Benedikt Jorns parteilos

Benedikt Jorns
Benedikt Jorns parteilos
Wohnort:
Beruf:
Jahrgang: -

Facebook Profil
Facebook Seite

Blog abonnieren
per Mail
per RSS

Blog weiterempfehlen






No Billag ohne Gegenvorschlag: Risiko für unsere Demokratie
Die na­tio­nale Iden­ti­tät und der Zu­sam­men­halt der Schweiz ba­sie­ren nicht auf einer ge­mein­sa­men Spra­che oder Re­li­gion son­

Seite 1 von 1

Dafür setze ich mich ein

Konstruktive Zusammenarbeit auch bei grundsätzlich anderer Sicht.





Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

Joggen und Schach



Meine neusten Kommentare

Vor 2 Tagen Kommentar zu
No Billag ohne Gegenvorschlag: Risiko für unsere Demokratie
Wer glaubt, TV und Radio könnten sich in der Schweiz durch Werbung finanzieren, muss die heutige Verteilung des "Werbekuchens" beachten. Zeitschriften sahen in den letzten Jahren ihren Anteil schrumpfen, er liegt jedoch immer noch bei 47%. Radio und Fernsehen erhalten 34%. Würde SRG der Billag-Finanzhahnen zugedreht, könnten die Löhne der Mitarbeiter nicht mehr bezahlt werden und ein grosser Teil der heutigen Werbeeinahmen würde zu grenznahen Fernsehsendern fliessen. SRG würde diesen Schock kaum überleben und unsere Zeitschriften hätten im Kampf um Werbeeinnahmen schwierige Zeiten vor sich. SRG hat starken Einfluss auf unsere im Vergleich zu andern Ländern grosse politische und damit auch ökonomische Stabilität. Ich bin SRG dafür sehr dankbar. Zu "No-Billag" sage ich ganz klar "Nein"!
-
Vor 29 Tagen Kommentar zu
No Billag ohne Gegenvorschlag: Risiko für unsere Demokratie
Zwar habe ich nicht ganz dieselbe Meinung wie Sie Herr Knall, doch trotzdem drücke ich Ihnen den Daumen nach oben. Man darf in der Schweiz verschiedener Meinung sein!

Nicht jedes Land in Europa fühlt sich als Einheit, die eine gemeinsame Zukunft sieht. Spanien, Grossbritannien, Italien und auch noch einige andere Länder sind zunehmend instabil. Eine mit inneren Spannungen belastete Politik bremst den Fortschritt in vielen Bereichen sehr stark.

Dass sich die Schweiz im internationalen Vergleich sehr gut entwickelt, hat viele Gründe. Wir gehören zu den Ländern mit der höchsten Lebenserwartung, die ökonomische Entwicklung ist vielseitig und dynamisch, die Lebensqualität in der Schweiz wird in Umfragen als hoch eingestuft. Nicht zuletzt haben wir eine über lange Zeit gewachsene Erfahrung, um auch bei grossen Meinungsdifferenzen demokratisch einen Konsens zu finden. Wir bemühen uns wie kaum ein anderes Volk, die Sprachenvielfalt bis hinein ins Bundeshaus nicht nur zu beachten sondern auch zu leben. Wir haben zudem offene Augen, um die Vielfalt in unserem Land aber auch weltweit zu verstehen und zu akzeptieren.

Es ist nicht nur unsere direkte Demokratie, sondern auch das Verständnis für andere Menschen, beides wird von SRG stark gefördert. Der neue Service-public-Auftra​​​​g will genau diese zwei Bereiche ins Zentrum der SRG-Aktivitäten stellen und unsere fürs Fernsehen bereitgestellten Gelder grösstenteils dafür einsetzen. Eine so ausgerichtete SRG kann viel dazu beitragen, dass das Schweizervolk auch weiterhin gemeinsam einer guten Zukunft entgegen geht. Unsere optimistische Landesfahne, das wunderbare Herz hinter Hans Knalls lachendem Gesicht und Ogis Spruch "Freude herrscht" zeigen uns den Weg dorthin!
-
May 2017 Kommentar zu
am 21. 05. NEIN zum Energiegesetz
Herr Jossi
Eduard Kiener kenne ich persönlich. Ich schätze Gespräche mit ihm sehr. Auch Heinz Karrer, ehemals Chef der Axpo und heutiger Präsident von Economiesuisse sagte zu mir, Eduard Kiener sei wohl der intelligenteste Mensch, der sich in der Schweiz mit der Energiestrategie befasse. Es gibt einige Interviews mit ihm, z.B.
www.srf.ch/news/sch​weiz/abstimmungen/abs​timmungen/atomausstie​gs-initiative/kernene​rgie-und-erneuerbare-​gehen-hand-in-hand
-
May 2017 Kommentar zu
am 21. 05. NEIN zum Energiegesetz
Eduard Kiener, langjähriger Direktor des Bundesamts für Energie, ist ein genialer Ingenieur-ETH und zugleich Ökonom. Wegen seiner auffallenden Intelligenz holte man ihn zum Bund. Ich selbst habe an der Uni Math, Physik und Ökonomie studiert. Wir beide haben dieselbe Sicht: Forschung und Entwicklung sowohl im Bereich der erneuerbaren Energie wie der Kernenergie haben grosses Potential. Zur Energiestrategie 2050 sagen wir "Nein !"
-
May 2017 Kommentar zu
Die SVP hat die Energiestrategie schlicht nicht verstanden
Ca. 85% des weltweiten Energiebedarfs werden heute mit Erdöl, Erdgas und Kohle abgedeckt. Der Energiebedarf in den Entwicklungs- und Schwellenländer wird in den kommenden Jahrzehnten noch stark steigen. Erneuerbare Energien und Kernkraftwerke haben auch gemeinsam kaum je eine Chance, die fossilen Energien zu ersetzen.

Lange Zeit sah man keine Möglichkeit, die Kernfusion für die Energieversorgung zu nutzen. Heute sind die Forscher dank Computer-Simulationen​​​​​ davon überzeugt, dass es möglich sein wird. ITER in Cadarache wird noch kein Strom produzierender Reaktor sein. Er wurde aus Kostengründen vorerst nur so gross geplant, dass er gemäss den Computer-Simulationen​​​​​ jeweils nur für ca. 9 Minuten eine Kernfusion aufrecht halten kann. Die Forscher sehen heute auch schon Möglichkeiten, wie man in einem nachfolgenden Projekt dann erstmals wird Strom erzeugen können. Es gibt zwar erste Schätzungen, wann dies der Fall sein wird. Doch die Erfahrung zeigt, dass es meistens länger geht.

Man kann heute bereits voraussagen, dass dereinst die Kernfusion bei der Ablösung der fossilen Brennstoffe neben den erneuerbaren Energien und den Kernkraftwerken eine grosse Bedeutung haben wird. Doch muss man realistisch einsehen: Der Weg dorthin ist noch lang!

Die Energiestrategie 2050 hat zwei ganz grosse Fehler: Erstens wird, wie uns Deutschland bereits heute eindrücklich zeigt, die sich entwickelnde "Subventionitis" den Markt komplett verzerren. Zweitens ist es ein unnötiger Widerspruch, einerseits klar zu erkennen, dass die heutigen Kernreaktoren 3+ wegen der angestrebten Sicherheit zu teuer geworden sind und deshalb in absehbarer Zeit kein Reaktorbau zur Diskussion steht und andrerseits will man Forschung und Entwicklung im Bereich der Kernenergienutzung weiterhin gestatten und auch finanzieren. Dieser Widerspruch ist alles andere als motivierend und ehrlich gesagt eine grosse Dummheit.

Wollen wir wirklich eine solche Energiestrategie 2050? "Nein !!!"
-
May 2017 Kommentar zu
Die SVP hat die Energiestrategie schlicht nicht verstanden
In der Schweiz decken wir unseren Stromverbrauch im kritischen Winterhalbjahr erst 0,9 Prozent mit Photovoltaik und 0,17 Prozent mit Windkraft ab. Unser Import von "Dreckstrom" aus Kohlekraftwerken nimmt jeden Winter deutlich zu. Forschung und Entwicklung haben in allen Bereichen grosses Potential.
Seit meinem Uni-Studium in Mathematik, Physik und Nationalökonomie befasse ich mich intensiv mit der Energiestrategie. Betrachten wir z.B. den Entwicklungsreaktor "Iter" in Cadarache. Die ETH Lausanne hilft dort mit. In wenigen Jahrzehnten wird es möglich sein, aus einem faustgrossen Kieselstein und einem Glas Wasser ein Jahr lang genügend Strom für eine Person zu produzieren. Als "Abfall" bleibt nicht radioaktives wertvolles Helium. Zur Energieinitiative ein klares "Nein" !!!
-
May 2017 Kommentar zu
Die Wasserkraft braucht ein JA
Die Energiestrategie 2050 würde unseren CO2-Ausstoss stark erhöhen. Hier die "Dreckstrom-Rangliste​" der westeuropäischen Länder: Den grössten Kohle- und Gas-Anteil bei der Stromproduktion haben 1. Deutschland (64,2%) / 2. Italien (61,9%) / 3. Österreich (24,4%) ... Den kleinsten Kohle- und Gas-Anteil haben Norwegen (2,4%) und die Schweiz (4,7%)
... Und nun sollen wir mit der Energiestrategie 2050 tatsächlich Deutschland nacheifern?
Zur "Subventionitis 2050" ein klares "Nein"!!!
-
May 2017 Kommentar zu
Die Wasserkraft braucht ein JA
Auch die Gegner der Energiestrategie 2050 setzen sich für die gezielte Förderung der Wasserkraft ein. Insbesondere die Vergrösserung von Staubecken verbessert die in der Schweiz kritische Versorgungssituation im Winterhalbjahr. Photovoltaik deckt im Winterhalbjahr gemäss neusten Zahlen des Bundesamts für Energie erst 0,9% unseres Strombedarfs. Windkraft bringt in der Schweiz nicht viel. Die bisherigen Erfahrungen der BKW sind gemäss Kurt Rohrbach (Präsident Stromverband und ehemals Chef BKW) sehr schlecht. Gerade mal 0,17% des Strombedarfs deckt die Windkraft ab. Zur Energiestrategie 2050 ein klares "Nein"!
-
May 2017 Kommentar zu
ENERGIE: MEHR REALITÄT ANSTELLE TRÄUMEREI!
Ca. 85% des weltweiten Energiebedarfs werden heute mit Erdöl, Erdgas und Kohle abgedeckt. Wir können auf keine Technologie verzichten, welche uns hilft, die fossilen Energien schrittweise abzulösen. Im für uns kritischen Winterhalbjahr deckt Photovoltaik erst 0,9% unseres Strombedarfs, Windkraft sogar nur 0,17%. Sowohl bei den erneuerbaren Energien wie auch im Bereich der Kernenergie wird in der Schweiz eifrig geforscht. Ein neues Kernkraftwerk ist nicht geplant. Ein Verbot brauchen wir nicht. Offenheit für kommende Entwicklungen sowohl bei den erneuerbaren Energien wie bei der Kernenergie ist die beste Energiestrategie.
-
April 2017 Kommentar zu
Wichtige Änderung der Energie-Philosophie
Es gibt gute Gründe für ein "Nein" zur Energiestrategie!

​​Die Stromversorgung muss langfristig geplant werden. Unsere Volkswirtschaft und unser leistungsfähiges Eisenbahnnetz konnten sich nur dank der sicheren Stromversorgung derart gut entwickeln. Im Sommerhalbjahr haben wir wegen unseren viel Wasser führenden Flüssen Stromüberschuss. Doch unser Stromimport im kritischen Winterhalbjahr wächst zurzeit bedenklich. Es ist zunehmend Strom aus deutschen Kohlekraftwerken. Photovoltaik deckt im Winterhalbjahr erst 0,9% unseres Strombedarfs (neuste Statistik des Bundesamts für Energie). In Deutschland sind es trotz Subventionen von Hunderten Milliarden Euros auch erst 3%. Windkraft bringt in der Schweiz nur wenig (zurzeit erst 0,17%).

Es ist heute noch sehr schwierig vorauszusagen, wie gross der Anteil der neuen erneuerbaren Energien an unsere Stromversorgung langfristig sein wird. Wunschdenken ist hier fehl am Platz! Etwas besser abzuschätzen sind einerseits die möglichen Effizienzsteigerungen​​ sowie andrerseits die Entwicklung des zusätzlichen Strombedarfs durch Heizungen mit Strompumpen und Elektrofahrzeuge. Wiederum schwierig abzuschätzen ist die Weiterentwicklung der Stromspeicherung. Dabei müssen wir uns bewusst sein, dass in der Schweiz die kurz- und mittelfristig nutzbare Stromspeicherung dank unseren Stauseen gut abgedeckt ist. Doch die langfristige Speicherung fürs Winterhalbjahr können unsere Stauseen nur zu einem kleinen Teil abdecken. Die Abhängigkeit vom Ausland (früher vorwiegend Strom aus franz. Kernkraftwerken, heute zunehmend Strom aus Kohlekraftwerken) wird nach der Abschaltung der deutschen Kernkraftwerke ein wachsendes Problem.

Bei der Abschätzung der Weiterentwicklung von Kernreaktoren kann heute folgender Trend beobachtet werden: Es werden erste Prototypen von kleinen transportierbaren Reaktoren der 4. Generation gebaut. Ob sie unseren Anforderungen genügen, muss genau überprüft werden. Insbesondere folgende Vorgaben für die 4. Generation müssen erfüllt sein: (1) Auch bei einem Totalausfall der Reaktorkühlung darf keine Kernschmelze möglich sein. (2) Als Brennstoff wird Thorium oder Uran (auch aus unseren erst zu 5% genutzten Brennstäben) wesentlich besser verwertet als heute. (3) Die nach der Nutzung verbleibenden Radionuklide dürfen nur noch Halbwertszeiten von maximal 100 Jahren haben. Allenfalls kann dazu für einige wenige Radionuklide zusätzlich eine Transmutation eingeplant werden.

Die Einschätzung der Entwicklungszeit für Kernfusionsreaktoren ist heute noch nicht möglich. Immerhin kann bereits dank Komputersimulationen vorausgesagt werden, dass der in Bau stehende Entwicklungsreaktor ITER in Cadarache während ca. 9 Minuten laufen wird. Bis zur Jahrhundertmitte erhofft man sich einen ersten Strom produzierenden Reaktor. Damit wird es möglich sein, aus einem ganz gewöhnlichen faustgrossen Kieselstein unserer Flüsse und einem Glas Wasser den Strombedarf eines Menschen ein Jahr lang abzudecken. Als nicht radioaktiver "Abfall" bleibt wertvolles Helium.

Ich bin Ratsmitgliedern wie Albert Vitali nicht böse, doch mit der zu viele Bereiche umfassenden Energiestrategie 2050 sind sie von ihrer Ausbildung und ihren Kenntnissen her total überfordert. Sie "verkaufen" dann z.B. wie hier ihre Haltung zur Energiestrategie 2050 allein mit der aus meiner Sicht diskutierbaren Subvention von Renovationen, welche die Gebäudeisolation verbessern.

Unsere​​ Energiestrategie muss sinnvoll aufgebaut und in einzelne Bereiche gegliedert werden. Als Grundausrichtung brauchen wir einen neu formulierten Energieartikel 89 in der Bundesverfassung. Einen Vorschlag dazu durfte ich Bundesrätin Doris Leuthard bereits vor einigen Jahren überreichen. Immerhin hat sie freundlich dafür gedankt und ihn in ihrer Handtasche versorgt. Vor einigen Wochen habe ich sogar einige Worte des Titels dieses Papiers als Randbemerkung in einem ihrer Fernsehauftritte gehört.
-