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Portrait: SD – Schweizer Demokraten

Allgemeine Ausrichtung

Die Schweizer Demokraten wollen eine freie, neutrale und unabhängige Schweiz, in der das Volk in den Gemeinden, Kantonen und dem Bund ein bedeutendes Mitspracherecht hat. Sie möchten einen gesunden, stabilen und sozialen Lebensraum für das Schweizervolk, übermässiges Wirtschaftswachstum vermeiden und die Einwanderung massiv reduzieren.

Positionen zu wichtigen politischen Fragen

Zur Sicherung der AHV (Altersvorsorge) fordern die SD ein flexibles AHV-Pensionsalter. Jeder soll selbst wählen, wie lange er arbeiten will. Damit möglichst viele freiwillig länger arbeiten und so Kosten gespart werden können, sollen länger arbeitende Personen auch höhere Renten bekommen. Auch die Arbeitsplätze sollen besser an die speziellen Bedürfnisse der älteren Arbeitnehmer angepasst werden.

Die Invalidenversicherung (IV) soll durch eine verschärfte Verfolgung der Missbräuche entlastet werden. Zudem soll das Risiko für Frühinvalidität durch Schulturnen und der Förderung von Sportvereinen verkleinert werden. Kurzfristig ist für die SD eine Erhöhung der IV-Lohnabzüge ein unumgänglicher Weg.

Um der Kostenexplosion im Gesundheitswesen entgegenzuwirken, fordern die SD eine bewusste Erziehung zu einem gesunden Lebensstil und setzen so auf die Eigenverantwortung des Individuums.

Bei den Ausländern wollen die SD die Einwanderung stoppen. Es sollen nur noch so viele Ausländer pro Jahr einwandern dürfen, wie in demselben Jahr auch ausgewandert sind. Zudem soll das Asylgesetz verschärft und damit die Schweiz als Asylland unattraktiver gemacht werden: Zulagen sollen gestrichen, die Asylbewerber zu gemeinnütziger Arbeit gezwungen und die Verfahren schneller abgewickelt werden.

Die SD sehen den Zusammenhang zwischen CO2 und den aktuellen Umweltproblemen als nicht gesichert an. Es werden deshalb keine Massnahmen unterstützt, um den CO2-Ausstoss der Schweiz zu verkleinern. Sie setzen sich aber für einen generell sparsameren Umgang mit Ressourcen ein.

Um die Stromversorgung in der Schweiz in Zukunft sicherzustellen, wollen die SD durch moderne Technologien den Energieverbrauch verringern. Ein weiterer Anstieg des Energiebedarfs soll verhindert werden.

Die SD fordern gegenüber der EU mehr Unabhängigkeit und lehnen deshalb jegliche Form stärkerer Zusammenarbeit mit der EU sowie einen Beitritt der Schweiz ab. Zudem fordern sie, dass die Schweiz gegenüber dem Ausland selbstbewusster auftreten soll.

Für die SD ist die Vereinbarkeit von Familie & Beruf zurzeit kein wichtiges politisches Problem.

Bei der Steuerpolitik möchten die SD die progressiven Einkommenssteuersätze bei hohen Einkommen (d.h. Reiche bezahlen einen grösseren Anteil ihres Einkommens) in ein lineares System überführen (der Anteil steigt ab einem gewissen Einkommen nicht mehr an). Niemand soll gesamthaft mehr als 50% des Einkommens abgeben müssen. Zudem sollen die Progressionsstufen laufend an die Geldentwertung angepasst werden (Abschaffung der sog. kalten Progression).

Die SD wollen den Verkehr reduzieren, indem sie über die Steuern Anreize schaffen, dass man seinen Wohnsitz in der Nähe des Arbeitsplatzes wählt. Weiter soll der Autoverkehr sämtliche Kosten tragen, die er verursacht (z.B. Strassenbau, Lärmbekämpfung etc.).


Hier finden Sie die Portraits anderer Parteien


Literaturverzeichnis [ ein-/ausblenden ]


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Zahlen & Fakten

Wähleranteil Nationalratswahlen (03):1.0%
Bundesräte (2007):0 (7)*
Nationalräte(2007):1 (200)
Ständeräte(2007):0 (46)

Kandidaten in die­sen Kantonen:
AG, BE, BL, BS, SG, SO, TG, VD, ZH

Gründungsjahr:1961
Mitglieder:ca. 5’800
Homepage:www.schweizer-demokraten.ch
Jungpartei:JSD
www.jsd-nordwestschweiz.ch


Positionierung:



Quelle: so­to­mo, Uni­ver­si­tät Zürich

Erklärung zur Positionierungs­grafik:

Auf der ho­ri­zon­ta­len Achse be­deu­tet eine Po­si­tion links eine auf So­zia­les aus­ge­rich­tete Po­li­tik (mehr Umverteilung) und eine Po­si­tion rechts eine wirt­schafts­ori­en­tierte Hal­tung (we­ni­ger Umverteilung).

Auf der ver­ti­ka­len Achse be­deu­tet eine Po­si­tion in der obe­ren Hälfte eine Wert­hal­tung der Mo­der­ni­sie­rung und Öff­nung, eine Po­si­tion in der un­te­ren Hälfte eine Wert­hal­tung der Be­wah­rung und Ab­schot­tung (Ab­gren­zung ge­gen­über Fremden).


* in der Klam­mer steht je­weils die ge­samte Anzahl

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