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Portrait: SVP – Schweizerische Volkspartei Zürich

Allgemeine Ausrichtung

Die SVP setzt sich für eine starke, wettbewerbsorientierte Marktwirtschaft ein. Sie engagiert sich insbesondere für niedrige Steuern und gegen den Sozialmissbrauch. Die SVP möchte zudem eine restriktivere Ausländerpolitik und eine Neuverhandlung der bilateralen Verträge.

Positionen zu wichtigen politischen Fragen

Zur Sicherung der Kantonsfinanzen möchte die SVP die Staatsquote im Kanton Zürich auf das Niveau von 1990 zurückführen. Dies will sie mit einem Ausgabenverzicht des Kantons erreichen. Gleichzeitig setzt sich die SVP gegen jegliche neue Steuern ein.

Die SVP weiss um die Wichtigkeit der Wettbewerbsfähigkeit und des schweizerischen Finanzplatzes. Deshalb spricht sich die SVP gegen eine Aufweichung des Bankkundengeheimnisses aus. Zudem sollen die KMU-Betriebe gestärkt werden und unnötige Bürokratie abgeschafft werden. Schliesslich sollen unnötige Staatsmonopole wie die Post, die Swisscom oder die SRG abgeschafft werden.

Die SVP kennt die wirtschaftliche Bedeutung des Verkehrs. Sie will die vorhandenen Ressourcen zur Engpassbeseitigung einsetzen. Gebühren und Abgaben sind zu vermeiden.

Um den CO2-Verbrauch zu senken, setzt sich die SVP für die CO2-neutrale Energie aus Biomasse ein. Gleichzeitig wehrt sich die SVP gegen neue Steuern oder Verbote, sondern vertraut auf den technisch-wissenschaftlichen Fortschritt und auf die Wirtschaft.

Die SVP ist sich über die zukünftige Schwierigkeit der Energieversorgung der Schweiz bewusst. Die bestehenden Kernkraftwerke sollen ersetzt werden. Denn Kernkraftwerke haben die Vorteile, dass sie gegenüber alternativen Energien günstiger sind und im Vergleich zu fossilen Brennstoffen umweltfreundlicher.

Die SVP unterstützt im Bereich öffentliche Sicherheit mehr Polizeipräsenz im Kanton Zürich und befürwortet eine Aufstockung des Personals. Darüber hinaus möchte die SVP das Jugendstrafgesetz verschärfen. Ganz allgemein ist es der SVP ein Grundanliegen ein rigoroseres Strafrecht einzuführen.

Da Ausländer überproportional oft von Sozialleistungen profitieren und den Schweizer Wohlfahrtsstaat stark belasten, setzt sich die SVP in der Integrationspolitik für einen Stopp der liberalen Einwanderungspraktiken ein. Die SVP setzt für die Kündigung der Bilateralen Verträge ein und neu auszuhandeln. Zudem fordert die SVP die Einbürgerung auf Probe und die Prüfung der Möglichkeit eines Bürgerrechtsentzugs bei schweren Verbrechen.

Um das Schulsystem zu verbessern, will die SVP die Kuschelpädagogik in den Klassenzimmern abschaffen und vermehrt auf ein leistungsorientiertes Schulsystem umstellen.

Im Gesundheitswesen möchte die SVP die Prämien durch weniger Regulierungen und mehr Wettbewerb in den Griff bekommen. Es müssen gezielte Anreize zu besserem Kostenbewusstsein geschaffen werden. Das Angebot der Grundversicherung ist momentan zu breit und muss verkleinert werden. Zudem sollen die Spitäler verselbstständigt werden.

Die SVP sieht die soziale Sicherheit und somit die Stütze der Gesellschaft in der Familie. Staatliche Hilfe ist teilweise notwendig. Sozialhilfe muss wieder verstärkt als Hilfe zur Selbsthilfe betrachtet werden. Um die AHV langfristig sicherzustellen, setzt sich die SVP zudem für eine Anpassung des Rentenalters für Männer und Frauen auf 65 Jahren ein.


Literaturverzeichnis [ ein-/ausblenden ]


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Zahlen & Fakten

Wähleranteil Kan­tons­rats­wah­len (07):30.5%
Regierungsrat(2010):2 (7)*
Kantonsrat(2010):57 (180)*


Kandidaten in fol­gen­den Wahlkreisen:

Sadt Zü­rich Kreis 1&2, 3&9, 4&5, 6&10, 7&8, 11&12, Die­ti­kon, Af­fol­tern, Hor­gen, Mei­len, Hin­wil, Us­ter, pfäf­fi­kon, Stadt Win­ter­thur, Win­ter­thur-­Land, An­del­fin­gen, Bülach, Dielsdorf.


Homepage:www.svp-zuerich.ch
Wahlportal:>hwww.svp-zuerich.ch/wahlen2011/
Jungpartei:Junge SVP


Positionierung:



Politische Landkarte

Erklärung zur Positionierungs­grafik:

Auf der ho­ri­zon­ta­len Achse be­deu­tet eine Po­si­tion links eine auf So­zia­les aus­ge­rich­tete Po­li­tik (mehr Umverteilung) und eine Po­si­tion rechts eine wirt­schafts­ori­en­tierte Hal­tung (we­ni­ger Umverteilung).

Auf der ver­ti­ka­len Achse be­deu­tet eine Po­si­tion in der obe­ren Hälfte eine Wert­hal­tung der Mo­der­ni­sie­rung und Öff­nung, eine Po­si­tion in der un­te­ren Hälfte eine Wert­hal­tung der Be­wah­rung und Ab­schot­tung (Ab­gren­zung ge­gen­über Fremden).

Die Po­si­tio­nie­rung ba­siert auf den Ab­stim­mun­gen der Jahre 2005/2006 und stellt keine Pro­gnose über die der­zei­tige und zu­künf­tige Po­si­tio­nie­rung dar.


* in der Klam­mer steht je­weils die ge­samte Anzahl

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