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Portrait 2011: BDP - Bürgerlich Demokratische Partei

Allgemeine Ausrichtung

Die BDP ist eine moderne bürgerliche Partei. Sie verfolgt eine lösungsorientierte Politik für den Mittelstand und die KMU. Zudem setzt sie sich für eine gesunde Wirtschaft und eine starke Armee ein. Schliesslich will sie die Entschlossenheit in der Justiz fördern und einen koordinierten Ausstieg aus der Kernenergie ermöglichen.

Positionen zu wichtigen politischen Fragen

In der Verkehrspolitik will die BDP den privaten und öffentlichen Verkehr gleichermassen fördern. Nur wenn sich diese ergänzen, sei eine leistungsfähige Verkehrsstruktur garantiert. Dabei soll das Verkehrsaufkommen umweltschonender und effizienter gestaltet werden.

Beim Verhältnis zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) will die BDP weiterhin den bilateralen Weg gehen. Sie ist klar gegen einen EU-Beitritt. Um wirtschaftliche und gesellschaftliche Stabilität zu gewährleisten, sei aber eine enge Kooperation unumgänglich.

Um die Energiepolitik in der Schweiz auch zukünftig nachhaltig zu gestalten, will die BDP Stromsparmassnahmen fördern und erneuerbare Energien weiter vorantreiben. So soll bis 2040 ein koordinierter und geordneter Ausstieg aus der Atomenergie möglich werden.

Bei der Gesundheitspolitik will die BDP die Kostenexplosion in den Spitälern stoppen, indem die Hausarztmedizin, die vermehrte Verschreibung von Generika und der Ausbau spitalexterner Betreuungsangebot wie der Spitex gefördert werden. Schliesslich sollen die Leistungen der Grundversicherung überprüft und reduziert werden.

Im Bereich der öffentlichen Sicherheit setzt sich die BDP für eine glaubwürdige Armee mit klaren Aufträgen ein. Sie hält am Milizsystem fest. Zudem setzt sie sich für eine rasche und konsequente Umsetzung von Strafen und für zusätzliche Polizeikräfte ein.

Im Bereich der sozialen Sicherheit setzt sich die BDP für flexible Lohn-, Arbeits- und Altersteilzeitmodelle ein, um die AHV langfristig zu sichern. Das Umlageverfahren und die Solidarität zwischen den Einkommensgruppen sollen beibehalten werden. Eine weitere Lohnbelastung wird abgelehnt. Zudem soll die private Vorsorge gefördert werden. Vor allem bei der IV sollen zusätzliche Regelungen, ähnlich wie die Schuldenbremse, geschaffen werden.

Die BDP setzt sich im Rahmen der Familienpolitik für verschiedene Massnahmen ein, die insbesondere junge Familien entlasten. Dabei müsse Familie und Beruf für Frauen und Männer vereinbar sein. Die BDP will dafür die steuerliche Benachteiligung bei Verheirateten eliminieren. Zudem soll auch eine finanzielle Entlastung bei Eigenbetreuung der Kinder eingeführt werden.

Im Bereich der Ausländerpolitik vertritt die BDP die Meinung, dass die Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften für die Schweiz wirtschaftlich notwendig sei. Ausländer, die sich nicht integrieren wollen, verdienen gemäss BDP kein Gastrecht. Zur Integration gehöre auch das Erlernen einer Landessprache.

Um Finanzkrisen in Zukunft zu verhindern, will die BDP den Werk- und Finanzplatz Schweiz stärken. Dazu gehören gemäss der BDP attraktive Steuerbedingungen, eine gute Verkehrsinfrastruktur und eine liberale Gesetzgebung. Zudem setzt sie sich für eine antizyklische Rolle des Staates ein.


Literaturverzeichnis [ ein-/ausblenden ]


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Zahlen & Fakten

Wähleranteil Nationalratswahlen

(2007): -**

Bundesräte (2011): 1 (7)*

Nationalräte (2011): 5 (200)

Ständeräte (2011): 1 (46)

Kandidaten in fol­gen­den Kan­to­nen: AG, BE, BL, BS, FR, GL, GR, LU, NE, SG, SO, SZ, TG, VD, VS, ZH

Gründungsjahr: 2008

Mitglieder: 6500

Homepage: www.bdp.info

Jungpartei: -

Positionierung:



Politische Landkarte

Quelle: Vimentis

Erklärung zur Positionierungsgrafik:

Auf der ho­ri­zon­ta­len Achse be­deu­tet eine Po­si­tion links eine auf So­zia­les aus­ge­rich­tete Po­li­tik (mehr Umverteilung) und eine Po­si­tion rechts eine wirt­schafts­ori­en­tierte Hal­tung (we­ni­ger Umverteilung).

Auf der ver­ti­ka­len Achse be­deu­tet eine Po­si­tion in der obe­ren Hälfte eine Wert­hal­tung der Mo­der­ni­sie­rung und Öff­nung, eine Po­si­tion in der un­te­ren Hälfte eine Wert­hal­tung der Be­wah­rung und Ab­schot­tung (Ab­gren­zung ge­gen­über Fremden).

* in der Klam­mer je­weils die ge­samte Anzahl

** Nicht angetreten

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