Lexikon: Makroökonomie

Die Makroökonomie ist ein Teil der Volkswirtschaftslehre und befasst sich mit dem Zusammenhang von verschiedenen gesamtwirtschaftlichen Sektoren und Märkten.

Die Makroökonomie befasst sich im Gegensatz zur Mikroökonomie mit Märkten und Sektoren, die aus der Gesamtheit vieler Individuen in der Wirtschaft und den einzelnen Märkte durch die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung zusammengefasst (aggregiert) werden.

So wird beispielsweise das gesamte Volkseinkommen betrachtet und zusammen mit dem Wirtschaftswachstum und der Arbeitslosigkeit genauer analysiert. Dabei werden auch internationale Unterschiede und zeitliche Entwicklungen betrachtet und Prognosen für die Zukunft erstellt. Die zentralen Märkte sind der Güter- und Dienstleistungsmarkt, der Arbeitsmarkt und der Kapitalmarkt. Bei der Betrachtung wird das Gleichgewicht untersucht, das aus der aggregierten Nachfrage und dem aggregierten Angebot entsteht. Dabei werden Fragen gestellt, wie z.B welche Veränderungen der Umstände zu einer Verschiebung des Gleichgewichts führen können.

Möchte man die Beziehung der Wirtschaft eines Landes zu der eines anderen Landes beurteilen, betrachtet man die Zahlungsbilanz, also Importe und Exporte von Gütern und Dienstleistungen, sowie Kapitalströme. Zwischen Ländern werden ausserdem die Wechselkurse angeschaut.

Weitere wichtige Anwendungsbereiche der Makroökonomie sind die Analyse von Konjunkturentwicklungen, der Finanzpolitik, Fiskalpolitik und Lohnpolitik.

 

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Artikel wurde am 26.03.2012 aktualisiert


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