer bei der MWSt nicht mehr bevorteilt werden.



Meine politischen Ämter und Engagements


2007- Nationalrat
2004-2014 Gemeinderat


Hobbies / Interessen

Musik, Elektronik



Meine neusten Kommentare

May 2014 Kommentar zu
Schluss mit Steuergeschenken für Grenzgänger
Richtig! Es bleiben FR. 1650.- davon gehen 850.- für Miete. Es bleiben 800.- Franken. Wenn er kein Kind hat, bleiben ihm 1720.- Fr. Damit lebt er.
-
May 2014 Kommentar zu
Schluss mit Steuergeschenken für Grenzgänger
Ja eben, nicht alle sind fähig, die VOLLE Leistung zu bringen.
Dem zu folge haben nicht alle das Recht auf ein Mindestlohn von Fr. 4000.- / Monat.
Und übrigens: in Mendrisio hat es viele Menschen die Mit Fr. 3'200 monatlich leben, und OHNE Sozialhilfe. Das zeigt auch das Problem der unegnügenden geographischen Nuancierungen dieser Volksinitiative! Deshalb bin ich dezidiert für das NEIN !
-
May 2014 Kommentar zu
Schluss mit Steuergeschenken für Grenzgänger
"Gerade dies soll durch die Mindestlohninitiative​​​ beendet werden" - schreiben Sie. Schön wäre's! - sage ich.
Stellen Sie sich in der Haut eines Besitzers eines Familienbetriebs im Gebiet Mendrisio: eine kleine Firma mit 3 Angestellten. Der wenig ausgebildete 27jährigen Sohn von Familienfreunde findet keinen Job, ist wenig qualifiziert, hat nur eine KV-Ausbildung. Sie stelle ihn an für Fr. 3'200 pro Monat. Er hat eine Arbeit, die ihm gefällt, und lebt damit auf seine Beine, ohne unser Sozialwesen zu strapazieren. Er zahlt auch (wenige) Steuer. Er ist so gefordert, sich weiterzubilden, um etas mehr zu verdienen und eine eigene Familie zu gründen. Dann kommt plötzlich der Mindestlohn von Fr. 4'000. Sie können diesen Lohn als Kleinunternehmer nicht zahlen: die entsprechende Teuerung Ihrer Produkte würde Ihre Firma aus dem Markt verdrängen. Sie müssen ihn kündigen: wovon lebt er nachher (Arbeitslosenversiche​rung und nachher Sozialhilfe). Ist das ein gutes Deal?
-
March 2014 Kommentar zu
Schluss mit Steuergeschenken für Grenzgänger
Sehr geehrte Vimentis-Besucherinne​n und Besucher

Zuerst mal ganz herzlichen Dank für all Ihre Kommentare: bitte verzeihen Sie mich, wenn ich nicht jedem Kommentar einzeln kommentieren kann. Die Zeit reicht einfach nicht.
Viele Kommentare beinhalten eine gute Darstellung der Probleme, die zur Zeit das Leben in unserem Kanton schwer machen. Eine exkezzive Dramatisierung der Lage bringt allerdings nichts. Ebenso wenig bringen Schuldzuweiseungen und vergiftete Kommentare, die nur Spannung und schlechtes Blut schaffen. Was wir jetzt brauchen ist eine nüchterne Lagebeurteilung und die Identifikation von pragmatischen Lösungen, im bester schweizer Tradition.
Das Problem zu anerkennen ist das eine, Lösungen zu finden ist was Anderes. Diese Lösungen brauchen dann erst noch eine Mehrheit. Recht hat nicht wer lauter schreit, sondern wer sich nicht damit begnügt, Problemen zu nennen, sondern auch konkrete und praktikable Lösungen hat und vor allem eine Mehrheit hinter sie kriegt. Das ist die wahre politische Knochenarbeit, die meistens weder aud Vimentis noch auf Facebook stattfindet, sonder diskret hinter den Kulissen. Damit erreicht man weniger Popularität und Ruhm; dem zu Folge tut man weniger für die eigene Wiederwahl, dafür mehr für die Schweiz!

Meine Meninung zum Besuch Frau Bundesrätin Widmer-Schlumpf habe ich in den Tessiner Medien ausgedrückt:
http://​www.tio.ch/News/Ticin​o/780082/Io-avrei-aff​rontato-pomodori-e-uo​va-marce

Ich teile die Meinung von Frau Bundesrätin nicht und werde mich im nationalen Parlament weiterhin engagieren, eine Mehrheit meiner Kolleginnen und Kollegen hinter der FDP-Meinung "Vetragskündigung" zu gewinnen. Die ganze Tessiner Deputation im NR (2 Lega, 1 SVP, 2 FDP, 2 CVP, 1 SP) soll aktiv dafür kämpfen und unsere Kollegen aus der Deutschschweiz und der Romandie dafür gewinnen. Was nicht immer einfach ist, denn diese sind oft der Meinung, es handle sich um ein regionales Problem. Das ist mit ein Grund warum ich in deutscher Sprache auch bei Vimentis schreibe!
Die Kompetenz für internationale Verträge liegt beim Bundesrat. Was wir nationale Parlamentarier tu können, ist Druck! Das Thema bleibt also aktuell in der politischen Agenda!

Ich bedanke mich bei allen, die hier bereit sind, am Seil in die gleiche Richtung zu ziehen, mit Überzeugung und Ausdauer!
Freundlich​e Grüsse, Ignazio Cassis
-
February 2014 Kommentar zu
Schluss mit Steuergeschenken für Grenzgänger
1. Damals hatte die Schweiz so beschlossen. So viel ich Weiss, ging es darum, Arbeitskräfte aus Italien mit finanziellen Anreizen anzuziehen, damit in der Schweiz mehr Arbeit, mehr Geld, mehr Wohlstand erreicht werden konnte.
2. Ja, Sie haben recht. Es ist heute ein Skandal!
3. Prognose sind immer schwierig ... Fakt ist, dass heute die Arbeitslosigkeitsquot​e in Tessin bei den Jungen (15-24 Jahre) ca. 7,5% ist. Doppelt so viel wie der CH Durchschnitt, aber viel weniger als in Norditalien (30%).
4. Die Frage musste unserer Vorgänger gestellt werden. Sie kann aber nicht mit den heutigen Verhältnisse beantwortet werden. Die Welt ist heute eine andere als vor 30 Jahren.
5. Mit solchen leeren Behauptungen schafft man nur schlechtes Blut und bringt die CH nicht vorwärts.
Freundiche Grüsse!
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February 2014 Kommentar zu
Schluss mit Steuergeschenken für Grenzgänger
Nein! Mit Deuschland, Frankreich und Östereich gelten andere ganz andere Abkommen!
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October 2013 Kommentar zu
Stimmen Sie der Vorlage "Familieninitiative: Steuerabzüge auch für Eltern, die ihre Kinder selber betreuen" zu?
Richtig! "Abziehen" kann man nur wenn man etwas bezahlt hat. Alles andere nennt man "Geschenke"!
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August 2013 Kommentar zu
Gegen Impfobligatorium ? Dann stimme JA zum Epidemiengesetz
Danke Frau Habegger!
Ich versteh Ihr Verdacht und Ihr Missmut gegenüber Angst- und Panikmache.
Das ist ebenfalls legitim und wir alle müssen immer aus den Fehlern lernen. Bei der Grippenpandemie ist nicht alles gut gelaufen.
Darüber haben wir aber am 22.9 nichts zu entschieden :-)
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August 2013 Kommentar zu
Gegen Impfobligatorium ? Dann stimme JA zum Epidemiengesetz
OK, alles klar. Jetzt sind wir dar`ber im Klar, dass das Impfobligatorium nicht zur Diskussion steht.
Was Sie nicht wollen ist also die neue Aufgabenverteilung, die dem Bund mehr Koordinationsverantwo​rtung übergibt.
Das ist legitim: Darüber können wir am 22.9 entschieden.
Vergess​en Sie aber nicht, dass die Keime sich nicht an die kantonalen Grenzen halten, und auch nicht an die nationalen :-)
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