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Portrait: CSP - Christlich-soziale Partei

Allgemeine Ausrichtung

Die CSP stellt die sichere und würdige Existenz des Menschen in den Mittelpunkt ihrer Politik. Sie orientiert sich an christlich-ethischen Grundwerten und setzt sich für eine nachhaltige Umweltpolitik ein.

Positionen zu wichtigen politischen Fragen

Damit die AHV (Altersvorsorge) trotz der alternden Gesellschaft auch in Zukunft genügend Geld hat, will die CSP die Einnahmen erhöhen. Dazu soll die Mehrwertsteuer um 2 Prozentpunkte erhöht werden.

Um die Verluste bei der Invalidenversicherung (IV) zu senken, will die CSP mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schaffen, damit diese ihren Lebensunterhalt zu einem grossen Teil selbst verdienen können. Betriebe sollen verpflichtet werden, mindestens 1% ihrer Arbeitsplätze Menschen mit Behinderung anzubieten.

Um die immer höheren Kosten im Gesundheitswesen zu senken, will die CSP Generika (gleichwertige, aber günstigere Medikamente) und den Import günstigerer Medikamente aus dem Ausland zulassen (Parallelimporte). Der Staat soll einerseits festlegen, wie viele Generika im Verhältnis zu den Originalmedikamenten verwendet werden müssen und andererseits die Anzahl der Ärzte, die kassenpflichtig Rezepte verschreiben dürfen, begrenzen. Zudem soll der Staat die nötige Anzahl der Spitäler festlegen. Um Kosten zu senken, würden dadurch auch einige Spitäler geschlossen.

Die CSP will Ausländern, welche nicht aus der EU stammen, ebenfalls mehrjährige Arbeitsbewilligungen erteilen. Sie sollen so nicht dem Risiko ausgesetzt werden, die Schweiz bereits nach einem Jahr wieder verlassen zu müssen. Nur mit längerfristigen Arbeitsbewilligungen könne Integration gefördert werden.

Um den CO2-Ausstoss der Schweiz zu verkleinern, will die CSP die Energie generell über Steuern verteuern (CO2-Abgabe). Zusätzlich soll die Energienutzung effizienter werden. So fordert die CSP eine Autoimportsteuer, die umso tiefer ausfällt, je umweltfreundlicher das Auto ist.

Um die Stormversorgung in der Schweiz auch in Zukunft sicherzustellen, setzt die CSP auf erneuerbare Quellen wie Sonnen-, Wind oder Wasserenergie. Im Gegensatz zu den nicht erneuerbaren Energien (Erdöl etc.) sollen diese Energien nicht besteuert, sondern vergünstigt werden. Zudem soll die Forschung auf diesem Gebiet vom Staat gefördert und alle staatlichen Gebäude nur mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Den Bau weiterer Atomkraftwerke lehnt die CSP ab.

Die zukünftige Zusammenarbeit der Schweiz mit der EU ist für die CSP zurzeit kein wichtiges politisches Thema.

Die CSP will für die bessere Vereinbarung von Familie & Beruf eine flächendeckende Einführung von Tagesschulen. Zudem setzt sich die CSP für einen Vaterschaftsurlaub von mindestens einem Monat ein.

Die CSP fordert, dass bei den Einkommenssteuern jede Person einzeln besteuert wird, unabhängig davon, ob jemand verheiratet ist oder nicht (Abschaffung der „Heiratsstrafe“). Man soll zudem einen grösseren Betrag pro Kind und die Kosten für die Kinderbetreuung vom steuerbaren Einkommen abziehen können. Das Steuersystem soll allgemein vereinfacht und im Bezug auf die Abzüge vereinheitlicht werden.

Die CSP will den öffentlichen Verkehr flächendeckend ausbauen. Zusätzlich sollen Gewerbe- und Wohngebiete so angelegt werden, dass möglichst viele Leute einen kurzen Arbeitsweg haben. Um den öffentlichen Verkehr zu bezahlen, will die CSP in den grossen Städten ein so genanntes [[Road-Pricing|454]] (Strassenzölle) einführen.


Hier finden Sie die Portraits anderer Parteien


Literaturverzeichnis [ ein-/ausblenden ]


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Zahlen & Fakten

Wähleranteil Nationalratswahlen (03):0.4%
Bundesräte (2007):0 (7)*
Nationalräte(2007):1(200)
Ständeräte(2007):0 (46)

Kandidaten in die­sen Kantonen:
FR, JU, VS, ZH

Gründungsjahr:1997
Mitglieder:ca. 1500
Homepage:www.csp-pcs.ch
Wahlportal:-
Jungpartei:-


Positionierung:



Quelle: so­to­mo, Uni­ver­si­tät Zürich

Erklärung zur Positionierungs­grafik:

Auf der ho­ri­zon­ta­len Achse be­deu­tet eine Po­si­tion links eine auf So­zia­les aus­ge­rich­tete Po­li­tik (mehr Umverteilung) und eine Po­si­tion rechts eine wirt­schafts­ori­en­tierte Hal­tung (we­ni­ger Umverteilung).

Auf der ver­ti­ka­len Achse be­deu­tet eine Po­si­tion in der obe­ren Hälfte eine Wert­hal­tung der Mo­der­ni­sie­rung und Öff­nung, eine Po­si­tion in der un­te­ren Hälfte eine Wert­hal­tung der Be­wah­rung und Ab­schot­tung (Ab­gren­zung ge­gen­über Fremden).


* in der Klam­mer steht je­weils die ge­samte Anzahl

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